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Medizin, Gesundheit und Prävention
07.03.2025
Impfstrategie-Dilemma: Risiken für Autoimmunpatienten bei Reisen
Autoimmunpatienten stehen bei Reisen vor einem Dilemma: Notwendiger Impfschutz versus Risiken durch Lebendimpfungen, insbesondere bei der Gelbfieberprophylaxe.
Autoimmunpatienten stehen bei Reisen vor einem Dilemma: Notwendiger Impfschutz versus Risiken durch Lebendimpfungen, insbesondere bei der Gelbfieberprophylaxe.
Die Impfung für Menschen mit Autoimmunerkrankungen spielt eine wesentliche Rolle, besonders bei Reisen, so berichtet die "Ärzte Zeitung". Während für diese Patientengruppe ein umfassender Impfschutz entscheidend ist, sind Lebendimpfungen unter immunsuppressiver Therapie jedoch kontraindiziert. Diese Einschränkung stellt vor allem bei der Gelbfieberprophylaxe ein signifikantes Problem dar, da die Risiken durch den Einsatz lebender, abgeschwächter Erreger potenziell gefährlich sind. Ein bedeutendes Dilemma ergibt sich hierbei aus der Balance zwischen notwendigem Schutz und den Risiken der Impfung. Es wird darauf hingewiesen, dass das vollständige Potenzial eines sicheren Impfschutzes ohne den Einsatz von Lebendimpfstoffen nicht vollständig ausgeschöpft werden kann, was die Impfstrategie bei betroffenen Patienten erheblich beeinflusst.
KBV warnt vor übereiltem ePA-Roll-out: Probleme in 25% der Praxen
KBV warnt: ePA-Roll-out nicht übereilen - 25% der Praxen mit Problemen.
KBV warnt: ePA-Roll-out nicht übereilen - 25% der Praxen mit Problemen.
Nach sieben Wochen im Testlauf der elektronischen Patientenakte (ePA) sind nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zahlreiche Probleme aufgetreten. KBV-Vorstandsmitglied Dr. Sybille Steiner schilderte auf der Vertreterversammlung in Berlin, dass 25 Prozent der teilnehmenden Praxen noch kein ePA-Modul erhalten hätten. Zudem seien viele der installierten Module fehlerhaft. Die KBV fordert daher die Politik auf, den Roll-out der ePA nicht zu überstürzen. Zusätzlich hat die gematik ein erweitertes TI-Dashboard veröffentlicht, das zeigt, dass die Nutzung der ePA in den Modellregionen gestiegen ist. Dennoch sei die Praxisnutzung derzeit unbefriedigend, so die KBV. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Musiktherapie bei Demenz: Neue Hoffnung für Therapieansätze
Musiktherapie kann bei Demenz das Risiko depressiver Symptome mindern und bietet neue Ansätze für Pflege und Angehörige, wie eine Cochrane-Analyse zeigt.
Musiktherapie kann bei Demenz das Risiko depressiver Symptome mindern und bietet neue Ansätze für Pflege und Angehörige, wie eine Cochrane-Analyse zeigt.
Demenz-Patienten scheinen auch in fortgeschrittenen Stadien der Krankheit für Musik empfänglich zu bleiben, wie ein Cochrane-Review nahelegt. Musiktherapie könnte das Risiko von depressiven Symptomen bei diesen Patienten reduzieren, wie die Meta-Analyse zeigt. Die Ergebnisse könnten sowohl für Pflegeeinrichtungen als auch für Angehörige von Demenzkranken von Bedeutung sein, indem sie alternative Therapieansätze für die emotionale Unterstützung der Betroffenen bieten. Dieses Thema wird auf aerztezeitung.de näher beleuchtet.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
06.03.2025
Streeck kritisiert mangelhafte Corona-Forschung im sächsischen Landtag
Virologe Streeck kritisiert im Landtag fehlende systematische Corona-Forschung in Deutschland und fordert zentral koordinierte Studien für künftige Krisen.
Virologe Streeck kritisiert im Landtag fehlende systematische Corona-Forschung in Deutschland und fordert zentral koordinierte Studien für künftige Krisen.
