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Medizin, Gesundheit und Prävention
09.05.2025
"ÄrzteZeitung klärt auf: Evidenzbasierte Antworten zur Auffrischimpfung"
Fachkräfte informieren sich bei der "Hotline Impfen" der ÄrzteZeitung über evidenzbasierte Auffrischimpfungen, um fundierte Entscheidungen in der Praxis zu treffen.
Fachkräfte informieren sich bei der "Hotline Impfen" der ÄrzteZeitung über evidenzbasierte Auffrischimpfungen, um fundierte Entscheidungen in der Praxis zu treffen.
Bei der aktuellen "Hotline Impfen" der ÄrzteZeitung werden Fragen rund um die Auffrischung von Pneumokokken-Impfungen evidenzbasiert und fachkundig beantwortet. Thematisiert wird, wann ein erneutes Impfintervall sinnvoll ist und welcher Impfstoff dabei zur Anwendung kommen sollte. Auch auf Fragen zur Herpes-Zoster-Impfung bei unbekanntem Immunstatus und zur Indikation der Grippeimpfung für über 60-Jährige mit immunsuppressiver Therapie wird eingegangen. Diese wichtige Informationsquelle, deren vollständige Inhalte nach dem Einloggen auf der Webseite verfügbar sind, richtet sich an Fachkräfte im Gesundheitswesen, die in der Praxis mit Impfentscheidungen konfrontiert sind.
Hitze und Klimawandel bedrohen Leben: Übersterblichkeit steigt mit je 3.000 Todesfällen 2023/24 - Prävention jetzt nötig, so das Robert Koch-Institut.
Hitze und Klimawandel bedrohen Leben: Übersterblichkeit steigt mit je 3.000 Todesfällen 2023/24 - Prävention jetzt nötig, so das Robert Koch-Institut.
In den Sommermonaten der letzten beiden Jahre führte die Hitze zu einer signifikanten Übersterblichkeit in Deutschland, wie eine Analyse im Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch-Instituts zeigt. Schätzungen zufolge starben in den Jahren 2023 und 2024 jeweils etwa 3.000 Menschen mehr aufgrund hoher Außentemperaturen. Dieses Phänomen illustriert die zunehmenden gesundheitlichen Herausforderungen durch Klimaveränderungen. Die „Ärzte Zeitung“ betont die Bedeutung dieser Erkenntnisse für die medizinische Praxis und die Notwendigkeit, präventive Maßnahmen zu entwickeln, um hitzebedingte Gesundheitsgefahren in der Zukunft abzuwenden.
Datenschutz bei ePA: Herausforderungen und Zugriffsregelungen im Fokus
Im "ÄrzteTag"-Podcast wird der Datenschutz der elektronischen Patientenakte diskutiert: Wer darf zugreifen und wann ist eine Löschung möglich?
Im "ÄrzteTag"-Podcast wird der Datenschutz der elektronischen Patientenakte diskutiert: Wer darf zugreifen und wann ist eine Löschung möglich?
Im „ÄrzteTag“-Podcast der Ärzte Zeitung wird die Frage nach dem Datenschutz bei der elektronischen Patientenakte (ePA) beleuchtet. Professorin Louisa Specht-Riemenschneider, Bundesdatenschutzbeauftragte, erläutert die Herausforderungen und Probleme, die mit der ePA einhergehen. Sie diskutiert, wer Zugriff auf die ePA haben darf und unter welchen Bedingungen eine Löschung möglich ist. In einem weiteren Podcast erklärt Dr. Sibylle Steiner vom KBV-Vorstand die notwendigen Schritte für Arztpraxen im Rahmen des bundesweiten Roll-outs der ePA. Diese Schritte umfassen insbesondere die Vorbereitung auf die Erstbefüllung der elektronischen Akte. Weitere Informationen stehen registrierten Nutzern auf der Webseite der Ärzte Zeitung zur Verfügung.
Moderna-Kombi-Impfstoff zeigt starke Wirkung gegen Grippe und Covid-19
Moderna's mRNA-Kombi-Impfstoff bietet effektiven Schutz gegen Grippe und Covid-19 für Personen über 50 und könnte bald Doppelimpfungen vereinfachen.
Moderna's mRNA-Kombi-Impfstoff bietet effektiven Schutz gegen Grippe und Covid-19 für Personen über 50 und könnte bald Doppelimpfungen vereinfachen.
