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Pflegepraxis, Organisation und Innovation
24.03.2025
Prozess in Aachen: Ex-Krankenpfleger wegen neunfachen Mordes angeklagt
Ex-Krankenpfleger in Aachen wegen neunfachen Mordes angeklagt, Prozess um tödliche Injektionen auf der Palliativstation gestartet. Staatsanwaltschaft ermittelt weiter.
Ex-Krankenpfleger in Aachen wegen neunfachen Mordes angeklagt, Prozess um tödliche Injektionen auf der Palliativstation gestartet. Staatsanwaltschaft ermittelt weiter.
Ein schockierender Prozess wegen neunfachen Mordes hat gegen einen Krankenpfleger in Aachen begonnen, wie die "Ärzte Zeitung" berichtet. Dem Mann wird vorgeworfen, auf der Palliativstation des Rhein-Maas Klinikums in Würselen Patienten mit tödlichen Dosen von Schmerz- und Beruhigungsmitteln injiziert zu haben. Der Angeklagte, der sich zu Beginn des Prozesses nicht äußerte, soll aufgrund mangelnder Motivation und Empathie gehandelt haben. Staatsanwalt Marius Saalmann beschreibt den Krankenpfleger als jemanden, der die Patienten als bloße Belastung empfand und ihnen das Lebensrecht absprach. Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiterhin, insbesondere ob frühere Arbeitsstationen des Beschuldigten ebenfalls betroffen sind. Der Prozess könnte somit größere Ausmaße annehmen. Während des bis Juni angesetzten Verfahrens sollen zahlreiche Zeugen gehört werden, um den Angehörigen Gewissheit über die Geschehnisse zu geben.
Nordrheinische Ärztekammer warnt vor übereilter Einführung der ePA
Die Ärztekammer Nordrhein warnt vor einem schnellen Start der elektronischen Patientenakte, ohne vorherige Schließung von Sicherheitslücken und klare Nutzensteigerung.
Die Ärztekammer Nordrhein warnt vor einem schnellen Start der elektronischen Patientenakte, ohne vorherige Schließung von Sicherheitslücken und klare Nutzensteigerung.
Die Ärztekammer Nordrhein warnt vor einem übereilten Roll-out der elektronischen Patientenakte (ePA). Vor einer flächendeckenden Einführung müssten laut der ÄKNo entscheidende Sicherheitslücken geschlossen werden. Weitere Forderungen betreffen die erkennbare Nutzensteigerung sowohl für Patienten als auch für die Leistungserbringer. Diese Forderungen basieren auf der Notwendigkeit, dass der digitale Fortschritt nicht auf Kosten der Datensicherheit und des individuellen Nutzens gehen darf, wie von der Quelle gewählt berichtete (Aerztezeitung.de).
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
24.03.2025
Ärztekammer fordert Effizienzsteigerung und Krisenfestigkeit im Gesundheitswesen
Die Ärztekammer Nordrhein mahnt die künftige Regierung zu mehr Effizienz und Krisenresistenz im Gesundheitswesen und warnt vor einer voreiligen Einführung der E-Akte.
Die Ärztekammer Nordrhein mahnt die künftige Regierung zu mehr Effizienz und Krisenresistenz im Gesundheitswesen und warnt vor einer voreiligen Einführung der E-Akte.
Die Ärztekammer Nordrhein fordert von der künftigen Regierung rasche Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen (Quelle: aerztezeitung.de). Zudem müsse das System widerstandsfähiger gegen Krisen gestaltet werden. Die Kammer warnt ferner vor einer vorschnellen Einführung der elektronischen Patientenakte, da derzeit bestehende Sicherheitslücken geschlossen werden müssen. Wichtig sei, dass der Nutzen sowohl für Patienten als auch für Leistungserbringer klar erkennbar ist. Diese Forderungen betont die Notwendigkeit eines ausgewogenen und zukunftsorientierten Ansatzes zur Gesundheitsversorgung in Deutschland.
Studie: Herpesviren bei Schädel-Hirn-Trauma könnten Alzheimer-Risiko erhöhen. Reaktivierung von Viren zeigt langfristige Auswirkungen auf Hirngesundheit.
Studie: Herpesviren bei Schädel-Hirn-Trauma könnten Alzheimer-Risiko erhöhen. Reaktivierung von Viren zeigt langfristige Auswirkungen auf Hirngesundheit.
