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Digitalisierung und Technologie
27.08.2026
Abrechnung der ePA-Befüllung bis 2026 gesichert: Neues Urteil gefällt
Befüllung der ePA bis 2026 abrechenbar: Neuer Beschluss behebt Fehler und bringt Klarheit für Ärzte und Praxen in der Digitalisierungsoffensive.
Befüllung der ePA bis 2026 abrechenbar: Neuer Beschluss behebt Fehler und bringt Klarheit für Ärzte und Praxen in der Digitalisierungsoffensive.
Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat beschlossen, dass die Befüllung der elektronischen Patientenakte (ePA) bis Ende 2026 abgerechnet werden kann. Dies korrigiert einen vorherigen gesetzgeberischen Fehler, der möglicherweise zu Unsicherheiten über die finanzielle Vergütung dieser Leistung geführt hatte. Der Beschluss sorgt nun für Klarheit und ermöglicht es Ärzten und Praxen, weiterhin Leistungen im Zusammenhang mit der ePA abzurechnen, was als wichtiger Schritt zur Förderung der Digitalisierung im Gesundheitswesen gilt. Diese Information stammt aus einem Bericht der 'Ärzte Zeitung'.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
27.08.2026
Rekordzahl an Hitzetoten in Hessen: RKI meldet über 2.000 Fälle bis August
Hessen meldet Rekord bei Hitzetoten: RKI schätzt bis August über 2.000 Opfer. Die Zahl übertrifft die bisherigen Spitzenwerte deutlich.
Hessen meldet Rekord bei Hitzetoten: RKI schätzt bis August über 2.000 Opfer. Die Zahl übertrifft die bisherigen Spitzenwerte deutlich.
In Hessen sind bis Mitte August dieses Jahres nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) rund 2190 Menschen aufgrund von Hitzewellen gestorben. Diese Zahl übertrifft die jährlichen Hitzetoten in den vergangenen Jahren deutlich, wie ein aktueller Bericht zur hitzebedingten Mortalität zeigt. 2018 hatte es im gesamten Jahr die bisher höchste Zahl mit etwa 1160 hitzebedingten Todesfällen gegeben. Derzeit kommen Schätzungen zufolge 34,9 Todesfälle auf 100.000 Einwohner. Bundesweit schätzt das RKI die Zahl der hitzebedingten Todesfälle dieses Jahr auf etwa 15.800, wovon 9600 allein in der besonders heißen 26. Kalenderwoche Ende Juni auftraten, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
27.08.2026
Hitzewelle in Hessen: Rekordzahl an Todesfällen übertrifft 2018
In Hessen übersteigen hitzebedingte Todesfälle 2023 mit 2.190 Fällen bereits die Zahlen von 2018 deutlich, berichtet die FAZ unter Berufung auf das RKI.
In Hessen übersteigen hitzebedingte Todesfälle 2023 mit 2.190 Fällen bereits die Zahlen von 2018 deutlich, berichtet die FAZ unter Berufung auf das RKI.
In Hessen sind bis Mitte August laut Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) etwa 2.190 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. Die Zahl der hitzebedingten Todesfälle übertrifft somit jedes Gesamtjahr seit 2016, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Im Jahr 2018, das bisher die meisten Hitzetoten in einem Jahr zählte, waren es in Hessen rund 1.160. Derzeit gibt es im Bundesland 34,9 hitzebedingte Todesfälle pro 100.000 Einwohner, im Gegensatz zu 5,4 im Vorjahr. Deutschlandweit geht das RKI von rund 15.800 hitzebedingten Sterbefällen aus, wobei die besonders heiße 26. Kalenderwoche und die Wochen 31 bis 33 als besonders belastend identifiziert wurden. Diese Zahlen basieren auf Berechnungen, die monatlich aktualisiert werden und können daher variieren.
RKI: Extreme Hitze in Deutschland führt zu 15.800 Todesfällen 2023
Extreme Hitze in Deutschland: RKI meldet 15.800 hitzebedingte Todesfälle 2023, vor allem bei hochbetagten Menschen.
Extreme Hitze in Deutschland: RKI meldet 15.800 hitzebedingte Todesfälle 2023, vor allem bei hochbetagten Menschen.
