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Digitalisierung und Technologie
15.01.2025
ePA-Rollout im Frühjahr: Lauterbach verspricht Sicherheit und Entlastung
Gesundheitsminister Lauterbach kündigt den ePA-Rollout für März oder April an, verspricht Sicherheit vor Massenangriffen und Entlastung überfüllter Arztpraxen.
Gesundheitsminister Lauterbach kündigt den ePA-Rollout für März oder April an, verspricht Sicherheit vor Massenangriffen und Entlastung überfüllter Arztpraxen.
Der bundesweite Roll-out der elektronischen Patientenakte (ePA) steht bevor, wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach ankündigt. Laut Lauterbach soll die Einführung im März oder April erfolgen. Die ePA sei mit absoluter Sicherheit gegen "Massenangriffe" geschützt. Angesichts überfüllter Arztpraxen verspreche die ePA eine deutliche Entlastung, so der Minister. Die Einführung der ePA ist Teil der digitalen Transformation im Gesundheitswesen, wobei der Datenschutz weiterhin ein umstrittenes Thema bleibt. Nutzer, insbesondere Ärztinnen und Ärzte, erwarten nicht nur eine optimierte Patientenversorgung, sondern auch administrative Erleichterungen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Long-COVID: Jeder 20. Patient kämpft nach 6 Monaten mit Folgen
Long-COVID belastet jeden 20. Patienten auch nach 6 Monaten, zeigt eine US-Studie. Erhebliche Beschwerden erschweren Rückkehr in Beruf und Alltag.
Long-COVID belastet jeden 20. Patienten auch nach 6 Monaten, zeigt eine US-Studie. Erhebliche Beschwerden erschweren Rückkehr in Beruf und Alltag.
Bei einigen Menschen sind die postakuten Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion, bekannt als Long-COVID, so gravierend, dass die Rückkehr in das Privatleben und den Arbeitsalltag stark erschwert wird. Wie aus neuen Daten der US-amerikanischen RECOVER-Studie, veröffentlicht im Journal of General Internal Medicine, hervorgeht, berichtet jeder zwanzigste Patient auch sechs Monate nach der Infektion über anhaltende Beschwerden. Die Studie verdeutlicht die Langzeitfolgen von COVID-19 und wirft ein Licht auf den Unterstützungsbedarf der Betroffenen bei der Wiedereingliederung in ihren Alltag. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt)
AGVP fordert Abschaffung des Pflegebevollmächtigten-Amtes in Berlin
Der AGVP verlangt die Abschaffung des Pflegebevollmächtigten-Amtes, um pragmatischere Prioritäten in der Pflegepolitik zu setzen.
Der AGVP verlangt die Abschaffung des Pflegebevollmächtigten-Amtes, um pragmatischere Prioritäten in der Pflegepolitik zu setzen.
In Berlin fordert der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) die Abschaffung des Amts des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung. Der Verband erklärte, die nächste Regierung müsse in der Pflege klare Prioritäten setzen. Die Abschaffung des Amtes wäre ein erster Schritt hin zu einer pragmatischen Politik, anstelle von Symbolpolitik. Das Amt sei symptomatisch für die Unzulänglichkeiten der bisherigen Pflegepolitik, die sich durch Gesprächsrunden und kostenintensive Maßnahmen auszeichne, während grundsätzliche Probleme wie das Heimsterben und die Versorgungskrise ungelöst blieben. Pflegeverbände und Arbeitgeberseite drängen gleichzeitig auf eine umfassende Reform, die eine nachhaltige Finanzierung, bessere Arbeitsbedingungen und verstärkte Nachwuchsförderung umfassen sollte. Die ursprüngliche Meldung erschien im Deutschen Ärzteblatt.
Einführung der elektronischen Patientenakte sorgt für Kontroversen
Die Einführung der elektronischen Patientenakte sorgt für Diskussionen, während Datenschützer auf Bedenken hinweisen und Gesundheitsminister Lauterbach Sicherheit verspricht.
Die Einführung der elektronischen Patientenakte sorgt für Diskussionen, während Datenschützer auf Bedenken hinweisen und Gesundheitsminister Lauterbach Sicherheit verspricht.
