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Medizin, Gesundheit und Prävention
17.09.2025
MVZ Galeria Med in Neuwied droht Insolvenz: Mobile Praxis geplant
In Neuwied droht dem MVZ Galeria Med die Insolvenz; eine mobile Praxis soll die ärztliche Versorgung in der Region aufrechterhalten.
In Neuwied droht dem MVZ Galeria Med die Insolvenz; eine mobile Praxis soll die ärztliche Versorgung in der Region aufrechterhalten.
Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Galeria Med in Neuwied steht vor der Insolvenz. Dies teilte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz mit. Standorte könnten ab dem 1. Oktober geschlossen werden, da finanzielle Schwierigkeiten zur Schließung zwingen könnten. Um die medizinische Versorgung weiterhin zu sichern, erwägt die KV den Einsatz einer mobilen Arztpraxis. Dieser Schritt soll die Auswirkungen auf Patienten in der Region mildern. Weitere Details und Informationen zu möglichen Maßnahmen vonseiten der KV sind von den angemeldeten Lesern auf der Plattform der Ärztezeitung einsehbar.
Arbeitgeber fordern Kontaktgebühr zur Stabilisierung der GKVen
Arbeitgeber drängen auf Kontaktgebühr zur finanziellen Stabilisierung der GKVen, ehemalige Praxisgebühr wird neu diskutiert.
Arbeitgeber drängen auf Kontaktgebühr zur finanziellen Stabilisierung der GKVen, ehemalige Praxisgebühr wird neu diskutiert.
Erleichterung regierte im Bundestag, als 2012 das Aus der Praxisgebühr besiegelt wurde. Heute ist die Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) jedoch prekär. Arbeitgeberverbände fordern die Wiedereinführung der Praxisgebühr, nun als „Kontaktgebühr“, um die finanzielle Stabilität der GKV zu unterstützen. (Quelle: Ärztezeitung)
Gericht erlaubt zeitlich begrenzte Verzögerung bei Ärztehonoraren
Gericht erlaubt Verzögerung bei Ärztehonoraren: Kleine Praxen können Wachstum auf Zeit bremsen, um fairere Wettbewerbsbedingungen zu fördern.
Gericht erlaubt Verzögerung bei Ärztehonoraren: Kleine Praxen können Wachstum auf Zeit bremsen, um fairere Wettbewerbsbedingungen zu fördern.
Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat eine Entscheidung getroffen, die für die Honorarverteilung unter Ärzten von Bedeutung ist. Demnach dürfen Honorarverteilungsregelungen das Wachstum von Arztpraxen, die bislang unterdurchschnittliche Abrechnungen verzeichneten, zeitlich begrenzt verzögern. Diese Regelung zielt darauf ab, das finanzielle Wachstum kleinerer Praxen in der Anfangsphase zu kontrollieren und möglicherweise gleichmäßigere Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, wie die "Ärzte Zeitung" berichtet.
AFIAS-Technologie ermöglicht schnelle Diagnosen und spart Laborkosten
Die AFIAS-Technologie von nal von minden ermöglicht schnelle Point-of-Care-Diagnosen, verbessert die Früherkennung und senkt Laborkosten.
Die AFIAS-Technologie von nal von minden ermöglicht schnelle Point-of-Care-Diagnosen, verbessert die Früherkennung und senkt Laborkosten.
Die Immunoassay-Technologie AFIAS, entwickelt von der nal von minden GmbH, revolutioniert die Präventionsdiagnostik durch die Möglichkeit, 23 klinisch relevante Parameter direkt am Point-of-Care zu bestimmen. Dieses kompakte System analysiert Kapillar- oder Venenblut vollautomatisch innerhalb von 3 bis 15 Minuten, was eine direkte und qualitativ hochwertige Diagnostik mit sofortigen Ergebnissen ermöglicht. Die Kombination von Vitamin-D-Status, kardiologischen Risikomarkern und endokrinen Stressparametern erlaubt ein umfassendes Risikoprofil, das nicht nur die Früherkennung und Kontrolle von Erkrankungen verbessert, sondern auch ärztliche Entscheidungen unterstützt und die Patientenbindung stärkt. Dies bietet zudem wirtschaftliche Vorteile durch Einsparungen bei externen Laborkosten und eine planbare Amortisation. Eine detaillierte Übersicht der Leistungsparameter und technischen Daten findet sich auf der AFIAS-Produktseite (Quelle: aerztezeitung.de).
