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Pflegepolitik und Recht
19.01.2025
Patientenverfügung: Frühzeitige Klarheit beugt familiären Konflikten vor
Patientenverfügungen bieten Klarheit und verhindern Konflikte in Familien, betont Medizinrechtler Putz, wenn sie frühzeitig und präzise formuliert werden.
Patientenverfügungen bieten Klarheit und verhindern Konflikte in Familien, betont Medizinrechtler Putz, wenn sie frühzeitig und präzise formuliert werden.
Im Interview mit dem SPIEGEL erklärt Medizinrechtler Wolfgang Putz, welche Aspekte bei der Formulierung einer Patientenverfügung besonders wichtig sind. Putz warnt, dass der Widerstand gegen die Verfügung oft in der eigenen Familie beginnt. Daher sei es entscheidend, frühzeitig klare und präzise Vorgaben zu machen. Dies solle möglichst lange vor einem gesundheitlichen Ernstfall geschehen, um sicherzustellen, dass die eigenen Wünsche bei medizinischen Behandlungen respektiert werden. Der Artikel hebt hervor, dass eine Patientenverfügung nicht nur juristisch wasserdicht, sondern auch individuell an die persönlichen Vorstellungen angepasst sein sollte. Gerade in schwierigen Situationen könne die Verfügung Klarheit schaffen und potenzielle Konflikte innerhalb der Familie vermeiden. Das Interview wurde von Katrin Wilkens geführt und am 18. Januar 2025 verfasst.
Start der ePA-Testphase stockt: Technische Probleme und Sicherheitslücken
Der Start der ePA-Testphase stockt aufgrund technischer Probleme und ungelöster Sicherheitslücken, was den Roll-out bis Frühling verzögern könnte.
Der Start der ePA-Testphase stockt aufgrund technischer Probleme und ungelöster Sicherheitslücken, was den Roll-out bis Frühling verzögern könnte.
Der Start der Testphase der elektronischen Patientenakte (ePA) verläuft nicht reibungslos. Die eigentliche Testung digitaler Akten verzögert sich aufgrund technischer Probleme und fehlender Freigaben. Der Hausarzt Moritz Eckert berichtet, dass Updates seines Systems zwar installiert wurden, jedoch der Zugriff auf die Testumgebung fehlt. Laut Deutschem Ärzteblatt fehlen Angaben der Gematik, warum viele Praxen nicht starten können. Eine Sprecherin betonte, dass der Onboarding-Prozess laufe, allerdings haben noch nicht alle Krankenkassen ihre Systeme ausgerollt. Während Bitmarck/Rise Kunden bald starten können, fehlen IBM-gestützten Krankenkassen noch technische Voraussetzungen. Zu den betroffenen Kassen zählen auch die Barmer und die Techniker Krankenkasse. Eine Sicherheitslücke, bekannt seit Sommer 2024, ist weiterhin ungelöst. Der Chaos Computer Club hatte Sicherheitsrisiken aufgezeigt, die erst seit Dezember bearbeitet werden. Diese Probleme könnten den bundesweiten Roll-out der ePA bis März/April verzögern. (Quelle: aerzteblatt.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
18.01.2025
G-BA beschließt neue Richtlinie zur Verbesserung der Hüftfrakturversorgung
Neuer G-BA-Beschluss: Verbesserte Versorgungsqualität bei Hüftfrakturen soll die Behandlungsergebnisse in Kliniken optimieren. Umsetzung steht noch aus.
Neuer G-BA-Beschluss: Verbesserte Versorgungsqualität bei Hüftfrakturen soll die Behandlungsergebnisse in Kliniken optimieren. Umsetzung steht noch aus.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16. Januar 2025 Änderungen an der Richtlinie zur Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur beschlossen. Diese Änderungen zielen darauf ab, die Qualität in der stationären Versorgung dieses Knochenbruchtyps zu verbessern. Die konkrete Implementierung der neuen Regelungen ist jedoch noch nicht in Kraft getreten. Die Anpassungen sind das Ergebnis umfangreicher Beratungen im zuständigen Unterausschuss für Qualitätssicherung, die die aktuellen Herausforderungen bei der Behandlung dieser Verletzungen adressieren sollen. Weitere Details zu der Richtlinie sind im offiziellen Beschlusstext des G-BA zu finden.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
18.01.2025
G-BA beschließt Freigabe des Berichts zur Verbesserung der Hüftfrakturversorgung
Der G-BA beschließt die Freigabe des IQTIG-Berichts zur Optimierung der Hüftfrakturversorgung, um die stationäre Qualitätssicherung zu stärken.
