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Medizin, Gesundheit und Prävention
15.04.2025
Verbraucherzentrale: Tipps für demenzgerechte Wohnraumgestaltung
Verbraucherzentrale gibt Empfehlungen zur demenzgerechten Wohnraumgestaltung, um Alltagssicherheit zu erhöhen und Sinnesüberlastungen für Betroffene zu reduzieren.
Verbraucherzentrale gibt Empfehlungen zur demenzgerechten Wohnraumgestaltung, um Alltagssicherheit zu erhöhen und Sinnesüberlastungen für Betroffene zu reduzieren.
Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass bei der Gestaltung eines demenzgerechten Wohnraums einfache Anpassungen eine erhebliche Unterstützung bieten können. Eine förderliche Umgebung kann den Alltag von Menschen mit Demenz erleichtern, indem Sinnesüberlastungen reduziert und die Sicherheit erhöht werden. Beispielsweise sollten unruhige Muster und spiegelnde Flächen vermieden, Stolperfallen beseitigt und eine kontrastreiche Gestaltung gewählt werden. Gleichmäßige und blendfreie Beleuchtung ist ebenso wichtig wie der Einsatz von schallschluckenden Materialien. Eine gut strukturierte Tagesroutine kann die zeitliche Orientierung verbessern und so den Betroffenen helfen, ihren Alltag besser zu bewältigen. Laut der Verbraucherzentrale sollten Angehörige und Umgebung von demenziell Erkrankten diese Empfehlungen beachten, um den Herausforderungen der Erkrankung bestmöglich zu begegnen.
Koalitionsvertrag gefährdet Leiharbeit im Gesundheitssektor
Ein Koalitionsvertrag droht die Leiharbeit im Gesundheitssektor einzuschränken, was laut Fachleuten die Flexibilität bei akuten Personalmängeln gefährdet.
Ein Koalitionsvertrag droht die Leiharbeit im Gesundheitssektor einzuschränken, was laut Fachleuten die Flexibilität bei akuten Personalmängeln gefährdet.
Ein Passus im Koalitionsvertrag von Union und SPD könnte der Leiharbeit im Gesundheitssektor zusetzen, wie die aerztezeitung.de berichtet. Der Chef des Branchenprimus doctari, Herr Ziegler, äußert sich besorgt und plädiert für ein System, in dem Zeitarbeiter als „Feuerlöscher“ notwendig sind. Ziegler sieht die Flexibilität der Leiharbeit als essenziell an, um in akuten Personalmangel-Situationen schnell zu reagieren und somit den Betrieb in medizinischen Einrichtungen aufrechtzuerhalten. Dies könnte auch in Altenheimen und Pflegeeinrichtungen von Bedeutung sein, wo der Fachkräftemangel ebenso eine große Herausforderung darstellt. Die Diskussion über die Arbeitsbedingungen im Gesundheitssektor bleibt also weiterhin brisant und erfordert dringende Lösungen, um die Personalengpässe wirksam zu adressieren.
Naturvideos als Schmerzmittel: Studie zeigt positive Wirkung
Naturvideos lindern Schmerzen: Studie belegt, dass das Betrachten von Naturbildern die Schmerzintensität senken kann und eröffnen neue Wege in der Schmerztherapie.
Naturvideos lindern Schmerzen: Studie belegt, dass das Betrachten von Naturbildern die Schmerzintensität senken kann und eröffnen neue Wege in der Schmerztherapie.
Eine experimentelle Studie zeigt, dass bereits das Betrachten von Naturvideos Schmerzen lindern kann. Mithilfe der funktionellen MRT wurde untersucht, wie virtuelle Naturerfahrungen die Schmerzwahrnehmung beeinflussen können. Die Forscher fanden Hinweise darauf, dass Patienten, die Naturbilder betrachteten, Schmerzen als weniger intensiv empfanden. Die Studie verdeutlicht die potenzielle Rolle von virtuellen Naturerlebnissen als ergänzende Methode in der Schmerztherapie. Die detaillierten Ergebnisse sind in einem Artikel auf aerztezeitung.de zu finden.
Naturvideos lindern Schmerzen: Studie zeigt positiven Effekt
Naturvideos haben schmerzlindernde Wirkung: Eine Studie zeigt, dass der Anblick von Naturvideos Schmerzen mindern kann. Neue Ansätze für die Schmerztherapie in Sicht.
Naturvideos haben schmerzlindernde Wirkung: Eine Studie zeigt, dass der Anblick von Naturvideos Schmerzen mindern kann. Neue Ansätze für die Schmerztherapie in Sicht.