Neues Tablet-System optimiert Vitalzeichen-Erfassung und Dokumentation
Das neue MESI mTABLET VITALS revolutioniert die Vitalzeichen-Dokumentation: präzise Erfassung, kabellose Integration und Zeitersparnis für effizientere Pflege.
Das neue MESI mTABLET VITALS revolutioniert die Vitalzeichen-Dokumentation: präzise Erfassung, kabellose Integration und Zeitersparnis für effizientere Pflege.
Das MESI mTABLET VITALS ist ein tragbares, kabelloses System zur schnellen und präzisen Erfassung von Vitalzeichen, welches nahtlos in elektronische Gesundheitsakten integriert werden kann. Durch die automatische, kabellose Dokumentation von Messwerten wie Blutdruck und Puls wird die klinische Dokumentation wesentlich vereinfacht. Das System ermöglicht nicht nur eine farbcodierte Darstellung und automatische NEWS2-Score-Berechnung, sondern bietet auch eine mobile Plattform, die unabhängig vom Standort zugänglich ist. Ärzte berichten von einer Einsparung von bis zu 15 Minuten pro Patient. Zudem verspricht die Plattform neue Abrechnungsmöglichkeiten im privatärztlichen Bereich und ist modular erweiterbar, was sie wirtschaftlich planbar macht. Die vollständige digitale Infrastruktur des Systems minimiert den Verwaltungsaufwand und steigert die Effizienz in der Patientenversorgung. Diese Entwicklung könnte laut 'aerztezeitung.de' zu weitreichenden Verbesserungen in der medizinischen Praxis führen.
Studie zeigt: Rückenlage bei OPs erhöht Dekubitus-Risiko erheblich
Rückenlage bei Operationen steigert Dekubitus-Risiko laut Studie erheblich – präoperative Risikobewertung unerlässlich.
Rückenlage bei Operationen steigert Dekubitus-Risiko laut Studie erheblich – präoperative Risikobewertung unerlässlich.
In einer Studie, die im türkischen Pamukkale durchgeführt wurde, stellte sich heraus, dass rund ein Viertel der Patienten nach einer Operation von Dekubitus im Stadium I betroffen war. Der größte Risikofaktor war dabei die Rückenlage während der Operation. Darüber hinaus erhöhten auch Diabetes, Übergewicht, ein höheres Alter sowie eine längere Dauer des Eingriffs das Risiko für Druckgeschwüre. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit eines präoperativen Risiko-Assessments, um Komplikationen zu vermeiden, berichtet die Ärzte Zeitung am 16. September 2025.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
15.09.2025
Aktionswochen: 493 Veranstaltungen für Fachkräftesicherung bis 2025
Bis 2025: 493 Veranstaltungen zur Fachkräftesicherung, initiiert vom Bundesministerium für Arbeit, stärken den Arbeitsmarkt und fördern Integration.
Bis 2025: 493 Veranstaltungen zur Fachkräftesicherung, initiiert vom Bundesministerium für Arbeit, stärken den Arbeitsmarkt und fördern Integration.
Bis zum 28. September 2025 finden die diesjährigen Aktionswochen "Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen" statt, organisiert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Bundesweit engagieren sich Institutionen und Unternehmen in insgesamt 493 Veranstaltungen für die Fachkräftesicherung. Die wettbewerbsfähige Wirtschaft erfordert einen starken Arbeitsmarkt, weshalb es wichtig ist, Menschen in Arbeit zu integrieren. Dazu gehören Arbeitslose, Eltern, ältere Arbeitnehmer und Menschen mit Behinderung. Zudem soll es Fachkräften aus dem Ausland erleichtert werden, in Deutschland zu arbeiten. Diese Veranstaltungen geben Einblick in das Engagement für die Fachkräftesicherung und den Wandel der Arbeit. Das Programm umfasst Ausbildungsbörsen, Berufsmessen und Beratungsangebote zu Qualifizierung und Weiterbildung. Ein Kalender auf der Seite der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) bietet einen Überblick über die Veranstaltungen. Das Engagement vieler Akteure soll so sichtbar gemacht werden. Quelle: BMAS.
