Mit dem Newsfeed von altenpflege.ch – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Medizin, Gesundheit und Prävention
07.02.2025
Fluktuierende Cholesterinwerte erhöhen Demenzrisiko im Alter
Schwankende Cholesterinwerte können laut einer Studie aus Australien und den USA das Demenzrisiko im Alter erhöhen, unabhängig vom Cholesterinspiegel.
Schwankende Cholesterinwerte können laut einer Studie aus Australien und den USA das Demenzrisiko im Alter erhöhen, unabhängig vom Cholesterinspiegel.
Ältere Menschen, deren Cholesterinwerte sich im Laufe der Zeit verändern, entwickeln offenbar häufiger eine Demenz als Gleichaltrige mit stabilen Werten – und das unabhängig von der Höhe des Cholesterinspiegels. Dies zeigt eine im Fachmagazin "Neurology" publizierte Studie aus Australien und den USA. Erstautor Zhen Zhou von der Monash University in Melbourne geht davon aus, dass solche fluktuierenden Werte als möglicher Indikator für ein erhöhtes Demenzrisiko betrachtet werden können. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von regelmäßigen Cholesterinuntersuchungen im Alter. Solche Erkenntnisse sind insbesondere für Fachkräfte in der Altenpflege und Medizin von Interesse, da sie sowohl in der Präventiv- als auch in der Langzeitversorgung von Senioren richtungsweisend sein können. (Quelle: aerzteblatt.de)
Technische Probleme bei IBM ePA erschweren Zugriff für Ärzte
Technische Probleme bei IBMs ePA erschweren Ärzten den Zugriff, da Schnittstellen zu Praxisverwaltungssystemen weiterhin fehlerhaft sind.
Technische Probleme bei IBMs ePA erschweren Ärzten den Zugriff, da Schnittstellen zu Praxisverwaltungssystemen weiterhin fehlerhaft sind.
Bei der Nutzung der elektronischen Patientenakten des Anbieters IBM bestehen nach wie vor technische Probleme, wie der AOK-Bundesverband berichtete. Obwohl die Akten aktiviert sind, gibt es Schwierigkeiten an den Schnittstellen zwischen Praxisverwaltungssystemen und der ePA-Umgebung. Das Deutsche Ärzteblatt erfuhr, dass in den Testregionen nur wenige Patient:innen mit voll funktionsfähigen Akten in die Praxen kommen, auf die Ärzte zugreifen können. Die geringe Nutzung der Akten wird auf technische Verzögerungen bei IBM zurückgeführt. Im Gegensatz dazu konnten Ärzt:innen bereits auf Akten anderer Anbieter erfolgreich zugreifen. Die AOK Bayern erklärte, dass bis Ende Januar der Zugriff durch die elektronische Gesundheitskarte deaktiviert war. Die benötigte Aktivierung wurde inzwischen durchgeführt, jedoch analysiert der AOK-Bundesverband weiterhin auftretende Schnittstellenfehler. Ein Software-Update sei bereits erfolgt, berichtete ein Sprecher, jedoch seien noch Anpassungen nötig.
Gewalt gegen Ärzte: Hausarzt in Spenge von Patient schwer verletzt
Ein Hausarzt in Spenge wurde von einem Patienten schwer verletzt. Der Vorfall beleuchtet die wachsende Gewalt gegen medizinisches Personal.
Ein Hausarzt in Spenge wurde von einem Patienten schwer verletzt. Der Vorfall beleuchtet die wachsende Gewalt gegen medizinisches Personal.
Im ostwestfälischen Spenge wurde ein Hausarzt in seiner Praxis von einem unzufriedenen Patienten krankenhausreif geprügelt. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe und der Hausärztinnen- und Hausärzteverband äußerten sich entsetzt über den Vorfall. Diese Gewalttat wirft ein Schlaglicht auf die zunehmenden Bedrohungen, denen medizinisches Personal im Arbeitsalltag ausgesetzt ist. Auch der Marburger Bund weist in seinen aktuellen Umfrageergebnissen darauf hin, dass Gewalt zunehmend zum Alltag von Ärzten gehört. Die Ärzte Zeitung berichtet zudem von einem laufenden Pilotprojekt, bei dem digitale Hilfsmittelverordnungen durch sieben Krankenkassen getestet werden, was einen Schritt in Richtung digitaler Transformation im Gesundheitswesen darstellt.
