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Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
31.01.2025
DGOU fordert langfristige Strategien für zukunftsfähige Gesundheitsversorgung
Die DGOU fordert von der Politik langfristige Strategien für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen.
Die DGOU fordert von der Politik langfristige Strategien für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen.
Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat die Politik aufgefordert, die Weichen für eine exzellente medizinische Versorgung aller Bürger zu stellen. Laut einem Positionspapier der Fachgesellschaft ist dafür ein „langfristig belastbarer Plan“ notwendig, der über eine Legislaturperiode hinausgeht. Der stellvertretende Präsident, Ulrich Stöckle, betonte die Notwendigkeit, der Gesundheitsversorgung hohe Priorität einzuräumen. Aufgrund des demografischen Wandels treffen in den kommenden Jahrzehnten zunehmend ältere Patienten auf weniger Personal im Gesundheitswesen. Die DGOU sieht den Schlüssel in Prävention und Digitalisierung. Durch digitale Technologien könnten unnötige Notfallbesuche und kostenintensive Maßnahmen reduziert werden, erklärte DGOU-Generalsekretär Dietmar Pennig. Prävention könne zudem die Gesundheit der Bevölkerung fördern und die finanzielle Belastung des Gesundheitssystems verringern. Dies berichtete aerzteblatt.de.
Zweifel an Belüftungssystemen: Virusverbreitung in Nachbarräumen?
Englische Studie: Belüftungssysteme in Krankenhäusern könnten Viren in Nachbarräume tragen und Infektionsrisiken erhöhen, weitere Forschung nötig.
Englische Studie: Belüftungssysteme in Krankenhäusern könnten Viren in Nachbarräume tragen und Infektionsrisiken erhöhen, weitere Forschung nötig.
Eine englische Studie hat Zweifel an der Effektivität von Belüftungssystemen in Krankenhäusern aufgeworfen. Während diese Systeme eigentlich die Ausbreitung von Infektionen verhindern sollen, deutet die Studie darauf hin, dass sie stattdessen Viren in benachbarte Räume tragen könnten. Diese Erkenntnisse werfen Fragen zur Gestaltung und Nutzung von Luftreinigungssystemen in medizinischen Einrichtungen auf. Die potenziellen Folgen für die Infektionskontrolle und Patientensicherheit in Krankenhäusern sind beträchtlich. Weitere Forschung ist notwendig, um die Risiken vollständig zu verstehen und geeignete Maßnahmen zu entwickeln. Quelle: Ärzte Zeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
31.01.2025
Erstattungsfähigkeit von Wundprodukten rückwirkend erneuert bis 2025
Die Erstattungsfähigkeit von Wundprodukten wurde bis 2025 verlängert, wodurch Versorgungslücken geschlossen und die ärztliche Therapiefreiheit gesichert werden.
Die Erstattungsfähigkeit von Wundprodukten wurde bis 2025 verlängert, wodurch Versorgungslücken geschlossen und die ärztliche Therapiefreiheit gesichert werden.
Mit der Verabschiedung des Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes (GSVG) durch das Parlament in Berlin wurde die Erstattungsfähigkeit „sonstiger Produkte zur Wundbehandlung“ rückwirkend erneuert. Wie die Ärzte Zeitung berichtet, sind Verordnungen dieser therapeutischen Wundauflagen, die nach dem 2. Dezember 2024 von einzelnen Krankenkassen zunächst nicht mehr erstattet wurden, nun nicht länger regressbedroht. Die Übergangsfrist wurde um weitere 12 Monate bis zum 2. Dezember 2025 verlängert. Dies bedeutet, dass Hersteller bis dahin Nutzennachweise für ihre Produkte beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) noch nicht erbracht haben müssen. Diese Entscheidung schließt eine bestehende Versorgungslücke und sichert die ärztliche Therapiefreiheit bis auf Weiteres, so der BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Angaben des Branchenverbandes zufolge mangelt es jedoch weiterhin an klaren Bewertungskriterien seitens des G-BA, was enorme Verunsicherung in der Versorgungslandschaft zur Folge hatte.
