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Digitalisierung und Technologie
12.03.2025
Pflegeeinrichtungen: Telematikinfrastruktur ab Juli 2025 verpflichtend
Ab Juli 2025 ist die Anbindung an die Telematikinfrastruktur für Pflegeeinrichtungen Pflicht, um die Kommunikation zu verbessern und die Patientensicherheit zu erhöhen.
Ab Juli 2025 ist die Anbindung an die Telematikinfrastruktur für Pflegeeinrichtungen Pflicht, um die Kommunikation zu verbessern und die Patientensicherheit zu erhöhen.
Ab dem 1. Juli 2025 müssen alle Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden sein, um die Kommunikation im Gesundheitswesen zu verbessern und zu beschleunigen. Ziel ist es, den Pflegekräften mehr Zeit für die Betreuung der Patienten zu geben, teilt die AOK auf ihrer Webseite mit. Der GKV-Spitzenverband unterstützt die Einrichtungen mit einem Leitfaden, um den Implementierungsprozess zu erleichtern. Die TI bietet zahlreiche Vorteile, darunter eine effizientere Kommunikation zwischen Gesundheitseinrichtungen, verbesserte Dokumentation und Zugang zu elektronischen Gesundheitsdiensten wie der elektronischen Patientenakte. Dies soll Medikationsfehler minimieren und die Patientensicherheit erhöhen. Die Einbindung wird durch einen digitalen Ressourcenpool unterstützt, der als Informationsquelle für Pflegeeinrichtungen dient.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
12.03.2025
Start der Regionalkonferenzen zur Krankenhausreform in Brandenburg
Regionalkonferenzen zur Krankenhausreform starten in Brandenburg - Fokus auf Zukunft der Gesundheitsversorgung und Bundesbeteiligung am Transformationsfonds gefordert.
Regionalkonferenzen zur Krankenhausreform starten in Brandenburg - Fokus auf Zukunft der Gesundheitsversorgung und Bundesbeteiligung am Transformationsfonds gefordert.
In Brandenburg beginnen nächste Woche Regionalkonferenzen zur Krankenhausreform, wie Gesundheitsministerin Britta Müller ankündigte. Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung der Zukunft gemeinsam mit lokalen Akteuren zu gestalten. Müller fordert dabei eine Beteiligung des Bundes am Transformationsfonds. In Brandenburg schreiben 80 Prozent der Krankenhäuser rote Zahlen, viele davon mit Defiziten im zweistelligen Millionenbereich. Umstrukturierungspläne, etwa für die GLG-Krankenhäuser und die Oberhavel-Kliniken, sind in der Diskussion. Letztere wollen stationäre Fachrichtungen von Hennigsdorf nach Oranienburg verlagern, während ambulante Angebote in Hennigsdorf verbleiben sollen. Dies sei notwendig, um Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Eine Petition gegen die Pläne in Hennigsdorf hat bereits über 500 Unterschriften gesammelt, berichtet die Ärzte Zeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
12.03.2025
Studie: 16,8 Millionen Lebensjahre in Europa durch Pandemie verloren
Europa verliert während der Pandemie 16,8 Millionen Lebensjahre: Studie fordert bessere Vorsorgestrategien zur Minderung zukünftiger Gesundheitskrisen.
Europa verliert während der Pandemie 16,8 Millionen Lebensjahre: Studie fordert bessere Vorsorgestrategien zur Minderung zukünftiger Gesundheitskrisen.
Eine Studie, die Berechnungen aus über 18 europäischen Ländern beinhaltet, zeigt, dass während der Corona-Pandemie 16,8 Millionen Lebensjahre verloren gegangen sind. Das Studienteam betont, dass künftige Maßnahmen zur Pandemievorsorge notwendig seien, um ähnliche Auswirkungen in der Zukunft zu verhindern. Zudem wurde die Notwendigkeit langfristiger Strategien zum Schutz von Gesundheit und Lebenszeit hervorgehoben. Studien dieser Art können entscheidend dazu beitragen, politische Entscheidungen im Gesundheitswesen zu informieren und zu verbessern. Dieser Bericht wurde von der Ärzte Zeitung veröffentlicht.
AOK-Studie: Lange Krankheitszeiten belasten Betriebe weiterhin stark
AOK-Studie: Lange Ausfälle belasten Betriebe stark. 40% der Fehlzeiten entfallen auf weniger als 4% der Krankmeldungen; Prävention soll helfen.
AOK-Studie: Lange Ausfälle belasten Betriebe stark. 40% der Fehlzeiten entfallen auf weniger als 4% der Krankmeldungen; Prävention soll helfen.