Laut einer neuen Studie, veröffentlicht im "Journal of the American Medical Association", zeigt der kombinierte mRNA-Impfstoff der US-Pharmafirma Moderna eine starke Immunantwort gegen Grippe und Covid-19 bei Personen über 50 Jahren. Der Kombi-Impfstoff, mRNA-1083, kombiniert den Schutz vor beiden Viren in einer einzigen Injektion, was bisher zwei separate Impfungen erforderte. Die klinische Phase-III-Studie zeigt, dass der neue Impfstoff gegenüber bestimmten Grippeviren eine gleichwertige oder bessere Wirkung hat und auch gegen das Coronavirus in etwa gleich effektiv ist wie der derzeitige Covid-19-Impfstoff Spikevax. Eine Anpassung an aktuelle Stämme von Grippe- und Sars-CoV-2-Viren wäre für den breiten Einsatz notwendig, jedoch sei dies mit Hilfe der mRNA-Technologie vergleichsweise einfach. Obwohl der Kombi-Impfstoff Impfreaktionen wie Müdigkeit hervorrufen kann, wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen festgestellt. Eine flächendeckende Einführung hängt von der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) ab, berichtet der Spiegel.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
08.05.2025
Steigende Zahl Hochbetagter überlastet Kliniken: AOK fordert Maßnahmen
Die AOK fordert Maßnahmen gegen Kliniküberlastung, da der Anteil der über 80-Jährigen unter Patienten stark gestiegen ist. Ambulante Versorgung soll gestärkt werden.
Die AOK fordert Maßnahmen gegen Kliniküberlastung, da der Anteil der über 80-Jährigen unter Patienten stark gestiegen ist. Ambulante Versorgung soll gestärkt werden.
Die Zahl der hochbetagten Menschen in Deutschland steigt kontinuierlich, was das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen stellt. Der WIdO-Krankenhaus-Report 2025 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK zeigt, dass der Anteil der über 80-Jährigen an den Krankenhauspatienten seit 2005 von 13 auf 22 Prozent gestiegen ist. Die durchschnittliche Verweildauer dieser Patientengruppe beträgt 8,1 Tage, was fast doppelt so viel ist wie bei jüngeren Erwachsenen. Gleichzeitig sind die Kosten für Krankenhausaufenthalte hochbetagter Menschen im Schnitt fast siebenmal so hoch wie bei den unter 60-Jährigen. Die AOK warnt vor einer Überlastung der Kliniken und fordert eine Stärkung der ambulanten Versorgung, um die steigenden Ausgaben zu kontrollieren. Forschungsergebnisse legen nahe, dass jährlich rund 1,4 Millionen Krankenhausaufenthalte durch bessere ambulante Betreuung vermieden werden könnten. Die AOK plädiert für eine stärkere Ambulantisierung der Versorgung, um den spezifischen Bedürfnissen hochbetagter Patienten besser gerecht zu werden (Quelle: Ärztezeitung).
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
08.05.2025
Krankenhaus-Report: Mehr ambulante Pflege für Hochaltrige im Fokus
Der Krankenhaus-Report 2025 betont die Notwendigkeit einer verstärkten ambulanten Pflege hochaltriger Patienten zur Entlastung der Kliniken und besseren Ressourcennutzung.
Der Krankenhaus-Report 2025 betont die Notwendigkeit einer verstärkten ambulanten Pflege hochaltriger Patienten zur Entlastung der Kliniken und besseren Ressourcennutzung.
Der Krankenhaus-Report 2025 vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) hebt die Bedeutung der ambulanten Versorgung für hochaltrige Patienten hervor. Dr. David Scheller-Kreinsen erklärt, dass der demografische Wandel zu einem Anstieg der über 80-Jährigen um etwa drei Millionen bis 2050 führen werde. Dies erfordere eine effiziente Nutzung begrenzter Ressourcen, indem weniger Klinikeinweisungen erfolgen und mehr auf ambulante Pflege gesetzt wird. Nicht-ärztliche Fachkräfte könnten hierbei bestimmte Leistungen übernehmen, um Hausärzte zu entlasten. Ziel sei es, die Schnittstelle zwischen ambulanter Akutversorgung und dem Pflegebereich zu verbessern, um vermehrte Krankenhausaufenthalte durch verbesserte Diagnostik und Betreuung in häuslicher Umgebung zu vermeiden. Regionen mit vielen Krankenhäusern verzeichnen mehr vermeidbare Klinikaufenthalte hochaltriger Menschen, was auf strukturelle Veränderungen und eine bessere Verzahnung der Versorgungsangebote hinweist. Diese Informationen basieren auf einem Interview mit Dr. Scheller-Kreinsen, das auf der Webseite der „Ärzte Zeitung“ erschienen ist.
Experten fordern verstärkte Prävention gegen Lungeninfektionen
Experten mahnen beim DGP-Kongress zu mehr Prävention gegen Lungeninfektionen – präventive Strategien sollen Pneumonie-Risiken deutlich verringern.
Experten mahnen beim DGP-Kongress zu mehr Prävention gegen Lungeninfektionen – präventive Strategien sollen Pneumonie-Risiken deutlich verringern.