In einem kürzlich abgehaltenen Untersuchungsausschuss im Sächsischen Landtag äußerte der Virologe Hendrik Streeck Bedenken über die mangelhafte systematische Forschung während der Corona-Pandemie in Deutschland. Wie von der Ärzte Zeitung berichtet, kritisierte Streeck, dass die Erfassung des Infektionsgeschehens und der Immunität in der Bevölkerung lückenhaft gewesen sei. Zudem seien die Wirksamkeit der Maßnahmen und deren unerwünschte psychische Folgen oder Impfschäden nicht ausreichend dokumentiert worden. Streeck betonte die Notwendigkeit zentral koordinierter wissenschaftlicher Studien, um systematische Vergleiche ziehen zu können. Er warnte davor, Raum für Spekulationen zu lassen und empfahl, Lehren für künftige Krisen wie den Klimawandel oder mögliche Kriege zu ziehen. Der Untersuchungsausschuss, der auf Initiative der AfD entstanden ist, umfasst Mitglieder aus verschiedenen Fraktionen, und neben dem Ausschuss befasst sich eine Enquete-Kommission in Sachsen mit der Corona-Aufarbeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
06.03.2025
1,2 Milliarden Euro für neue Medizin-Uni in Cottbus bereitgestellt
1,2 Milliarden Euro für neue Medizin-Uni in Cottbus: Bundesforschungsministerium fördert Aufbau und Gesundheitsstudie, um Forschung und Bildung zu stärken.
1,2 Milliarden Euro für neue Medizin-Uni in Cottbus: Bundesforschungsministerium fördert Aufbau und Gesundheitsstudie, um Forschung und Bildung zu stärken.
Das Bundesforschungsministerium stellt 1,2 Milliarden Euro für den Aufbau einer neuen Medizin-Universität in Cottbus bereit, berichtet aerztezeitung.de. Diese Mittel sollen nicht nur dem Aufbau der Universität, sondern auch der Durchführung einer umfassenden Gesundheitsstudie zugutekommen. Solche Investitionen seien notwendig, um die Forschungskapazitäten zu erweitern und den Bildungssektor im Bereich der Medizin zu stärken. Insbesondere in Regionen, die bisher weniger von der Universitätsmedizin profitieren konnten, wie Cottbus, erhofft man sich durch solch gezielte Förderungen nachhaltige Impulse.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
06.03.2025
G-BA nimmt Onligol Macrogol 4000 in die Arzneimittel-Richtlinie auf
Der G-BA nimmt Onligol Macrogol 4000 als verordnungsfähiges Medizinprodukt in die Arzneimittel-Richtlinie auf, wirksam ab dem 6. März 2025.
Der G-BA nimmt Onligol Macrogol 4000 als verordnungsfähiges Medizinprodukt in die Arzneimittel-Richtlinie auf, wirksam ab dem 6. März 2025.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 6. März 2025 beschlossen, Onligol Macrogol 4000 in die Arzneimittel-Richtlinie, Anlage V, aufzunehmen. Das Präparat gilt nun als verordnungsfähiges Medizinprodukt. Dieser Beschluss tritt ebenfalls am 6. März 2025 in Kraft. Der G-BA ist das zentrale Gremium der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen in Deutschland und ist verantwortlich für die Beschlussfassung über den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Entscheidungsprozess wurde vom zuständigen Unterausschuss für Arzneimittel begleitet. Weitere Details zum Beschluss und die tragenden Gründe sind in den bereitgestellten PDFs auf der Webseite des G-BA zu finden (Quelle: g-ba.de).
GLP-1-RA verbessert Nierenfunktion und Überleben bei Transplantierten
GLP-1-RA verbessert Nierenfunktion und Überleben nach Transplantation: Vorteile für Diabetes-Patienten mit transplantierter Niere laut neuer Studie.
GLP-1-RA verbessert Nierenfunktion und Überleben nach Transplantation: Vorteile für Diabetes-Patienten mit transplantierter Niere laut neuer Studie.
