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Pflegepolitik und Recht
21.02.2025
G-BA startet Überprüfung der Richtlinie zur Intensivpflege außerhalb von Kliniken
G-BA prüft außerklinische Intensivpflege-Richtlinie: Beratung gestartet, um Verordnungen und Anpassungen im Bereich der Fernbehandlung zu evaluieren.
G-BA prüft außerklinische Intensivpflege-Richtlinie: Beratung gestartet, um Verordnungen und Anpassungen im Bereich der Fernbehandlung zu evaluieren.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, ein Beratungsverfahren zur Überprüfung der Richtlinie zur außerklinischen Intensivpflege einzuleiten. Dies betrifft insbesondere Verordnungen im Rahmen der Fernbehandlung sowie mögliche Anpassungen basierend auf Hinweisen aus der Versorgung. Der Beschluss wurde am 20. Februar 2025 gefasst und trat mit sofortiger Wirkung in Kraft. Der zuständige Unterausschuss für veranlasste Leistungen wird die Beratung koordinieren. (Quelle: g-ba.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
21.02.2025
G-BA evaluiert Bedarfsplanung: Erreichbarkeit von Ärzten verbessert
G-BA-Bericht: Bedarfsplanung optimiert – Bessere Erreichbarkeit und spezialisierte Versorgung durch neue Schwellenwerte und differenzierte Faktoren.
G-BA-Bericht: Bedarfsplanung optimiert – Bessere Erreichbarkeit und spezialisierte Versorgung durch neue Schwellenwerte und differenzierte Faktoren.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die wesentlichen Änderungen der Bedarfsplanungs-Reform von 2019 evaluiert und veröffentlicht. Der Bericht beleuchtet Fragestellungen und methodische Herausforderungen, die die Versorgungsbedarfsplanung betreffen. Der Morbiditätsfaktor wird als differenzierter angesehen als der Demografiefaktor, um den Versorgungsbedarf arztgruppenspezifisch zu berücksichtigen. Zudem wurden für Hausärzte, Kinder- und Jugendärzte, Augenärzte und Frauenärzte Schwellenwerte definiert, um die Erreichbarkeit von Praxen zu verbessern. Die Quotenregelungen für die fachinternistische Versorgung zeigen einen Anstieg von Rheumatologen. Eine Erhöhung der Quote soll bis 2026 geprüft werden. Anpassungen der Verhältniszahlen bei bestimmten Arztgruppen entsprachen den Zielsetzungen flächendeckenderer Versorgung und Kapazitätsausweitung (Quelle: g-ba.de).
G-BA klärt rechtliche Grundlagen für Fernbehandlung in Heilmittelversorgung
G-BA klärt Fernbehandlungsrecht: Neue Richtlinien schaffen Klarheit in der Heilmittelversorgung und betreffen besonders ambulante Fachkräfte und Führungskräfte.
G-BA klärt Fernbehandlungsrecht: Neue Richtlinien schaffen Klarheit in der Heilmittelversorgung und betreffen besonders ambulante Fachkräfte und Führungskräfte.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 20. Februar 2025 eine Anpassung der Heilmittel-Richtlinie beschlossen, die insbesondere die Regelungen zur Fernbehandlung klarstellt. Diese Anpassungen betreffen den Bereich der veranlassten Leistungen und sollen die rechtlichen Grundlagen für die Fernbehandlung eindeutiger gestalten. Die Beschlüsse sind jedoch noch nicht in Kraft getreten. Die vollständigen Tragenden Gründe zum Beschluss sowie der Beschlusstext sind auf der Webseite des G-BA einsehbar. Diese Änderungen sind insbesondere für Fachkräfte in der ambulanten Versorgung sowie für Führungskräfte in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen von Bedeutung, da sie reguläre Praxisabläufe beeinflussen können. Wie der G-BA weiter mitteilt, wird durch die Anpassungen die Anwendung der bestehenden Regelungen erleichtert und die abschließende Inkraftsetzung steht noch aus.
GKV droht 2024 Milliarden-Defizit: Experten warnen vor Herausforderungen
GKV droht 2024 ein Milliarden-Defizit: Experten warnen vor zunehmenden finanziellen Herausforderungen für die gesetzliche Krankenversicherung.
GKV droht 2024 ein Milliarden-Defizit: Experten warnen vor zunehmenden finanziellen Herausforderungen für die gesetzliche Krankenversicherung.
