Mit dem Newsfeed von altenpflege.ch – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Digitalisierung und Technologie
03.03.2025
Pflegeeinrichtungen kämpfen mit TI-Anbindung: Nur 33% setzen Vorgaben um
Nur 33% der Pflegeeinrichtungen haben bisher Schritte zur TI-Anbindung unternommen, obwohl diese ab Juli 2025 verpflichtend wird. Herausforderungen bleiben.
Nur 33% der Pflegeeinrichtungen haben bisher Schritte zur TI-Anbindung unternommen, obwohl diese ab Juli 2025 verpflichtend wird. Herausforderungen bleiben.
Pflegeeinrichtungen stehen vor Herausforderungen bei der Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI), die ab 1. Juli 2025 verpflichtend wird. Dazu sind etwa 36.000 stationäre und ambulante Einrichtungen betroffen, doch bisher hat nur ein kleiner Anteil die erforderlichen Schritte umgesetzt. Laut einer Umfrage des Bundesverbands Gesundheits-IT (bvitg), zusammen mit der opta data Gruppe, sind etwa 33% der Einrichtungen aktiv geworden und haben einen SMC-B Ausweis beantragt, jedoch bisher nicht erhalten. Besonders hervorgehoben wird der Mangel an Schulungen und Service, was den Einrichtungen den Übergang erschwert. Melanie Wendling, Geschäftsführerin des bvitg, kritisiert, dass die Anbindung oft nur als Nebentätigkeit betrachtet wird. Wolfgang Voßkamp vom Bundesverband Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen e. V. äußerte Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Umsetzung und schlug vor, die Fristen zu verlängern. Es bleibt abzuwarten, ob alle Einrichtungen den Vorgaben termingerecht nachkommen können. (Quelle: aerztezeitung.de)
EMA bestätigt Empfehlung für Alzheimer-Medikament Lecanemab erneut
EMA hält an Empfehlung für Alzheimer-Medikament Lecanemab fest, trotz neuer Sicherheitsinformationen. EU-Kommission entscheidet nun über endgültige Zulassung.
EMA hält an Empfehlung für Alzheimer-Medikament Lecanemab fest, trotz neuer Sicherheitsinformationen. EU-Kommission entscheidet nun über endgültige Zulassung.
Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) bleibt bei ihrer Zulassungsempfehlung für das Alzheimer-Medikament Lecanemab. Im November hatte die EMA grünes Licht gegeben, jedoch forderte die EU-Kommission im Januar den Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) auf, die Entscheidung aufgrund neuer Sicherheitsinformationen zu überprüfen. Der CHMP bestätigte nun, dass keine Änderung der Empfehlung nötig sei, wie die EMA mitteilte. Nun liegt die Entscheidung über die endgültige Zulassung von Lecanemab erneut bei der Kommission. Im Juli des Vorjahres lehnte die EMA eine generelle Zulassung des Amyloid-Antikörpers zunächst ab, bevor im November eine beschränkte Zulassung für Patienten mit leichter kognitiver Beeinträchtigung oder leichter Demenz aufgrund von Alzheimer erteilt wurde, sofern diese keine oder nur eine Kopie des ApoE4-Gens besitzen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Long-COVID: Mangel an klaren Anlaufstellen erschwert Patientenversorgung
Long-COVID-Patienten kämpfen mit unklaren Anlaufstellen. Trotz Klinikenlisten bleibt die Versorgung ungewiss, kritisiert die Ärzte Zeitung.
Long-COVID-Patienten kämpfen mit unklaren Anlaufstellen. Trotz Klinikenlisten bleibt die Versorgung ungewiss, kritisiert die Ärzte Zeitung.
Viele Long-COVID-Betroffene berichten von einem Mangel an Anlaufstellen, um ihre gesundheitlichen Probleme anzugehen. Das Gesundheitsministerium stellt zwar eine Liste spezialisierten Kliniken zur Verfügung, dennoch bleibt unklar, welche dieser Einrichtungen tatsächlich Patienten aufnehmen. Die Ärzte Zeitung hat diesbezüglich nachgefragt, um Licht ins Dunkel der Versorgungsstrukturen für Long-COVID-Patienten zu bringen. Solch ein Mangel an klaren Anlaufstrukturen erschwert die Behandlung der Betroffenen und wirft dringliche Fragen zur Gewährleistung einer angemessenen medizinischen Versorgung auf. Die Informationen stammen aus der Berichterstattung der Ärzte Zeitung.
Erfahrungen aus dem Testbetrieb: ePA zwischen Funktionalität und Skepsis
Erfahrungsbericht zum ePA-Test: Funktional, aber mit Skepsis betrachtet. Arztpraxen bewerten die neue digitale Patientenakte und nennen Herausforderungen.