Einer retrospektiven Kohortenstudie zufolge bieten GLP-1-RA auch für Diabetes-Erkrankte mit einer transplantierten Niere Vorteile. Diese Therapie ist laut der Studie mit einer besseren Transplantatfunktion und einer geringeren Mortalität assoziiert, wie von der Ärzte Zeitung berichtet.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
06.03.2025
Universitätsmedizin Rostock startet Pflege-Rekrutierung in Usbekistan
Die Universitätsmedizin Rostock rekrutiert usbekische Pflegekräfte, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen – 20 Fachkräfte erwartet, Integration im Fokus.
Die Universitätsmedizin Rostock rekrutiert usbekische Pflegekräfte, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen – 20 Fachkräfte erwartet, Integration im Fokus.
Die Universitätsmedizin Rostock hat ein neues Rekrutierungsprogramm für Pflegekräfte gestartet, das in Kooperation mit Usbekistan durchgeführt wird. Im Jahr 2025 werden 20 usbekische Pflegefachkräfte in Rostock erwartet, um ein Anerkennungsverfahren zu durchlaufen. Ziel ist es, diese Pflegekräfte langfristig einzubinden und das Programm weiter auszubauen. Annett Laban, Pflegevorständin in Rostock, hat in Taschkent die dortigen Ausbildungsbedingungen überprüft. Die usbekischen Pflegekräfte werden zwölf Monate lang an drei Tagen pro Woche auf den Stationen arbeiten und sich gleichzeitig auf ihre Kenntnisprüfung vorbereiten. Der Fokus liegt auf der Integration der muslimischen Fachkräfte, die Deutschkenntnisse auf B2-Niveau besitzen sollten. Die Universitätsmedizin betont den hervorragenden Ruf des usbekischen Bildungssystems und hebt die fehlenden Karrieremöglichkeiten im Heimatland hervor. Ein erfahrenes Team in Rostock unterstützt die Integration, basierend auf bisherigen Erfahrungen mit Pflegekräften aus Vietnam und Indien. Diese Information stammt von aerztezeitung.de.
GLP-1-RA verbessert Transplantatfunktion bei Diabetes-Patienten
GLP-1-RA steigern die Transplantatfunktion bei nierentransplantierten Diabetes-Patienten und senken die Sterblichkeit, wie eine Studie zeigt.
GLP-1-RA steigern die Transplantatfunktion bei nierentransplantierten Diabetes-Patienten und senken die Sterblichkeit, wie eine Studie zeigt.
Einer retrospektiven Kohortenstudie zufolge bieten GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) auch Patienten mit Diabetes, die eine Nierentransplantation erhalten haben, deutliche Vorteile. Die Therapie scheint mit einer Verbesserung der Transplantatfunktion sowie einer Reduktion der Sterblichkeit assoziiert zu sein. Laut einem Bericht der 'Ärzte Zeitung' deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass GLP-1-RA eine potenziell wertvolle Behandlungsoption für diese besondere Patientengruppe darstellen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
06.03.2025
DGIV-Chef Nagel kritisiert Sektorentrennung in Gesundheitsversorgung
DGIV-Chef Nagel kritisiert die Sektorentrennung im Gesundheitswesen und fordert eine strategische Neuausrichtung für bessere integrierte Versorgung.
DGIV-Chef Nagel kritisiert die Sektorentrennung im Gesundheitswesen und fordert eine strategische Neuausrichtung für bessere integrierte Versorgung.
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Integrierte Versorgung (DGIV), Professor Eckhard Nagel, kritisiert die gegenwärtige Sektorentrennung in der Gesundheitsversorgung und sieht die Politik teilweise als verantwortlich an. Er äußert Bedenken hinsichtlich der laufenden Klinikreform und hebt hervor, dass sich die integrierte Versorgung allzu sehr im Detail verliert. Dies berichtete die Ärzte Zeitung. Solche strukturellen Schwierigkeiten behindern den Fortschritt und die Effektivität des Gesundheitssystems. Als Arzt und Führungspersönlichkeit betont Nagel die Notwendigkeit einer strategischen Neuausrichtung, um die Versorgungslandschaft in Deutschland nachhaltig zu optimieren.
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