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Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
09.04.2025
"Alzheimer-Versorgung: Lilly mahnt Paradigmenwechsel in Deutschland an"
Lilly fordert einen Paradigmenwechsel in der deutschen Alzheimer-Versorgung, um Diagnostik und Therapie zu stärken und internationale Standards zu erreichen.
Lilly fordert einen Paradigmenwechsel in der deutschen Alzheimer-Versorgung, um Diagnostik und Therapie zu stärken und internationale Standards zu erreichen.
Im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" betont Alexander Horn, Geschäftsführer von Lilly, dass die Alzheimerversorgung in Deutschland dringend einen Paradigmenwechsel benötigt. Der bisherige Fokus auf Pflege, statt auf Diagnostik und Therapie, müsse sich ändern, um zu verhindern, dass Deutschland in der Alzheimerbehandlung hinter andere Länder zurückfällt. Horn kritisiert die restriktiven Zulassungen und fordert eine Neuausrichtung der gesundheitspolitischen Strategien, damit die Patientenversorgung verbessert wird. Die Bedeutung dieser Thematik betrifft vor allem Fachkräfte aus der Pflege sowie Führungskräfte von Altenheimen und Pflegediensten. Fachzeitschriften wie die "Ärzte Zeitung" leisten hier einen wichtigen Beitrag, indem sie solche dringlichen Themen zur Diskussion stellen.
Lauterbach kündigt Hochlaufphase für elektronische Patientenakte an
Gesundheitsminister Lauterbach kündigt den Start der Hochlaufphase für die elektronische Patientenakte an, bleibt jedoch ohne festen Einführungstermin.
Gesundheitsminister Lauterbach kündigt den Start der Hochlaufphase für die elektronische Patientenakte an, bleibt jedoch ohne festen Einführungstermin.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat auf der IT-Messe DMEA keine konkreten Angaben zum bundesweiten Start der elektronischen Patientenakte (ePA) gemacht. Statt eines festen Termins sprach er lediglich von einer bevorstehenden Hochlaufphase in den kommenden Wochen. Die Ankündigung sorgte bei vielen Beteiligten für gemischte Reaktionen, jedoch gab Lauterbach an, eine positive Nachricht für die Ärzteschaft bereitzuhalten. Trotz der Unsicherheit über den genauen Zeitplan sehen einige Akteure aus der IT-Branche und der Politik optimistische Fortschritte bei der Einführung der ePA. Die "Ärzte Zeitung" berichtete darüber und hob die Bedeutung der Umsetzung für den Gesundheitssektor hervor.
Künstliche Intelligenz und ePA: Optimismus und Herausforderungen
Der Einsatz künstlicher Intelligenz und der elektronischen Patientenakte verspricht Effizienz im Gesundheitswesen, bleibt jedoch eine Herausforderung.
Der Einsatz künstlicher Intelligenz und der elektronischen Patientenakte verspricht Effizienz im Gesundheitswesen, bleibt jedoch eine Herausforderung.
Nicht nur medizinische Einrichtungen, auch Krankenkassen und Bundesministerien setzen zunehmend auf künstliche Intelligenz (KI). Bei der gematik wird der Zukunft mit digitalen Identitäten entgegengefiebert, da sich diese Entwicklungen positiv auf die Effizienz im Gesundheitswesen auswirken können. Die Politik zeigt sich optimistisch, dass der bevorstehende Einsatz der elektronischen Patientenakte (ePA) gelingen wird. Anke Richter-Scheer von der KV Westfalen-Lippe betont allerdings, dass der Erfolg der ePA von ihrer Freiwilligkeit abhängt. Diesbezüglich ergaben sich jüngst Diskussionen darüber, wie digitalisierte Patientendaten in einer vernetzten Gesundheitslandschaft sinnvoll genutzt werden können. Experten argumentieren, dass die strukturierten Daten der ePA die Vernetzung zwischen Kliniken und Praxen erheblich verbessern könnten. Trotz positiver Ansätze bleibt aber noch viel zu klären, um vollumfänglich von diesen digitalen Fortschritten zu profitieren. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Weniger Schmerztherapien während Corona: Neurologen bieten Lösungen an.