Wiederholte Erschütterungen des Gehirns können offenbar latent vorhandene Herpes-simplex-Viren vom Typ 1 reaktivieren. Laut Ergebnissen einer Modellstudie, über die die „Ärzte Zeitung“ berichtet, löst dieser Prozess Effekte aus, die mit der neurodegenerativen Erkrankung Morbus Alzheimer assoziiert sind. Solche Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Schädel-Hirn-Traumata nicht nur kurzfristige neurologische Auswirkungen haben können, sondern möglicherweise auch langfristig zur Entwicklung von Alzheimer beitragen. Weitere Untersuchungen könnten neue Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen viralen Infektionen und neurologischen Erkrankungen liefern und so Ansätze für Prävention und Therapie aufdecken.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
23.03.2025
Gesundheitsversorgung im Wandel: Physician Assistants entlasten Ärzte
Physician Assistants entlasten Ärzte: Eine effizientere Arbeitsverteilung in Praxen wird dank Pilotprojekten und neuer Finanzierungsmodelle in Westfalen-Lippe erprobt.
Physician Assistants entlasten Ärzte: Eine effizientere Arbeitsverteilung in Praxen wird dank Pilotprojekten und neuer Finanzierungsmodelle in Westfalen-Lippe erprobt.
Die Versorgung im Gesundheitssektor erfährt derzeit einen grundlegenden Wandel. Volker Schrage, stellvertretender Vorsitzender der KV Westfalen-Lippe (KVWL), betont in einem Interview mit der "Ärzte Zeitung", dass eine erfolgreiche Patientenversorgung in Zukunft ohne die Einbindung von Physician Assistants (PA) kaum möglich sein wird. PA könnten einen erheblichen Beitrag zur Entlastung der Ärzte leisten, indem sie Aufgaben übernehmen und somit eine effizientere Arbeitsverteilung ermöglichen. Dieses Modell wird seit April 2023 im Rahmen eines Pilotprojekts in Westfalen-Lippe erprobt. Wagner zufolge sei es essentiell, die Finanzierungsstrukturen für PAs weiterzuentwickeln, um deren Einsatz in den Praxen zu sichern. Laut Schrage ist die Erkenntnis gewachsen, dass eine Aufgabenverteilung in der Versorgung notwendig ist. Die „Ärzte Zeitung“ spricht über die positiven Effekte, die sich aus einer engeren Teamarbeit in den Praxen ergeben können.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
23.03.2025
Modellprojekt: Physician Assistants entlasten Ärzte in Münster
In Münster entlasten Physician Assistants Ärzte in einem Modellprojekt seit April 2023, um die Gesundheitsversorgung durch teambasierte Praxisarbeit zu verbessern.
In Münster entlasten Physician Assistants Ärzte in einem Modellprojekt seit April 2023, um die Gesundheitsversorgung durch teambasierte Praxisarbeit zu verbessern.
Der Einsatz von Physician Assistants (PA) in hausärztlichen Praxen wird durch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe seit April 2023 in einem Modellprojekt in Münster intensiv erprobt. In der Ärzte Zeitung erläuterte KVWL-Vize Volker Schrage seine Ansichten dazu, dass ohne eine Teampraxis die künftigen Herausforderungen im Gesundheitswesen nicht zu bewältigen seien. Physician Assistants können nach seiner Überzeugung eine bedeutende Unterstützung für Ärzte darstellen, indem sie Aufgaben übernehmen, die in den Praxisalltag integriert werden müssen. Auch wurde von der KVWL ein Leitfaden entwickelt, um die reibungslose Integration von PAs im Praxisteam zu fördern. Dies gilt als ein zukunftsweisendes Modell, um Ärztinnen und Ärzte zu entlasten und die Gesundheitsversorgung zu verbessern.
Probiotika reduzieren Risiko von Antibiotika-bedingter Diarrhö
Probiotika mindern Risiko von Antibiotika-induzierter Diarrhö und schützen die Darmgesundheit, wie aktuelle Studien der Ärzte Zeitung belegen.
Probiotika mindern Risiko von Antibiotika-induzierter Diarrhö und schützen die Darmgesundheit, wie aktuelle Studien der Ärzte Zeitung belegen.
Antibiotika können das Mikrobiom im Magen-Darm-Trakt beeinträchtigen und in einigen Fällen zu Antibiotika-assoziierter Diarrhö führen. Studien zeigen, dass der frühe Einsatz von Probiotika helfen kann, diese negativen Auswirkungen zu verringern. Dies unterstreicht die Wichtigkeit, neben Antibiotika auch über den Nutzen von Probiotika informiert zu sein, um die Darmgesundheit zu schützen, berichtet die Ärzte Zeitung.