Der Krankenstand in Deutschland verharrt auf einem hohen Niveau, wobei fast 40 Prozent der Fehlzeiten des vergangenen Jahres auf weniger als vier Prozent der Krankmeldungen zurückzuführen sind. Die Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), veröffentlicht von der Ärzte Zeitung, zeigt, dass AOK-versicherte Beschäftigte durchschnittlich 23,9 Tage pro Jahr krankheitsbedingt fehlen. Bemerkenswert ist, dass über 60 Prozent dieser Fehlzeiten länger als zwei Wochen dauern, während knapp 40 Prozent sogar mehr als sechs Wochen andauern. Helmut Schröder, Geschäftsführer des WIdO, fordert deshalb verstärkte Präventionsmaßnahmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, um insbesondere Erkrankungen mit langen Ausfallzeiten entgegenzuwirken. Der aktuelle Durchschnittswert der Krankheitstage liegt leicht unter dem bisherigen Höchststand von 2022 mit 24,5 Tagen. Dieses Ausmaß an langfristigen Krankmeldungen hat erheblichen Einfluss auf die Gesamtausfallzeiten in den Betrieben.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
11.03.2025
G-BA aktualisiert Richtlinie für Biologika und Biosimilars
Der G-BA hat die Arzneimittel-Richtlinie für Biologika und Biosimilars aktualisiert. Der Beschluss beeinflusst die zukünftige Handhabung dieser Medikamente.
Der G-BA hat die Arzneimittel-Richtlinie für Biologika und Biosimilars aktualisiert. Der Beschluss beeinflusst die zukünftige Handhabung dieser Medikamente.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat eine Aktualisierung der Arzneimittel-Richtlinie veröffentlicht, die Biologika und Biosimilars betrifft. Der Beschluss wurde am 11. März 2025 gefasst, tritt jedoch noch nicht in Kraft. Die entsprechenden Dokumente, einschließlich des ausführlichen Beschlusstextes und der tragenden Gründe, sind auf der Website des G-BA als PDF verfügbar. Die Richtlinie und deren Anlage VIIa betreffen biotechnologisch hergestellte biologische Referenzarzneimittel sowie Biosimilars und wurden durch den zuständigen Unterausschuss für Arzneimittel erarbeitet. Der Entscheidungsprozeß spiegelt den fortlaufenden Bestrebungen wider, die Arzneimittelversorgung transparenter und effizienter zu gestalten. Diese Aktualisierung ist von besonderer Bedeutung für Fachkräfte in der pharmazeutischen Industrie und im Gesundheitswesen, da sie Auswirkungen auf die Kategorisierung und Handhabung von Biologika haben wird.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
11.03.2025
EU-Kommission startet "Critical Medicines Act" gegen Medikamentenengpässe
Die EU-Kommission reagiert auf Medikamentenengpässe mit dem "Critical Medicines Act", um europaweit eine sichere Arzneimittelversorgung zu gewährleisten.
Die EU-Kommission reagiert auf Medikamentenengpässe mit dem "Critical Medicines Act", um europaweit eine sichere Arzneimittelversorgung zu gewährleisten.
Deutschland ist nicht allein von Problemen bei der Arzneimittelversorgung betroffen. Im gesamten Europa stellen Medikamentenengpässe und -ausfälle ein wiederkehrendes Phänomen dar. In Reaktion darauf hat die EU-Kommission den "Critical Medicines Act" ins Leben gerufen, um eine zuverlässigere Versorgung zu gewährleisten. Ziel ist es, die Risiken in der Arzneimittelversorgung zu minimieren und proaktive Maßnahmen zu ergreifen, um Patient:innen einen kontinuierlichen Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten zu ermöglichen. Weitere Details sowie den vollständigen Beitrag finden interessierte Leser:innen unter Berufung auf die "Ärzte Zeitung" nach vorheriger Anmeldung auf deren Website.
Hüftfraktur-OP: Infekte und Fixierungsprobleme als häufige Komplikationen
Hüftfraktur-OP: Infekte und Fixierungsversagen sind laut Metaanalyse häufige Komplikationen, was eine sorgfältige Nachsorge und Forschung erfordert.
Hüftfraktur-OP: Infekte und Fixierungsversagen sind laut Metaanalyse häufige Komplikationen, was eine sorgfältige Nachsorge und Forschung erfordert.
