Mit dem Newsfeed von altenpflege.ch – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Medizin, Gesundheit und Prävention
15.01.2025
BMI in der Diskussion: Experten präsentieren neues Adipositas-Konzept
Der BMI gerät ins Wanken: Eine Expertengruppe präsentiert ein neues Adipositas-Konzept und könnte damit die gängige Diagnosestellung revolutionieren.
Der BMI gerät ins Wanken: Eine Expertengruppe präsentiert ein neues Adipositas-Konzept und könnte damit die gängige Diagnosestellung revolutionieren.
Bis dato definiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Adipositas primär anhand des Body-Mass-Index (BMI). Eine internationale Kommission aus 56 Experten stellt nun ein neues Verfahren zur Definition und Diagnosestellung vor. Dies könnte bedeuten, dass der BMI als vorrangiger Indikator für Adipositas in absehbarer Zeit verdrängt wird. Laut Angaben der Ärzte Zeitung steht der BMI als zentraler Bestandteil der Adipositas-Diagnose nun zur Diskussion. Die Neuerungen könnten weitreichende Auswirkungen auf die Praxis in der Medizin und die Bewertung von Übergewicht haben, was insbesondere Fachkräfte in der Medizin sowie Entscheidungsträger in Gesundheitseinrichtungen und auf politischer Ebene interessieren dürfte.
EU-Kommission warnt: Cyber-Bedrohungen für Gesundheitsdaten steigen
Die EU-Kommission warnt: Cyber-Bedrohungen gegen Gesundheitsdaten nehmen zu, Erpressungsangriffe gefährden Patientenversorgung. Dringende Schutzmaßnahmen empfohlen.
Die EU-Kommission warnt: Cyber-Bedrohungen gegen Gesundheitsdaten nehmen zu, Erpressungsangriffe gefährden Patientenversorgung. Dringende Schutzmaßnahmen empfohlen.
Die Gesundheitsdaten der EU-Bürger sind immer stärker gefährdet, warnt die EU-Kommission laut einem Bericht der Ärzte Zeitung. Cyber-Bedrohungen für Gesundheitssysteme, besonders durch sogenannte Ransomware-Banden, nehmen kontinuierlich zu. Diese Banden nutzen Erpressungssoftware, um in IT-Netzwerke von Krankenhäusern einzudringen, Daten zu stehlen, Systeme zu verschlüsseln und anschließend Lösegeld zu erpressen. Solche Angriffe können zu Notaufnahme-Staus und Unterbrechungen lebensnotwendiger Behandlungen führen. 2023 wurden in den EU-Staaten 309 schwerwiegende Cybersicherheitsvorfälle im Gesundheitssektor gemeldet. Die EU-Kommission empfiehlt Schulungen und Sensibilisierungsprogramme für Mitarbeiter sowie ein neues EU-Unterstützungszentrum zur Bedrohungserkennung. Zudem wird ein Schnellreaktionsdienst vorgeschlagen. Die Maßnahmen sind rechtlich nicht bindend.
Einführung der ePA: Gemischte Reaktionen und Datenschutzbedenken
Die Einführung der elektronischen Patientenakte stößt auf gemischte Reaktionen, während Datenschützer auf das Widerspruchsrecht der Versicherten pochen.
Die Einführung der elektronischen Patientenakte stößt auf gemischte Reaktionen, während Datenschützer auf das Widerspruchsrecht der Versicherten pochen.
Der Start der elektronischen Patientenakte (ePA) für alle sorgt für gemischte Reaktionen im Gesundheitswesen. MEDI Baden-Württemberg hat eine Kampagne ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit auf Risiken und Nebenwirkungen der ePA zu lenken. Auch die Ärztekammer Nordrhein sieht Verbesserungspotenzial. Laut der Ärztezeitung wird die ePA in Testregionen eingeführt, wobei der Intensivmediziner Uwe Janssens von der DIVI darauf hinweist, dass sie die Notfallversorgung verbessern könnte. Dennoch pochen Datenschützer, wie der Datenschutzbeauftragte Niedersachsen, auf das Widerspruchsrecht der Versicherten. Die Ärztezeitung bietet ein FAQ für Ärzte, um häufige Fragen zur „ePA für alle“ zu klären und bereitet die Praxen auf den bevorstehenden Roll-out vor. Die elektronischen Verordnungen für orthopädische Hilfsmittel sind bereits durch ein Pilotprojekt von sieben Krankenkassen initiiert worden.
Elektronische Patientenakte: Vorbehalte und Chancen im Gesundheitswesen
Start der elektronischen Patientenakte polarisiert: Risiken, Chancen und Datenschutzbedenken im Fokus. Modellregionen stehen vor dem finalen Start.
Start der elektronischen Patientenakte polarisiert: Risiken, Chancen und Datenschutzbedenken im Fokus. Modellregionen stehen vor dem finalen Start.
