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Pflegepolitik und Recht
15.05.2025
G-BA ändert IQTIG-Auftrag zur Qualitätsverbesserung in Kliniken
Der G-BA ändert den IQTIG-Auftrag zur besseren Qualitätssicherung in Kliniken ab sofort. Ziel ist eine effektivere Auswertung von Dialog- und Abfragedaten.
Der G-BA ändert den IQTIG-Auftrag zur besseren Qualitätssicherung in Kliniken ab sofort. Ziel ist eine effektivere Auswertung von Dialog- und Abfragedaten.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 7. Mai 2025 beschlossen, die Beauftragung des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) zu ändern. Diese Änderung betrifft die Auswertung der Informationen aus klärenden Dialogen und Strukturabfragen gemäß § 11 der Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifgeborene (QFR-RL), die am 17. Dezember 2020 erlassen wurde. Die Anpassung tritt mit dem Beschlussdatum in Kraft. Diese Maßnahmen sollen die Qualitätssicherung im stationären Bereich verbessern und zu einer effektiveren Datenauswertung führen. Der Beschlusstext und weitere Informationen sind auf der offiziellen Website des G-BA veröffentlicht.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.05.2025
G-BA beauftragt IQTIG mit neuer Qualitätssicherung für Lungenentzündung
G-BA beauftragt IQTIG mit neuer Qualitätssicherung zur Verbesserung der Behandlung von ambulant erworbener Lungenentzündung ab sofort.
G-BA beauftragt IQTIG mit neuer Qualitätssicherung zur Verbesserung der Behandlung von ambulant erworbener Lungenentzündung ab sofort.
Am 7. Mai 2025 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) mit der Erstellung einer Sozialdatenspezifikation für das Qualitätssicherungsverfahren zur ambulant erworbenen Pneumonie (QS CAP) zu beauftragen. Diese Entscheidung ist Teil der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung gemäß der DeQS-Richtlinie und trat unmittelbar mit dem Beschlussdatum in Kraft. Die Erstellung dieser Spezifikation soll dazu beitragen, die Qualität der Behandlung und Versorgung im Bereich der ambulant erworbenen Pneumonie zu verbessern. Quellen: Gemeinsamer Bundesausschuss (g-ba.de).
Gesundheitsfonds benötigt 800 Mio. Euro: GKV in finanzieller Schieflage
Der Gesundheitsfonds der GKV benötigt dringend 800 Millionen Euro, da finanzielle Engpässe den Bund zur vorzeitigen Abschlagszahlung zwingen.
Der Gesundheitsfonds der GKV benötigt dringend 800 Millionen Euro, da finanzielle Engpässe den Bund zur vorzeitigen Abschlagszahlung zwingen.
Die finanzielle Lage der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist besorgniserregend, da der Gesundheitsfonds eine vorgezogene Abschlagszahlung in Höhe von 800 Millionen Euro benötigt. Diese Maßnahme wurde ergriffen, da der Gesundheitsfonds in eine prekäre finanzielle Schieflage geraten ist, was eine unterjährige Unterstützung durch den Bund erforderlich machte. Die Gründe für die angespannte Situation der GKV sind vielschichtig und werden seit Langem von Experten und Funktionären der Branche diskutiert. (Quelle: aerztezeitung.de)
KBV warnt vor Digitalisierungs-Rückschritt: Telematik-Tausch gefährdet E-Rezept
Die KBV warnt: Telematik-Austausch gefährdet das E-Rezept. Ein Rückschritt zur Papierform droht, da Fristen kaum einzuhalten sind. Verlängerung gefordert.
Die KBV warnt: Telematik-Austausch gefährdet das E-Rezept. Ein Rückschritt zur Papierform droht, da Fristen kaum einzuhalten sind. Verlängerung gefordert.