In Deutschland sind in diesem Jahr nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) bis Mitte August etwa 15.800 Menschen an den Folgen extremer Hitze gestorben. Allein 9.600 dieser Todesfälle traten während der Hitzeperiode Ende Juni auf, so das Institut in einem aktuellen Bericht. Weitere 4.000 Todesfälle seien auf die heißen Temperaturen der ersten Augustwochen zurückzuführen. Dieser Anstieg markiert eine signifikante Zunahme im Vergleich zu den Vorjahren. Im Besonderen sind hochbetagte Menschen von der Hitze betroffen: Über die Hälfte der Verstorbenen war 85 Jahre oder älter. Generell starben mehr Frauen als Männer an den Folgen der Hitze, was jedoch dem höheren Frauenanteil in älteren Bevölkerungsgruppen zuzuschreiben ist. Diese Daten basieren auf den Sterbefallzahlen des Statistischen Bundesamtes sowie Klimaangaben des Deutschen Wetterdienstes. Schon ab einer Wochenmitteltemperatur von 20 Grad sei laut dem RKI ein hitzebedingter Sterblichkeitsanstieg erkennbar. Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
27.08.2026
Mängel bei Hitzeschutz in deutschen Altenheimen aufgedeckt
Hitzewellen enthüllen gravierende Mängel beim Hitzeschutz in deutschen Altenheimen - gefährden Seniorenleben, mahnt die F.A.Z. dringendes Handeln an.
Hitzewellen enthüllen gravierende Mängel beim Hitzeschutz in deutschen Altenheimen - gefährden Seniorenleben, mahnt die F.A.Z. dringendes Handeln an.
Die zunehmenden Hitzewellen in Deutschland haben erhebliche Mängel im Hitzeschutz älterer Menschen in Altenheimen aufgedeckt, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Während in vielen anderen Ländern Klimaanlagen in Altenheimen längst Standard sind, ist dies in Deutschland noch nicht der Fall. Laut dem Robert-Koch-Institut starben bis Anfang August schätzungsweise 14.000 Menschen mehr als erwartet aufgrund der Hitze, wobei die überwiegende Mehrheit der Verstorbenen mindestens 75 Jahre alt war. Es ist schon längst bekannt, dass lang anhaltende Hitze für ältere Menschen lebensbedrohlich sein kann. Obwohl Klimaanlagen eine offensichtliche Lösung darstellen würden, wird deren Einsatz in deutschen Pflegeeinrichtungen bislang nicht ausreichend umgesetzt. Dies steht in krassem Gegensatz zu sehr viel heißeren Ländern, die mit der Installation von Klimaanlagen besser durch den Sommer kommen. Quelle: F.A.Z.
Bluttest könnte Alzheimer-Diagnose in der Hausarztpraxis verbessern
Ein einfacher Bluttest könnte die Alzheimer-Diagnose in Hausarztpraxen revolutionieren, birgt aber Risiken durch mögliche falsch positive Ergebnisse bei nierengeschwächten Patienten.
Ein einfacher Bluttest könnte die Alzheimer-Diagnose in Hausarztpraxen revolutionieren, birgt aber Risiken durch mögliche falsch positive Ergebnisse bei nierengeschwächten Patienten.
Eine schwedische Untersuchung hat ergeben, dass ein Alzheimer-Bluttest die Demenzdiagnostik in Hausarztpraxen deutlich verbessern kann. Die Idee, dass durch einen einfachen Test aussagekräftige Informationen über den Alzheimer-Zustand eines Patienten gewonnen werden können, bietet neuen Schwung in der frühzeitigen Erkennung dieser Erkrankung. Jedoch gibt es auch Einschränkungen in der neuen Methodik: Eine schlechte Nierenfunktion kann demnach zu falsch positiven Ergebnissen führen. Diese Erkenntnisse untermauern die Notwendigkeit, den klinischen Kontext und potenzielle physiologische Einflüsse auf die Testresultate sorgfältig zu berücksichtigen, bevor diagnostische Entscheidungen gefällt werden. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
27.08.2026
Kommission fordert Reform: Abkehr vom arztzentrierten Honorarsystem
Experten fordern: Schluss mit arztzentrierter Honorierung! Kommission plant umfassende Reformvorschläge zur Primärversorgung im Dezember.
Experten fordern: Schluss mit arztzentrierter Honorierung! Kommission plant umfassende Reformvorschläge zur Primärversorgung im Dezember.
