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Medizin, Gesundheit und Prävention
21.01.2025
STIKO empfiehlt stärkere Grippeimpfstoffe für über 60-Jährige
STIKO rät zu stärkeren Grippeimpfstoffen für über 60-Jährige, um Impfraten zu erhöhen und Gesundheit in dieser Altersgruppe zu schützen.
STIKO rät zu stärkeren Grippeimpfstoffen für über 60-Jährige, um Impfraten zu erhöhen und Gesundheit in dieser Altersgruppe zu schützen.
Ab der kommenden Grippesaison empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Verwendung eines Hochdosis- sowie eines adjuvantierten Impfstoffs für Personen ab 60 Jahren. Diese Neuerung soll dazu beitragen, die oftmals unterschätzte Gefahr einer Influenza und die nach wie vor zu niedrigen Impfraten in dieser Altersgruppe zu adressieren. Die Entscheidung der STIKO basiert auf Erkenntnissen zur gesteigerten Wirksamkeit dieser spezifischen Impfstofftypen in der entsprechenden Altersgruppe, da mit zunehmendem Alter die Immunantwort des Körpers nachlässt. Diese Impfempfehlung steht im Einklang mit internationalen Bemühungen, die Gesundheitsrisiken älterer Menschen durch Grippeviren zu senken, und wurde von der "Ärzte Zeitung" veröffentlicht.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
21.01.2025
Forschung zur Integration akademisch ausgebildeter Pflegekräfte gestartet
Ein Forschungsprojekt untersucht die Integration akademisch ausgebildeter Pflegekräfte im Berufsalltag, um Herausforderungen und Startschwierigkeiten zu identifizieren.
Ein Forschungsprojekt untersucht die Integration akademisch ausgebildeter Pflegekräfte im Berufsalltag, um Herausforderungen und Startschwierigkeiten zu identifizieren.
Das Potsdamer Ernst von Bergmann-Klinikum und die Evangelische Hochschule Bochum haben ein gemeinsames Forschungsprojekt gestartet, um die Herausforderungen zu untersuchen, auf die Pflegekräfte mit Hochschulabschlüssen im Berufsalltag stoßen. Ziel ist es, die Startschwierigkeiten zu identifizieren, mit denen diese qualifizierten Fachkräfte häufig konfrontiert sind. Aktuell zeigt sich, dass Teamdynamiken in der Pflege und traditionelle Strukturen oft ein Hindernis für die Integration akademisch ausgebildeter Pflegekräfte darstellen. Dies wirft die Frage auf, ob und warum solche Fachkräfte möglicherweise als überqualifiziert wahrgenommen werden. Laut 'Ärzte Zeitung' könnte das Forschungsvorhaben wertvolle Erkenntnisse liefern, die dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen für hochqualifizierte Pflegefachkräfte zu verbessern.
Reinhardt fordert klare Gesetzgebung und Schutzkonzept bei Suizidbeihilfe
Klaus Reinhardt drängt auf klare gesetzliche Regelungen und Schutzkonzepte bei der Suizidbeihilfe, um Ärzten Rechtssicherheit und Entscheidungsfreiheit zu geben.
Klaus Reinhardt drängt auf klare gesetzliche Regelungen und Schutzkonzepte bei der Suizidbeihilfe, um Ärzten Rechtssicherheit und Entscheidungsfreiheit zu geben.
Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, fordert erneut eine gesetzliche Neuregelung der Suizidbeihilfe. Der gegenwärtige unregulierte Zustand sei problematisch, insbesondere für Ärztinnen und Ärzte, sagte Reinhardt laut der Bild am Sonntag. Ein wesentliches Element sollte ein Schutzkonzept sein, das psychische Erkrankungen und psychosoziale Belastungen bei Personen mit Suizidabsichten besonders berücksichtigt. Zudem müsse das Verfahren Rechtssicherheit für Mediziner bieten. Ein Arzt müsse immer frei und individuell entscheiden können, ob er im Einzelfall Unterstützung zur Selbsttötung leistet. Im Februar 2020 hatte das Bundesverfassungsgericht das Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe aufgehoben, was eine umfassende Debatte über neue gesetzliche Regelungen auslöste. 2021 folgte der Beschluss des Deutschen Ärztetages, das Verbot der ärztlichen Suizidbeihilfe aus der Musterberufsordnung zu streichen, obwohl die Suizidbeihilfe keine ärztliche Aufgabe sei. (Quelle: aerzteblatt.de)
FDP fragt Bundesregierung nach Nutzen von digitalen Pflegeanwendungen
Die FDP hinterfragt in einer Kleinen Anfrage den Nutzen digitaler Pflegeanwendungen und deren Integration in den Pflegealltag gemäß dem Digitalgesetz von 2021.