Bereits das Betrachten von Naturvideos kann offenbar dazu führen, dass Schmerzen weniger stark empfunden werden. Hinweise hierfür finden sich in einer experimentellen Studie, über die die „Ärzte Zeitung“ berichtet. Diese Studie nutzt funktionelle Magnetresonanztomographie (MRT), um die Effekte von (virtuellen) Naturerfahrungen auf das Schmerzempfinden zu untersuchen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Anblick von Naturvideos eine schmerzlindernde Wirkung haben kann. Dies könnte interessante Perspektiven für den Einsatz von Medien im Bereich der Schmerztherapie eröffnen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.04.2025
Paracelsus und Vamed care fusionieren: Neuer Versorgungsverbund geplant
Paracelsus und Vamed care fusionieren: 50 Einrichtungen in neuem Versorgungsverbund in Deutschland geplant, um Rehabilitationsqualität zu steigern.
Paracelsus und Vamed care fusionieren: 50 Einrichtungen in neuem Versorgungsverbund in Deutschland geplant, um Rehabilitationsqualität zu steigern.
Die Paracelsus-Rehakliniken und die Vamed care-Gruppe bündeln ihre Kräfte und treten künftig gemeinsam auf. Mit dieser Fusion entsteht ein neuer Versorgungsverbund, der im Laufe des Jahres unter einer neuen Marke in Deutschland mit 50 Einrichtungen präsent sein wird, berichten beide Organisationen in einer gemeinsamen Presseerklärung. Paracelsus betreibt seine Rehakliniken an neun Standorten in Deutschland, während die Vamed care-Gruppe, mit Sitz in Damp, 13.000 Mitarbeitende in über 65 Einrichtungen in Deutschland und drei weiteren Ländern beschäftigt. Die Fusion zielt darauf ab, ein qualitativ hochwertiges Angebot für Patientinnen und Patienten sicherzustellen und die neuen Größenvorteile für eine verbesserte Qualität der Rehabilitationsmaßnahmen zu nutzen. Alle Leistungen und Standorte sollen erhalten bleiben. Die Akutkliniken von Paracelsus verbleiben bei ihrem bisherigen Eigentümer, der Porterhouse Group. Diese Informationen stammen aus einer Meldung der Ärzte Zeitung.
Hitzeaktionstag 2025: Fokus auf Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen
Am 4. Juni 2025 fokussiert der Hitzeaktionstag auf den Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen, um Gesundheitsrisiken durch Hitzewellen zu minimieren.
Am 4. Juni 2025 fokussiert der Hitzeaktionstag auf den Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen, um Gesundheitsrisiken durch Hitzewellen zu minimieren.
Am 4. Juni 2025 findet der bundesweite Hitzeaktionstag statt. Unter dem Motto „Deutschland hitzeresilient machen – wir übernehmen Verantwortung“ wird auf die zunehmenden Gesundheitsrisiken durch Hitzewellen aufmerksam gemacht. Ziel ist es, Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung zu fördern. Verschiedene Veranstaltungen und Aktionen sind geplant, um Bewusstsein für den Hitzeschutz zu stärken und praktische Maßnahmen zu vermitteln. Institutionen, Verbände und Einzelpersonen sind eingeladen, sich zu beteiligen. Das Klinikum der LMU München und die Stiftung ZQP haben, gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit, Forschungsprojekte zu Hitzeschutz durchgeführt und Materialien für Pflegeeinrichtungen entwickelt, darunter Hitzeschutzpläne und Schulungsmaterialien für Pflegekräfte. Die AOK berichtet, dass diese Bemühungen dazu beitragen sollen, den Schutz von Pflegebedürftigen und der Allgemeinbevölkerung vor Hitzegefahren zu verbessern.
Antikoagulanzien senken Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern deutlich
Antikoagulanzien reduzieren das Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern erheblich, unabhängig vom gewählten Wirkstoff, wie eine neue Analyse zeigt.
Antikoagulanzien reduzieren das Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern erheblich, unabhängig vom gewählten Wirkstoff, wie eine neue Analyse zeigt.
Eine aktuelle Analyse, veröffentlicht von der aerztezeitung.de vom 14. April 2025, zeigt, dass bei Patienten mit Vorhofflimmern, die orale Antikoagulanzien erhalten haben, das Risiko eines schweren ischämischen Schlaganfalls vermindert ist. Zudem konnten eine geringere Infarktgröße und ein reduziertes Blutungsrisiko beobachtet werden. Die Wahl des Antikoagulans, sei es Vitamin-K-Antagonist oder ein direktes orales Antikoagulans (DOAK), erweist sich als nicht entscheidend für den positiven Verlauf. Diese Ergebnisse könnten neue Impulse für die medizinische Praxis und die Behandlung von Vorhofflimmerpatienten liefern, wie die Analyse betont.
