Mit dem Newsfeed von altenpflege.ch – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Medizin, Gesundheit und Prävention
15.05.2025
Netzhautscans: Früherkennung von Alzheimer durch Augenärzte möglich
Netzhautscans ermöglichen Augenärzten die Früherkennung von Alzheimer und bieten neue Perspektiven für eine frühzeitige Diagnose und Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen.
Netzhautscans ermöglichen Augenärzten die Früherkennung von Alzheimer und bieten neue Perspektiven für eine frühzeitige Diagnose und Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen.
Mit hochauflösender retinaler Bildgebung können Augenärztinnen und Augenärzte Erkrankungen aufspüren, die primär keine ophthalmologischen Kentnisse erfordern. Dies betrifft auch Morbus Alzheimer. Laut einem Bericht von "Ärzte Zeitung" könnte die Früherkennung durch Netzhautscans wertvolle Informationen über den Zustand des Nervensystems liefern. Diese Methode eröffnet neue Perspektiven in der Diagnostik und ermöglicht frühzeitige Interventionen bei neurodegenerativen Erkrankungen. Die Erkenntnisse aus der innovativen Bildgebung könnten maßgeblich dazu beitragen, solche Erkrankungen besser zu verstehen und effektiver zu behandeln. Quellen wie die Ärzte Zeitung betonen die Bedeutung der frühen Diagnose für den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität der Patienten.
Sanofi's Nirsevimab schützt Säuglinge vor schwerem RSV-Erkrankungen
Sanofi's Nirsevimab bietet Säuglingen mit nur einer Gabe Schutz vor schweren RSV-Erkrankungen und reduziert signifikant das Risiko für Atemwegserkrankungen.
Sanofi's Nirsevimab bietet Säuglingen mit nur einer Gabe Schutz vor schweren RSV-Erkrankungen und reduziert signifikant das Risiko für Atemwegserkrankungen.
Nirsevimab von Sanofi ist die erste zugelassene passive Immunisierung gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV), die für gesunde, reife und frühgeborene Säuglinge sowie Säuglinge mit Grunderkrankungen zur Verfügung steht. Dieser monoklonale Antikörper muss nur einmal verabreicht werden, um RSV-assoziierten Erkrankungen der unteren Atemwege vorzubeugen. Laut Informationen von springermedizin.de bietet Nirsevimab einen umfassenden Schutz und kann somit das Risiko schwerer respiratorischer Erkrankungen bei Säuglingen signifikant reduzieren.
Hypertonie bleibt Volkskrankheit Nummer 1: AOK-Programm unterstützt Betroffene
Hypertonie: Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland. AOK bietet kostenfreie Online-Hilfe an.
Hypertonie: Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland. AOK bietet kostenfreie Online-Hilfe an.
Aktuelle Daten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigen, dass Hypertonie weiterhin die häufigste Volkskrankheit in Deutschland ist. Zum Welt-Hypertonie-Tag am 17. Mai wird auf die oft symptomlose, jedoch gefährliche Krankheit hingewiesen, die unbehandelt zu Schlaganfällen, Herzinfarkten und anderen schweren Gesundheitsproblemen führen kann. In Deutschland leben 29,31 Prozent der über 20-Jährigen mit Bluthochdruck, wobei die Prävalenz regional stark variiert – von 20,62 Prozent in Hamburg bis zu 40,08 Prozent in Thüringen. Die AOK bietet mit ihrem „Online-Coach Bluthochdruck“ ein kostenfreies Hilfsprogramm an, das von einem Experten-Team entwickelt wurde und umfassende Beratung zu Lebensstiländerungen und medikamentöser Behandlung bietet. Dieses Programm ist unabhängig von der Krankenversicherung für alle zugänglich und umfasst zwölf Module, darunter Stressmanagement und Bewegung. Er wurde kürzlich erweitert, um individuelle Fortschritte besser zu dokumentieren. Diese Initiative unterstreicht die Notwendigkeit, Hypertonie ernst zu nehmen und aktiv zu bekämpfen. (Quelle: Ärztezeitung)
G-BA ändert IQTIG-Auftrag zur Qualitätsverbesserung in Kliniken
Der G-BA ändert den IQTIG-Auftrag zur besseren Qualitätssicherung in Kliniken ab sofort. Ziel ist eine effektivere Auswertung von Dialog- und Abfragedaten.