Die FDP hinterfragt in einer Kleinen Anfrage den Nutzen digitaler Pflegeanwendungen und deren Integration in den Pflegealltag gemäß dem Digitalgesetz von 2021.
Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag hat sich in einer Kleinen Anfrage (Drucksache 20/14526) mit digitalen Pflegeanwendungen (DiPA) beschäftigt. Hintergrund ist das 2021 eingeführte Digitale-Versorgungs-und-Pflege-Modernisierungsgesetz (DVPMG), das ein neues Verfahren zur Prüfung der Erstattungsfähigkeit von DiPA eingeführt hat und deren Aufnahme in ein Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ermöglicht. Die Abgeordneten erkundigen sich, ob die Bundesregierung den Nutzen einer stärkeren Integration dieser digitalen Anwendungen in den Alltag von Pflegebedürftigen, deren Angehörigen und des Pflegepersonals sieht. (Quelle: Deutscher Bundestag)
Pflegeverband fordert Einsatz der ePA für bessere Versorgungsqualität
Der Pflegeverband fordert den verstärkten Einsatz der elektronischen Patientenakte, um die Versorgungsqualität zu verbessern und die digitale Transformation voranzutreiben.
Der Pflegeverband fordert den verstärkten Einsatz der elektronischen Patientenakte, um die Versorgungsqualität zu verbessern und die digitale Transformation voranzutreiben.
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe möchte die elektronische Patientenakte (ePA) positiv besetzt sehen und ruft dazu auf, deren großen Nutzen für die Versorgung hervorzuheben, berichtet die "Ärzte Zeitung". Die ePA bietet Potenzial, die Versorgungsqualität zu verbessern, indem relevante Gesundheitsdaten schnell und sicher zugänglich gemacht werden. Der Verband betont den wichtigen Beitrag der ePA zur digitalen Transformation im Gesundheitssystem und ermutigt Pflegekräfte, sich aktiv in den Prozess einzubringen. Indem Pflegekräfte die Akte unterstützen, können sie dazu beitragen, eine effizientere und besser vernetzte Gesundheitsversorgung Realität werden zu lassen. Die Nutzung der ePA soll eine kontinuierliche und koordinierte Patientenversorgung fördern und bürokratische Hürden abbauen. Die Pflegeberufe sehen in der Digitalisierung einen großen Schritt zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung, so der Bericht der "Ärzte Zeitung".
Studie: Verarbeitetes rotes Fleisch steigert Demenzrisiko deutlich
Neue Studie: Hoher Konsum von verarbeitetem rotem Fleisch steigert Demenzrisiko, pflanzliche Proteine schützen die kognitive Gesundheit.
Neue Studie: Hoher Konsum von verarbeitetem rotem Fleisch steigert Demenzrisiko, pflanzliche Proteine schützen die kognitive Gesundheit.
Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift "Neurology" veröffentlicht wurde, legt nahe, dass ein hoher Konsum von verarbeitetem rotem Fleisch, wie Bacon oder Wurst, das Risiko an Demenz zu erkranken erhöhen könnte. Diese Forschungsergebnisse unterstreichen, dass der Verzehr von pflanzlichen Proteinquellen einen positiven Effekt auf die kognitive Gesundheit und das Demenzrisiko haben kann. Frühere Untersuchungen hatten die Zusammenhänge zwischen Fleischkonsum und Demenz bisher nur inkonsistent belegt. Die aktuelle Studie bietet daher neue Einblicke in die potenziellen gesundheitlichen Auswirkungen der Ernährung und könnte Einfluss auf zukünftige Ernährungsempfehlungen haben. Interessierte Leser finden weitere Details in der Ausgabe von "Neurology" vom Januar 2025.
G-BA beschließt Änderungen zur Qualitätssicherung in Pflegeheimen
Der G-BA beschließt Änderungen zur Qualitätssicherung in Pflegeheimen, die bald die stationäre Versorgung maßgeblich beeinflussen sollen.