Der Start der elektronischen Patientenakte (ePA) beschäftigt weiterhin das Gesundheitswesen, und nicht alle Akteure zeigen sich begeistert. Der Verband MEDI Baden-Württemberg plant eine Kampagne, die Risiken und Nebenwirkungen der ePA stärker ins Bewusstsein rücken soll, so die Ärzte Zeitung. Zeitgleich weisen Datenschützer aus Niedersachsen auf das Widerspruchsrecht gegen die Nutzung der E-Patientenakte hin, besonders in den nun startenden Modellregionen. Die Einführung der ePA könnte die Notfallversorgung laut der Intensiv- und Notfallmediziner-Vereinigung DIVI verbessern, könnte jedoch auch Sicherheitsmängel aufweisen. In wenigen Tagen fällt der finale Startschuss, und die Ärzte Zeitung gibt nun Antworten auf häufig gestellte Fragen zur ePA für die breite Masse.
AGVP-Präsident fordert Abschaffung des Amtes der Pflegebevollmächtigten
AGVP-Präsident Greiner fordert die Abschaffung der Pflegebevollmächtigten und kritisiert symbolische Politik statt konkreter Maßnahmen im Pflegebereich.
AGVP-Präsident Greiner fordert die Abschaffung der Pflegebevollmächtigten und kritisiert symbolische Politik statt konkreter Maßnahmen im Pflegebereich.
Im politischen Berlin ist eine Debatte um das Amt der Pflegebevollmächtigten entbrannt. Der Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege (AGVP), Thomas Greiner, kritisierte die Rolle der Pflegebevollmächtigten scharf. Greiner äußerte, dass das Amt die Unzulänglichkeiten der Pflegepolitik symbolisiert und rief dazu auf, die Position abzuschaffen, da sie lediglich Gesprächsrunden und Reden produziere, während dringende Probleme ungelöst bleiben. Die nächste Bundesregierung solle in der Pflege konkrete Prioritäten setzen, statt Symbolpolitik zu betreiben. Der Leiter der Geschäftsstelle der Bevollmächtigten, Bernd Kronauer, zeigte sich überrascht von Greiners Aussagen. Trotz der Kritik betonte Kronauer die gute Zusammenarbeit mit dem AGVP in verschiedenen Fragen, wie der rechtssicheren Gestaltung von 24-Stunden-Kräften. Das Amt der Pflegebevollmächtigten wurde 2014 geschaffen, mit der Zielsetzung, die Interessen der Pflegebedürftigen im politischen Raum zu vertreten, berichtet die 'Ärzte Zeitung'.
Startschwierigkeiten bei Einführung der elektronischen Patientenakte
Die Einführung der elektronischen Patientenakte startet holprig, da noch Zulassungen fehlen und die Akte in begrenztem Umfang verfügbar ist.
Die Einführung der elektronischen Patientenakte startet holprig, da noch Zulassungen fehlen und die Akte in begrenztem Umfang verfügbar ist.
Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) beginnt mit Herausforderungen. Nur ein Tag vor dem offiziellen Starttermin hat bislang erst ein Anbieter von zwei die notwendige Zulassung seitens der gematik, der zentralen Organisation für digitale Gesundheitsanwendungen in Deutschland, erhalten. Zudem ist die Verfügbarkeit dieser digitalen Akte in den teilnehmenden Praxen zunächst begrenzt. Dies stellt sowohl Praxen als auch Patienten vor organisatorische Hürden und könnte vorerst die flächendeckende Nutzung der ePA einschränken. Diese Informationen stammen von aerztezeitung.de.
Unklarheit über Suizidassistenz: 83% der Deutschen falsch informiert
83% der Deutschen glauben fälschlicherweise, Suizidassistenz sei illegal. Experten fordern mehr Aufklärung und eine gesetzliche Neuregelung seitens der Regierung.
83% der Deutschen glauben fälschlicherweise, Suizidassistenz sei illegal. Experten fordern mehr Aufklärung und eine gesetzliche Neuregelung seitens der Regierung.
Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung fühlt sich nicht ausreichend über Suizidassistenz informiert. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) ergab, dass 83 Prozent der Befragten fälschlicherweise glauben, die Beihilfe zum Suizid sei illegal. Auch unter Ärzten besteht Informationsbedarf, betont Jan Schildmann von der Universitätsmedizin Halle im Deutschen Ärzteblatt. Seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts 2020 ist die Suizidassistenz rechtlich möglich, doch eine gesetzliche Neuregelung steht aus. Ein DFG-gefördertes Forschungsnetzwerk entwickelt derzeit Instrumente für den Umgang mit Anfragen zur Suizidbeihilfe. Daten von mehr als 600 Ärzten sollen helfen, den Diskurs zu fundieren und eine verantwortbare Praxis zu entwickeln. "Mehr als 100 Einträge in einem speziellen Register zeigen das große Interesse am Thema", erläutert Schildmann. Ein Suizidpräventionsgesetz wurde gefordert, aber noch nicht umgesetzt. (Quelle: aerzteblatt.de)
Start der ePA-Testphase: Bedenken wegen Sicherheitslücken wachsen
Start der ePA-Testphase: Trotz geplanter Einführung in Modellregionen wachsen Sicherheitsbedenken. Experten warnen vor Zugriffslücken, die Vertrauen gefährden könnten.
