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Medizin, Gesundheit und Prävention
30.01.2025
Tragischer Diphtherie-Tod in Berlin: Appelle für mehr Impfungen
Tragischer Diphtherie-Fall in Berlin: Tod eines Kindes entfacht Appelle für verstärkte Impfmaßnahmen, um solche seltenen Schicksale zu verhindern.
Tragischer Diphtherie-Fall in Berlin: Tod eines Kindes entfacht Appelle für verstärkte Impfmaßnahmen, um solche seltenen Schicksale zu verhindern.
Ein zehnjähriger Junge ist in Berlin an Diphtherie gestorben, da er nicht geimpft war. Das Robert Koch-Institut betont, dass Diphtherie-Todesfälle sehr selten sind, wobei im vergangenen Jahr lediglich ein Mensch in Deutschland daran starb. Der tragische Vorfall hat Gesundheitsbehörden dazu veranlasst, verstärkt zum Impfen aufzurufen. Insbesondere der Verband der Amtsärzte (BVÖGD) fordert mehr mobile Impf-Angebote, um die Impfquoten zu steigern. Bundesgesundheitsminister und Pädiater haben die Öffentlichkeit ebenfalls zur Impfung ermahnt, um weitere tragische Fälle zu verhindern. Die Meldung unterstreicht die Dringlichkeit und Bedeutung einer umfassenden Impfstrategie in Deutschland. (Quelle: aerztezeitung.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
30.01.2025
G-BA beschließt neue Richtlinie zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung
Der G-BA hat am 29. Januar 2025 eine neue Richtlinie zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung beschlossen, die einheitliche Datenerhebung für 2024 festlegt.
Der G-BA hat am 29. Januar 2025 eine neue Richtlinie zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung beschlossen, die einheitliche Datenerhebung für 2024 festlegt.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 29. Januar 2025 eine neue Richtlinie zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung beschlossen, die am gleichen Tag in Kraft getreten ist. Diese Richtlinie legt die Auffälligkeitskriterien für die Datenvalidierung für das Erfassungsjahr 2024 fest. Sie betrifft die Verfahren 3 und 5 bis 15 gemäß Teil 1 § 16 Absatz 6 und 6a des Beschlusses. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Qualität der gesundheitlichen Versorgung durch eine präzise und einheitliche Datenerhebung weiter zu verbessern. Die Richtlinie unterstreicht die kontinuierliche Anstrengung des G-BA, hohe Standards in der Patientenversorgung sicherzustellen. Weitere Details können im offiziellen Beschlusstext nachgelesen werden, der auf g-ba.de zur Verfügung steht.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
30.01.2025
G-BA beschließt neue Richtlinie für Qualitätssicherung im Gesundheitswesen
G-BA beschließt neue Richtlinie zur Qualitätssicherung im Gesundheitswesen - Sozialdatenvalidierung ab 2025 verbessert Standards.
G-BA beschließt neue Richtlinie zur Qualitätssicherung im Gesundheitswesen - Sozialdatenvalidierung ab 2025 verbessert Standards.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 29. Januar 2025 eine neue Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung beschlossen. Diese legt die Prüfkriterien für die Sozialdatenvalidierung ab dem Jahr 2025 für das Verfahren QS PM fest. Die Richtlinie trat mit dem Beschlussdatum in Kraft und ist Teil der Bemühungen zur Verbesserung der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen. Der zuständige Unterausschuss für Qualitätssicherung hat die Details zur Umsetzung ausgearbeitet, die auf der Webseite des G-BA veröffentlicht wurden. (Quelle: g-ba.de)
G-BA gibt Veröffentlichung des IQTIG-Berichts zur Psychiatrie-Personalverordnung frei
Der G-BA hat die Veröffentlichung des IQTIG-Berichts zur Psychiatrie-Personalverordnung freigegeben, relevant für Entscheidungsträger und Fachkräfte im Gesundheitsbereich.