Der Start der elektronischen Patientenakte (ePA) für alle rückt näher, voraussichtlich im März oder April, wie Gesundheitsminister Lauterbach bekanntgab, berichtet die Ärzte Zeitung (aerztezeitung.de). Laut Lauterbach soll die ePA mit hundertprozentiger Sicherheit vor "Massenangriffen" geschützt sein, was angesichts der sensiblen Daten von hoher Bedeutung ist. Derweil zeigt sich, dass die Einführung der ePA in der Gesundheitsbranche kontrovers diskutiert wird. MEDI Baden-Württemberg hat mit einer Kampagne begonnen, um auf Risiken und Nebenwirkungen der digitalen Akte hinzuweisen. Auch die Ärztekammer Nordrhein sieht noch Verbesserungspotential. Datenschützer, insbesondere in Niedersachsen, weisen auf das Recht der Versicherten hin, Widerspruch gegen die Einführung der ePA einzulegen. Diese Entwicklungen und Diskussionen zeigen die vielseitigen Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Gesundheitswesen auf.
BMI in der Diskussion: Experten präsentieren neues Adipositas-Konzept
Der BMI gerät ins Wanken: Eine Expertengruppe präsentiert ein neues Adipositas-Konzept und könnte damit die gängige Diagnosestellung revolutionieren.
Der BMI gerät ins Wanken: Eine Expertengruppe präsentiert ein neues Adipositas-Konzept und könnte damit die gängige Diagnosestellung revolutionieren.
Bis dato definiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Adipositas primär anhand des Body-Mass-Index (BMI). Eine internationale Kommission aus 56 Experten stellt nun ein neues Verfahren zur Definition und Diagnosestellung vor. Dies könnte bedeuten, dass der BMI als vorrangiger Indikator für Adipositas in absehbarer Zeit verdrängt wird. Laut Angaben der Ärzte Zeitung steht der BMI als zentraler Bestandteil der Adipositas-Diagnose nun zur Diskussion. Die Neuerungen könnten weitreichende Auswirkungen auf die Praxis in der Medizin und die Bewertung von Übergewicht haben, was insbesondere Fachkräfte in der Medizin sowie Entscheidungsträger in Gesundheitseinrichtungen und auf politischer Ebene interessieren dürfte.
EU-Kommission warnt: Cyber-Bedrohungen für Gesundheitsdaten steigen
Die EU-Kommission warnt: Cyber-Bedrohungen gegen Gesundheitsdaten nehmen zu, Erpressungsangriffe gefährden Patientenversorgung. Dringende Schutzmaßnahmen empfohlen.
Die EU-Kommission warnt: Cyber-Bedrohungen gegen Gesundheitsdaten nehmen zu, Erpressungsangriffe gefährden Patientenversorgung. Dringende Schutzmaßnahmen empfohlen.
Die Gesundheitsdaten der EU-Bürger sind immer stärker gefährdet, warnt die EU-Kommission laut einem Bericht der Ärzte Zeitung. Cyber-Bedrohungen für Gesundheitssysteme, besonders durch sogenannte Ransomware-Banden, nehmen kontinuierlich zu. Diese Banden nutzen Erpressungssoftware, um in IT-Netzwerke von Krankenhäusern einzudringen, Daten zu stehlen, Systeme zu verschlüsseln und anschließend Lösegeld zu erpressen. Solche Angriffe können zu Notaufnahme-Staus und Unterbrechungen lebensnotwendiger Behandlungen führen. 2023 wurden in den EU-Staaten 309 schwerwiegende Cybersicherheitsvorfälle im Gesundheitssektor gemeldet. Die EU-Kommission empfiehlt Schulungen und Sensibilisierungsprogramme für Mitarbeiter sowie ein neues EU-Unterstützungszentrum zur Bedrohungserkennung. Zudem wird ein Schnellreaktionsdienst vorgeschlagen. Die Maßnahmen sind rechtlich nicht bindend.
Einführung der ePA: Gemischte Reaktionen und Datenschutzbedenken
Die Einführung der elektronischen Patientenakte stößt auf gemischte Reaktionen, während Datenschützer auf das Widerspruchsrecht der Versicherten pochen.
Die Einführung der elektronischen Patientenakte stößt auf gemischte Reaktionen, während Datenschützer auf das Widerspruchsrecht der Versicherten pochen.