Nach aktuellen Recherchen der Ärzte Zeitung sieht sich die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) mit einem signifikanten Defizit konfrontiert. Im Jahr 2024 erreichte das Gesamtdefizit der Krankenkassen über sechs Milliarden Euro, wobei insbesondere die Ausgaben im vierten Quartal stark angestiegen sind. Diese Entwicklung verdeutlicht die anhaltende finanzielle Belastung, der die GKV ausgesetzt ist, nachdem ihr über Jahre hinweg erhebliche Mehrkosten ohne ausreichende Gegenfinanzierung auferlegt wurden. Experten warnen, dass die anstehende Abrechnung nach der Wahl weitere Herausforderungen mit sich bringen könnte, während die politische Auseinandersetzung mit diesem Thema bisher zurückhaltend bleibt. Die vollständigen Details und Analysen hierzu sind in der gedruckten und digitalen Ausgabe der Ärzte Zeitung zu finden.
Neue S3-Leitlinien: Multidisziplinärer Ansatz und Antibiotikaverzicht
Neue S3-Leitlinien fördern multidisziplinäre Ansätze in der Medizin und betonen den Antibiotikaverzicht bei Harnröhrenentzündungen zur Resistenzvermeidung.
Neue S3-Leitlinien fördern multidisziplinäre Ansätze in der Medizin und betonen den Antibiotikaverzicht bei Harnröhrenentzündungen zur Resistenzvermeidung.
Drei neue S3-Leitlinien sind vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) entwickelt worden und stehen Ärzten demnächst zur Verfügung. Diese Leitlinien befassen sich mit der Diagnostik und Therapie schwerer Beeinträchtigungen der Persönlichkeitsfunktionen, Harnwegsinfektionen bei männlichen Jugendlichen und Erwachsenen, sowie akuten Querschnittlähmungen. Die Leitlinien sollen multidisziplinäre Ansätze fördern, um den komplexen Versorgungsbedürfnissen gerecht zu werden. Erstmals wurde auch auf den weitgehenden Verzicht des Antibiotikums Azithromycin bei Harnröhrenentzündungen hingewiesen, um Resistenzen zu vermeiden. Patientenleitlinien werden zudem entwickelt, um den Betroffenen evidenzbasierte Informationen bereitzustellen. Der G-BA übergibt die Leitlinien mit der Bitte um Veröffentlichung an die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (Quelle: g-ba.de).
BfArM empfiehlt Sterilfiltration für bestimmte Eberth-Infusionslösungen
Das BfArM rät zur Sterilfiltration bestimmter Eberth-Infusionslösungen als Vorsichtsmaßnahme gegen mögliche Qualitätsabweichungen.
Das BfArM rät zur Sterilfiltration bestimmter Eberth-Infusionslösungen als Vorsichtsmaßnahme gegen mögliche Qualitätsabweichungen.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) empfiehlt die vorbeugende Sterilfiltration bestimmter Infusionslösungen der Firma Dr. Friedrich Eberth. Dies betrifft vancomycin- und clarithromycinhaltige Arzneimittel in Pulverform zur Infusionsherstellung. Laut einer Meldung der „Ärzte Zeitung“ bezieht sich die Empfehlung auf Abweichungen in den Qualitätskontrollen, die die Zuverlässigkeit der Sterilitätsprüfungen beeinträchtigen könnten. Obwohl keine Beweise für nicht-sterile Packungen vorliegen, raten die Behörden aus Vorsichtsgründen zur zusätzlichen Filtration. Spezifische Sterilfilter stehen hierfür bereit.
DAK-Chef Storm warnt vor Milliarden-Defizit und Systemkrise 2024
DAK-Chef Storm warnt im „ÄrzteTag“-Podcast vor einem Milliarden-Defizit und drohender Systemkrise 2024 in der gesetzlichen Krankenversicherung.
DAK-Chef Storm warnt im „ÄrzteTag“-Podcast vor einem Milliarden-Defizit und drohender Systemkrise 2024 in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Im „ÄrzteTag“-Podcast der Ärzte Zeitung äußert sich Andreas Storm, Vorsitzender der DAK-Gesundheit, zu den alarmierenden Defiziten in der gesetzlichen Krankenversicherung. Bereits im Oktober prognostizierte der Schätzerkreis ein Defizit von 4,9 Milliarden Euro für das Jahr 2024, das nun auf über sechs Milliarden Euro angewachsen ist. Storm zieht Parallelen zur Bankenkrise 2008/2009 und warnt vor einem Domino-Effekt, der durch die Zahlungsunfähigkeit einzelner Krankenkassen ausgelöst werden könnte und das gesamte System gefährden würde. Zudem kritisiert Storm die Pläne zur Finanzierung der Krankenhausreform, die teilweise den Krankenkassen aufgebürdet werden soll. Gutachten hätten die rechtliche Grundlage dieser Finanzierungsform infrage gestellt, was im Extremfall das Bundesverfassungsgericht zum Kippen der Reform im Jahr 2028 veranlassen könnte. Storm fordert von der Bundesregierung ein Sofortprogramm, um eine drohende Systemkrise abzuwenden.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
20.02.2025
G-BA überprüft Richtlinien für Intensivpflege und führt neue Erprobung ein
Der G-BA prüft Richtlinien für häusliche und außerklinische Intensivpflege, plant Anpassungen und erprobt neue Verfahren zur Verbesserung der Patientenversorgung.
