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Politik und Gesellschaft
24.02.2025
Bruno Hönel: Lobbyregulation und Gerechtigkeit im Fokus der Politik
Bruno Hönel von Bündnis 90/Die Grünen: Fokussierung auf Lobbyregulation und soziale Gerechtigkeit, inspiriert durch frühe Werteprägung.
Bruno Hönel von Bündnis 90/Die Grünen: Fokussierung auf Lobbyregulation und soziale Gerechtigkeit, inspiriert durch frühe Werteprägung.
Bruno Hönel, Abgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen seit 2021 und Mitglied der Ausschüsse für Haushalt und Finanzen, legt einen besonderen Fokus auf Lobbyregulation. Er kandidiert im Lübecker Wahlkreis, wohin er 2016 aus Dresden für sein Psychologiestudium zog. Bereits während seines Studiums in Lübeck baute er die Grüne Jugend mit auf und war Mitglied der Bürgerschaft. Hönel, 1996 geboren, betont, dass ihn das Thema Gerechtigkeit antreibt: „Alle Menschen sollen gleich an Würde, gleich an Rechten und frei von Diskriminierung leben können.“ Diese Überzeugung sei schon in jungen Jahren am Frühstückstisch geprägt worden. Quellenangabe: Ärzte Zeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
24.02.2025
Pharmaindustrie fordert rasche Reformen und weniger Abhängigkeit von China
Pharmaindustrie mahnt: Reformen für weniger Abhängigkeit von China nötig, um Medikamentenversorgung zu sichern. Fordert klare Wirtschaftsstrategie der neuen Regierung.
Pharmaindustrie mahnt: Reformen für weniger Abhängigkeit von China nötig, um Medikamentenversorgung zu sichern. Fordert klare Wirtschaftsstrategie der neuen Regierung.
Vertreter der pharmazeutischen Industrie haben nach der Bundestagswahl an den Reformwillen der künftigen Bundesregierung appelliert, berichtet die Ärzte Zeitung. Angesichts einer anhaltenden Medikamenten-Knappheit verwies der Branchenverband Pro Generika auf die Notwendigkeit, „gesundheits-, wirtschafts- und umweltpolitische Maßnahmen“ zu bündeln, um die Versorgung in Krisenzeiten zu sichern. Bork Bretthauer, Geschäftsführer von Pro Generika, kritisierte die „jahrzehntelange Kostenbelastung“, die die Lieferketten geschwächt habe, und warnte vor der Abhängigkeit Europas von China. Der Präsident des Verbands der forschenden Pharmaunternehmen (vfa), Han Steutel, forderte eine schnelle Regierungsbildung für den Weg aus der Krise. Auch die Pharmabranche verlangte von der neuen Regierung einen „klaren Wirtschaftskurs“. BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Jochimsen betonte, die Branchenvertreter wünschen sich weniger Bürokratie, eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren und steuerliche Anreize.
Paracetamol bei Arthrose: Zweifel an Wirksamkeit und Sicherheit
Zweifel an Paracetamol: Studien hinterfragen die Langzeitsicherheit und Wirksamkeit bei Arthrose-Patienten, bisher als sichere NSAR-Alternative angesehen.
Zweifel an Paracetamol: Studien hinterfragen die Langzeitsicherheit und Wirksamkeit bei Arthrose-Patienten, bisher als sichere NSAR-Alternative angesehen.
Trotz ihrer geringen schmerzlindernden Wirkung wird Paracetamol bei älteren Menschen mit Arthrose oft als sicherer Ersatz zu nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) eingesetzt. Doch wie in einem Artikel der Ärzte Zeitung dargelegt, könnte diese Annahme irreführend sein. Paracetamol gilt allgemein als risikoarm, besonders im Vergleich zu NSAR, die mit Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Blutungen assoziiert werden. Allerdings werfen aktuelle Erkenntnisse Zweifel an der langfristigen Wirksamkeit und Sicherheit von Paracetamol bei dieser Patientengruppe auf. Studien suggerieren, dass Paracetamol bei älteren Menschen mit Arthrose möglicherweise nicht die erhoffte sichere Alternative darstellt, was bei der Verschreibung von Schmerzmitteln sorgfältig berücksichtigt werden sollte, wie die Ärzte Zeitung berichtet.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
23.02.2025
Innovationsforum ebnet Weg für zukunftssichere Privatpraxen
Das Innovationsforum für Privatmedizin bietet wegweisende Strategien für wirtschaftlich und medizinisch zukunftsfähige Praxen.
