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Pflegepolitik und Recht
10.05.2025
Hausärzte fordern schnellere Impfstoffbestellung zur Risikominimierung
Hausärzte drängen auf schnellere Impfstoffbestellung, um finanzielle Risiken und Verzögerungen zwischen STIKO-Empfehlung und Impfvereinbarung zu vermeiden.
Hausärzte drängen auf schnellere Impfstoffbestellung, um finanzielle Risiken und Verzögerungen zwischen STIKO-Empfehlung und Impfvereinbarung zu vermeiden.
Von der STIKO-Empfehlung bis zur Impfvereinbarung in den KVen kann es Monate oder sogar noch länger dauern. Diese Verzögerungen können für Arztpraxen, die Impfstoffe bestellen, zu finanziellen Rückforderungen führen, wenn sie sich an den üblichen Bestellweg halten. Hausärzte fordern nun eine Änderung dieses Prozesses, um diese Risiken zu mindern. Dies könnte bedeuten, dass Impfstoffe zukünftig per Sprechstundenbedarf bestellt werden können, wie aerztezeitung.de berichtet.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
09.05.2025
DKG: Maßnahmen gegen Personalmangel zur Stärkung der Pflegeberufe
DKG fordert Maßnahmen gegen Personalmangel in der Pflege, um die Attraktivität des Berufs zu steigern und die Gesundheitsversorgung zu sichern.
DKG fordert Maßnahmen gegen Personalmangel in der Pflege, um die Attraktivität des Berufs zu steigern und die Gesundheitsversorgung zu sichern.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat ein Positionspapier veröffentlicht, in dem sie Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufs vorschlägt. Die DKG hebt hervor, dass die stationäre Versorgung von Patienten ohne ausreichend Pflegekräfte nicht gewährleistet werden kann. Ziel ist es, die schwierigen Rahmenbedingungen in der Pflege zu verbessern, um den Beruf zukunftsfähiger zu gestalten und mehr Menschen für diese wichtige Tätigkeit zu gewinnen. Dies wäre notwendig, um den anhaltenden Personalmangel zu begegnen und eine nachhaltige Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Weitere Informationen und Details zu den Vorschlägen sind auf der Webseite von aerztezeitung.de nachzulesen.
Frankreich debattiert über erweitertes Recht auf aktive Sterbehilfe
Frankreich debattiert erneut über die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe – ein kontroverses Thema, das Patientenrechte und ethische Bedenken spaltet.
Frankreich debattiert erneut über die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe – ein kontroverses Thema, das Patientenrechte und ethische Bedenken spaltet.
In der französischen Nationalversammlung wird ab dem 12. Mai erneut über einen Gesetzentwurf zur Legalisierung der „aktiven Sterbehilfe“ debattiert. Der Sozialausschuss hat den ursprünglichen Entwurf, der eine Sterbehilfe unter streng geregelten Umständen vorsah, deutlich erweitert. Der neue Entwurf sieht nun ein gesetzlich verankertes „Recht auf Sterbehilfe“ vor. Kritiker warnen vor einer unkontrollierbaren Entwicklung, während Befürworter die Erweiterung als Fortschritt im Sinne der Patientenrechte sehen. Die Gesundheitsbehörde „Haute Autorité de Santé“ äußerte Bedenken über die vagen Begriffe wie „kurz- oder mittelfristig“ in der Lebensprognose und fordert eine präzisere Formulierung. Die endgültige Abstimmung über den Entwurf ist für Ende Mai geplant, anschließend soll der Text dem Senat vorgelegt werden. Die Mehrheit der französischen Ärzte lehnt die aktive Sterbehilfe ab und unterstützt stattdessen den Ausbau von Palliativeinrichtungen, während laut Umfragen eine Mehrheit der Bevölkerung die Sterbehilfe-Regelung befürwortet. (Quelle: aerztezeitung.de)
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
09.05.2025
DKG fordert Reformen zur Attraktivitätssteigerung in Pflegeberufen
Die DKG legt ein Positionspapier vor, das umfassende Reformen fordert, um die Attraktivität der Pflegeberufe und die Versorgungssicherheit zu steigern.
Die DKG legt ein Positionspapier vor, das umfassende Reformen fordert, um die Attraktivität der Pflegeberufe und die Versorgungssicherheit zu steigern.