SGLT-2-Hemmer: Schutz vor Herz-Ereignissen bei Senioren verbessert
SGLT-2-Inhibitoren schützen Senioren effektiver vor Herz-Ereignissen, während ihre blutzuckersenkende Wirkung im Alter abnimmt, so eine JAMA-Studie.
SGLT-2-Inhibitoren schützen Senioren effektiver vor Herz-Ereignissen, während ihre blutzuckersenkende Wirkung im Alter abnimmt, so eine JAMA-Studie.
SGLT-2-Inhibitoren könnten bei älteren Patienten besser vor Herz-Kreislauf-Ereignissen schützen, obwohl ihre blutzuckersenkende Wirkung im Alter abnimmt. Eine Netzwerk-Metaanalyse im "Journal of the American Medical Association" (JAMA 2025; DOI: 10.1001/jama.2024.27402) zeigt, dass GLP-1-Agonisten bei jüngeren Menschen eine stärkere protektive Wirkung entfalten, während sie bei älteren Patienten effektiver den HbA1c-Wert senken. Die Wirkung von DPP-4-Hemmern variiert ebenfalls nach Geschlecht. Diese Ergebnisse könnten neue Perspektiven auf die Behandlung von Typ-2-Diabetes bei älteren Patienten eröffnen. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
07.02.2025
Neues System zur Impfpriorisierung bei Pandemien an der Penn Uni entwickelt
Neues Impfsystem: Penn University entwickelt ein Modell zur Priorisierung bei Pandemien, um Impfstoffe effektiv bei knappen Ressourcen zu verteilen.
Neues Impfsystem: Penn University entwickelt ein Modell zur Priorisierung bei Pandemien, um Impfstoffe effektiv bei knappen Ressourcen zu verteilen.
Ingenieurwissenschaftler und Mediziner der Penn University in Philadelphia haben ein mathematisches System entwickelt, das Gesundheitsbehörden bei Impfungen in Pandemiezeiten unterstützen soll. Dies berichtet das Deutsche Ärzteblatt. Das Modell soll insbesondere bei der Planung helfen, wenn es darum geht, bei knappen Ressourcen und einem hohen Risiko Prioritäten für Impfungen in Gemeinden mit Menschen unterschiedlicher Risikostufen zu setzen. Anhand der Erfahrungen mit COVID-19 liefert das entwickelte System nützliche Anhaltspunkte für eine effektive Impfstoffverteilung.
Verzögerter REM-Schlaf: Früher Hinweis auf Alzheimer-Risiko?
Verzögerter REM-Schlaf könnte ein früher Hinweis auf ein erhöhtes Alzheimer-Risiko sein, wie eine aktuelle Studie in „Alzheimer’s and Dementia“ nahelegt.
Verzögerter REM-Schlaf könnte ein früher Hinweis auf ein erhöhtes Alzheimer-Risiko sein, wie eine aktuelle Studie in „Alzheimer’s and Dementia“ nahelegt.
Menschen, bei denen es signifikant länger dauert, bis sie nach dem Einschlafen die REM-Phase des Schlafs erreichen, zeigen damit möglicherweise einen frühen Hinweis auf die Entstehung einer Alzheimererkrankung. Darauf deutet eine Studie in „Alzheimer’s and Dementia“ hin, wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet. Der REM-Schlaf folgt auf drei Phasen des Non-REM-Schlafs, die progressiv tiefer werden, und dauert insgesamt etwa 90 Minuten. Vor allem bei älteren Personen könnte ein verzögerter Eintritt in die REM-Phase auf beginnende kognitive Beeinträchtigungen hinweisen. Die Studie eröffnet neue Perspektiven in der Früherkennung von Alzheimer und unterstreicht die Bedeutung des Schlafverhaltens als möglichen prädiktiven Biomarker für neurodegenerative Erkrankungen.
Prähabilitation: Forscher untersuchen effektive Strategien vor OPs
Forscher prüfen, welche Prähabilitationsstrategien Patienten am effektivsten vor OPs stärken, um Komplikationen zu reduzieren.
Forscher prüfen, welche Prähabilitationsstrategien Patienten am effektivsten vor OPs stärken, um Komplikationen zu reduzieren.
Mit Maßnahmen der Prähabilitation sollen Patienten aktiv auf eine Operation vorbereitet werden. Dazu gehören unter anderem körperliches Training, Ernährungsinterventionen, psychologische Unterstützung und kognitives Training. Diese integrativen Ansätze zielen darauf ab, postoperative Komplikationen zu reduzieren. Forschende um Daniel I McIsaac von der Universität Ottawa untersuchen, welche dieser Strategien am wirksamsten sind. Dies berichtet das Deutsche Ärzteblatt.