Erfahrungsbericht zum ePA-Test: Funktional, aber mit Skepsis betrachtet. Arztpraxen bewerten die neue digitale Patientenakte und nennen Herausforderungen.
Seit Mitte Januar wird die elektronische Patientenakte (ePA) in einem Testbetrieb in ausgesuchten Arztpraxen erprobt. An dieser Stelle schildern die beteiligten Ärztinnen und Ärzte ihre Erfahrungen, die sie bislang gesammelt haben. Die elektronische Patientenakte soll die Gesundheitsversorgung effizienter gestalten, wird jedoch weiterhin kritisch betrachtet. Einige Schwachstellen und Risiken werden von Fachkräften genannt, die konkret Einfluss auf die Begeisterung dämpfen könnten. Trotz ihrer Versprechungen als zukunftsweisend soll die Akte laut "Ärzte Zeitung" jedoch vor allem funktionstüchtig sein, um das Vertrauen der Beteiligten nicht zu verspielen.
Gesetzliche Krankenkassen: Rekorddefizit von 6,15 Mrd. Euro alarmiert
Rekorddefizit von 6,15 Mrd. Euro bei gesetzlichen Krankenkassen weckt Sorgen: Zahlungsunfähigkeit droht, Zusatzbeiträge steigen. Storm warnt vor Domino-Effekt.
Rekorddefizit von 6,15 Mrd. Euro bei gesetzlichen Krankenkassen weckt Sorgen: Zahlungsunfähigkeit droht, Zusatzbeiträge steigen. Storm warnt vor Domino-Effekt.
Die Gesetzliche Krankenversicherung hat im vergangenen Jahr ein Defizit von rund 6,15 Milliarden Euro verbucht, wie die Ärzte Zeitung berichtet. Besonders betroffen war die Knappschaft, die mit 98,6 Millionen Euro im Minus lag. Die Ausgaben je Versicherten stiegen dort um fast 10,5 Prozent, wobei die Kosten für Arzneimittel um 13,9 Prozent und die für Behandlungspflege um 17,6 Prozent anstiegen. Auch andere Kassenarten meldeten erhebliche Defizite, was DAK-Vorstandschef Andreas Storm besorgt äußerte. Er warnte vor einem möglichen Domino-Effekt, der zur Zahlungsunfähigkeit eines großen Teils der Krankenkassen führen könnte. Die Knappschaft hat ihren Zusatzbeitrag auf 4,4 Prozent erhöht, um dem finanziellen Druck zu begegnen. In der Kassenlandschaft wurde das besorgniserregende Rekorddefizit von 2024 breit diskutiert.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
28.02.2025
CMA fordert EU-Investitionen zur Stärkung der Medikamentenproduktion
CMA fordert EU-Investitionen zur Stärkung der Medikamentenproduktion: Empfehlungen zur Sicherung der Versorgung durch strategische Projekte und internationale Partnerschaften.
CMA fordert EU-Investitionen zur Stärkung der Medikamentenproduktion: Empfehlungen zur Sicherung der Versorgung durch strategische Projekte und internationale Partnerschaften.
Die Allianz für kritische Arzneimittel (CMA) hat der "Ärzte Zeitung" zufolge konkrete Empfehlungen veröffentlicht, um die europäische Produktion kritischer Medikamente zu stärken. Angesichts aktueller Lieferengpässe plädiert die Allianz dafür, Investitionen in strategische EU-Projekte zu tätigen und finanzielle Unterstützungen aus EU-Programmen sowie nationalen Beihilfen zu kombinieren. Ein harmonisierter Rahmen zur Bevorratung von Arzneimitteln sowie eine effektivere öffentliche Auftragsvergabe seien notwendig, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Die CMA verdeutlicht, dass eine übermäßige Abhängigkeit von Standorten außerhalb Europas die Produktionskapazitäten innerhalb der EU bedroht. Wichtige Beschaffungskriterien wie Resilienz und Umweltauswirkungen sollten daher in die Strategien integriert werden. Des Weiteren rät die Allianz zur Vertiefung bestehender und der Erschließung neuer Partnerschaften mit internationalen Akteuren, um die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten in der EU zu stärken.
WHO aktualisiert Impfstoffempfehlungen für Grippesaison 2025/26
Die WHO aktualisiert die Empfehlungen für Influenza-Impfstoffe 2025/26, um eine effektive Immunabwehr zu gewährleisten. Experten betonen deren Bedeutung.