Ohne Pflegekräfte lässt sich die stationäre Versorgung von Patienten nicht sicherstellen, betont die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Um die schwierigen Rahmenbedingungen in der Pflege zu ändern, macht sie nun einen Vorschlag, so die Berichterstattung der "Ärzte Zeitung". Die DKG legt ein Positionspapier vor, das Maßnahmen enthält, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten. Dies umfasst umfassende Reformen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur Erhöhung der Vergütung. Ziel ist es, einem weiteren Mangel an Pflegekräften entgegenzuwirken, der die Patientenversorgung gefährden könnte. Der Vorschlag kommt vor dem Hintergrund des bestehenden Fachkräftemangels und als Antwort auf langfristige Herausforderungen im Gesundheitssystem. Experten der DKG betonen, dass ohne attraktive Perspektiven für Pflegekräfte die Sicherstellung einer hochwertigen Betreuung in den Krankenhäusern nicht mehr gewährleistet werden könne.
Hitzewellen beschleunigen Alterungsprozess: Studie warnt vor Risiken
Hitzewellen beschleunigen laut Studie den Alterungsprozess, womit langfristige Gesundheitsrisiken bei über 56-Jährigen verbunden sind.
Hitzewellen beschleunigen laut Studie den Alterungsprozess, womit langfristige Gesundheitsrisiken bei über 56-Jährigen verbunden sind.
Starke Hitzewellen haben langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit und können den Alterungsprozess des Körpers beschleunigen, wie eine Studie der University of Southern California, veröffentlicht im Fachmagazin Science Advances, zeigt. Bei über 56-Jährigen Testpersonen, die häufig hohen Temperaturen ausgesetzt waren, wurde ein beschleunigtes biologisches Altern festgestellt. Menschen in Regionen mit Temperaturen über 32 Grad Celsius für mehr als die Hälfte des Jahres waren biologisch um bis zu 14 Monate älter als solche aus kühleren Gebieten. Diese Ergebnisse bleiben auch unter Berücksichtigung von Lebensstilfaktoren konstant. Kurze Hitzeperioden von wenigen Wochen können ebenfalls die Alterung beschleunigen, was auf epigenetische Veränderungen im Erbgut hindeutet. Die Stiftung Warentest hebt hervor, dass auch eine deutsche Studie ähnliche Resultate lieferte. Angesichts des Klimawandels sind Maßnahmen wie die Begrünung städtischer Flächen zur Reduzierung der Hitzeeinwirkung notwendig.
"ÄrzteZeitung klärt auf: Evidenzbasierte Antworten zur Auffrischimpfung"
Fachkräfte informieren sich bei der "Hotline Impfen" der ÄrzteZeitung über evidenzbasierte Auffrischimpfungen, um fundierte Entscheidungen in der Praxis zu treffen.
Fachkräfte informieren sich bei der "Hotline Impfen" der ÄrzteZeitung über evidenzbasierte Auffrischimpfungen, um fundierte Entscheidungen in der Praxis zu treffen.
Bei der aktuellen "Hotline Impfen" der ÄrzteZeitung werden Fragen rund um die Auffrischung von Pneumokokken-Impfungen evidenzbasiert und fachkundig beantwortet. Thematisiert wird, wann ein erneutes Impfintervall sinnvoll ist und welcher Impfstoff dabei zur Anwendung kommen sollte. Auch auf Fragen zur Herpes-Zoster-Impfung bei unbekanntem Immunstatus und zur Indikation der Grippeimpfung für über 60-Jährige mit immunsuppressiver Therapie wird eingegangen. Diese wichtige Informationsquelle, deren vollständige Inhalte nach dem Einloggen auf der Webseite verfügbar sind, richtet sich an Fachkräfte im Gesundheitswesen, die in der Praxis mit Impfentscheidungen konfrontiert sind.
Hitze und Klimawandel bedrohen Leben: Übersterblichkeit steigt mit je 3.000 Todesfällen 2023/24 - Prävention jetzt nötig, so das Robert Koch-Institut.
Hitze und Klimawandel bedrohen Leben: Übersterblichkeit steigt mit je 3.000 Todesfällen 2023/24 - Prävention jetzt nötig, so das Robert Koch-Institut.
In den Sommermonaten der letzten beiden Jahre führte die Hitze zu einer signifikanten Übersterblichkeit in Deutschland, wie eine Analyse im Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch-Instituts zeigt. Schätzungen zufolge starben in den Jahren 2023 und 2024 jeweils etwa 3.000 Menschen mehr aufgrund hoher Außentemperaturen. Dieses Phänomen illustriert die zunehmenden gesundheitlichen Herausforderungen durch Klimaveränderungen. Die „Ärzte Zeitung“ betont die Bedeutung dieser Erkenntnisse für die medizinische Praxis und die Notwendigkeit, präventive Maßnahmen zu entwickeln, um hitzebedingte Gesundheitsgefahren in der Zukunft abzuwenden.