Der G-BA hat die Veröffentlichung des IQTIG-Berichts zur Psychiatrie-Personalverordnung freigegeben, relevant für Entscheidungsträger und Fachkräfte im Gesundheitsbereich.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 29. Januar 2025 die Freigabe zur Veröffentlichung des zweiten Quartalsberichts 2024 des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) zur Strukturabfrage gemäß der Psychiatrie-Personalverordnung-Richtlinie beschlossen. Dieser Beschluss tritt mit dem Datum der Beschlussfassung in Kraft. Detaillierte Informationen sind im Beschlusstext des G-BA zu finden.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
30.01.2025
Studie: COVID-19 weiterhin größere Gefahr für Gesundheitssysteme als Grippe
COVID-19 belastet Gesundheitssysteme laut dänischer Studie mehr als Grippe, was anhaltende Wachsamkeit und gezielte Schutzmaßnahmen erfordert.
COVID-19 belastet Gesundheitssysteme laut dänischer Studie mehr als Grippe, was anhaltende Wachsamkeit und gezielte Schutzmaßnahmen erfordert.
Eine dänische Beobachtungs-Kohortenstudie zeigt, dass COVID-19 trotz abgeklungener Pandemie weiterhin eine größere Belastung für Gesundheitssysteme darstellt als die saisonale Grippe. Insbesondere ungeimpfte Personen und Männer sind stark betroffen. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit anhaltender Wachsamkeit und gezielter Schutzmaßnahmen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Auswirkungen der unterschiedlichen Viren auf das Gesundheitswesen nicht gleichzusetzen sind, was spezifische Ansätze im Umgang mit ihnen erfordert. (Quelle: aerztezeitung.de)
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
30.01.2025
Bayerns Ministerin Gerlach drängt auf Reform der Pflegeassistenz-Ausbildung
Bayerns Ministerin Gerlach fordert eine rasche Reform der Pflegeassistenz-Ausbildung und drängt auf Einheitlichkeit noch vor der Bundestagswahl.
Bayerns Ministerin Gerlach fordert eine rasche Reform der Pflegeassistenz-Ausbildung und drängt auf Einheitlichkeit noch vor der Bundestagswahl.
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach fordert eine dringende Reform der Ausbildung in der Pflegeassistenz noch vor der bevorstehenden Bundestagswahl. Aufgrund des politisch instabilen Zustands der aktuellen Koalition drängt sie darauf, dass die verbleibende Ampel-Koalition dieses Projekt priorisiert. Im Rahmen eines Beschlusses der Arbeits- und Sozialministerkonferenz, dessen Mitvorsitzende sie ist, hat Gerlach in einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und Familienministerin Lisa Paus klargestellt, dass die Vereinheitlichung der aktuell 27 unterschiedlichen Ausbildungswege in der Pflegeassistenz in den Bundesländern notwendig ist. Sie plädiert für eine fondsbasierte Finanzierung der Ausbildung, um bestehende Herausforderungen im Pflegebereich und in den Bundesländern zu bewältigen. Die Verabschiedung des Pflegefachassistenzeinführungsgesetzes in einer zweiten und dritten Lesung vor der Wahl erscheint jedoch unwahrscheinlich, wie die Ärzte Zeitung berichtet.
G-BA beschließt neue QS-Richtlinie für bessere Versorgungsqualität
Der G-BA hat eine neue Richtlinie zur Qualitätssicherung beschlossen, die die Datenvalidierung 2024 betrifft und die Versorgungsqualität verbessern soll.