Verbände der Gesundheitswirtschaft warnen vor einer EU-Einstufung von Ethanol als krebserregend, die den Einsatz im Gesundheitswesen erheblich gefährden könnte.
Verbände der Gesundheitswirtschaft warnen vor einer EU-Einstufung von Ethanol als krebserregend, die den Einsatz im Gesundheitswesen erheblich gefährden könnte.
14 Verbände der Gesundheitswirtschaft warnen vor der möglichen Einstufung von Ethanol als krebserregende Substanz durch die EU. Zwei Verfahren auf EU-Ebene könnten den Einsatz von Ethanol im Gesundheitswesen gefährden, wie Pharma Deutschland am Freitag mitteilte. Beteiligt an dem gemeinsamen Papier sind unter anderem der BPI, vfa, BVMed und Progenerika. Die Europäische Chemikalienagentur erwägt derzeit, Ethanol in die Gefahrenkategorie kanzerogen, mutagen, reproduktionstoxisch (CRM) 2 oder sogar 1 einzuordnen. Laut den Verbänden hätte dies erhebliche Einschränkungen für den Einsatz in Desinfektionsmitteln und Arzneimitteln zur Folge. Die keimtötenden Eigenschaften von Ethanol seien unverzichtbar, und es gebe keinen gleichwertigen Ersatz. Die Verbände kritisieren, dass die Gefahreneinschätzung vor allem auf dem missbräuchlichen Konsum von Alkohol als Genussmittel basiere. Die Bundesregierung solle sich deshalb für den Erhalt von Ethanol im Gesundheitswesen stark machen, fordern sie. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Bundesrat stimmt 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen und Schuldenreform zu
Bundesrat billigt 500-Mrd.-Euro-Sondervermögen und Schuldenreform, was Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung fördert, inkl. 50 Mrd. für Krankenhausreform.
Bundesrat billigt 500-Mrd.-Euro-Sondervermögen und Schuldenreform, was Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung fördert, inkl. 50 Mrd. für Krankenhausreform.
Der Bundesrat hat am späten Vormittag dem 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen und einer Reform der Schuldenbremse zugestimmt, wie die "Ärzte Zeitung" berichtete. Beide Punkte erzielten eine Zwei-Drittel-Mehrheit, die für eine Änderung des Grundgesetzes notwendig ist. Das bereits vom Bundestag verabschiedete „Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes Art. 109, 115 und 143h“ ermöglicht ein kreditfinanziertes Sondervermögen für Investitionen. 20 Prozent der Gelder sollen den Ländern zur Verfügung stehen, um die Infrastruktur zu verbessern. Zudem wird die Schuldenbremse zugunsten von mehr Verteidigungsinvestitionen gelockert. Die Lockerungen bieten den Ländern finanziellen Spielraum, der auch für den Umbau der Krankenhauslandschaft genutzt werden könnte. Der Bundesrat stimmte einer zugehörigen Rechtsverordnung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach zur Finanzierung der Krankenhausreform mit einem 50 Milliarden Euro schweren Transformationsfonds zu.
Mecklenburg-Vorpommern startet Beirat Demenz, um durch Politik-Wissenschaft-Kooperation die Lebensqualität von Menschen mit Demenz nachhaltig zu verbessern.
Mecklenburg-Vorpommern startet Beirat Demenz, um durch Politik-Wissenschaft-Kooperation die Lebensqualität von Menschen mit Demenz nachhaltig zu verbessern.
Vertreter aus Forschung, Lehre und Medizin haben die Arbeit im neu gegründeten Beirat Demenz in Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen. Ziel dieses Gremiums ist es, Menschen mit Demenz eine möglichst lange selbstständige Lebensführung zu ermöglichen. Durch die Verbindung von Politik und Wissenschaft sollen Maßnahmen entwickelt werden, die den Bedürfnissen der Betroffenen besser entsprechen und deren Lebensqualität erheblich verbessern. Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie, um dem demografischen Wandel im Bundesland zu begegnen. Die Bedeutung dieser Maßnahme wird durch die Integration verschiedener Akteure unterstrichen, die gemeinsam an der Verbesserung der Versorgungssituation arbeiten wollen. (Quelle: aerztezeitung.de)
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