Während Corona blieben viele chronische Schmerzpatienten unbehandelt. Neurologen zeigen nun Lösungen für eine bessere Versorgung auf.
Während Corona blieben viele chronische Schmerzpatienten unbehandelt. Neurologen zeigen nun Lösungen für eine bessere Versorgung auf.
Während der Corona-Pandemie wurden weniger Menschen mit chronischem Schmerz im teilstationären oder stationären Setting mit einer interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie (IMST) behandelt. Clusterkopfschmerzen sind selten und werden häufig verzögert diagnostiziert. Zudem ist die Therapie für die Betroffenen oft unzureichend. Neurologen berichten, welche Behandlungsmöglichkeiten dennoch verfügbar sind. Die Informationen stammen von aerztezeitung.de.
Neue Hoffnung: Krankheitsmodifizierende Parkinson-Medikamente in Sicht
Studien zeigen: Neue Medikamente gegen Parkinson bieten Hoffnung auf frühere Erkennung und gezielte Behandlung mit zwei innovativen Wirkstoffen in Entwicklung.
Studien zeigen: Neue Medikamente gegen Parkinson bieten Hoffnung auf frühere Erkennung und gezielte Behandlung mit zwei innovativen Wirkstoffen in Entwicklung.
Erste krankheitsmodifizierende Medikamente gegen Morbus Parkinson könnten bald zur Verfügung stehen, wie Studienergebnisse und anstehende Forschungsprojekte nahelegen. Obwohl die Krankheit derzeit nicht heilbar ist, besteht Hoffnung, dass sie künftig früher erkannt und gezielt behandelt werden könnte. Zwei Wirkstoffe sind in der Entwicklung und bieten potenziell neue Ansätze für die Therapie von Parkinson. (Quelle: aerztezeitung.de)
Pflegebranche vor Krise: Argentum-Insolvenz alarmiert Arbeitgeber in Deutschland
Die drohende Insolvenz der Argentum Pflege Gruppe alarmiert die Pflegebranche angesichts möglicher Schließungen von Altenheimen und Diensten in Deutschland.
Die drohende Insolvenz der Argentum Pflege Gruppe alarmiert die Pflegebranche angesichts möglicher Schließungen von Altenheimen und Diensten in Deutschland.
Pflegearbeitgeber in Deutschland schlagen Alarm wegen einer drohenden Insolvenz- und Schließungswelle, die Altenheime und Pflegedienste betrifft. Isabell Halletz, Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes Pflege, äußerte gegenüber der „Ärzte Zeitung“, dass die Situation ernst sei und die Altenpflege aus den Fugen geraten sei. Aktueller Anlass ist die finanzielle Schieflage der Argentum Pflege Gruppe, die für vier ihrer Holdinggesellschaften Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt hat. Die Argentum Gruppe zählt mit 2.800 Beschäftigten und 40 Standorten bundesweit zu den großen Akteuren im Pflegemarkt. Halletz fordert eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Pflegekassen, Sozialhilfeträgern und Pflegeunternehmen, um die weiterhin benötigten Pflegedienstleistungen sicherzustellen. In den laufenden Koalitionsgesprächen zwischen Union und SPD ist eine umfassende Pflegereform geplant, die durch eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe konzeptioniert werden soll. Ohne eine verbesserte Finanzierung durch die Politik, könnte die professionelle Pflege vor Ort künftig nicht mehr garantiert werden.
Frühe Prävention könnte Alzheimer-Risiko durch rechtzeitiges Erkennen von Biomarkern deutlich senken, wie eine US-Studie nahelegt.
Frühe Prävention könnte Alzheimer-Risiko durch rechtzeitiges Erkennen von Biomarkern deutlich senken, wie eine US-Studie nahelegt.
