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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
15.03.2025
BMC schlägt Reform der DMPs zur Bekämpfung des Fachkräftemangels vor
BMC fordert Reform der DMPs zur Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen: Interprofessionelle Zusammenarbeit soll Personalmangel und starre Hierarchien überwinden.
BMC fordert Reform der DMPs zur Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen: Interprofessionelle Zusammenarbeit soll Personalmangel und starre Hierarchien überwinden.
Der Bundesverband Managed Care (BMC) hat ein neues Impulspapier veröffentlicht, das eine interprofessionelle Weiterentwicklung der Disease-Management-Programme (DMPs) als Strategie gegen den Personalmangel in der Gesundheitsversorgung vorschlägt. Das Papier, das der Ärzte Zeitung vorliegt, betont die Notwendigkeit, starre Berufsgrenzen und traditionelle Hierarchien im Gesundheitswesen zu überwinden, um der sinkenden ärztlichen und therapeutischen Arbeitskraft bei wachsender Morbidität zu begegnen. Der BMC plädiert für eine umfassende Zusammenarbeit und die Einbindung aller Gesundheitsberufe im Versorgungskontinuum, das von Prävention über Diagnose und Therapie bis zur Langzeitpflege reicht. Der Vorschlag berücksichtigt auch angepasste Vergütungsmechanismen, um die Zusammenarbeit zu fördern und eine verbindliche interprofessionelle Versorgung zu gewährleisten. Das Impulspapier soll offiziell am kommenden Montag vorgestellt werden.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.03.2025
BMC fordert stärkere Zusammenarbeit im Gesundheitswesen
BMC fordert stärkere interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zur besseren Deckung des Personalbedarfs bei wachsender Morbidität.
BMC fordert stärkere interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zur besseren Deckung des Personalbedarfs bei wachsender Morbidität.
Der Bundesverband Managed Care (BMC) fordert in einem Impulspapier, die Zusammenarbeit unter den Gesundheitsberufen zu stärken, um den wachsenden Personalbedarf besser zu decken. Vor dem Hintergrund einer älter werdenden Bevölkerung mit zunehmender Morbidität plädiert das Papier mit dem Titel „Team Gesundheit: Gemeinsam versorgen im Continuum of Care“ für eine interprofessionelle Entwicklung von Disease-Management-Programmen. Ziel ist es, starre Berufsgrenzen und traditionelle Hierarchien zu durchbrechen. „Wir müssen das bisherige Paradigma der strikten Abgrenzung zwischen den Gesundheitsberufen hinter uns lassen“, betont BMC-Vorstand Prof. Lutz Hager. Der Entwurf sieht vor, Kompetenz-Korridore zwischen den Berufsgruppen zu schaffen und neue Vergütungsmechanismen zu implementieren, die die Koordination und interprofessionelle Entscheidungsfindung fördern. Das Papier, das der Ärzte Zeitung vorliegt, wird offiziell am kommenden Montag vorgestellt.
Pflegeversicherung in der Krise: Defizite trotz Beitragserhöhung
Die Pflegeversicherung steht trotz erhöhter Beiträge vor einem Finanzdefizit, warnt der GKV-Spitzenverband und fordert dringende Maßnahmen der Regierung.
Die Pflegeversicherung steht trotz erhöhter Beiträge vor einem Finanzdefizit, warnt der GKV-Spitzenverband und fordert dringende Maßnahmen der Regierung.
Die finanzielle Situation der sozialen Pflegeversicherung (SPV) spitzt sich weiter zu, warnt der GKV-Spitzenverband gemäß einer Meldung auf aerztezeitung.de. Trotz einer Beitragserhöhung zu Jahresbeginn schloss die SPV 2024 mit einem Defizit von 1,54 Milliarden Euro ab und erwartet für 2025 ein weiteres Minus von rund einer halben Milliarde Euro. Die GKV-Vorsitzende Dr. Doris Pfeiffer sieht die Lage als alarmierend und fordert die neue Bundesregierung auf, gegen die drohende Abwärtsspirale vorzugehen. Ohne zusätzliche Finanzmittel, könnte der Pflege-Ausgleichsfonds, der die Zahlungsfähigkeit der Pflegekassen sicherstellt, bald ausgeschöpft sein. Lösungen wie Rückzahlung von Corona-Maßnahmen-Geldern und die finanzielle Unterstützung für Rentenversicherungsbeiträge pflegender Angehöriger sind notwendig, um kurzfristig Entlastung zu schaffen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.03.2025
Brandenburgs Landtag untersucht Corona-Lehren zur Stärkung der Resilienz
Brandenburg untersucht Corona-Lehren zur Resilienzstärkung: Landtag etabliert Enquetekommission unter Leitung von Schönbrunn zur Analyse und Optimierung staatlicher Maßnahmen.
Brandenburg untersucht Corona-Lehren zur Resilienzstärkung: Landtag etabliert Enquetekommission unter Leitung von Schönbrunn zur Analyse und Optimierung staatlicher Maßnahmen.