Der G-BA beschließt die Freigabe des IQTIG-Berichts zur Optimierung der Hüftfrakturversorgung, um die stationäre Qualitätssicherung zu stärken.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16. Januar 2025 die Freigabe des IQTIG-Berichts beschlossen, der sich mit einem Ausnahmetatbestand gemäß § 10 Abs. 2 der QSFFx-Richtlinie befasst. Der Beschluss, der mit Datum seines Erlasses in Kraft tritt, ist Teil der stationären Qualitätssicherung und betrifft die Versorgung von hüftgelenknahen Femurfrakturen. Der hierfür zuständige Unterausschuss ist der Unterausschuss Qualitätssicherung. Weitere Details zum Beschluss können dem offiziellen PDF-Dokument des G-BA entnommen werden. Diese Entwicklungen unterstreichen die fortwährenden Bemühungen des G-BA, die Qualität der Gesundheitsversorgung weiter zu verbessern. Quelle: g-ba.de.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
17.01.2025
G-BA veröffentlicht Qualitätsbericht zur Hüftfrakturen-Versorgung 2023
Der G-BA hat den Qualitätsbericht 2023 zur Versorgung von Hüftfrakturen freigegeben, um die stationäre Versorgungsqualität zu verbessern.
Der G-BA hat den Qualitätsbericht 2023 zur Versorgung von Hüftfrakturen freigegeben, um die stationäre Versorgungsqualität zu verbessern.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16. Januar 2025 beschlossen, den IQTIG-Jahresbericht zur Strukturabfrage gemäß der QSFFx-Richtlinie für das Berichtsjahr 2023 zur Veröffentlichung freizugeben. Der Bericht, der strukturelle Qualitätsaspekte in der stationären Versorgung untersucht, tritt mit dem Beschlussdatum in Kraft. Die Veröffentlichung solcher Berichte ist Teil der Bemühungen des G-BA, die Qualitätssicherung im Gesundheitswesen weiter voranzutreiben. Die entsprechenden Richtlinien sollen insbesondere die Versorgung von Patienten mit hüftgelenknahen Femurfrakturen verbessern. Der zuständige Unterausschuss für Qualitätssicherung ist mit den Inhalten betraut. Weitere Informationen sind auf der Webseite des G-BA zugänglich.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
17.01.2025
G-BA beschließt Richtlinie für mehr Transparenz in der Gesundheitsversorgung
G-BA beschließt Richtlinie zur Qualitätsberichterstattung: Neues Portal für mehr Transparenz in der Gesundheitsversorgung kommt.
G-BA beschließt Richtlinie zur Qualitätsberichterstattung: Neues Portal für mehr Transparenz in der Gesundheitsversorgung kommt.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16. Januar 2025 die erste Fassung einer Richtlinie zur Qualitätsberichterstattung und Transparenz verabschiedet. Diese Richtlinie soll die Basis für ein neues Online-Portal schaffen, über das Qualitätsergebnisse aus der ambulanten Versorgung zugänglich gemacht werden. Dieses Portal wird es Patienten und Fachleuten ermöglichen, sich besser über die Qualität der erbrachten Leistungen zu informieren. Die neue Richtlinie ist noch nicht in Kraft getreten, könnte jedoch eine wichtige Rolle bei der Erhöhung der Transparenz im Gesundheitswesen spielen (Quelle: g-ba.de).
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
17.01.2025
G-BA erleichtert Niederlassung von Kinderärzten durch neue Bedarfsrichtlinie
Der G-BA erleichtert die Niederlassung von Kinderärzten durch eine neue Bedarfsrichtlinie, um die medizinische Versorgung in unterversorgten Regionen zu verbessern.
Der G-BA erleichtert die Niederlassung von Kinderärzten durch eine neue Bedarfsrichtlinie, um die medizinische Versorgung in unterversorgten Regionen zu verbessern.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat einen neuen Beschluss zur Bedarfsplanungs-Richtlinie gefasst, der am 16. Januar 2025 verabschiedet wurde. Dieser beinhaltet die Aktualisierung des Morbiditätsfaktors sowie die Anpassung der Kreistypisierung und deren Methodik. Obwohl der Beschluss noch nicht in Kraft getreten ist, steht er bereits als PDF-Dokument zur Verfügung. Die Änderungen sollen laut G-BA die Niederlassung von Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten erleichtern, indem sie eine frühzeitige Förderung durch die Kassenärztlichen Vereinigungen unterstützen. Diese Anpassungen sind Teil der kontinuierlichen Bemühungen, die medizinische Versorgung insbesondere in unterversorgten Regionen zu verbessern. Die Tragenden Gründe zum Beschluss sind ebenfalls einsehbar und bieten detaillierte Einblicke in die Entscheidungsfindung des G-BA.