Der G-BA prüft Richtlinien für häusliche und außerklinische Intensivpflege, plant Anpassungen und erprobt neue Verfahren zur Verbesserung der Patientenversorgung.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, die Richtlinien für die häusliche Krankenpflege und die außerklinische Intensivpflege zu überprüfen und gegebenenfalls zu überarbeiten. Ziel ist es, Anpassungen für komplexe Versorgungsbedarfe sowie besondere Versorgungskonstellationen vorzunehmen, um die Versorgungssicherheit der Patienten zu verbessern. Besonders die außerklinische Intensivpflege-Richtlinie soll im Hinblick auf die Fernbehandlung und basierend auf neuen Versorgungshinweisen überarbeitet werden. Es gab auch Diskussionen über ein Beratungsverfahren zur Bewertung von Beckenbodentraining als verordnungsfähiges Heilmittel. Die Ärzte Zeitung berichtet, dass der KBV-Antrag schließlich angenommen wurde. Zudem wurde eine neue Erprobungsrichtlinie für die CRP-Apherese bei akutem Herzinfarkt beschlossen, die nach positiver Evaluation in den GKV-Leistungskatalog aufgenommen werden könnte.
Diabetes-Gesellschaft fordert teurere Limonaden und günstigeres Obst
Diabetes-Gesellschaft fordert Preiserhöhungen für Limonaden und Preisnachlässe für Obst, um gesündere Ernährung zu fördern.
Diabetes-Gesellschaft fordert Preiserhöhungen für Limonaden und Preisnachlässe für Obst, um gesündere Ernährung zu fördern.
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert die neue Bundesregierung auf, gezielte Maßnahmen zur Verhältnisprävention zu ergreifen. Konkret schlagen sie vor, die Preise für zuckerhaltige Limonaden zu erhöhen und gleichzeitig Obst und Gemüse günstiger zu machen. Damit solle eine gesündere Ernährung für die Bevölkerung gefördert werden. Diese Vorschläge kommen inmitten von Bedenken über die Auswirkungen der geplanten Krankenhausreform, die laut der Fachgesellschaft die Ausbildungsmöglichkeiten für Diabetologen gefährden könnte. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft sieht dies als bedenkliche Entwicklung für ihr Fach. (Quelle: aerztezeitung.de)
Grippewelle erreicht Höhepunkt: Stabilisierung der Fallzahlen in Deutschland
Grippewelle hat Höhepunkt erreicht: RKI meldet stabile Fallzahlen in Deutschland, während rund 7,5 Millionen Menschen an Atemwegsinfektionen leiden.
Grippewelle hat Höhepunkt erreicht: RKI meldet stabile Fallzahlen in Deutschland, während rund 7,5 Millionen Menschen an Atemwegsinfektionen leiden.
Der Höhepunkt der Grippewelle scheint nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) erreicht zu sein. Die Zahl der gemeldeten Fälle in Deutschland ist vom 10. bis 16. Februar im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben. Das RKI berichtet, dass rund 7,5 Millionen Menschen in Deutschland derzeit an einer akuten Atemwegsinfektion, viele davon an Grippe, leiden. Influenzaerkrankungen werden in allen Altersgruppen verzeichnet. Es dominiert weiterhin die starke Zirkulation der Influenzaviren, vermehrt werden auch Influenza B-Viren nachgewiesen. Wie die Ärzte Zeitung meldet, geht die Zahl der Krankenhausaufenthalte aufgrund akuter Ateminfektionen in den meisten Altersgruppen zurück. Ein Drittel der Betroffenen musste wegen eines schweren Influenza-Verlaufs stationär behandelt werden. Obwohl es auch bei Schulkindern einen Rückgang gab, bleibt die Zahl der schwer verlaufenden Fälle auf hohem Niveau. (Quelle: Ärzte Zeitung)
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