Im Brandenburger Landtag hat sich die Enquetekommission zu den Lehren aus der Corona-Pandemie konstituiert, um staatliche Maßnahmen zu analysieren und die Krisenresilienz des Landes Brandenburg zu stärken. Das Gremium besteht aus 15 Mitgliedern, darunter neun Landtagsabgeordnete und vier benannte Experten. Zur Vorsitzenden wurde die SPD-Abgeordnete Sina Schönbrunn gewählt, ihr Stellvertreter ist der AfD-Abgeordnete Lars Hünich. Die Kommission soll Raum für Wissen, Dialog und Verantwortung schaffen und fundierte Empfehlungen für zukünftige Entscheidungen geben, heißt es von Schönbrunn. In der ersten Sitzung wurden vor allem Formalitäten geklärt. Die Kommission plant, am 9. Mai über die Lehren der Pandemie in Bezug auf die Resilienz des Gesundheitssystems zu diskutieren. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Steinmeier: Aufarbeitung der Pandemie entscheidend für Demokratietreue
Steinmeier: Pandemie-Aufarbeitung stärkt Demokratievertrauen. Der Bundespräsident fordert Transparenz, um Misstrauen und Verschwörungstheorien entgegenzuwirken.
Steinmeier: Pandemie-Aufarbeitung stärkt Demokratievertrauen. Der Bundespräsident fordert Transparenz, um Misstrauen und Verschwörungstheorien entgegenzuwirken.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat betont, dass die Aufarbeitung der Corona-Pandemie eine wichtige Gelegenheit bietet, das Vertrauen der Bürger in die Demokratie zurückzugewinnen. Steinmeier äußerte sich in einer Diskussionsrunde zu den gesellschaftlichen Auswirkungen und Lehren der Pandemie und betonte, dass der neue Bundestag und die Bundesregierung die Verantwortung tragen, diese Chance zu nutzen. Transparenz sei entscheidend, um Zweifel an der Demokratie und ihren Institutionen aus der Pandemiezeit zu beseitigen, erklärte der Bundespräsident. Ohne diese Aufarbeitung könnten Verschwörungstheorien und Misstrauen neue Nahrung finden, was letztlich der Demokratie schadet und populistischen Kräften in die Hände spielt. (Quelle: aerztezeitung.de)
NRW startet Online-Umfrage zu Rassismus und Gewalt im Gesundheitswesen
NRW startet Online-Umfrage zu Rassismus und Gewalt im Gesundheitswesen, um Daten zu sammeln und konkrete Lösungen zu entwickeln. Ergebnisse werden 2026 erwartet.
NRW startet Online-Umfrage zu Rassismus und Gewalt im Gesundheitswesen, um Daten zu sammeln und konkrete Lösungen zu entwickeln. Ergebnisse werden 2026 erwartet.
Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat eine Online-Befragung gestartet, um ein genaues Bild von Rassismus, Antisemitismus und Gewalt im Gesundheitswesen zu erhalten. Diese Umfrage richtet sich an alle Beschäftigten im Gesundheitswesen von NRW und bildet die Grundlage für eine vom Ministerium beauftragte Studie beim iSPO-Institut. Ziel ist es, zuverlässige Daten zu Diskriminierungs- und Gewaltvorfällen zu sammeln, um darauf basierend konkrete Handlungsempfehlungen für Gesundheitseinrichtungen zu entwickeln. Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) betont, dass diskriminierendes Verhalten im Gesundheitswesen inakzeptabel sei und fordert die Gesellschaft dazu auf, klar gegen Hass, Hetze und Gewalt Stellung zu beziehen. Die endgültigen Studienergebnisse werden im Sommer 2026 erwartet. Im Februar 2025 initiierte das Ministerium bereits eine Maßnahme zur Bekämpfung von Diskriminierung im Gesundheitswesen und die Krankenhausgesellschaft veröffentlichte einen Ratgeber für Klinikmitarbeiter, wie die Ärzte Zeitung berichtet.
Pflegereform: Sockel-Spitze-Tausch sorgt für kontroverse Diskussionen
Kontroverser "Sockel-Spitze-Tausch": Pflegeversicherung vor Reform - 120 Pflegeunternehmen und 60 Verbände wollen finanziell entlasten, doch Kritik wächst.
Kontroverser "Sockel-Spitze-Tausch": Pflegeversicherung vor Reform - 120 Pflegeunternehmen und 60 Verbände wollen finanziell entlasten, doch Kritik wächst.