Start der ePA-Testphase: Trotz geplanter Einführung in Modellregionen wachsen Sicherheitsbedenken. Experten warnen vor Zugriffslücken, die Vertrauen gefährden könnten.
Morgen startet die elektronische Patientenakte (ePA) in ausgewählten Modellregionen in eine Testphase, bevor sie bundesweit ausgerollt werden soll. Laut einer Meldung des Deutschen Ärzteblattes bestehen jedoch Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit. IT-Experten des Chaos Computer Clubs (CCC) haben Sicherheitslücken entdeckt, die es ermöglichen könnten, auf Millionen von Akten zuzugreifen, ohne notwendige Sicherheitsvorkehrungen. Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Sibylle Steiner, betonte die Dringlichkeit, diese Lücken zu schließen, um das Vertrauen der Praxisteams und Patienten nicht zu verlieren. Sie warnte vor einem verfrühten Rollout der ePA, besonders im Hinblick auf den Schutz sensibler Daten von Kindern und Jugendlichen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sicherte zu, dass die ePA erst nach umfassender Sicherheitsüberprüfung flächendeckend eingesetzt wird. Die KBV forderte ein sicheres und reibungsloses Funktionieren der ePA in den Praxen, bevor ein bundesweiter Einsatz stattfinden könne.
CSU plant umfassende Reform der Pflegeversicherung nach Wahlsieg
CSU plant umfassende Reform der Pflegeversicherung und will sie von versicherungsfremden Leistungen befreien, um die finanzielle Lage zu verbessern.
CSU plant umfassende Reform der Pflegeversicherung und will sie von versicherungsfremden Leistungen befreien, um die finanzielle Lage zu verbessern.
Die CSU plant nach einem möglichen Wahlsieg bei der kommenden Bundestagswahl eine umfassende Reform der Pflegeversicherung. Parteichef Markus Söder und Klaus Holetschek, Fraktionschef der CSU im bayerischen Landtag, kündigten diesen Vorstoß zum Auftakt der Winterklausur in Kloster Banz an. Derzeit sei die Pflegeversicherung stark unterfinanziert. Um die finanzielle Situation zu verbessern, müsse sie von versicherungsfremden Leistungen, wie Rentenansprüche für Erziehungsjahre, die elf Milliarden Euro betragen, befreit werden. Holetschek unterstrich, dass eine dringende Renovierung des Regelwerks erforderlich sei, da es derzeit kaum noch verständlich sei. Die Reform solle in den ersten 100 Tagen der neuen Bundesregierung umgesetzt werden. Der CSU-Politiker sieht zudem die Notwendigkeit, den Sozialstaat zu verschlanken, um tatsächlichen Bedürftigen effektiv helfen zu können. Diese Meldung geht zurück auf eine Veröffentlichung des Deutschen Ärzteblatts.
Regierung: 2025 Überschuss in Pflegeversicherung, ab 2026 Defizite erwartet
Die Bundesregierung erwartet 2025 einen Pflegeversicherungsüberschuss, warnt jedoch vor Defiziten ab 2026, was langfristige Maßnahmen erfordert.
Die Bundesregierung erwartet 2025 einen Pflegeversicherungsüberschuss, warnt jedoch vor Defiziten ab 2026, was langfristige Maßnahmen erfordert.
Die Bundesregierung erwartet für das Jahr 2025 einen Überschuss von rund 0,5 Milliarden Euro in der sozialen Pflegeversicherung. Dies wurde in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion bekanntgegeben. Während für 2025 somit die Zahlungsfähigkeit der Pflegeversicherung gewährleistet ist, prognostiziert die Regierung für die Jahre 2026 und 2027 ein Finanzierungsdefizit. Der Bundestagsinformationsdienst hib meldet, dass trotz der aktuellen Projektion der genaue Umfang der Defizite schwer abzuschätzen sei. Strukturelle Initiativen zur Verbesserung der finanziellen Tragfähigkeit der Pflegeversicherung seien jedoch ab 2026 notwendig, um den Herausforderungen nachhaltig zu begegnen. Diese Einschätzungen unterstreichen die Notwendigkeit langfristiger Maßnahmen zur Stabilisierung der sozialen Pflegeversicherung, berichtet aerztezeitung.de.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.