In einem Brandbrief an die gematik hat Dr. Sibylle Steiner, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), auf die gravierenden Risiken hingewiesen, die mit dem anstehenden Austauschprogramm von Telematikinfrastruktur-Hardware verbunden sind. Betroffen sind 35.000 Konnektoren und rund 100.000 elektronische Arztausweise, die bis Ende 2025 ersetzt werden müssen. Hintergrund ist die Umstellung der Verschlüsselungsalgorithmen, die aufgrund der Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik notwendig wird. Steiner warnt, dass derartige Anforderungen in der verbleibenden Zeitspanne kaum erfüllbar sind, wodurch die Funktionalität von Anwendungen wie dem E-Rezept massiv gefährdet sein könnte. Hierdurch könnte es zu einer Rückkehr zu papierbasierten Verfahren kommen, was einen erheblichen Rückschritt für die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen bedeuten würde. Die Ärzte Zeitung verweist auf die Forderung der KBV nach einer Verlängerung der Nutzung der bestehenden Algorithmen bis 2027.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.05.2025
Thüringen: KVT fordert höhere Landarztquote wegen Ärztemangels
Thüringens Ärztemangel spitzt sich zu: Die Kassenärztliche Vereinigung fordert eine Erhöhung der Landarztquote, um 117 unbesetzte Hausarztsitze zu füllen.
Thüringens Ärztemangel spitzt sich zu: Die Kassenärztliche Vereinigung fordert eine Erhöhung der Landarztquote, um 117 unbesetzte Hausarztsitze zu füllen.
In Thüringen nimmt die Zahl der unbesetzten Hausarztsitze zu. Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen (KVT) waren Anfang 2024 noch 97 hausärztliche Vertragsarztsitze offen, jetzt sind es bereits 117. Um dem entgegenzuwirken, fordert die KVT eine Erhöhung der Landarztquote. Die bestehende Landarztquote, die im vergangenen Sommer vom Landtag beschlossen wurde, gewährleistet, dass sechs Prozent der Medizin-Studienplätze an der Friedrich-Schiller-Universität Jena für Studenten reserviert sind, die sich verpflichten, mindestens zehn Jahre in ländlichen Regionen als Haus- oder Zahnarzt zu arbeiten. Die KVT-Vorsitzende Annette Rommel schlägt eine Erhöhung auf zehn Prozent vor, was der Landarztquote 29 statt den bisherigen 17 Studienanfängern zugutekommen würde. Auch die Möglichkeit der Ausweitung auf Fachärzte wird in Betracht gezogen. Die CDU-Landtagsfraktion unterstützt den Vorschlag, da das Problem der offenen Arztsitze als akut eingeschätzt wird. (Quelle: Ärzte Zeitung, dpa)
Apixaban: Sicher und effektiv bei venösen Thromboembolien
Apixaban zeigt in US-Studie hohe Sicherheit und Wirksamkeit bei Venenthrombosen im Vergleich zu Rivaroxaban und Warfarin.
Apixaban zeigt in US-Studie hohe Sicherheit und Wirksamkeit bei Venenthrombosen im Vergleich zu Rivaroxaban und Warfarin.
Laut einer umfassenden US-Kohortenstudie, die in der "Ärzte Zeitung" zitiert wird, erweist sich Apixaban als eine effektive und sichere Behandlungsoption für Patienten mit venösen Thromboembolien. Die Untersuchung, die mehr als 160.000 Teilnehmer umfasste, zeigt, dass Apixaban im Gegensatz zu Rivaroxaban und Warfarin mit niedrigeren Rezidivraten und einem reduzierten Risiko schwerer Blutungen assoziiert ist. Die Forscher der Harvard Medical School betonen jedoch, dass für bestimmte Patientengruppen weitere Untersuchungen notwendig sind, um die bestmöglichen Behandlungsergebnisse sicherzustellen.
Herausforderungen bei ePA-Nutzung in Hamburger Arztpraxis entdeckt
Hamburger Hausarztpraxis zeigt Herausforderungen der ePA-Nutzung: Verbesserungsbedarf bei Integration und Patientenaufklärung bleibt bestehen.
Hamburger Hausarztpraxis zeigt Herausforderungen der ePA-Nutzung: Verbesserungsbedarf bei Integration und Patientenaufklärung bleibt bestehen.
In der Hamburger ePA-Testregion setzt Hausärztin Jana Husemann die elektronische Patientenakte (ePA) mittlerweile in ihrer Praxis ein. Trotzdem verläuft der Einsatz im Alltag nicht reibungslos, wie sie es sich wünschen würde. Es besteht immer noch Verbesserungspotenzial bei der Integration in den täglichen Praxisbetrieb. Dies zeigt auf, dass Patienten generell schlecht über die Nutzungsmöglichkeiten der ePA informiert sind, was eine bessere Aufklärung und möglicherweise weitere Systemanpassungen erfordert. Diese Erfahrungen aus der Testregion spiegeln die Herausforderungen wider, vor denen viele Praxen beim Übergang zur Digitalisierung im Gesundheitswesen stehen. (Quelle: aerztezeitung.de)
Eine Studie warnt: Das aktuelle Umlageverfahren belastet die junge Generation zunehmend und gefährdet die Legitimation der Sozialversicherungen.
