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Medizin, Gesundheit und Prävention
10.03.2025
Hälfte der Beschäftigten fühlt sich ausgebrannt – Studie enthüllt Gründe
Fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland fühlt sich regelmäßig ausgebrannt, wie eine Studie zeigt, wobei die Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben ein Hauptgrund ist.
Fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland fühlt sich regelmäßig ausgebrannt, wie eine Studie zeigt, wobei die Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben ein Hauptgrund ist.
Fast die Hälfte der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fühlt sich regelmäßig ausgebrannt, wie eine aktuelle Studie von BuchhaltungsButler und DataPulse Research ergab. Trotz ausreichender Erholungszeiten empfinden viele den Job als erhebliche Belastung, so die Studie, die auf aerztezeitung.de veröffentlicht wurde. Dabei gaben 23 Prozent der Befragten an, sich täglich oder sehr oft geistig erschöpft zu fühlen, während 21 Prozent dies etwa die Hälfte der Zeit erleben. Die Untersuchung betont, dass die schlechte Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben ein wesentlicher Faktor für die empfundenen Belastungen ist. Besonders Frauen leiden häufiger unter stressbedingten Symptomen wie Angst und Schlaflosigkeit. Bemerkenswert: Fast ein Viertel der Beschäftigten überprüft auch außerhalb der Arbeitszeiten regelmäßig berufliche Nachrichten.
Digitalisierungsförderung boostet Mittelstands-Umsätze deutlich
Digitalisierungs-Förderung steigert Umsatz: Neue Daten zeigen effektive Unterstützung von KMUs durch Förderprogramme des Wirtschaftsministeriums.
Digitalisierungs-Förderung steigert Umsatz: Neue Daten zeigen effektive Unterstützung von KMUs durch Förderprogramme des Wirtschaftsministeriums.
Laut einer aktuellen Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zeigen neue Evaluationsdaten die Wirksamkeit der Förderprogramme zur Digitalisierung des Mittelstandes in Deutschland. Die gesteigerte Digitalisierung hat zu einem merklichen Umsatzwachstum geführt. Die Fördermaßnahmen, die darauf abzielen, kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu digitalen Technologien zu erleichtern und Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, erweisen sich als effektiv. Weitere Informationen zu diesen Programmen sind auf der Webseite des Ministeriums und in der Förderdatenbank des Bundes zu finden.
Schwermetall-Test im Urin als möglicher Demenz-Früherkennungsansatz
Ein Urin-Schwermetalltest könnte künftig als Demenzfrüherkennung dienen, wie die MESA-Studie nahelegt, berichtet die Ärzte Zeitung.
Ein Urin-Schwermetalltest könnte künftig als Demenzfrüherkennung dienen, wie die MESA-Studie nahelegt, berichtet die Ärzte Zeitung.
Eine vermehrte Ausscheidung von Schwermetallen im Urin könnte Menschen mit einem erhöhten Demenzrisiko identifizieren. Diese Erkenntnis geht aus der MESA-Studie hervor und legt nahe, dass ein entsprechendes Screening zur Demenzfrüherkennung in Betracht gezogen werden sollte, wie die Ärzte Zeitung berichtet.
Jede 10. Arztpraxis von IT-Sicherheitsvorfällen betroffen: BSI-Bericht
Laut BSI-Bericht war jede zehnte Arztpraxis von IT-Sicherheitsvorfällen betroffen, mangelnde Umsetzung von Schutzrichtlinien der KBV wird bemängelt.
Laut BSI-Bericht war jede zehnte Arztpraxis von IT-Sicherheitsvorfällen betroffen, mangelnde Umsetzung von Schutzrichtlinien der KBV wird bemängelt.
Jede zehnte Arztpraxis ist laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bereits von einem IT-Sicherheitsvorfall betroffen gewesen, wie aerztezeitung.de berichtet. Die IT-Sicherheitsrichtlinie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) legt fest, wie sich Praxisinhaber schützen können. In der Praxis mangelt es jedoch oft an der Umsetzung dieser Richtlinien.
GKV-Reserven stark geschrumpft: Lauterbach fordert Reformen
Die GKV-Reserven sind drastisch geschrumpft, Gesundheitsminister Lauterbach fordert Reformen. Besonders das Pflegepersonal treibt die Kosten.