Betrugsprozess gegen Nürnberger Pflegedienst wegen Abrechnungsbetrug gestartet
Vor dem Landgericht Nürnberg beginnt der Betrugsprozess gegen einen Pflegedienst wegen Abrechnungsbetruges mit einem Schaden von 446.000 Euro.
Vor dem Landgericht Nürnberg beginnt der Betrugsprozess gegen einen Pflegedienst wegen Abrechnungsbetruges mit einem Schaden von 446.000 Euro.
Vor dem Landgericht Nürnberg hat ein Verfahren wegen des Verdachts auf „gewerbsmäßigen Bandenbetrug“ begonnen. Der Inhaber eines Nürnberger Pflegedienstes und eine Pflegedienstleiterin sollen von August 2019 bis Juli 2024 Leistungen für zehn Patienten abgerechnet haben, die nie erbracht wurden. Der Schaden wird auf rund 446.000 Euro beziffert, wie die Anklage berichtet. Die Patienten unterschrieben für nicht erbrachte Leistungen und erhielten als Ausgleich kleine Gefälligkeiten, etwa Haushaltshilfen. Seit Juli 2024 befinden sich die Angeklagten in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen wurden in Gang gesetzt, nachdem eine Mitarbeiterin des Pflegedienstes Anzeige erstattet hatte. Die Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg strebt an, den Schaden durch Einziehung bei dem Angeklagten auszugleichen. Die Pflegedienstleiterin hat die Vorwürfe teilweise eingeräumt, während der 64-jährige Inhaber schweigt. Das Verfahren wurde nach Verlesung der Anklage zunächst unterbrochen. Geplant sind 20 Verhandlungstage bis Ende August. (Quelle: Ärzte Zeitung)
GKV-Chefin fordert Moratorium zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge
GKV-Chefin dringend für Moratorium: Pfeiffer warnt vor Beitragsspirale und fordert Temporärstopp von Ausgabenerhöhungen zur Stabilisierung der Krankenkassen.
GKV-Chefin dringend für Moratorium: Pfeiffer warnt vor Beitragsspirale und fordert Temporärstopp von Ausgabenerhöhungen zur Stabilisierung der Krankenkassen.
Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, fordert angesichts der prekären Finanzlage der Krankenkassen dringend ein sofortiges Eingreifen der Bundesregierung. Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland betonte sie die Notwendigkeit eines Ausgabenmoratoriums, um die Beitragssätze zu stabilisieren. Aktuell sei die Reserve bei nur sieben Prozent einer Monatsausgabe, und kürzlich gab es sechs weitere Beitragssatzerhöhungen. Pfeiffer fordert ein Vorschaltgesetz und pocht darauf, bis zur Umsetzung struktureller Reformen keine Preis- oder Honorarerhöhungen zuzulassen, die über die laufenden Einnahmen hinausgehen. Diese Maßnahmen seien notwendig, um die fortschreitende Beitragsspirale zu bremsen und eine Überlastung von Arbeitgebenden und Versicherten zu verhindern. Die wirtschaftliche Situation in Deutschland lasse keine Alternative zu, so Pfeiffer (Quelle: aerztezeitung.de).
Lauterbach: Digitalisierung revolutioniert deutsche Gesundheitsversorgung
Bundesgesundheitsminister Lauterbach sieht in der Digitalisierung, vor allem durch die ePA, den Schlüssel zur besseren Gesundheitsversorgung in Deutschland.
Bundesgesundheitsminister Lauterbach sieht in der Digitalisierung, vor allem durch die ePA, den Schlüssel zur besseren Gesundheitsversorgung in Deutschland.
Auf dem DMEA Kongress in Berlin hat Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach betont, dass die Digitalisierung als „Kerntechnologie“ die deutsche Gesundheitsversorgung maßgeblich verbessern soll. Insbesondere die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) ist dabei ein zentraler Schritt. Mit rund 70 Millionen Akten stellt die ePA das größte Digitalprojekt in Deutschland dar. Diese Entwicklung ermögliche es, medizinische Behandlungen transparenter und effizienter zu gestalten und Bürokratie abzubauen. Ärztinnen und Ärzte könnten zukünftig digital auf Befunde und Medikationspläne zugreifen, was die Versorgung verbessert und unnötige Untersuchungen vermeidet. Zudem können Patientinnen und Patienten über die ePA-App ihre Daten einsehen und Zugriffsrechte individuell steuern. Laut Lauterbach sei für die kommenden Wochen der Eintritt in die Hochlaufphase der ePA geplant. Diese Maßnahmen fördern nicht nur die Behandlung, sondern auch die Forschung, indem sie den Zugriff auf digitale Gesundheitsdaten erleichtern.
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