Eine Studie warnt: Das aktuelle Umlageverfahren belastet die junge Generation zunehmend und gefährdet die Legitimation der Sozialversicherungen.
Der Ökonom Martin Werding hat eine Studie veröffentlicht, die berechnet, wie das Umlageverfahren der Sozialkassen zunehmend die jüngere Generation belastet. Diese Entwicklung drohe, die politische Legitimation der Sozialversicherungen zu gefährden, heißt es im Bericht der "Ärzte Zeitung". Die Studie analysiert die Auswirkungen auf verschiedene Geburtsjahrgänge und zeigt, dass das aktuelle System des Generationenvertrags langfristig erhebliche finanzielle Lasten auf die junge Generation abwälzt. Experten warnen vor den sozialen und politischen Risiken, die mit dieser finanziellen Schieflage verbunden sind. Diese Problematik erfordert Aufmerksamkeit und eine Neuausrichtung des Sozialversicherungssystems, um auch in Zukunft eine gerechte und nachhaltige Verteilung der Belastungen sicherzustellen. Die vollständige Analyse und die empfohlenen Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderungen sind nach Anmeldung auf der Webseite der "Ärzte Zeitung" zugänglich.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
12.05.2025
WHO: Bedarf an Pflegekräften weltweit sinkt bis 2030 auf 4,1 Millionen
Laut WHO sinkt der globale Pflegekräfte-Bedarf bis 2030 auf 4,1 Millionen, doch regionale Ungleichheiten bleiben bestehen.
Laut WHO sinkt der globale Pflegekräfte-Bedarf bis 2030 auf 4,1 Millionen, doch regionale Ungleichheiten bleiben bestehen.
Die angespannte Situation in der Pflege wird sich nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwas bessern. Die weltweite Lücke zwischen Bedarf und Zahl der Fachkräfte habe 2020 noch 6,2 Millionen betragen, liege derzeit bei etwa 5,8 Millionen und werde bis 2030 voraussichtlich auf 4,1 Millionen sinken, teilte die WHO aus Anlass des Internationalen Tags der Pflegekräfte (12.5.) mit. Der WHO-Report basiert auf Angaben aus 194 Ländern. Die Entwicklung sei ermutigend, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus, betonte jedoch die Ungleichheiten, die die globale Pflegelandschaft prägten. So seien etwa 80 Prozent der Pflegekräfte in Ländern tätig, die nur rund 50 Prozent der Weltbevölkerung ausmachten, berichtete die Aerztezeitung. Die ärmeren Staaten müssten in die Ausbildung und Attraktivität von Arbeitsplätzen im Pflegebereich investieren. Besonders bemerkenswert sei die Tatsache, dass mit einem Anteil von 85 Prozent weiterhin fast ausschließlich Frauen in der Branche arbeiten, heißt es im Bericht der WHO. (aerztezeitung.de)
Effizientere ePA-Datenintegration: Fortschritt in der Digitalisierung
Erste Erfolge bei der ePA-Datenintegration: Hausarzt Andreas große Bockhorn berichtet von schnellerer Verarbeitung in der Testregion, sieht jedoch noch Optimierungspotenzial.
Erste Erfolge bei der ePA-Datenintegration: Hausarzt Andreas große Bockhorn berichtet von schnellerer Verarbeitung in der Testregion, sieht jedoch noch Optimierungspotenzial.
Das Hochladen der Daten in die elektronische Patientenakte (ePA) wird zunehmend effizienter, berichtet Hausarzt Andreas große Bockhorn aus einer Testregion. Die Geschwindigkeit, mit der Patientendaten in die ePA integriert werden, hat sich von Woche zu Woche verbessert. Bockhorn äußerte allerdings noch Verbesserungspotenzial, insbesondere den Wunsch nach einem Messenger-Dienst, der über die ePA funktioniert. Diese Entwicklung zeigt die fortschreitende Digitalisierung im medizinischen Bereich und könnte die Patientenversorgung weiter optimieren. Quellen zufolge stammen die Informationen aus einem Beitrag von 'aerztezeitung.de'.
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