Mit dem Newsfeed von altenpflege.ch – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Medizin, Gesundheit und Prävention
19.09.2025
Intensive Blutdrucksenkung kann Risiko kardiovaskulärer Ereignisse senken
Intensive Blutdrucksenkung senkt kardiovaskuläres Risiko um ein Viertel, wie eine Metaanalyse zeigt – potenziell wegweisend für Hypertoniebehandlungen.
Intensive Blutdrucksenkung senkt kardiovaskuläres Risiko um ein Viertel, wie eine Metaanalyse zeigt – potenziell wegweisend für Hypertoniebehandlungen.
Gemäß einer Metaanalyse, die auf 'aerztezeitung.de' veröffentlicht wurde, kann eine intensive Blutdrucksenkung bei den meisten Hypertonikern erhebliche Vorteile bringen. Bei einer Senkung des systolischen Blutdrucks unter 130 oder sogar 120 mmHg wird die Häufigkeit kardiovaskulärer Ereignisse um ein Viertel reduziert. Die Studie hebt zudem hervor, dass diese Vorteile bei gleichzeitig akzeptablen Nebenwirkungen erzielt werden. Die Ergebnisse basieren auf einer Auswertung von sechs großen Studien, die die Auswirkungen verschiedener Blutdruckziele auf die kardiovaskuläre Gesundheit untersucht haben. Diese Erkenntnisse könnten richtungsweisend für die zukünftige Behandlung von Bluthochdruckpatienten sein.
Thüringen testet telemedizinische Versorgung in Pflegeheimen
Thüringen startet das Pilotprojekt „Carla“, um mit Telemedizin die Gesundheitsversorgung in Pflegeheimen zu verbessern und Praxen zu entlasten.
Thüringen startet das Pilotprojekt „Carla“, um mit Telemedizin die Gesundheitsversorgung in Pflegeheimen zu verbessern und Praxen zu entlasten.
In Thüringen startet ein telemedizinisches Pilotprojekt namens „Carla“, bei dem die Kassenärztliche Vereinigung zusammen mit Pflegeeinrichtungen die Gesundheitsversorgung von Pflegeheimbewohnern verbessert. Bis Herbst 2027 werden elf Arztpraxen und sechs Pflegeheime beteiligt. Ziel ist es, durch den Einsatz von Tablets und digitalen Untersuchungsgeräten eine schnelle medizinische Einschätzung bei gesundheitlichen Beschwerden zu ermöglichen, unnötige Notrufe zu vermeiden und die Praxen bei Hausbesuchen zu entlasten. Das Land finanziert die telemedizinische Ausstattung der Heime mit 154.000 Euro. Die Behandlungsfälle werden als Videosprechstunde abgerechnet. Laut KVT besteht der Vorteil des Projekts in einem effizienteren Austausch zwischen Heimen und Ärzten. „Carla“ könnte langfristig in die Regelversorgung übernommen werden, um insbesondere in strukturschwachen Regionen die medizinische Betreuung zu sichern. Rund 24.000 Pflegebedürftige leben in Thüringer Pflegeheimen, berichtet die ÄrzteZeitung.
Intensive Blutdrucksenkung reduziert kardiovaskuläre Ereignisse um 25 % bei Hypertonikern, Nebenwirkungen bleiben akzeptabel, zeigt Metaanalyse.
Intensive Blutdrucksenkung reduziert kardiovaskuläre Ereignisse um 25 % bei Hypertonikern, Nebenwirkungen bleiben akzeptabel, zeigt Metaanalyse.
Eine Metaanalyse von sechs großen Studien zeigt, dass eine intensive Blutdrucksenkung unter systolische Werte von 130 oder gar 120 mmHg bei den meisten Hypertonikern von Vorteil ist. Die kardiovaskulären Ereignisraten werden im Vergleich zu einer weniger intensiven Therapie um ein Viertel reduziert, während die Nebenwirkungen akzeptabel bleiben. Die Erkenntnisse unterstreichen den Nutzen intensiver Blutdruckkontrollen bei Bluthochdruckpatienten. (Quelle: Ärztezeitung)
Pflegeverband fordert weniger Bürokratie und mehr Kostentransparenz
Pflegeverband fordert weniger Bürokratie und Kostentransparenz, um Pflegeunternehmen mehr Spielraum zu ermöglichen, so Thomas Greiner im Interview.
Pflegeverband fordert weniger Bürokratie und Kostentransparenz, um Pflegeunternehmen mehr Spielraum zu ermöglichen, so Thomas Greiner im Interview.