Expertin fordert "Sportrezepte" zur Gesundheitsförderung von Senioren
Sportmedizinerin fordert "Sportrezepte" für Senioren, um Bewegung in medizinischen Behandlungsplänen zu verankern und präventiv gegen Krankheiten vorzugehen.
Sportmedizinerin fordert "Sportrezepte" für Senioren, um Bewegung in medizinischen Behandlungsplänen zu verankern und präventiv gegen Krankheiten vorzugehen.
Eine der effektivsten Therapien überhaupt, nämlich körperliche Bewegung, wird von Ärzten selten oder gar nicht verschrieben. Dabei kann regelmäßige Bewegung vielen Erkrankungen vorbeugen und das Sterberisiko erheblich senken. Diese Überzeugung vertritt die Sportmedizinerin Jane Thornton, die beim Internationalen Olympischen Komitee die Abteilung Gesundheit, Medizin und Wissenschaft leitet. Laut einer Veröffentlichung im Canadian Medical Association Journal wird körperliche Aktivität häufig als Grundbaustein für Prävention und Therapie unterschätzt. Die Expertin schlägt vor, ein "Sportrezept" für Senioren zu verordnen, um diesem Missstand entgegenzuwirken und die Gesundheit älterer Menschen zu fördern. Die Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit, Bewegung stärker in medizinische Behandlungspläne zu integrieren. Die Quelle für diese Informationen ist das Deutsche Ärzteblatt.
Omikron: Immunschutz schwächer, neue Impfstrategien nötig
Omikron schwächt Immunschutz, neue Impfstrategien erforderlich: Schutz vor leichten Erkrankungen nimmt rasch ab, schwere Verläufe bleiben vorerst selten.
Omikron schwächt Immunschutz, neue Impfstrategien erforderlich: Schutz vor leichten Erkrankungen nimmt rasch ab, schwere Verläufe bleiben vorerst selten.
Der Immunschutz, den eine Infektion mit SARS-CoV-2 hinterlässt, hat sich seit dem Auftreten der Omikronvarianten deutlich abgeschwächt, wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet. Während Erkrankungen mit den Alpha-, Beta- und Delta-Varianten über ein Jahr lang gut vor weiteren Erkrankungen schützten, geht der Immunschutz vor leichten Erkrankungen nach einer Infektion mit Omikronvarianten nach wenigen Monaten verloren. Der Schutz vor schweren Erkrankungen bleibt allerdings nach den bisherigen Erkenntnissen erhalten. Dies könnte Auswirkungen auf die Gesundheitsstrategien und Impfempfehlungen haben, da die Omikronvariante eine der dominierenden Varianten weltweit ist. Besondere Beachtung erfährt die Beobachtung vor dem Hintergrund der laufenden Impfkampagnen und der Anpassung der Impfstoffe an die neuen Virusmutationen.
Wahlprogramme: Parteien wollen Gesundheitsberufe neu gestalten
Parteien debattieren im Wahlprogramm über die Neugestaltung von Gesundheitsberufen: Mehr Kompetenzen, bessere Vergütung und kostenfreie Ausbildungen im Fokus.
Parteien debattieren im Wahlprogramm über die Neugestaltung von Gesundheitsberufen: Mehr Kompetenzen, bessere Vergütung und kostenfreie Ausbildungen im Fokus.
Die Ärzte Zeitung hat einen detaillierten Wahlprogramm-Check der sieben im Bundestag vertretenen Parteien durchgeführt, um ihre gesundheitspolitischen Positionen bezüglich der Gesundheitsberufe zu beleuchten. Laut Anno Fricke von der "Ärzte Zeitung" sollen Angehörige von Gesundheitsberufen durch mehr Kompetenzen Ärzten Arbeit abnehmen können. Die AfD möchte das Berufsbild der Heilpraktiker ohne Kostenübernahme durch die GKV behalten. Die Grünen streben nach einer Aufwertung der Gesundheitsberufe zur besseren Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Ärzten. Die CDU/CSU sieht in einem verpflichtenden „Gesellschaftsjahr“ auch für Pflegeberufe eine Möglichkeit. Die Linke setzt sich für einen früheren Renteneintritt nach 40 Arbeitsjahren ein. Die FDP plädiert für die ungekürzte Vergütung aller Gesundheitsberufe zur Stärkung der ambulanten Versorgung, während die SPD sich für kostenfreie Ausbildungen in Gesundheitsfachberufen engagiert.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.