Der G-BA ändert den IQTIG-Auftrag zur besseren Qualitätssicherung in Kliniken ab sofort. Ziel ist eine effektivere Auswertung von Dialog- und Abfragedaten.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 7. Mai 2025 beschlossen, die Beauftragung des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) zu ändern. Diese Änderung betrifft die Auswertung der Informationen aus klärenden Dialogen und Strukturabfragen gemäß § 11 der Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifgeborene (QFR-RL), die am 17. Dezember 2020 erlassen wurde. Die Anpassung tritt mit dem Beschlussdatum in Kraft. Diese Maßnahmen sollen die Qualitätssicherung im stationären Bereich verbessern und zu einer effektiveren Datenauswertung führen. Der Beschlusstext und weitere Informationen sind auf der offiziellen Website des G-BA veröffentlicht.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.05.2025
G-BA beauftragt IQTIG mit neuer Qualitätssicherung für Lungenentzündung
G-BA beauftragt IQTIG mit neuer Qualitätssicherung zur Verbesserung der Behandlung von ambulant erworbener Lungenentzündung ab sofort.
G-BA beauftragt IQTIG mit neuer Qualitätssicherung zur Verbesserung der Behandlung von ambulant erworbener Lungenentzündung ab sofort.
Am 7. Mai 2025 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) mit der Erstellung einer Sozialdatenspezifikation für das Qualitätssicherungsverfahren zur ambulant erworbenen Pneumonie (QS CAP) zu beauftragen. Diese Entscheidung ist Teil der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung gemäß der DeQS-Richtlinie und trat unmittelbar mit dem Beschlussdatum in Kraft. Die Erstellung dieser Spezifikation soll dazu beitragen, die Qualität der Behandlung und Versorgung im Bereich der ambulant erworbenen Pneumonie zu verbessern. Quellen: Gemeinsamer Bundesausschuss (g-ba.de).
Gesundheitsfonds benötigt 800 Mio. Euro: GKV in finanzieller Schieflage
Der Gesundheitsfonds der GKV benötigt dringend 800 Millionen Euro, da finanzielle Engpässe den Bund zur vorzeitigen Abschlagszahlung zwingen.
Der Gesundheitsfonds der GKV benötigt dringend 800 Millionen Euro, da finanzielle Engpässe den Bund zur vorzeitigen Abschlagszahlung zwingen.
Die finanzielle Lage der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist besorgniserregend, da der Gesundheitsfonds eine vorgezogene Abschlagszahlung in Höhe von 800 Millionen Euro benötigt. Diese Maßnahme wurde ergriffen, da der Gesundheitsfonds in eine prekäre finanzielle Schieflage geraten ist, was eine unterjährige Unterstützung durch den Bund erforderlich machte. Die Gründe für die angespannte Situation der GKV sind vielschichtig und werden seit Langem von Experten und Funktionären der Branche diskutiert. (Quelle: aerztezeitung.de)
KBV warnt vor Digitalisierungs-Rückschritt: Telematik-Tausch gefährdet E-Rezept
Die KBV warnt: Telematik-Austausch gefährdet das E-Rezept. Ein Rückschritt zur Papierform droht, da Fristen kaum einzuhalten sind. Verlängerung gefordert.
Die KBV warnt: Telematik-Austausch gefährdet das E-Rezept. Ein Rückschritt zur Papierform droht, da Fristen kaum einzuhalten sind. Verlängerung gefordert.
In einem Brandbrief an die gematik hat Dr. Sibylle Steiner, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), auf die gravierenden Risiken hingewiesen, die mit dem anstehenden Austauschprogramm von Telematikinfrastruktur-Hardware verbunden sind. Betroffen sind 35.000 Konnektoren und rund 100.000 elektronische Arztausweise, die bis Ende 2025 ersetzt werden müssen. Hintergrund ist die Umstellung der Verschlüsselungsalgorithmen, die aufgrund der Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik notwendig wird. Steiner warnt, dass derartige Anforderungen in der verbleibenden Zeitspanne kaum erfüllbar sind, wodurch die Funktionalität von Anwendungen wie dem E-Rezept massiv gefährdet sein könnte. Hierdurch könnte es zu einer Rückkehr zu papierbasierten Verfahren kommen, was einen erheblichen Rückschritt für die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen bedeuten würde. Die Ärzte Zeitung verweist auf die Forderung der KBV nach einer Verlängerung der Nutzung der bestehenden Algorithmen bis 2027.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.05.2025
Thüringen: KVT fordert höhere Landarztquote wegen Ärztemangels
Thüringens Ärztemangel spitzt sich zu: Die Kassenärztliche Vereinigung fordert eine Erhöhung der Landarztquote, um 117 unbesetzte Hausarztsitze zu füllen.