Der Start der elektronischen Patientenakte (ePA) für alle sorgt für gemischte Reaktionen im Gesundheitswesen. MEDI Baden-Württemberg hat eine Kampagne ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit auf Risiken und Nebenwirkungen der ePA zu lenken. Auch die Ärztekammer Nordrhein sieht Verbesserungspotenzial. Laut der Ärztezeitung wird die ePA in Testregionen eingeführt, wobei der Intensivmediziner Uwe Janssens von der DIVI darauf hinweist, dass sie die Notfallversorgung verbessern könnte. Dennoch pochen Datenschützer, wie der Datenschutzbeauftragte Niedersachsen, auf das Widerspruchsrecht der Versicherten. Die Ärztezeitung bietet ein FAQ für Ärzte, um häufige Fragen zur „ePA für alle“ zu klären und bereitet die Praxen auf den bevorstehenden Roll-out vor. Die elektronischen Verordnungen für orthopädische Hilfsmittel sind bereits durch ein Pilotprojekt von sieben Krankenkassen initiiert worden.
Elektronische Patientenakte: Vorbehalte und Chancen im Gesundheitswesen
Start der elektronischen Patientenakte polarisiert: Risiken, Chancen und Datenschutzbedenken im Fokus. Modellregionen stehen vor dem finalen Start.
Start der elektronischen Patientenakte polarisiert: Risiken, Chancen und Datenschutzbedenken im Fokus. Modellregionen stehen vor dem finalen Start.
Der Start der elektronischen Patientenakte (ePA) beschäftigt weiterhin das Gesundheitswesen, und nicht alle Akteure zeigen sich begeistert. Der Verband MEDI Baden-Württemberg plant eine Kampagne, die Risiken und Nebenwirkungen der ePA stärker ins Bewusstsein rücken soll, so die Ärzte Zeitung. Zeitgleich weisen Datenschützer aus Niedersachsen auf das Widerspruchsrecht gegen die Nutzung der E-Patientenakte hin, besonders in den nun startenden Modellregionen. Die Einführung der ePA könnte die Notfallversorgung laut der Intensiv- und Notfallmediziner-Vereinigung DIVI verbessern, könnte jedoch auch Sicherheitsmängel aufweisen. In wenigen Tagen fällt der finale Startschuss, und die Ärzte Zeitung gibt nun Antworten auf häufig gestellte Fragen zur ePA für die breite Masse.
AGVP-Präsident fordert Abschaffung des Amtes der Pflegebevollmächtigten
AGVP-Präsident Greiner fordert die Abschaffung der Pflegebevollmächtigten und kritisiert symbolische Politik statt konkreter Maßnahmen im Pflegebereich.
AGVP-Präsident Greiner fordert die Abschaffung der Pflegebevollmächtigten und kritisiert symbolische Politik statt konkreter Maßnahmen im Pflegebereich.
Im politischen Berlin ist eine Debatte um das Amt der Pflegebevollmächtigten entbrannt. Der Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege (AGVP), Thomas Greiner, kritisierte die Rolle der Pflegebevollmächtigten scharf. Greiner äußerte, dass das Amt die Unzulänglichkeiten der Pflegepolitik symbolisiert und rief dazu auf, die Position abzuschaffen, da sie lediglich Gesprächsrunden und Reden produziere, während dringende Probleme ungelöst bleiben. Die nächste Bundesregierung solle in der Pflege konkrete Prioritäten setzen, statt Symbolpolitik zu betreiben. Der Leiter der Geschäftsstelle der Bevollmächtigten, Bernd Kronauer, zeigte sich überrascht von Greiners Aussagen. Trotz der Kritik betonte Kronauer die gute Zusammenarbeit mit dem AGVP in verschiedenen Fragen, wie der rechtssicheren Gestaltung von 24-Stunden-Kräften. Das Amt der Pflegebevollmächtigten wurde 2014 geschaffen, mit der Zielsetzung, die Interessen der Pflegebedürftigen im politischen Raum zu vertreten, berichtet die 'Ärzte Zeitung'.
Startschwierigkeiten bei Einführung der elektronischen Patientenakte
Die Einführung der elektronischen Patientenakte startet holprig, da noch Zulassungen fehlen und die Akte in begrenztem Umfang verfügbar ist.
Die Einführung der elektronischen Patientenakte startet holprig, da noch Zulassungen fehlen und die Akte in begrenztem Umfang verfügbar ist.
Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) beginnt mit Herausforderungen. Nur ein Tag vor dem offiziellen Starttermin hat bislang erst ein Anbieter von zwei die notwendige Zulassung seitens der gematik, der zentralen Organisation für digitale Gesundheitsanwendungen in Deutschland, erhalten. Zudem ist die Verfügbarkeit dieser digitalen Akte in den teilnehmenden Praxen zunächst begrenzt. Dies stellt sowohl Praxen als auch Patienten vor organisatorische Hürden und könnte vorerst die flächendeckende Nutzung der ePA einschränken. Diese Informationen stammen von aerztezeitung.de.
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