Das Innovationsforum für Privatmedizin bietet wegweisende Strategien für wirtschaftlich und medizinisch zukunftsfähige Praxen.
In einem einzigartigen Innovationsforum zum Thema Privatmedizin werden wertvolle Impulse geboten, um Praxen wirtschaftlich und medizinisch zukunftsfähig aufzustellen. Dies betont die "Ärzte Zeitung" (aerztezeitung.de) in ihrer Berichterstattung über den kommenden Kongress, der zahlreiche Fachleute der privatmedizinischen Praxis anlocken soll. Zu mehr Praxiserfolg kann dabei die Auslagerung von Leistungen führen, was als zukunftsweisende Strategie präsentiert wird. Besonders im Hinblick auf die wirtschaftlichen Herausforderungen für Praxisinhaber zeigt der Kongress Perspektiven auf, die auch bei Praxen mit Schwerpunkt auf Privatmedizin von wachsender Bedeutung sind. Die neuen GOÄ-Änderungen und deren Auswirkungen werden ähnlich intensiv diskutiert, da sie weiterhin verschiedene Reaktionen bei ärztlichen Verbänden hervorrufen. Der Austausch und die Kooperationen auf diesem Forum sollen den teilnehmenden Fachkräften helfen, ihre Praxisstrategien erfolgreich an die kommenden Bedingungen anzupassen.
BSG-Urteil: Verzugszinsen nicht allein durch Aufwandspauschale möglich
Das BSG-Urteil klärt, dass Aufwandspauschalen allein nicht ausreichen, um Verzugszinsen zu fordern, entscheidend für Krankenhäuser und Krankenkassen.
Das BSG-Urteil klärt, dass Aufwandspauschalen allein nicht ausreichen, um Verzugszinsen zu fordern, entscheidend für Krankenhäuser und Krankenkassen.
Das Bundessozialgericht hat eine Entscheidung zur Berechnung von Verzugszinsen bei Rechnungsprüfungen getroffen. Die Klärung betrifft die Frage, wann diese Zinsen anfallen. Die Entscheidung fiel, nachdem eine Rechnungsprüfung ergebnislos blieb. Laut Urteil reicht die alleinige Forderung einer Aufwandspauschale nicht aus, um Verzugszinsen geltend zu machen. Dieser Beschluss ist insbesondere für Krankenhäuser und Krankenkassen von Bedeutung, da er die finanziellen Verpflichtungen im Falle uneindeutiger Rechnungsprüfungen regelt. [Quelle: Ärztezeitung.de]
Versorgungslücken bei nichtmotorischen Schlaganfallfolgen: Studie warnt
Versorgungslücken: Häufige nichtmotorische Schlaganfallfolgen bleiben laut Studie oft unterbehandelt, was auf ungedeckten Bedarf hinweist.
Versorgungslücken: Häufige nichtmotorische Schlaganfallfolgen bleiben laut Studie oft unterbehandelt, was auf ungedeckten Bedarf hinweist.
Sexuelle Dysfunktion, Schlafstörungen und Fatigue sind häufige nichtmotorische Folgen eines Schlaganfalls und verbessern sich laut einer englischen Metastudie in vielen Fällen auch nach Jahren kaum. Die Ärzte Zeitung berichtet, dass die hohe Prävalenz dieser Symptome auf erhebliche Versorgungslücken hinweist. Trotz ihrer Häufigkeit bleiben diese Begleiterscheinungen oft unterbehandelt, was auf einen ungedeckten Versorgungsbedarf bei Schlaganfallpatienten schließen lässt. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit, das Bewusstsein und die Versorgungsstrukturen für nichtmotorische Schlaganfallfolgen zu verbessern.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
21.02.2025
G-BA beschließt einfacheres Verfahren für Hilfsmittelversorgung
Der G-BA hat ein vereinfachtes Verfahren zur Hilfsmittelversorgung beschlossen, um den Zugang für Menschen mit speziellen Bedarfen zu erleichtern.