Datenschutz bei ePA: Herausforderungen und Zugriffsregelungen im Fokus
Im "ÄrzteTag"-Podcast wird der Datenschutz der elektronischen Patientenakte diskutiert: Wer darf zugreifen und wann ist eine Löschung möglich?
Im "ÄrzteTag"-Podcast wird der Datenschutz der elektronischen Patientenakte diskutiert: Wer darf zugreifen und wann ist eine Löschung möglich?
Im „ÄrzteTag“-Podcast der Ärzte Zeitung wird die Frage nach dem Datenschutz bei der elektronischen Patientenakte (ePA) beleuchtet. Professorin Louisa Specht-Riemenschneider, Bundesdatenschutzbeauftragte, erläutert die Herausforderungen und Probleme, die mit der ePA einhergehen. Sie diskutiert, wer Zugriff auf die ePA haben darf und unter welchen Bedingungen eine Löschung möglich ist. In einem weiteren Podcast erklärt Dr. Sibylle Steiner vom KBV-Vorstand die notwendigen Schritte für Arztpraxen im Rahmen des bundesweiten Roll-outs der ePA. Diese Schritte umfassen insbesondere die Vorbereitung auf die Erstbefüllung der elektronischen Akte. Weitere Informationen stehen registrierten Nutzern auf der Webseite der Ärzte Zeitung zur Verfügung.
Moderna-Kombi-Impfstoff zeigt starke Wirkung gegen Grippe und Covid-19
Moderna's mRNA-Kombi-Impfstoff bietet effektiven Schutz gegen Grippe und Covid-19 für Personen über 50 und könnte bald Doppelimpfungen vereinfachen.
Moderna's mRNA-Kombi-Impfstoff bietet effektiven Schutz gegen Grippe und Covid-19 für Personen über 50 und könnte bald Doppelimpfungen vereinfachen.
Laut einer neuen Studie, veröffentlicht im "Journal of the American Medical Association", zeigt der kombinierte mRNA-Impfstoff der US-Pharmafirma Moderna eine starke Immunantwort gegen Grippe und Covid-19 bei Personen über 50 Jahren. Der Kombi-Impfstoff, mRNA-1083, kombiniert den Schutz vor beiden Viren in einer einzigen Injektion, was bisher zwei separate Impfungen erforderte. Die klinische Phase-III-Studie zeigt, dass der neue Impfstoff gegenüber bestimmten Grippeviren eine gleichwertige oder bessere Wirkung hat und auch gegen das Coronavirus in etwa gleich effektiv ist wie der derzeitige Covid-19-Impfstoff Spikevax. Eine Anpassung an aktuelle Stämme von Grippe- und Sars-CoV-2-Viren wäre für den breiten Einsatz notwendig, jedoch sei dies mit Hilfe der mRNA-Technologie vergleichsweise einfach. Obwohl der Kombi-Impfstoff Impfreaktionen wie Müdigkeit hervorrufen kann, wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen festgestellt. Eine flächendeckende Einführung hängt von der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) ab, berichtet der Spiegel.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
08.05.2025
Steigende Zahl Hochbetagter überlastet Kliniken: AOK fordert Maßnahmen
Die AOK fordert Maßnahmen gegen Kliniküberlastung, da der Anteil der über 80-Jährigen unter Patienten stark gestiegen ist. Ambulante Versorgung soll gestärkt werden.
Die AOK fordert Maßnahmen gegen Kliniküberlastung, da der Anteil der über 80-Jährigen unter Patienten stark gestiegen ist. Ambulante Versorgung soll gestärkt werden.
Die Zahl der hochbetagten Menschen in Deutschland steigt kontinuierlich, was das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen stellt. Der WIdO-Krankenhaus-Report 2025 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK zeigt, dass der Anteil der über 80-Jährigen an den Krankenhauspatienten seit 2005 von 13 auf 22 Prozent gestiegen ist. Die durchschnittliche Verweildauer dieser Patientengruppe beträgt 8,1 Tage, was fast doppelt so viel ist wie bei jüngeren Erwachsenen. Gleichzeitig sind die Kosten für Krankenhausaufenthalte hochbetagter Menschen im Schnitt fast siebenmal so hoch wie bei den unter 60-Jährigen. Die AOK warnt vor einer Überlastung der Kliniken und fordert eine Stärkung der ambulanten Versorgung, um die steigenden Ausgaben zu kontrollieren. Forschungsergebnisse legen nahe, dass jährlich rund 1,4 Millionen Krankenhausaufenthalte durch bessere ambulante Betreuung vermieden werden könnten. Die AOK plädiert für eine stärkere Ambulantisierung der Versorgung, um den spezifischen Bedürfnissen hochbetagter Patienten besser gerecht zu werden (Quelle: Ärztezeitung).
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