EU-Kommission verlangt erneute Prüfung von Alzheimer-Therapie Lecanemab
Die EU-Kommission fordert eine erneute Prüfung des Alzheimer-Medikaments Lecanemab, was den Zulassungsprozess unerwartet erschwert.
Die EU-Kommission fordert eine erneute Prüfung des Alzheimer-Medikaments Lecanemab, was den Zulassungsprozess unerwartet erschwert.
Der Weg zur Zulassung der ersten kausal wirkenden Alzheimertherapie in der Europäischen Union gestaltet sich schwieriger als erwartet. Die Europäische Kommission hat den Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) aufgefordert, sich erneut mit dem Alzheimer-Antikörper Lecanemab (Handelsname Leqembi) auseinanderzusetzen. Es sollen mehrere Punkte überprüft und möglicherweise die Stellungnahme aktualisiert werden. Diese Nachricht wurde vom Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
31.01.2025
Studie: COVID-19 belastet Gesundheitssysteme stärker als Grippe
Eine dänische Studie zeigt, dass COVID-19 Gesundheitssysteme mehr belastet als Grippe, was Schutz gefährdeter Gruppen weiterhin notwendig macht.
Eine dänische Studie zeigt, dass COVID-19 Gesundheitssysteme mehr belastet als Grippe, was Schutz gefährdeter Gruppen weiterhin notwendig macht.
Die COVID-19-Pandemie führt laut einer dänischen Beobachtungs-Kohortenstudie weiterhin zu einer stärkeren Belastung der Gesundheitssysteme als die saisonale Grippe. Besonders ungeimpfte Personen und Männer sind stark betroffen. Die Studie hebt hervor, dass trotz des Abklingens der Pandemie anhaltende Wachsamkeit erforderlich ist, um mögliche Belastungen durch COVID-19 auch in Zukunft zu minimieren. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, insbesondere gefährdete Gruppen weiterhin zu schützen und die Gesundheitssysteme entsprechend vorzubereiten. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Politik meidet GKV-Sparpaket-Debatte trotz steigender Gesundheitskosten
Die Parteien umgehen im Wahlkampf die Debatte um ein GKV-Sparpaket, obwohl steigende Gesundheitskosten drängende Reformen erfordern.
Die Parteien umgehen im Wahlkampf die Debatte um ein GKV-Sparpaket, obwohl steigende Gesundheitskosten drängende Reformen erfordern.
Die nächste Bundesregierung wird kaum um ein Sparpaket für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) herumkommen, berichtet „aerztezeitung.de“. Im Wahlkampf meiden jedoch alle Parteien diese unliebsame Wahrheit. Dies wird als Ausweichen um eine dringend notwendige Diskussion zur nachhaltigen Finanzierung der GKV interpretiert. Angesichts steigender Kosten im Gesundheitssystem und der finanziellen Belastung, die auf die Versicherung zukommt, wächst der Druck auf die künftige Regierung, strukturelle Reformen und Einsparungsstrategien zu entwickeln. Die Diskussion über mögliche Maßnahmen wird jedoch von den politischen Akteuren weitgehend vermieden, was auf eine empfindliche Thematik hinweist, die erhebliche Auswirkungen auf Wählerstimmen haben könnte.
Bundestagssitzung live: 211. Sitzung heute von 9 bis 17.15 Uhr verfolgen
Verfolgen Sie live die 211. Sitzung des Bundestags heute von 9 bis 17.15 Uhr, mit Beiträgen aller wichtigen Fraktionen. Weitere Infos auf bundestag.de.
Verfolgen Sie live die 211. Sitzung des Bundestags heute von 9 bis 17.15 Uhr, mit Beiträgen aller wichtigen Fraktionen. Weitere Infos auf bundestag.de.