Der G-BA hat ein vereinfachtes Verfahren zur Hilfsmittelversorgung beschlossen, um den Zugang für Menschen mit speziellen Bedarfen zu erleichtern.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat jüngst beschlossen, die Hilfsmittelversorgung für Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Der am 20. Februar 2025 gefasste Beschluss sieht Veränderungen vor, die vor allem das Prüf- und Genehmigungsverfahren vereinfachen sollen. Dies betrifft insbesondere Versicherte mit komplexen und spezifischen Bedarfen. Zudem sollen Verordnungen im Rahmen der Fernbehandlung integriert werden. Auch wenn der Beschluss noch nicht in Kraft getreten ist, zielt er darauf ab, den Zugang zu benötigten Hilfsmitteln zu erleichtern. Weitere Details können im Beschlusstext und den tragenden Gründen auf der Webseite des G-BA eingesehen werden.
G-BA startet Überprüfung der Häuslichen Krankenpflege-Richtlinie
G-BA prüft Neuregelung der Häuslichen Krankenpflege: Anpassungen für komplexe Versorgungen möglich. Änderungen könnten Pflegedienste direkt beeinflussen.
G-BA prüft Neuregelung der Häuslichen Krankenpflege: Anpassungen für komplexe Versorgungen möglich. Änderungen könnten Pflegedienste direkt beeinflussen.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 20. Februar 2025 ein Beratungsverfahren zur Überprüfung der Häuslichen Krankenpflege-Richtlinie eingeleitet. Ziel ist es, mögliche notwendige Anpassungen oder Klarstellungen für komplexe Versorgungsbedarfe oder besondere Versorgungskonstellationen zu identifizieren. Der Beschluss tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Fachleute der Pflegebranche, Angehörige von Pflegebedürftigen sowie leitende Kräfte von Pflegediensten sollten die Entwicklungen im Auge behalten, da diese Änderungen direkten Einfluss auf die Organisation und Durchführung häuslicher Pflegeleistungen haben können. Weitere Informationen und der vollständige Beschlusstext sind auf der Webseite des G-BA unter g-ba.de verfügbar.
G-BA startet Überprüfung der Richtlinie zur Intensivpflege außerhalb von Kliniken
G-BA prüft außerklinische Intensivpflege-Richtlinie: Beratung gestartet, um Verordnungen und Anpassungen im Bereich der Fernbehandlung zu evaluieren.
G-BA prüft außerklinische Intensivpflege-Richtlinie: Beratung gestartet, um Verordnungen und Anpassungen im Bereich der Fernbehandlung zu evaluieren.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, ein Beratungsverfahren zur Überprüfung der Richtlinie zur außerklinischen Intensivpflege einzuleiten. Dies betrifft insbesondere Verordnungen im Rahmen der Fernbehandlung sowie mögliche Anpassungen basierend auf Hinweisen aus der Versorgung. Der Beschluss wurde am 20. Februar 2025 gefasst und trat mit sofortiger Wirkung in Kraft. Der zuständige Unterausschuss für veranlasste Leistungen wird die Beratung koordinieren. (Quelle: g-ba.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
21.02.2025
G-BA evaluiert Bedarfsplanung: Erreichbarkeit von Ärzten verbessert
G-BA-Bericht: Bedarfsplanung optimiert – Bessere Erreichbarkeit und spezialisierte Versorgung durch neue Schwellenwerte und differenzierte Faktoren.
G-BA-Bericht: Bedarfsplanung optimiert – Bessere Erreichbarkeit und spezialisierte Versorgung durch neue Schwellenwerte und differenzierte Faktoren.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die wesentlichen Änderungen der Bedarfsplanungs-Reform von 2019 evaluiert und veröffentlicht. Der Bericht beleuchtet Fragestellungen und methodische Herausforderungen, die die Versorgungsbedarfsplanung betreffen. Der Morbiditätsfaktor wird als differenzierter angesehen als der Demografiefaktor, um den Versorgungsbedarf arztgruppenspezifisch zu berücksichtigen. Zudem wurden für Hausärzte, Kinder- und Jugendärzte, Augenärzte und Frauenärzte Schwellenwerte definiert, um die Erreichbarkeit von Praxen zu verbessern. Die Quotenregelungen für die fachinternistische Versorgung zeigen einen Anstieg von Rheumatologen. Eine Erhöhung der Quote soll bis 2026 geprüft werden. Anpassungen der Verhältniszahlen bei bestimmten Arztgruppen entsprachen den Zielsetzungen flächendeckenderer Versorgung und Kapazitätsausweitung (Quelle: g-ba.de).
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