Der Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege, Thomas Greiner, fordert von der Politik mehr Spielraum für private Pflegeunternehmen und weniger bürokratische Hürden. In einem Interview mit der Ärzte Zeitung spricht Greiner sich für eine "Kostenehrlichkeit" aus. Diese fordert er, um die tatsächlichen Kosten in der Pflege transparent zu machen und so bessere Entscheidungsgrundlagen zu bieten. Weiterhin zieht Greiner einen ungewöhnlichen Vergleich zur "Star Wars"-Filmreihe, um die komplexe Lage im Pflegebereich zu verdeutlichen. Die vollständige Analyse des Gesprächs bleibt jedoch registrierten Benutzern der Ärzte Zeitung vorbehalten.
Arzneimittelengpässe in der EU: Rechnungshof kritisiert mangelnde Koordination und verspätete Herstellerinformationen, 136 kritische Engpässe seit 2022.
Arzneimittelengpässe in der EU: Rechnungshof kritisiert mangelnde Koordination und verspätete Herstellerinformationen, 136 kritische Engpässe seit 2022.
Laut einem Bericht des Europäischen Rechnungshofs ist die europäische Arzneimittelversorgung stark von Engpässen betroffen. Der Report kritisiert vor allem den fragmentierten Binnenmarkt und den mangelnden Informationsfluss von den Herstellern zur Europäischen Arzneimittelagentur (EMA). Zwischen Anfang 2022 und Oktober 2024 wurden in der EU 136 kritische Medikamentenengpässe registriert. Eine effektive Koordination zur Behebung dieser Mängel fehlt auf EU-Ebene. Die EMA erhält oft verspätete oder unvollständige Informationen über drohende Engpässe. Der Gemeinschaftskodex sieht vor, dass Unternehmen Engpässe zwei Monate im Voraus melden sollen, was in der Praxis selten geschieht. Die Verschärfung der Bereitstellungspflicht und die Harmonisierung der Arzneimittelverpackungen wurden als kurzfristige Lösungsansätze genannt. Der vollständige Bericht findet sich auf aerztezeitung.de.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
17.09.2025
Bundesrat erwägt MVZ-Gründungsrecht für KVen bei Unterversorgung
Der Bundesrat erwägt, Kassenärztlichen Vereinigungen bei Unterversorgung das Gründungsrecht für Medizinische Versorgungszentren zu erteilen.
Der Bundesrat erwägt, Kassenärztlichen Vereinigungen bei Unterversorgung das Gründungsrecht für Medizinische Versorgungszentren zu erteilen.
Der Gesundheitsausschuss des Bundesrats hat angeregt, den Kreis der Gründungsberechtigten für Medizinische Versorgungszentren (MVZ) zu erweitern. Zukünftig sollen im Falle einer Unterversorgung auch Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) dazu befugt sein, MVZ zu gründen. Ziel ist es, die vertragsärztliche Versorgung sicherzustellen. Der Gesetzentwurf, Teil eines sogenannten "Omnibus"-Gesetzes, wurde kürzlich im Bundestag diskutiert. Die KVen haben bisher bei Unterversorgung die Pflicht, Eigeneinrichtungen zu betreiben, doch wirtschaftliche Betriebsmodelle wie die MVZ werden bevorzugt. Weiterhin fordert der Gesundheitsausschuss mehr finanzielle Mittel für den Strukturfonds, um die Versorgung zu sichern. Der Bundesrat wird am 26. September über die Vorschläge abstimmen. Quellenangabe: Ärzte Zeitung.
Neue Qualitätsprüfungs-Richtlinien für ambulante Pflege ab 2026 wirksam
Ab Juli 2026 gelten neue Richtlinien für die Qualitätsprüfung in der ambulanten Pflege mit Fokus auf Ergebnisqualität und Unterstützung pflegender Angehöriger.
Ab Juli 2026 gelten neue Richtlinien für die Qualitätsprüfung in der ambulanten Pflege mit Fokus auf Ergebnisqualität und Unterstützung pflegender Angehöriger.
Ab dem 1. Juli 2026 treten neue Qualitätsprüfungs-Richtlinien für ambulante Pflegedienste in Kraft, die den bisherigen Vorgaben folgen werden. Diese „Qualitätsprüfungs-Richtlinien ambulante Pflege Teil 1a“ sollen fortan die Prüfung der Qualität in der allgemeinen ambulanten Pflege, außerklinischen Intensivpflege sowie der psychiatrischen häuslichen Krankenpflege abdecken. Der Medizinische Dienst Bund hat diese Richtlinien veröffentlicht, um die Abrechnung der Pflegedienste mit den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen zu regeln. Ein innovativer Ansatz ist die Orientierung weg von strukturellen Kriterien hin zur Ergebnisqualität. Die Pflegeeinrichtungen sollen aktiv drohende Überforderungen von pflegenden Angehörigen erkennen, um die Pflegesituation zu stabilisieren und damit den Verbleib Pflegebedürftiger in ihrem häuslichen Umfeld zu unterstützen. Ein beratungsorientierter Prüfansatz wird implementiert, bei dem das Fachgespräch mit Mitarbeitenden im Mittelpunkt steht. Die AOK berichtet, dass ein besonderer Fokus auf der Zusammenarbeit mit pflegenden Angehörigen und der Prävention von Gewalt liegt.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
17.09.2025
BionTech-Impfstoff in Apotheken verfügbar, Regressverzicht geplant
BionTech-Impfstoff ab sofort in Apotheken erhältlich, mit geplantem Regressverzicht, um die COVID-19-Auffrischimpfungen voranzutreiben.