Der Deutsche Bundestag hat bekannt gegeben, dass am heutigen Donnerstag die 211. Sitzung stattfinden wird. Diese Sitzung beginnt um 9 Uhr und soll bis 17.15 Uhr andauern. Die Sitzung wird live übertragen und ist Teil der aktuellen Wahlperiode, an der unter anderem Fraktionen wie SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, AfD und Die Linke sowie die Gruppe BSW teilnehmen. Details und den vollständigen Sitzungsablauf können interessierte Bürgerinnen und Bürger auf der Webseite des Bundestages abrufen. (Quelle: Deutscher Bundestag)
RKI entwickelt Modell für Vorhersage von SARS-CoV-2-Variantenrisiken
Das RKI hat ein Modell entwickelt, das die Risiken von SARS-CoV-2-Varianten vorhersagt und die Impfstoffentwicklung unterstützt, berichtet "Nature".
Das RKI hat ein Modell entwickelt, das die Risiken von SARS-CoV-2-Varianten vorhersagt und die Impfstoffentwicklung unterstützt, berichtet "Nature".
Unter der Leitung des Robert-Koch-Instituts wurde ein mathematisches Modell entwickelt, das die Verbreitungswahrscheinlichkeiten von SARS-CoV-2-Varianten in bestimmten Regionen berechnen kann. Laut einem Bericht im Fachmagazin "Nature" nutzt dieses Modell umfassende genetische Daten verschiedener Virusvarianten, pharmakokinetische Eigenschaften der jeweiligen Antikörper und Daten aus der integrierten Genomischen Surveillance diverser Länder und Regionen. Dieses Modell ermöglicht nicht nur die detaillierte Nachzeichnung vergangener COVID-19-Wellen, sondern auch eine bessere Einschätzung der künftigen Zirkulation von Varianten. So sollen die Risiken neuer Varianten in spezifischen Kontexten verstanden und die Entwicklung von Impfstoffen unterstützt werden, berichtet das Deutsche Ärzteblatt.
Tragischer Diphtherie-Tod in Berlin: Appelle für mehr Impfungen
Tragischer Diphtherie-Fall in Berlin: Tod eines Kindes entfacht Appelle für verstärkte Impfmaßnahmen, um solche seltenen Schicksale zu verhindern.
Tragischer Diphtherie-Fall in Berlin: Tod eines Kindes entfacht Appelle für verstärkte Impfmaßnahmen, um solche seltenen Schicksale zu verhindern.
Ein zehnjähriger Junge ist in Berlin an Diphtherie gestorben, da er nicht geimpft war. Das Robert Koch-Institut betont, dass Diphtherie-Todesfälle sehr selten sind, wobei im vergangenen Jahr lediglich ein Mensch in Deutschland daran starb. Der tragische Vorfall hat Gesundheitsbehörden dazu veranlasst, verstärkt zum Impfen aufzurufen. Insbesondere der Verband der Amtsärzte (BVÖGD) fordert mehr mobile Impf-Angebote, um die Impfquoten zu steigern. Bundesgesundheitsminister und Pädiater haben die Öffentlichkeit ebenfalls zur Impfung ermahnt, um weitere tragische Fälle zu verhindern. Die Meldung unterstreicht die Dringlichkeit und Bedeutung einer umfassenden Impfstrategie in Deutschland. (Quelle: aerztezeitung.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
30.01.2025
G-BA beschließt neue Richtlinie zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung
Der G-BA hat am 29. Januar 2025 eine neue Richtlinie zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung beschlossen, die einheitliche Datenerhebung für 2024 festlegt.
Der G-BA hat am 29. Januar 2025 eine neue Richtlinie zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung beschlossen, die einheitliche Datenerhebung für 2024 festlegt.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 29. Januar 2025 eine neue Richtlinie zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung beschlossen, die am gleichen Tag in Kraft getreten ist. Diese Richtlinie legt die Auffälligkeitskriterien für die Datenvalidierung für das Erfassungsjahr 2024 fest. Sie betrifft die Verfahren 3 und 5 bis 15 gemäß Teil 1 § 16 Absatz 6 und 6a des Beschlusses. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Qualität der gesundheitlichen Versorgung durch eine präzise und einheitliche Datenerhebung weiter zu verbessern. Die Richtlinie unterstreicht die kontinuierliche Anstrengung des G-BA, hohe Standards in der Patientenversorgung sicherzustellen. Weitere Details können im offiziellen Beschlusstext nachgelesen werden, der auf g-ba.de zur Verfügung steht.
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