Start der Pilotphase: Elektronische Patientenakte revolutioniert Gesundheitssystem
Die elektronische Patientenakte startet in Franken, Hamburg und Teilen NRWs. Sie verspricht sicherere Behandlungen und mehr Patientenkontrolle über Daten.
Die elektronische Patientenakte startet in Franken, Hamburg und Teilen NRWs. Sie verspricht sicherere Behandlungen und mehr Patientenkontrolle über Daten.
In den Modellregionen Franken, Hamburg und Umland sowie in Teilen Nordrhein-Westfalens hat heute die Pilotphase für die elektronische Patientenakte (ePA) begonnen. Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach erklärte, dies markiere den Beginn eines neuen Zeitalters der Digitalisierung im deutschen Gesundheitssystem. Die ePA soll eine sicherere und effektivere Behandlung ermöglichen, indem Patienten die Kontrolle über ihre eigenen Daten erhalten. In der Pilotphase testen rund 300 Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäuser die ePA in der täglichen Praxis, um ihre Sicherheit und Verlässlichkeit zu gewährleisten. Ziel ist es, nach erfolgreicher Pilotierung die ePA bundesweit einzuführen. Der Erfolg der ePA hängt maßgeblich von der aktiven Nutzung durch Patienten und Ärzte ab, so Lauterbach weiter, da sie eine bessere Übersicht über Diagnosen, Befunde und Medikation bieten soll, während gleichzeitig Innovationen in der medizinischen Forschung beschleunigt werden.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
17.01.2025
G-BA gibt IQTIG-Bericht zur Qualitätssicherung bei Neugeborenen frei
G-BA gibt IQTIG-Bericht frei: Qualitätssicherung bei Neugeborenen wird gestärkt. Beschluss sofort wirksam, Details online (16. Jan. 2025).
G-BA gibt IQTIG-Bericht frei: Qualitätssicherung bei Neugeborenen wird gestärkt. Beschluss sofort wirksam, Details online (16. Jan. 2025).
Am 16. Januar 2025 beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Freigabe zur Veröffentlichung des IQTIG-Berichts über das Validierungsverfahren für die Erfassung 2022. Dieser Beschluss trat sofort mit dem Datum des Beschlusses in Kraft. Der zuständige Unterausschuss für Qualitätssicherung bearbeitet die Inhalte im Rahmen der Qualitätssicherungs-Richtlinie für Früh- und Reifgeborene. Weitere Informationen und der vollständige Beschlusstext sind auf der offiziellen Webseite des G-BA verfügbar (Quelle: g-ba.de).
Franke fordert Steuerfinanzierung für versicherungsfremde GKV-Leistungen
Steuerzahler statt GKV für fremde Leistungen: Edgar Franke fordert, Mutterschaftsgeld und Kinder-Mitversicherungen künftig steuerfinanziert zu regeln.
Steuerzahler statt GKV für fremde Leistungen: Edgar Franke fordert, Mutterschaftsgeld und Kinder-Mitversicherungen künftig steuerfinanziert zu regeln.
In der Gesundheitspolitik sind nach der Bundestagswahl dringende Entscheidungen zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erforderlich, betonte Edgar Franke (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbandes in Berlin. Er forderte, dass versicherungsfremde Leistungen wie das Mutterschaftsgeld oder die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern künftig durch alle Steuerzahler finanziert werden sollen, da deren derzeitige Finanzierung durch GKV-Beitragseinnehmer ungerecht sei. Laut Berechnungen des GKV-Spitzenverbandes belaufen sich diese Kosten auf zehn Milliarden Euro. Franke, der nach 16 Jahren nicht erneut zur Wahl antritt, äußerte sich zudem enttäuscht darüber, dass wichtige Projekte, wie das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz, noch nicht umgesetzt wurden. Trotz Herausforderungen, einschließlich des Krieges in der Ukraine, sei es gelungen, Leistungsversprechen zu halten, so Franke. Er mahnte, diesen Kurs für den sozialen Frieden zu bewahren. (Quelle: aerzteblatt.de)
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