Infekte im Operationsbereich sind die häufigsten spezifischen Komplikationen nach einer Hüftfraktur-Operation. Eine umfassende Metaanalyse von 95 Studien zeigt langfristig Probleme, insbesondere das Versagen der Fixierung und periprothetische oder periimplantäre Frakturen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Wichtigkeit einer sorgfältigen Nachsorge und kontinuierlicher Forschungsbemühungen, um die postoperative Versorgung und Prävention solcher Komplikationen zu optimieren. Die vollständige Analyse kann durch Anmeldung auf aerztezeitung.de eingesehen werden.
KBV fordert mehr Schutz vor Gewalt gegen Arztpraxen: Spannungen steigen
Die KBV fordert verstärkte Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt in Arztpraxen, um Ärzte und Mitarbeiter besser zu schützen und Spannungen zu entschärfen.
Die KBV fordert verstärkte Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt in Arztpraxen, um Ärzte und Mitarbeiter besser zu schützen und Spannungen zu entschärfen.
In der jüngsten Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) wurde ein Antrag für mehr präventives Engagement zum besseren Schutz vor Gewalt gegen Arztpraxen diskutiert. Hintergrund sind zunehmende Angriffe auf Ärzte und Praxismitarbeiter, denen die KBV entgegenwirken will. Der Antrag fordert von der Politik verstärkte Bemühungen zum präventiven Schutz. KBV-Vize Dr. Hofmeister betonte, dass Arztpraxen nicht als staatliche Verfügungsmasse behandelt werden dürfen – eine Kritik, die sich sowohl gegen den derzeitigen Bundesgesundheitsminister als auch gegen Kassenvertreter richtet. Dies könnte Spannungen zwischen der KBV und politischen Akteuren weiter verschärfen. Die Quelle dieser Informationen ist die "Ärzte Zeitung".
Hamburg plant neues Lagersystem für Schutzmasken zur Vermeidung von Abfall
Hamburg plant ein neues Lagersystem für Schutzmasken, um künftigen Abfall und Geldverschwendung zu vermeiden, indem ab 2026 ein Krankenhausträger übernimmt.
Hamburg plant ein neues Lagersystem für Schutzmasken, um künftigen Abfall und Geldverschwendung zu vermeiden, indem ab 2026 ein Krankenhausträger übernimmt.
In Hamburg lagern Millionen medizinischer Schutzmasken, deren Haltbarkeit teilweise bald abläuft. Um künftige Vernichtungen und damit verbundene Geldverschwendungen zu vermeiden, plant Hamburg ein System, bei dem die Bevorratung ab 2026 über einen Krankenhausträger läuft. Die Sozialbehörde betont, dass es rechtliche Hürden für die Abgabe der Masken an private Einrichtungen gibt, was das Problem des Ablaufs nicht vollständig verhindern kann. Ähnlich verfährt Schleswig-Holstein, wo ein rollierendes System sicherstellt, dass Verfallsdaten nicht erreicht werden. Dies berichtet die Ärzte Zeitung.
Kritik an Sondierungsergebnissen: Forderungen nach Reformen in Gesundheit und Pflege
Union und SPD stehen wegen ihrer Sondierungsergebnisse in der Kritik. Experten fordern dringend Reformen und klare Finanzierungsstrategien im Gesundheitswesen.
Union und SPD stehen wegen ihrer Sondierungsergebnisse in der Kritik. Experten fordern dringend Reformen und klare Finanzierungsstrategien im Gesundheitswesen.
Das Ergebnispapier von Union und SPD zum Abschluss der Sondierungsgespräche wurde von einigen als unzureichend in Bezug auf Gesundheit und Pflege kritisiert. Der Grünen-Abgeordnete Professor Armin Grau äußerte gegenüber der Ärzte Zeitung, dass er von der neuen Koalition erwarte, die Krankenhausreform fortzuführen und bisher nicht umgesetzte Maßnahmen der vorherigen Regierung aufzunehmen, um das Gesundheitssystem effizienter zu gestalten und langfristig Kosten zu sparen. Die Vorstandschefin des GKV-Spitzenverbands, Dr. Doris Pfeiffer, fordert in den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen klare Strukturreformen und eine nachhaltige Finanzierungsstrategie für die Kranken- und Pflegeversicherung. Auch Ulrike Elsner vom Verband der Ersatzkassen kritisierte die unkonkreten Aussagen zur Finanzierung im Sondierungspapier und forderte eine staatliche Kostenübernahme von versicherungsfremden Leistungen sowie kostendeckende Beiträge für Bürgergeldempfangende. Die Meldung stammt von aerztezeitung.de.
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