Risikofaktoren und Biomarker der Alzheimer-Demenz stehen laut einer US-amerikanischen Untersuchung offenbar früher in Verbindung mit kognitiven Funktionen als bisher angenommen. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass entsprechende Präventionsmaßnahmen bereits in jüngeren Lebensabschnitten eingeleitet werden sollten, um die Vorbeugung der Krankheit zu verbessern. Die Untersuchung hebt hervor, dass ein verfrühter Einsatz solcher Maßnahmen potenziell die kognitiven Fähigkeiten beeinflussen könnte, bevor sich die Demenzsymptome manifestieren. Die Ärzte Zeitung bezog sich auf diese Ergebnisse, um auf die Notwendigkeit zu verweisen, die Prävention von Alzheimer-Demenz zu einem früheren Zeitpunkt anzugehen.
Digitale Patientenakte: Schlüssel zur besseren Vernetzung von Kliniken?
Die elektronische Patientenakte verbessert die Vernetzung von Kliniken und Praxen durch strukturierten Datenaustausch und optimiertes Entlassmanagement.
Die elektronische Patientenakte verbessert die Vernetzung von Kliniken und Praxen durch strukturierten Datenaustausch und optimiertes Entlassmanagement.
Die elektronische Patientenakte (ePA) könnte eine entscheidende Rolle bei der Vernetzung zwischen Kliniken und Praxen spielen, wenn die darin gespeicherten Daten besser strukturiert und einfacher weiterverwendbar wären. Diese Meinung vertritt Gastautor Sebastian Krammer in der "Ärzte Zeitung". Er betont die Bedeutung eines digitalen Entlassmanagements, um die ambulant-stationäre Vernetzung zu vervollständigen. Nur durch eine systematische Erfassung und Nutzung der Patientendaten kann der Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Sektoren des Gesundheitssystems verbessert und die Patientenversorgung optimiert werden.
Brandenburg: Fehlende Notfallpläne für Stromausfälle bei Intensivpatienten
Brandenburg fehlt es an Notfallplänen für beatmete Intensivpatienten bei Stromausfällen, was deren lebenswichtige Versorgung gefährdet.
Brandenburg fehlt es an Notfallplänen für beatmete Intensivpatienten bei Stromausfällen, was deren lebenswichtige Versorgung gefährdet.
Brandenburgs Landesregierung musste jüngst zugeben, dass es keine klaren Notfallpläne für beatmete Intensivpatienten im Falle eines Stromausfalls gibt. Dies geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der AfD im Brandenburger Landtag hervor. Der Mangel an konkreten Plänen zur Sicherstellung der Beatmung stellt ein erhebliches Risiko für die betroffenen Patienten dar, vor allem in Bezug auf deren lebensnotwendige Versorgung. Diese Unsicherheit in der Energieversorgung wirft ein Schlaglicht auf die Dringlichkeit, strukturierte Notfallstrategien zu entwickeln und umzusetzen, um die Sicherheit und das Wohl der Patienten zu gewährleisten. Die Ärzte Zeitung berichtete über die Reaktionen und Diskussionen, die dieser Umstand im politischen Umfeld nach sich zog.
Öffentliche Ausgaben Deutschlands erstmals über zwei Billionen Euro
Erstmals übersteigen Deutschlands öffentliche Ausgaben zwei Billionen Euro, was den Druck auf die Finanzplanung erhöht, trotz wachsender Einnahmen.
Erstmals übersteigen Deutschlands öffentliche Ausgaben zwei Billionen Euro, was den Druck auf die Finanzplanung erhöht, trotz wachsender Einnahmen.
Das Statistische Bundesamt meldet einen bedeutenden Meilenstein in der deutschen Finanzgeschichte: Erstmals übersteigen die öffentlichen Ausgaben die Marke von zwei Billionen Euro. Trotz stabiler Zuwächse bei den Einnahmen konnte das noch schnellere Wachstum der Ausgaben im Jahr 2024 die Finanzen stärker strapazieren. Dies unterstreicht die Herausforderung, der sich der deutsche Gesamtfinanzhaushalt derzeit stellen muss. Laut Angaben des Bundesamtes handelt es sich um Zuwächse in allen maßgeblichen Einnahmearten, die jedoch mit den rapiden Ausgabensteigerungen nicht Schritt halten können. Diese Entwicklungen werfen Fragen hinsichtlich der zukünftigen Finanzplanung und -steuerung auf und fordern die Verantwortlichen zu Maßnahmen auf, um dem entgegenzuwirken. (Quelle: aerztezeitung.de)
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