Thüringens Ärztemangel spitzt sich zu: Die Kassenärztliche Vereinigung fordert eine Erhöhung der Landarztquote, um 117 unbesetzte Hausarztsitze zu füllen.
In Thüringen nimmt die Zahl der unbesetzten Hausarztsitze zu. Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen (KVT) waren Anfang 2024 noch 97 hausärztliche Vertragsarztsitze offen, jetzt sind es bereits 117. Um dem entgegenzuwirken, fordert die KVT eine Erhöhung der Landarztquote. Die bestehende Landarztquote, die im vergangenen Sommer vom Landtag beschlossen wurde, gewährleistet, dass sechs Prozent der Medizin-Studienplätze an der Friedrich-Schiller-Universität Jena für Studenten reserviert sind, die sich verpflichten, mindestens zehn Jahre in ländlichen Regionen als Haus- oder Zahnarzt zu arbeiten. Die KVT-Vorsitzende Annette Rommel schlägt eine Erhöhung auf zehn Prozent vor, was der Landarztquote 29 statt den bisherigen 17 Studienanfängern zugutekommen würde. Auch die Möglichkeit der Ausweitung auf Fachärzte wird in Betracht gezogen. Die CDU-Landtagsfraktion unterstützt den Vorschlag, da das Problem der offenen Arztsitze als akut eingeschätzt wird. (Quelle: Ärzte Zeitung, dpa)
Apixaban: Sicher und effektiv bei venösen Thromboembolien
Apixaban zeigt in US-Studie hohe Sicherheit und Wirksamkeit bei Venenthrombosen im Vergleich zu Rivaroxaban und Warfarin.
Apixaban zeigt in US-Studie hohe Sicherheit und Wirksamkeit bei Venenthrombosen im Vergleich zu Rivaroxaban und Warfarin.
Laut einer umfassenden US-Kohortenstudie, die in der "Ärzte Zeitung" zitiert wird, erweist sich Apixaban als eine effektive und sichere Behandlungsoption für Patienten mit venösen Thromboembolien. Die Untersuchung, die mehr als 160.000 Teilnehmer umfasste, zeigt, dass Apixaban im Gegensatz zu Rivaroxaban und Warfarin mit niedrigeren Rezidivraten und einem reduzierten Risiko schwerer Blutungen assoziiert ist. Die Forscher der Harvard Medical School betonen jedoch, dass für bestimmte Patientengruppen weitere Untersuchungen notwendig sind, um die bestmöglichen Behandlungsergebnisse sicherzustellen.
Herausforderungen bei ePA-Nutzung in Hamburger Arztpraxis entdeckt
Hamburger Hausarztpraxis zeigt Herausforderungen der ePA-Nutzung: Verbesserungsbedarf bei Integration und Patientenaufklärung bleibt bestehen.
Hamburger Hausarztpraxis zeigt Herausforderungen der ePA-Nutzung: Verbesserungsbedarf bei Integration und Patientenaufklärung bleibt bestehen.
In der Hamburger ePA-Testregion setzt Hausärztin Jana Husemann die elektronische Patientenakte (ePA) mittlerweile in ihrer Praxis ein. Trotzdem verläuft der Einsatz im Alltag nicht reibungslos, wie sie es sich wünschen würde. Es besteht immer noch Verbesserungspotenzial bei der Integration in den täglichen Praxisbetrieb. Dies zeigt auf, dass Patienten generell schlecht über die Nutzungsmöglichkeiten der ePA informiert sind, was eine bessere Aufklärung und möglicherweise weitere Systemanpassungen erfordert. Diese Erfahrungen aus der Testregion spiegeln die Herausforderungen wider, vor denen viele Praxen beim Übergang zur Digitalisierung im Gesundheitswesen stehen. (Quelle: aerztezeitung.de)
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.