Die WHO aktualisiert die Empfehlungen für Influenza-Impfstoffe 2025/26, um eine effektive Immunabwehr zu gewährleisten. Experten betonen deren Bedeutung.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Empfehlungen für Influenza-Impfstoffe für die Grippesaison 2025/26 aktualisiert. Demnach wird den Herstellern nahegelegt, bestimmte Komponenten in den neuen Influenza-Vakzinen zu berücksichtigen, um eine effektive Immunabwehr zu garantieren. Diese Empfehlungen sollen als Grundlage für die Impfstoffentwicklung und die öffentliche Gesundheitsplanung dienen, berichtet die "Ärzte Zeitung". Im Zusammenhang mit der fortwährenden Zirkulation von Influenza A- und B-Viren betonen Experten die Wichtigkeit, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Impfkompositionen für die kommende Saison einfließen zu lassen.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
28.02.2025
Niedrige Anerkennungsquote für ausländische Pflegekräfte in Sachsen
Lediglich sieben Prozent der Anträge ausländischer Pflegekräfte werden in Sachsen anerkannt – Ministerin Köpping kritisiert die ineffizienten Anwerbeprogramme.
Lediglich sieben Prozent der Anträge ausländischer Pflegekräfte werden in Sachsen anerkannt – Ministerin Köpping kritisiert die ineffizienten Anwerbeprogramme.
In Sachsen liegt die Anerkennungsquote für ausländische Pflegekräfte bei lediglich sieben Prozent. Diese Zahl resultiert aus einer Anfrage der Linksfraktion im sächsischen Landtag, auf die Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) antwortete. Von den 420 abgeschlossenen Verfahren im Jahr 2023 wurden nur 30 ausländische Qualifikationen anerkannt. Besonders betroffen sind Frauen: Von 300 Verfahren wurden nur 25 positiv beschieden. Auch bei den 120 Anträgen von Männern war die Erfolgschance gering, nur fünf Anträge führten zur Anerkennung. Susanne Schaper, Fraktionsvorsitzende der Linken, kritisierte die Ineffizienz teurer Anwerbeprogramme und forderte, mehr in die Qualifizierung der in Sachsen lebenden Menschen zu investieren. Diese Erkenntnisse berichtete die „Ärzte Zeitung“.
OLG-Urteil: Keine Haftung für COVID-19-Folgen nach OP-Fehlern
OLG Köln: Keine Haftung bei COVID-19-Tod nach OP-Fehler, da Infektion typischer Verlauf und nicht durch OP bedingt, urteilt Gericht.
OLG Köln: Keine Haftung bei COVID-19-Tod nach OP-Fehler, da Infektion typischer Verlauf und nicht durch OP bedingt, urteilt Gericht.
Das Oberlandesgericht (OLG) Köln hat in einem Urteil klargestellt, dass aus einem groben Behandlungsfehler resultierende Beweiserleichterungen für Patienten nur für „typische Folgeschäden“ gelten. Im vorliegenden Fall war ein Patient an den Folgen einer COVID-19-Infektion verstorben, obwohl zuvor eine Gallenblasenoperation stattgefunden hatte. Die Kinder des Verstorbenen machten grobe Behandlungsfehler geltend und forderten Schadensersatz. Das OLG entschied jedoch, dass die Infektion und das anschließende Lungenversagen unabhängig von der Operation zum Tod führten, da es sich um einen typischen Verlauf einer schweren Coronainfektion handelte. Der gerichtliche Sachverständige bestätigte, dass eine frühere Operation das Überleben des Patienten nicht gesichert hätte. Erläutert wird, dass Behandlungsfehler nur dann zu Haftungsfolgen führen können, wenn der erzielte Standard geeignet gewesen wäre, den eingetretenen Schaden zu verhindern. Die Informationen stammen laut der Ärzte Zeitung.
13. Infektiologie-Update: Fokus auf Pneumonie, Tuberkulose, Mykosen
Am 23./24. Mai 2025 aktualisiert das 13. Infektiologie-Update Wissen zu Pneumonie, Tuberkulose & Mykosen – Experten diskutieren aktuelle Forschungsergebnisse.
Am 23./24. Mai 2025 aktualisiert das 13. Infektiologie-Update Wissen zu Pneumonie, Tuberkulose & Mykosen – Experten diskutieren aktuelle Forschungsergebnisse.
Am 23. und 24. Mai 2025 findet das 13. Infektiologie-Update-Seminar statt. Im Zentrum der Veranstaltung stehen in diesem Jahr die bedeutendsten Studien zu Themen wie Pneumonie, Tuberkulose und Mykosen. Neben den Vorträgen und Diskussionen zu diesen Schwerpunktthemen wird es auch die Möglichkeit geben, sich intensiv über neue Forschungsergebnisse auszutauschen und deren Implementierung in die Praxis zu erörtern. Dieses Update bietet Fachleuten aus der Infektiologie und verwandten Bereichen die Gelegenheit, sich auf den neuesten Stand der Wissenschaft zu bringen und sich zu vernetzen. Die Aerztezeitung.de berichtet ausführlich über die geplanten Programmpunkte und bietet weiteren Zugang zu Hintergründen und Kommentaren in ihrer vollständigen Online-Version, die nach Anmeldung zugänglich ist.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.