Ministerin Warken plant Sparpaket zur Stabilisierung der Krankenkassenfinanzen
Gesundheitsministerin Warken plant Sparpaket und höhere Zuschüsse, um die Finanzen der Krankenkassen zu stabilisieren und steigende Beitragssätze zu bremsen.
Gesundheitsministerin Warken plant Sparpaket und höhere Zuschüsse, um die Finanzen der Krankenkassen zu stabilisieren und steigende Beitragssätze zu bremsen.
Gesundheitsministerin Nina Warken steht vor der Herausforderung, den Anstieg der Beitragssätze zur gesetzlichen Krankenversicherung zu bremsen. Angesichts der Finanznöte der Krankenkassen plädiert sie für ein Sparpaket und höhere Bundeszuschüsse. Damit reagiert sie auf die voraussichtlichen Defizite, die auf die Krankenversicherung zukommen, darunter eine Lücke von vier Milliarden Euro im Jahr 2026. Die alternde Bevölkerung, höhere Pflegelöhne und der medizinische Fortschritt sind wesentliche Kostentreiber. Warken hat eine Kommission eingesetzt, die bis März Vorschläge für eine Reform erarbeiten soll, wobei sie auch auf die Forderung eingehen muss, die vollen Krankenkosten für Bürgergeldbezieher vom Bund zu übernehmen. Dies wird von den Krankenkassen mit einem jährlichen Bedarf von zehn Milliarden Euro beziffert. Experten weisen darauf hin, dass auch Geringverdiener die Kosten nicht vollständig decken, jedoch das Solidarprinzip in der Krankenversicherung gilt. Quelle: FAZ.
Krebspatienten profitieren von COVID-19-Impfungen: Studienergebnisse zeigen Schutzwirkung.
Krebspatienten profitieren erheblich von COVID-19-Impfungen, wie aktuelle Studien belegen, und sollten dringend in Impfstrategien priorisiert werden.
Krebspatienten profitieren erheblich von COVID-19-Impfungen, wie aktuelle Studien belegen, und sollten dringend in Impfstrategien priorisiert werden.
Krebspatienten, die in Impfstudien häufig unterrepräsentiert sind, profitieren offenbar erheblich von Erst- und Booster-Impfungen gegen COVID-19. Zwei aktuelle Studien verdeutlichen die Bedeutung dieser Vakzinen für den Schutz dieser Hochrisikogruppe vor schweren Krankheitsverläufen. Die Ergebnisse betonen die Notwendigkeit gezielter Impfstrategien für Krebsbetroffene. Dies ist insbesondere relevant, da in der Vergangenheit oft mangelnde Datenverfügbarkeit über die Auswirkungen von COVID-19-Impfungen auf Krebspatienten bemängelt wurde. Die Schutzwirkungen der Impfungen unterstreichen laut der Quelle "Ärztezeitung" die Bedeutung, bestehende Impflücken zu schließen und Krebspatienten prioritär in Impfpläne zu integrieren.
Ministerin Warken beruft Experten für GKV-Finanzreform ein
Ministerin Warken beruft Expertenkommission zur Reform der GKV-Finanzierung ein, um Sparvorschläge für die finanzielle Stabilität zu erarbeiten.
Ministerin Warken beruft Expertenkommission zur Reform der GKV-Finanzierung ein, um Sparvorschläge für die finanzielle Stabilität zu erarbeiten.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat eine zehnköpfige Kommission als unabhängige Expertenrunde zur Finanzreform der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) einberufen. Diese Fachleute sind beauftragt, Sparvorschläge vorzulegen, um die finanzielle Stabilität der GKV sicherzustellen. Die Kommission soll im Einklang mit klar definierten Arbeitsaufträgen arbeiten und mögliche Maßnahmen zur Kostensenkung erarbeiten. Die Initiative unterstreicht das Bemühen der Regierung, bestehende Herausforderungen im Gesundheitssystem anzugehen. Laut der Quelle aus Ärztezeitung.de soll der GKV-Spitzenverband zudem ausstehende Beiträge für Bürgergeldempfänger einklagen, während Ökonomen das System insgesamt hinterfragen.
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