BionTech-Impfstoff ab sofort in Apotheken erhältlich, mit geplantem Regressverzicht, um die COVID-19-Auffrischimpfungen voranzutreiben.
Der Bund hat seine Zusagen erfüllt, und ab dieser Woche ist der BionTech-COVID-Impfstoff in den Apotheken verfügbar, sodass die COVID-19-Auffrischimpfungen beginnen können. Allerdings stehen weiterhin keine Einzeldosen zur Verfügung, was für Arztpraxen nachteilig ist. Wie die "Ärzte Zeitung" berichtet, plant der Bund jedoch, auf Regresse zu verzichten, um die Impfkampagne zu unterstützen.
Umfrage enthüllt Sexismus und Machtmissbrauch in Hamburger Kliniken
Sexismus und Machtmissbrauch sind laut Marburger Bund in Hamburger Kliniken weit verbreitet. 86 % der Ärztinnen berichten von sexualisierten Kommentaren.
Sexismus und Machtmissbrauch sind laut Marburger Bund in Hamburger Kliniken weit verbreitet. 86 % der Ärztinnen berichten von sexualisierten Kommentaren.
In Hamburger Kliniken sind Sexismus und Machtmissbrauch laut einer Umfrage des Marburger Bundes weit verbreitet. Über 86 Prozent der weiblichen Ärzte gaben an, sexistischen Kommentaren ausgesetzt gewesen zu sein. Beispiele umfassen unangebrachte Fragen wie: „Warum hatten wir noch nie Sex?“ und Diskriminierung basierend auf Schwangerschaften und Familienplanung. Auch Bossing und intransparente Karriereentscheidungen wurden kritisiert. Die Führungsebene, so die Befragten, stelle oft Entscheidungen über Leitlinien und Standards, was zu Unsicherheiten bei Mitarbeitern beiträgt. Die Umfrage ergibt außerdem, dass weibliche Ärzte mit befristeten Verträgen konfrontiert werden, während männliche Kollegen unbefristete Anstellungen erhalten. Der hohe Machtkonzentration in Kliniken fördere Machtmissbrauch und schaffe Abhängigkeiten, erklärte Pedram Emami, Vorsitzender des Marburger Bundes Hamburg. Fachkräfte fordern eine strukturelle Umgestaltung, transparente Führungsbesetzungsverfahren und verpflichtende Fortbildungen in wertschätzender Führung. (Quelle: FAZ.NET)
Sexismus und Machtmissbrauch in Hamburger Kliniken weit verbreitet
Sexismus und Machtmissbrauch sind laut einer Umfrage in Hamburger Kliniken allgegenwärtig, da über 86 % der Ärztinnen diskriminierende Erfahrungen machten.
Sexismus und Machtmissbrauch sind laut einer Umfrage in Hamburger Kliniken allgegenwärtig, da über 86 % der Ärztinnen diskriminierende Erfahrungen machten.
In einer Umfrage des Marburger Bundes wurde ein weit verbreitetes Problem von Sexismus und Machtmissbrauch an Hamburger Kliniken aufgedeckt, wie die FAZ berichtet. Mehr als 86 Prozent der weiblichen Befragten erlebten rassistische, sexistische oder sachfremde Bemerkungen, häufig von ihren Vorgesetzten. Beispiele beinhalteten Fragen und Kommentare, die unangemessen auf persönliche Aspekte abzielten, wie intime Details oder Familienplanung. Zudem gaben über die Hälfte der Teilnehmenden an, Machtmissbrauch oder unberechtigte Einflussnahme beobachtet zu haben. Rund 500 Ärztinnen und Ärzte nahmen an der Umfrage teil. Es wird kritisiert, dass es Befristungen hauptsächlich für Frauen gäbe, während Männer öfter unbefristete Verträge erhalten. Weiterhin mangelt es an Transparenz bei Führungsentscheidungen, was zu einem unsicheren Arbeitsklima beiträgt. Die Umfrage spiegelt wider, dass eine Diversifizierung der Führungspositionen sowie strukturelle Änderungen im Medizinsystem als notwendig erachtet werden.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.