Die Mitglieder der Finanzkommission Gesundheit, Prof. Ferdinand Gerlach und Prof. Jonas Schreyögg, äußern in einem Interview mit der "Ärzte Zeitung" deutliche Kritik am derzeitigen, arztzentrierten Honorarsystem. Im kommenden Dezember wird die Kommission ihren zweiten Bericht vorlegen, der umfassende Strukturvorschläge zum Gesundheitssystem beinhaltet. Die Experten unterstreichen die Notwendigkeit von Verbindlichkeit, um ein funktionierendes Primärversorgungssystem zu etablieren. Eine grundlegende Reform der Versorgung sei unumgänglich, da das gegenwärtige System nicht weiter primär auf den Arzt ausgerichtet bleiben könne. Die Abkehr von der arztzentrierten Honorierung wird als entscheidender Schritt für die Zukunft des Gesundheitssystems betrachtet.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
26.08.2026
VdK-Studie: Längere Krankschreibungen bei Pflicht ab erstem Tag
VdK-Studie: Einführung der Krankschreibung ab dem ersten Tag könnte laut Erhebung längere Fehlzeiten zur Folge haben. Jeder Fünfte plant vorsorgliche Verlängerung.
VdK-Studie: Einführung der Krankschreibung ab dem ersten Tag könnte laut Erhebung längere Fehlzeiten zur Folge haben. Jeder Fünfte plant vorsorgliche Verlängerung.
Einer Erhebung des VdK zufolge könnten die Fehlzeiten verlängert werden, wenn die Pflicht zur Krankschreibung ab dem ersten Krankheitstag eingeführt wird. Jeder Fünfte überlegt sich, in einem solchen Fall vorsorglich für einen längeren Zeitraum krankschreiben zu lassen, um nicht erneut den Arzt aufsuchen zu müssen, berichtet die „Ärzte Zeitung“. (Quelle: aerztezeitung.de)
Bundessozialgericht: Versicherungsschutz bei Umweg wegen Hypoglykämie
Das Bundessozialgericht gewährt Versicherungsschutz bei Unfall auf Umweg wegen Hypoglykämie und erkennt gesundheitliche Gründe als relevant an.
Das Bundessozialgericht gewährt Versicherungsschutz bei Unfall auf Umweg wegen Hypoglykämie und erkennt gesundheitliche Gründe als relevant an.
Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass eine Hypoglykämie nicht als "Privatsache" klassifiziert werden kann, wenn es zu einem Unfall auf dem abweichenden Arbeitsweg kommt. Entgegen der Auffassung des Unfallversicherungsträgers steht somit ein Versicherungsschutz im Falle eines Unfalls auch dann zu, wenn ein Umweg aufgrund einer Hypoglykämie nötig war. Diese Entscheidung unterstreicht, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen, die zu einem unerwarteten Abweichen vom üblichen Arbeitsweg führen, nicht pauschal vom Unfallschutz ausgeschlossen werden können. Damit setzt das Gericht ein deutliches Zeichen zur Berücksichtigung individueller Gesundheitsbedürfnisse im Versicherungsrecht. Quelle: Ärztezeitung.de
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
26.08.2026
Grüne fordern Aktionsplan gegen Lehrstellen-Missverhältnis in Hessen
Die Grünen im hessischen Landtag fordern mit einem 13-Punkte-Plan Maßnahmen gegen das Missverhältnis zwischen unbesetzten Lehrstellen und ausbildungssuchenden Jugendlichen.
Die Grünen im hessischen Landtag fordern mit einem 13-Punkte-Plan Maßnahmen gegen das Missverhältnis zwischen unbesetzten Lehrstellen und ausbildungssuchenden Jugendlichen.
Fast 3000 Lehrstellen blieben im Herbst letzten Jahres in hessischen Unternehmen unbesetzt, während etwa 3600 junge Menschen keinen Ausbildungsplatz fanden. Angesichts dieses Missverhältnisses stellten die Grünen im hessischen Landtag einen 13 Punkte umfassenden Aktionsplan vor, um die Ausbildung attraktiver zu machen und Schülern Orientierung zu bieten. Kritik äußerten sie an der schwarz-roten Landesregierung, die ihrer Meinung nach die duale Ausbildung nicht ausreichend unterstützt. Felix Martin von den Grünen betonte, dass viele der vorgeschlagenen Maßnahmen kostenfrei wären und dennoch große Wirkung entfalten könnten. Die Grünen fordern unter anderem die bessere Ausstattung der Berufsschulen, mehr Praktika an Gymnasien, ein Anreizsystem für Praktika im Handwerk sowie die Abschaffung von Schulgeld für bestimmte soziale Berufe. Zudem regen sie den Ausbau von Auszubildenden-Wohnheimen und die Beschleunigung der Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsabschlüsse an, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
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