Die GKV-Reserven sind drastisch geschrumpft, Gesundheitsminister Lauterbach fordert Reformen. Besonders das Pflegepersonal treibt die Kosten.
Die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) sind auf nur noch 2,1 Milliarden Euro zum Jahresbeginn geschrumpft, was weniger als die Hälfte der gesetzlich vorgeschriebenen Rücklage von 0,2 Monatsausgaben entspricht. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz liegt mittlerweile bei 2,92 Prozent, höher als der vom Bundesgesundheitsministerium im November festgelegte Satz von 2,5 Prozent. Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sind die finanziellen Engpässe auf vergangene Versäumnisse zurückzuführen und er fordert tiefgreifende Strukturreformen im Gesundheitswesen. Der Gesundheitsfonds hat ein Minus von 3,7 Milliarden Euro verzeichnet, und seine Liquiditätsreserven sind auf 5,7 Milliarden Euro gesunken. Besonders dynamisch entwickelten sich die Pflegepersonalkosten in Krankenhäusern, die um 13,1 Prozent stiegen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Regierungskommission fordert monistische Finanzierung der Kliniken
Regierungskommission fordert monistische Klinikfinanzierung, da bisherige Finanzierung aus Länder- und Kassengeldern unzureichend ist und Reformen benötigt.
Regierungskommission fordert monistische Klinikfinanzierung, da bisherige Finanzierung aus Länder- und Kassengeldern unzureichend ist und Reformen benötigt.
Die Mitglieder der Regierungskommission zur Krankenhausreform sprechen sich für eine neue Form der Finanzierung der Kliniken aus, da die bisherige duale Finanzierung durch Länder und Kassen an ihre Grenzen stößt. Laut der am Freitag veröffentlichten 13. Stellungnahme der Kommission erfüllen die Bundesländer ihre gesetzliche Investitionsverpflichtung nicht ausreichend. Die Länder tragen derzeit nur etwa die Hälfte der notwendigen Investitionskosten. Um die empfohlene Investitionsquote zu erreichen, schlägt die Kommission ein Anreizsystem vor, bei dem die Länder bis zu fünf Prozent der Erlöse übernehmen sollen. Zudem wird eine Umstellung auf ein monistisches System in Betracht gezogen, wobei die Betriebskosten der Krankenhäuser aus Kassenmitteln finanziert werden sollen. Dies erfordert finanzielle Entlastungen an anderer Stelle und Mitspracherechte für die Krankenkassen bei der Krankenhausplanung. (Quelle: aerztezeitung.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
07.03.2025
Brandenburg: Vier neue palliativmedizinische Kliniken zur Patientenhilfe
Brandenburg eröffnet vier Palliativtageskliniken, um die Lebensqualität todkranker Patient:innen zu verbessern und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden.
Brandenburg eröffnet vier Palliativtageskliniken, um die Lebensqualität todkranker Patient:innen zu verbessern und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden.
In Brandenburg werden vier neue palliativmedizinische Tageskliniken eröffnet, die Teil des Innovationsfondsprojekts „SEELE“ sind. Diese Kliniken sollen dazu beitragen, die Selbständigkeit und Lebensqualität von todkranken Patient:innen zu verbessern und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. An den vier Standorten Potsdam, Rüdersdorf, Eberswalde und Neuruppin kümmert sich ein multiprofessionelles Team um die Patient:innen. Dank der Kooperation mit Krankenhäusern sind auch komplexe Behandlungen möglich. Eine Notfall-Hotline bietet an sieben Tagen die Woche Unterstützung an. Die Brandenburger Gesundheitsministerin Britta Müller betont die Notwendigkeit spezialisierter palliativmedizinischer Behandlungen außerhalb von Krankenhäusern. Das Projekt wird unter anderem vom Alexianer St. Josefs-Krankenhaus Potsdam und der Immanuel-Klinik in Rüdersdorf getragen und von der Medizinischen Hochschule Brandenburg evaluiert. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Krankenkassen: 2024er Defizit von 6,2 Milliarden Euro erfordert Reformen
Defizit von 6,2 Milliarden Euro zwingt Krankenkassen 2024 zu Reformen – Finanzreserven sinken, Zusatzbeitrag steigt.