Die Pflegeversicherung steht vor großen Herausforderungen, finanziell und strukturell. Dabei wollen über 120 Pflegeunternehmen und 60 Verbände mit einem von Professor Heinz Rothgang entwickelten Konzept zu einer Pflegeversicherungsreform ansetzen. Kernpunkt ist der sogenannte Sockel-Spitze-Tausch: Während bislang die Pflegekasse einen Sockelbetrag für sämtliche Heimkosten zahlt und die offenen Kosten von den Versicherten getragen werden müssen, soll dies künftig umgekehrt sein. Der Sockelbetrag von 470 Euro soll von den Versicherten übernommen werden, während weitere Kosten von der Pflegeversicherung getragen werden. Diese Reform soll die Pflegeversicherung funktionsfähiger machen und Pflegebedürftige vor hohen Kosten schützen. Doch die Reform stößt auch auf Kritik. Der AOK-Bundesverband warnt, dass dieses Modell falsche Akzente setzt und langfristig schwer finanzierbar ist. Diese Diskussionen könnten wegweisend sein, wenn CDU, CSU und SPD mit ihren Koalitionsverhandlungen Fortschritte machen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Kardiologen warnen vor Unsicherheit bei Herzkranzgefäß-Behandlung
Unsicherheit bei Herzkranzgefäß-Behandlung: Neue Leitlinie sorgt für Debatte und Besorgnis bei Kardiologen über die optimale Strategie in der Therapie.
Unsicherheit bei Herzkranzgefäß-Behandlung: Neue Leitlinie sorgt für Debatte und Besorgnis bei Kardiologen über die optimale Strategie in der Therapie.
Mehr als eine halbe Million Menschen werden in Deutschland jährlich wegen verengter Herzkranzgefäße in Kliniken behandelt. Eine neue Nationale Versorgungsleitlinie sollte bei der Entscheidung über die richtige Behandlung helfen, doch nun warnen kardiologische und internistische Fachgesellschaften vor möglichen Risiken. Die Ungewissheit über die optimale Behandlungsstrategie löst Besorgnis in der medizinischen Gemeinschaft aus, berichtete die Ärzte Zeitung.
Verfassungsgericht entscheidet zu Triage und Arzneimittelabgaben 2023
Das Bundesverfassungsgericht entscheidet 2023 über Triage und Arzneimittelabgaben, Themen mit Auswirkungen auf Pflege, Gesundheit und Erbschaftsteuer.
Das Bundesverfassungsgericht entscheidet 2023 über Triage und Arzneimittelabgaben, Themen mit Auswirkungen auf Pflege, Gesundheit und Erbschaftsteuer.
Das Bundesverfassungsgericht plant im laufenden Jahr Entscheidungen zu wichtigen Themen wie Arzneimittelabgaben und Triageregelungen zu treffen. Auch Fragen zur Erbschaftsteuer und der Einsatz von Sexpuppen stehen auf der Agenda des Gerichts. Besonders brisant ist die Verhandlung zur Triage, mit welcher die Verteilung knapper intensivmedizinischer Ressourcen bei einer Überlastung des Gesundheitssystems geregelt werden soll. Aufgrund der Bedeutung der Entscheidungen sind nicht nur Fachkräfte aus der Medizin, sondern auch Führungskräfte von Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten gespannt auf die Urteile der Karlsruher Richter. Die „Ärzte Zeitung“ berichtete zudem, dass gegen das neue Rettungsdienstgesetz von Baden-Württemberg eine Beschwerde von der Björn Steiger Stiftung beim Bundesverfassungsgericht eingereicht wurde, um Standards für den Rettungsdienst zu klären. Dies unterstreicht die Wichtigkeit der bevorstehenden Entscheidungen, was auch für Angehörige von Pflegebedürftigen von Interesse ist.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.03.2025
WHO warnt vor Rekord-Masernfällen: Impfquoten müssen steigen
WHO warnt vor Rekord-Masernfällen: Steigende Infektionszahlen zwingen zu höheren Impfquoten, um Epidemien zu verhindern und Gesundheitssysteme zu entlasten.
WHO warnt vor Rekord-Masernfällen: Steigende Infektionszahlen zwingen zu höheren Impfquoten, um Epidemien zu verhindern und Gesundheitssysteme zu entlasten.
Neue Rekordwerte für Maserninfektionen haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Alarmbereitschaft versetzt. Laut einer Mitteilung der WHO aus Genf wurden im vergangenen Jahr in Europa über 127.000 Masernfälle registriert, die höchste Zahl seit über 25 Jahren. Die Zahl der Infektionen hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Auch in anderen Regionen, wie Afghanistan und den USA, werden vermehrt Ausbrüche gemeldet. Etwa 40 Prozent der Maserninfektionen in der europäischen Region betreffen Kinder unter fünf Jahren, und mehr als die Hälfte der Betroffenen musste im Krankenhaus behandelt werden. Der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Henri Kluge, forderte höhere Impfquoten, da das sinkende Impfniveau besorgniserregend sei. Die WHO appelliert an Regierungen in Europa und Zentralasien, in Gesundheitsvorsorge zu investieren. Besondere Kritik äußerte die WHO an den zurückgehenden Impfquoten in den USA unter dem neuen Gesundheitsminister Robert Kennedy Jr., einem bekannten Impfgegner. Die Quelle dieser Informationen ist die Ärzte Zeitung.
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