Infektionskrankheiten der unteren Atemwege gehören zu den häufigsten Todesursachen. Beim DGP-Kongress betonte Professor Robert Bals aus Homburg die Notwendigkeit prophylaktischer Maßnahmen zur Verringerung des Pneumonierisikos. Laut Ärzte Zeitung sollte man gezielt solche präventiven Strategien entwickeln, um die Risiken signifikant zu senken.
Neuer mRNA-Impfstoff von Moderna vereint Grippe- und Covid-Schutz
Neuer kombinierter mRNA-Impfstoff von Moderna zeigt starke Wirkung gegen Grippe und Covid-19 und könnte Pflegeeinrichtungen durch eine vereinfachte Impfung entlasten.
Neuer kombinierter mRNA-Impfstoff von Moderna zeigt starke Wirkung gegen Grippe und Covid-19 und könnte Pflegeeinrichtungen durch eine vereinfachte Impfung entlasten.
Der kombinierte mRNA-Impfstoff der US-Firma Moderna gegen Grippe und Covid-19 zeigt in einer neuen Phase-III-Studie eine starke Immunantwort bei Menschen über 50 Jahren. Diese ist teils sogar besser als bei den bisher einzeln verabreichten Impfungen. Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachblatt »Journal of the American Medical Association« veröffentlicht. Arbeitgeber wie Pflegeeinrichtungen könnten künftig davon profitieren, dass nur noch eine Impfung nötig ist, um vor beiden Erkrankungen zu schützen. Der Impfstoff muss allerdings noch an aktuelle Virusvarianten angepasst werden, was laut dem Immunologen Carsten Watzl, dank der mRNA-Technologie, relativ schnell möglich ist. Vor einem breiten Einsatz ist jedoch eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) notwendig. Ob der Impfstoff dann noch in diesem Herbst verfügbar sein wird, bleibt abzuwarten, aber er könnte die Impfquote steigern, da nur noch eine Spritze erforderlich ist. Quellen: DER SPIEGEL.
Pflegehilfen: 131 Euro Erstattung für haushaltsnahe Dienste nutzen
Pflegebedürftige ab Pflegegrad 1 können 131 Euro monatlich für haushaltsnahe Dienste erstattet bekommen. Antragstellung bei der Pflegekasse erforderlich.
Pflegebedürftige ab Pflegegrad 1 können 131 Euro monatlich für haushaltsnahe Dienste erstattet bekommen. Antragstellung bei der Pflegekasse erforderlich.
Haushaltsnahe Dienstleistungen können für Pflegebedürftige, die mindestens Pflegegrad 1 haben, eine wertvolle Unterstützung im Alltag darstellen. Die Pflegekassen gewähren in vielen Fällen finanzielle Unterstützung, um solche Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Voraussetzung ist allerdings, dass ein nach Landesrecht zugelassener Anbieter gewählt wird, was von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt ist. Bis zu 131 Euro monatlich können erstattet werden, jedoch müssen die Rechnungen zur Kostenerstattung bei der Pflegekasse eingereicht werden. Die Verbraucherzentrale rät, diese Unterstützung frühzeitig zu nutzen, um Überlastung und Unfälle zu vermeiden (Quelle: Verbraucherzentrale).
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
07.05.2025
Gesundheitsministerin Müller plant Umbau der Brandenburger Krankenhauslandschaft
Gesundheitsministerin Müller plant umfassenden Umbau der Brandenburger Krankenhauslandschaft, um bis zu 29 % der stationären Leistungen ambulant zu erbringen.
Gesundheitsministerin Müller plant umfassenden Umbau der Brandenburger Krankenhauslandschaft, um bis zu 29 % der stationären Leistungen ambulant zu erbringen.
Im Gesundheitsausschuss des Brandenburger Landtags hat Gesundheitsministerin Britta Müller den geplanten Umbau der Krankenhauslandschaft skizziert. Bis zu 29 Prozent der derzeit stationär erbrachten Klinikenleistungen sollen künftig ambulant geleistet werden. Laut IGES-Institut könnten dadurch in den Versorgungsgebieten Prignitz und Oberhavel erhebliche Kapazitäten freigesetzt werden, was auf landesweite Anpassungen der stationären und ambulanten Kapazitäten hindeutet. Ziel der Reform sei, alle Krankenhäuser als regionale Gesundheitsstandorte zu erhalten, wobei spezialisierte Leistungen verstärkt konzentriert und die Notfallversorgung gesichert werden sollen. Ministeriumsvertreter Michael Zaske betonte die Notwendigkeit, die ambulanten, stationären und Pflegekapazitäten neu zu denken. Eine Arbeitsgruppe des Paragrafen 90a-Gremiums berät dazu über Ermächtigungsregeln für Kliniken. Ab Mai können Krankenhäuser Anträge über ihre zukünftigen Leistungsgruppen stellen, die der Medizinische Dienst bis Ende 2026 prüft. Der neue Krankenhausplan soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten (Quelle: aerztezeitung.de).
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