Defizit von 6,2 Milliarden Euro zwingt Krankenkassen 2024 zu Reformen – Finanzreserven sinken, Zusatzbeitrag steigt.
Mit ihren vorläufigen Finanzergebnissen weisen die gesetzlichen Krankenkassen für das Jahr 2024 ein Defizit von rund 6,2 Milliarden Euro aus. Das Defizit gegenüber dem 1. bis 3. Quartal ist noch einmal gewachsen. Die Finanzreserven der Krankenkassen betrugen zum Jahresende 2024 nur noch 2,1 Milliarden Euro und entsprachen nicht einmal der Hälfte der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve. Der Gesundheitsfonds verzeichnete ein Defizit in Höhe von 3,7 Milliarden Euro. Die kontinuierlich steigenden Defizite sind auch ein Resultat fehlender Strukturreformen innerhalb des Gesundheitssystems, die in den letzten Legislaturperioden versäumt wurden. Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach betont daher die Notwendigkeit weiterer Reformen und weist auf die bereits angestoßenen Maßnahmen, wie das Digitalgesetz und die Krankenhausreform, hin. Zum 1. Januar 2025 wurde ein durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz von 2,5 Prozent festgesetzt, um die Finanzlage zu stabilisieren. (Quelle: Bundesministeriums für Gesundheit)
Neue Studie: Statine sicher und wirksam bei CKD ab 75 Jahren
Neue Studie belegt: Statine sind ab 75 Jahren bei CKD sicher und reduzieren das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen, ohne schwerwiegende Nebenwirkungen.
Neue Studie belegt: Statine sind ab 75 Jahren bei CKD sicher und reduzieren das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen, ohne schwerwiegende Nebenwirkungen.
Eine kürzlich veröffentlichte Studie aus Hongkong zeigt, dass die Statintherapie bei älteren Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) sowohl wirksam als auch sicher ist. Bisherige Evidenz zu Statinen in der Altersgruppe der über 75-Jährigen war lückenhaft. Die neue Untersuchung verdeutlicht, dass Statine auch bei Patienten ab 75 Jahren und sogar ab 85 Jahren das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen senken können, ohne das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen zu erhöhen. Dies ist ein bedeutender Fortschritt in der medizinischen Praxis für ältere Patienten mit CKD. Quelle: „Ärztezeitung.de“.
Pflegeversicherung in Not: AOK warnt vor Domino-Effekt bei Finanzhilfen
AOK warnt: Erste Pflegekasse fordert Finanzhilfe, was Domino-Effekte bei der Pflegeversicherung auslösen könnte. Regierung soll Beitragspauschale erhöhen.
AOK warnt: Erste Pflegekasse fordert Finanzhilfe, was Domino-Effekte bei der Pflegeversicherung auslösen könnte. Regierung soll Beitragspauschale erhöhen.
Kassenvertreter zeigen sich angesichts der angespannten Finanzlage der sozialen Pflegeversicherung (SPV) zunehmend beunruhigt. Jens Martin Hoyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, äußerte, dass die Tatsache, dass eine Pflegekasse erstmals einen Antrag auf Finanzhilfe stellen musste, als Alarmzeichen zu bewerten sei. Zwar sind die AOK-Pflegekassen davon derzeit nicht betroffen, dennoch könnte eine weitere Absenkung der Ausgabendeckungsquote ihre Finanzlage verschärfen. Sollte es bei mehreren Kassen zu Finanzhilfeanträgen kommen, könnten Domino-Effekte eintreten. Trotz Beitragserhöhungen wurde die Ausgabendeckungsquote im Ausgleichsfonds von 0,5 auf 0,4 Prozentpunkte gesenkt, was den Pflegekassen nur noch 40 Prozent eines Monatsbudgets an Betriebsmitteln belässt. Zur Stabilisierung fordert Hoyer von der Bundesregierung eine rasche Erhöhung der Beitragspauschale für Bürgergeldbezieher und einen dynamischen Bundesbeitrag für versicherungsfremde Aufgaben, darunter Sozialversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige, die mittlerweile vier Milliarden Euro jährlich beanspruchen.
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