Eine Studie warnt: Das aktuelle Umlageverfahren belastet die junge Generation zunehmend und gefährdet die Legitimation der Sozialversicherungen.
Eine Studie warnt: Das aktuelle Umlageverfahren belastet die junge Generation zunehmend und gefährdet die Legitimation der Sozialversicherungen.
Der Ökonom Martin Werding hat eine Studie veröffentlicht, die berechnet, wie das Umlageverfahren der Sozialkassen zunehmend die jüngere Generation belastet. Diese Entwicklung drohe, die politische Legitimation der Sozialversicherungen zu gefährden, heißt es im Bericht der "Ärzte Zeitung". Die Studie analysiert die Auswirkungen auf verschiedene Geburtsjahrgänge und zeigt, dass das aktuelle System des Generationenvertrags langfristig erhebliche finanzielle Lasten auf die junge Generation abwälzt. Experten warnen vor den sozialen und politischen Risiken, die mit dieser finanziellen Schieflage verbunden sind. Diese Problematik erfordert Aufmerksamkeit und eine Neuausrichtung des Sozialversicherungssystems, um auch in Zukunft eine gerechte und nachhaltige Verteilung der Belastungen sicherzustellen. Die vollständige Analyse und die empfohlenen Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderungen sind nach Anmeldung auf der Webseite der "Ärzte Zeitung" zugänglich.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
12.05.2025
WHO: Bedarf an Pflegekräften weltweit sinkt bis 2030 auf 4,1 Millionen
Laut WHO sinkt der globale Pflegekräfte-Bedarf bis 2030 auf 4,1 Millionen, doch regionale Ungleichheiten bleiben bestehen.
Laut WHO sinkt der globale Pflegekräfte-Bedarf bis 2030 auf 4,1 Millionen, doch regionale Ungleichheiten bleiben bestehen.
Die angespannte Situation in der Pflege wird sich nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwas bessern. Die weltweite Lücke zwischen Bedarf und Zahl der Fachkräfte habe 2020 noch 6,2 Millionen betragen, liege derzeit bei etwa 5,8 Millionen und werde bis 2030 voraussichtlich auf 4,1 Millionen sinken, teilte die WHO aus Anlass des Internationalen Tags der Pflegekräfte (12.5.) mit. Der WHO-Report basiert auf Angaben aus 194 Ländern. Die Entwicklung sei ermutigend, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus, betonte jedoch die Ungleichheiten, die die globale Pflegelandschaft prägten. So seien etwa 80 Prozent der Pflegekräfte in Ländern tätig, die nur rund 50 Prozent der Weltbevölkerung ausmachten, berichtete die Aerztezeitung. Die ärmeren Staaten müssten in die Ausbildung und Attraktivität von Arbeitsplätzen im Pflegebereich investieren. Besonders bemerkenswert sei die Tatsache, dass mit einem Anteil von 85 Prozent weiterhin fast ausschließlich Frauen in der Branche arbeiten, heißt es im Bericht der WHO. (aerztezeitung.de)
Effizientere ePA-Datenintegration: Fortschritt in der Digitalisierung
Erste Erfolge bei der ePA-Datenintegration: Hausarzt Andreas große Bockhorn berichtet von schnellerer Verarbeitung in der Testregion, sieht jedoch noch Optimierungspotenzial.
Erste Erfolge bei der ePA-Datenintegration: Hausarzt Andreas große Bockhorn berichtet von schnellerer Verarbeitung in der Testregion, sieht jedoch noch Optimierungspotenzial.
Das Hochladen der Daten in die elektronische Patientenakte (ePA) wird zunehmend effizienter, berichtet Hausarzt Andreas große Bockhorn aus einer Testregion. Die Geschwindigkeit, mit der Patientendaten in die ePA integriert werden, hat sich von Woche zu Woche verbessert. Bockhorn äußerte allerdings noch Verbesserungspotenzial, insbesondere den Wunsch nach einem Messenger-Dienst, der über die ePA funktioniert. Diese Entwicklung zeigt die fortschreitende Digitalisierung im medizinischen Bereich und könnte die Patientenversorgung weiter optimieren. Quellen zufolge stammen die Informationen aus einem Beitrag von 'aerztezeitung.de'.
Hausärzte fordern schnellere Impfstoffbestellung zur Risikominimierung
Hausärzte drängen auf schnellere Impfstoffbestellung, um finanzielle Risiken und Verzögerungen zwischen STIKO-Empfehlung und Impfvereinbarung zu vermeiden.