Der G-BA beschließt Änderungen zur Qualitätssicherung in Pflegeheimen, die bald die stationäre Versorgung maßgeblich beeinflussen sollen.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16. Januar 2025 Änderungen in den §§ 55, 60 und 65 der MD-Qualitätskontroll-Richtlinie beschlossen. Der Beschluss ist jedoch noch nicht in Kraft. Die Anpassungen betreffen insbesondere die Qualitätssicherung im stationären Bereich. Weitere Informationen und die tragenden Gründe zum Beschluss sind auf der offiziellen Website des G-BA (g-ba.de) in Form von PDF-Dokumenten verfügbar. Diese Richtlinienänderungen spiegeln die fortlaufenden Bemühungen zur Verbesserung der Qualitätsstandards in der Gesundheitsversorgung wider und werden voraussichtlich nach dem Inkrafttreten einen maßgeblichen Einfluss auf die stationäre Versorgung haben. Der zuständige Unterausschuss für Qualitätssicherung war federführend in diesen Entwicklungen.
G-BA genehmigt Veröffentlichung von IQTIG-Bericht zur Qualitätssicherung
Der G-BA genehmigt die Veröffentlichung des IQTIG-Berichts zur Qualitätssicherung, um die Transparenz in Pflegeeinrichtungen zu steigern.
Der G-BA genehmigt die Veröffentlichung des IQTIG-Berichts zur Qualitätssicherung, um die Transparenz in Pflegeeinrichtungen zu steigern.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den Bericht des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) zur Gestaltung von Rückmeldeberichten gemäß Teil 1 § 18 der Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL) zur Veröffentlichung freigegeben. Der Beschluss erfolgte am 16. Januar 2025 und tritt mit dem genannten Beschlussdatum in Kraft. Dieser Schritt ist Teil der fortlaufenden Bemühungen zur Verbesserung der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen, indem er Einrichtungen unterstützt, ihre Leistungserbringung transparent zu machen und kontinuierlich zu verbessern. Weitere Details und Anhänge zum Bericht stehen in digitaler Form zur Verfügung. (Quelle: g-ba.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
20.01.2025
G-BA setzt Richtlinie zu Qualitätsindikatoren ab Januar 2025 außer Kraft
Ab Januar 2025 setzt der G-BA die Richtlinie zu Qualitätsindikatoren aus, was die künftige Qualitätsprüfung in medizinischen Einrichtungen beeinflussen könnte.
Ab Januar 2025 setzt der G-BA die Richtlinie zu Qualitätsindikatoren aus, was die künftige Qualitätsprüfung in medizinischen Einrichtungen beeinflussen könnte.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16. Januar 2025 beschlossen, die Richtlinie zu planungsrelevanten Qualitätsindikatoren sowie die dazugehörige Liste außer Kraft zu setzen. Diese Änderung tritt jedoch noch nicht sofort in Kraft. Die Entscheidung darüber und die tragenden Gründe sind auf der Webseite des G-BA als PDF-Dokumente verfügbar. Dieser Schritt könnte weitreichende Folgen für die Qualitätsprüfung und -beurteilung in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen haben. Die genauen Auswirkungen des Beschlusses werden in den kommenden Monaten beobachtet und analysiert. Die Informationen hierzu stammen von der offiziellen Website des G-BA.
Landespflegeausschuss Mecklenburg-Vorpommern gegen Diskriminierung
Der Landespflegeausschuss Mecklenburg-Vorpommern setzt ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt, unterstützt von Sozialministerin Stefanie Drese.
Der Landespflegeausschuss Mecklenburg-Vorpommern setzt ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt, unterstützt von Sozialministerin Stefanie Drese.
Der Landespflegeausschuss Mecklenburg-Vorpommern hat eine Erklärung veröffentlicht, in der er sich gegen Diskriminierung und für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt ausspricht. Diese Initiative wurde von der Sozialministerin Stefanie Drese begrüßt, die betonte, dass solche Signale insbesondere in bewegten Zeiten wichtig seien. In der ersten Sitzung des Landespflegeausschusses im neuen Jahr wurde darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, sich gesellschaftlichen Provokationen, die auf Spaltung abzielen, entgegenzustellen. Der Ethikkodex des International Council of Nurses, der Werte und Verpflichtungen der Pflegepersonen umfasst, wird dabei als Leitfaden hervorgehoben. Diese Nachricht wurde erstmals auf aerztezeitung.de veröffentlicht.
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