Hausärzte drängen auf schnellere Impfstoffbestellung, um finanzielle Risiken und Verzögerungen zwischen STIKO-Empfehlung und Impfvereinbarung zu vermeiden.
Von der STIKO-Empfehlung bis zur Impfvereinbarung in den KVen kann es Monate oder sogar noch länger dauern. Diese Verzögerungen können für Arztpraxen, die Impfstoffe bestellen, zu finanziellen Rückforderungen führen, wenn sie sich an den üblichen Bestellweg halten. Hausärzte fordern nun eine Änderung dieses Prozesses, um diese Risiken zu mindern. Dies könnte bedeuten, dass Impfstoffe zukünftig per Sprechstundenbedarf bestellt werden können, wie aerztezeitung.de berichtet.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
09.05.2025
DKG: Maßnahmen gegen Personalmangel zur Stärkung der Pflegeberufe
DKG fordert Maßnahmen gegen Personalmangel in der Pflege, um die Attraktivität des Berufs zu steigern und die Gesundheitsversorgung zu sichern.
DKG fordert Maßnahmen gegen Personalmangel in der Pflege, um die Attraktivität des Berufs zu steigern und die Gesundheitsversorgung zu sichern.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat ein Positionspapier veröffentlicht, in dem sie Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufs vorschlägt. Die DKG hebt hervor, dass die stationäre Versorgung von Patienten ohne ausreichend Pflegekräfte nicht gewährleistet werden kann. Ziel ist es, die schwierigen Rahmenbedingungen in der Pflege zu verbessern, um den Beruf zukunftsfähiger zu gestalten und mehr Menschen für diese wichtige Tätigkeit zu gewinnen. Dies wäre notwendig, um den anhaltenden Personalmangel zu begegnen und eine nachhaltige Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Weitere Informationen und Details zu den Vorschlägen sind auf der Webseite von aerztezeitung.de nachzulesen.
Frankreich debattiert über erweitertes Recht auf aktive Sterbehilfe
Frankreich debattiert erneut über die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe – ein kontroverses Thema, das Patientenrechte und ethische Bedenken spaltet.
Frankreich debattiert erneut über die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe – ein kontroverses Thema, das Patientenrechte und ethische Bedenken spaltet.
In der französischen Nationalversammlung wird ab dem 12. Mai erneut über einen Gesetzentwurf zur Legalisierung der „aktiven Sterbehilfe“ debattiert. Der Sozialausschuss hat den ursprünglichen Entwurf, der eine Sterbehilfe unter streng geregelten Umständen vorsah, deutlich erweitert. Der neue Entwurf sieht nun ein gesetzlich verankertes „Recht auf Sterbehilfe“ vor. Kritiker warnen vor einer unkontrollierbaren Entwicklung, während Befürworter die Erweiterung als Fortschritt im Sinne der Patientenrechte sehen. Die Gesundheitsbehörde „Haute Autorité de Santé“ äußerte Bedenken über die vagen Begriffe wie „kurz- oder mittelfristig“ in der Lebensprognose und fordert eine präzisere Formulierung. Die endgültige Abstimmung über den Entwurf ist für Ende Mai geplant, anschließend soll der Text dem Senat vorgelegt werden. Die Mehrheit der französischen Ärzte lehnt die aktive Sterbehilfe ab und unterstützt stattdessen den Ausbau von Palliativeinrichtungen, während laut Umfragen eine Mehrheit der Bevölkerung die Sterbehilfe-Regelung befürwortet. (Quelle: aerztezeitung.de)
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
09.05.2025
DKG fordert Reformen zur Attraktivitätssteigerung in Pflegeberufen
Die DKG legt ein Positionspapier vor, das umfassende Reformen fordert, um die Attraktivität der Pflegeberufe und die Versorgungssicherheit zu steigern.
Die DKG legt ein Positionspapier vor, das umfassende Reformen fordert, um die Attraktivität der Pflegeberufe und die Versorgungssicherheit zu steigern.
Ohne Pflegekräfte lässt sich die stationäre Versorgung von Patienten nicht sicherstellen, betont die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Um die schwierigen Rahmenbedingungen in der Pflege zu ändern, macht sie nun einen Vorschlag, so die Berichterstattung der "Ärzte Zeitung". Die DKG legt ein Positionspapier vor, das Maßnahmen enthält, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten. Dies umfasst umfassende Reformen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur Erhöhung der Vergütung. Ziel ist es, einem weiteren Mangel an Pflegekräften entgegenzuwirken, der die Patientenversorgung gefährden könnte. Der Vorschlag kommt vor dem Hintergrund des bestehenden Fachkräftemangels und als Antwort auf langfristige Herausforderungen im Gesundheitssystem. Experten der DKG betonen, dass ohne attraktive Perspektiven für Pflegekräfte die Sicherstellung einer hochwertigen Betreuung in den Krankenhäusern nicht mehr gewährleistet werden könne.
Hitzewellen beschleunigen Alterungsprozess: Studie warnt vor Risiken
Hitzewellen beschleunigen laut Studie den Alterungsprozess, womit langfristige Gesundheitsrisiken bei über 56-Jährigen verbunden sind.
Hitzewellen beschleunigen laut Studie den Alterungsprozess, womit langfristige Gesundheitsrisiken bei über 56-Jährigen verbunden sind.
Starke Hitzewellen haben langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit und können den Alterungsprozess des Körpers beschleunigen, wie eine Studie der University of Southern California, veröffentlicht im Fachmagazin Science Advances, zeigt. Bei über 56-Jährigen Testpersonen, die häufig hohen Temperaturen ausgesetzt waren, wurde ein beschleunigtes biologisches Altern festgestellt. Menschen in Regionen mit Temperaturen über 32 Grad Celsius für mehr als die Hälfte des Jahres waren biologisch um bis zu 14 Monate älter als solche aus kühleren Gebieten. Diese Ergebnisse bleiben auch unter Berücksichtigung von Lebensstilfaktoren konstant. Kurze Hitzeperioden von wenigen Wochen können ebenfalls die Alterung beschleunigen, was auf epigenetische Veränderungen im Erbgut hindeutet. Die Stiftung Warentest hebt hervor, dass auch eine deutsche Studie ähnliche Resultate lieferte. Angesichts des Klimawandels sind Maßnahmen wie die Begrünung städtischer Flächen zur Reduzierung der Hitzeeinwirkung notwendig.
"ÄrzteZeitung klärt auf: Evidenzbasierte Antworten zur Auffrischimpfung"
Fachkräfte informieren sich bei der "Hotline Impfen" der ÄrzteZeitung über evidenzbasierte Auffrischimpfungen, um fundierte Entscheidungen in der Praxis zu treffen.
Fachkräfte informieren sich bei der "Hotline Impfen" der ÄrzteZeitung über evidenzbasierte Auffrischimpfungen, um fundierte Entscheidungen in der Praxis zu treffen.
Bei der aktuellen "Hotline Impfen" der ÄrzteZeitung werden Fragen rund um die Auffrischung von Pneumokokken-Impfungen evidenzbasiert und fachkundig beantwortet. Thematisiert wird, wann ein erneutes Impfintervall sinnvoll ist und welcher Impfstoff dabei zur Anwendung kommen sollte. Auch auf Fragen zur Herpes-Zoster-Impfung bei unbekanntem Immunstatus und zur Indikation der Grippeimpfung für über 60-Jährige mit immunsuppressiver Therapie wird eingegangen. Diese wichtige Informationsquelle, deren vollständige Inhalte nach dem Einloggen auf der Webseite verfügbar sind, richtet sich an Fachkräfte im Gesundheitswesen, die in der Praxis mit Impfentscheidungen konfrontiert sind.
Hitze und Klimawandel bedrohen Leben: Übersterblichkeit steigt mit je 3.000 Todesfällen 2023/24 - Prävention jetzt nötig, so das Robert Koch-Institut.
Hitze und Klimawandel bedrohen Leben: Übersterblichkeit steigt mit je 3.000 Todesfällen 2023/24 - Prävention jetzt nötig, so das Robert Koch-Institut.
In den Sommermonaten der letzten beiden Jahre führte die Hitze zu einer signifikanten Übersterblichkeit in Deutschland, wie eine Analyse im Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch-Instituts zeigt. Schätzungen zufolge starben in den Jahren 2023 und 2024 jeweils etwa 3.000 Menschen mehr aufgrund hoher Außentemperaturen. Dieses Phänomen illustriert die zunehmenden gesundheitlichen Herausforderungen durch Klimaveränderungen. Die „Ärzte Zeitung“ betont die Bedeutung dieser Erkenntnisse für die medizinische Praxis und die Notwendigkeit, präventive Maßnahmen zu entwickeln, um hitzebedingte Gesundheitsgefahren in der Zukunft abzuwenden.
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