Der G-BA hat eine neue Richtlinie zur Qualitätssicherung beschlossen, die die Datenvalidierung 2024 betrifft und die Versorgungsqualität verbessern soll.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 29. Januar 2025 eine neue Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung beschlossen. Diese regelt die Festlegung der Auffälligkeitskriterien zur Datenvalidierung für das Erfassungsjahr 2024. Betroffen sind die Verfahren QS PCI, QS WI und QS NET. Der Beschluss tritt mit dem Datum der Unterzeichnung in Kraft und gehört zur Zuständigkeit des Unterausschusses Qualitätssicherung. Diese neuen Kriterien sollen gewährleisten, dass qualitätsrelevante Daten effektiv erfasst und ausgewertet werden können, um die Versorgungsqualität kontinuierlich zu verbessern. Die vollständige Richtlinie ist auf der Webseite des G-BA abrufbar. Die Festlegungen betreffen in erster Linie Fachkräfte aus der Pflege und Führungskräfte von Krankenhäusern sowie Pflegeeinrichtungen, da sie maßgeblich für die Qualitätssicherung in ihren Einrichtungen verantwortlich sind.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
30.01.2025
DRK-Modellprojekt entlastet Hausärzte in Berlin durch Gesundheitsfachkräfte
Das DRK entlastet Berliner Hausärzte durch ein neues Modellprojekt, bei dem Gesundheitsfachkräfte Hausbesuche übernehmen sollen. Start ist 2025 geplant.
Das DRK entlastet Berliner Hausärzte durch ein neues Modellprojekt, bei dem Gesundheitsfachkräfte Hausbesuche übernehmen sollen. Start ist 2025 geplant.
Mit Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin plant das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ein Modellprojekt, das die Hausärzte im Osten Berlins entlasten soll. Ziel ist es, dass Gesundheitsfachkräfte, anstelle von Ärzten, unter bestimmten Bedingungen Hausbesuche übernehmen. Vorbild für das Berliner Projekt ist ein Modell aus Delmenhorst, bei dem fast 90 Prozent der Patienten erfolgreich durch Gesundheitsfachkräfte und telemedizinische Unterstützung behandelt werden konnten. Laut DRK-Präsident Mario Czaja könnte das Versorgungsprojekt im ersten Halbjahr 2025 starten, insbesondere im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, wo 79 Hausarztsitze aktuell nicht besetzt sind. Das DRK hat die KV von diesem Konzept überzeugt, und es wird erwartet, dass es die Attraktivität der Hausarztniederlassung erhöhen könnte. Dies berichtete die "Ärzte Zeitung".
Expert*innenrat fordert Entstigmatisierung bei psychischen Erkrankungen
Der Expert*innenrat drängt auf Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und fordert Reformen, um Zugang zu medizinischer Hilfe zu erleichtern.
Der Expert*innenrat drängt auf Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und fordert Reformen, um Zugang zu medizinischer Hilfe zu erleichtern.
Der Expert*innenrat „Gesundheit und Resilienz“ der Bundesregierung betont in seiner jüngsten Stellungnahme laut aerzteblatt.de die Notwendigkeit der Entstigmatisierung von Menschen mit chronischen und akuten Gesundheitsproblemen. Stigmatisierung führe zu sozialer Ausgrenzung und erschwere den Zugang zu medizinischen Maßnahmen. Besonders psychische Störungen seien stark stigmatisiert. Die Bekämpfung der Stigmatisierung wird als vernachlässigte Form der Prävention bezeichnet. Auch Menschen mit Suchterkrankungen seien betroffen, was durch gesellschaftliche Tendenzen noch verstärkt werde. Der Expert*innenrat fordert daher Bildungsangebote zur Emotionsregulation, Reformen in medizinischen Lehrplänen und mehr Ressourcen für besonders stigmasensible Sektoren. Zudem wird eine Verbesserung der Datenlage zur Stigmatisierung und deren volkswirtschaftlichen Kosten gefordert.
Pflegebürgerversicherung: Gutachten fordert Vereinigung von SPV und PPV
Ein Gutachten empfiehlt die Zusammenlegung von gesetzlicher und privater Pflegeversicherung zu einer Pflegebürgerversicherung für eine gerechtere Finanzierung.
Ein Gutachten empfiehlt die Zusammenlegung von gesetzlicher und privater Pflegeversicherung zu einer Pflegebürgerversicherung für eine gerechtere Finanzierung.
Ein Gutachten der Pflegewissenschaftler Heinz Rothgang und Dominik Domhoff von der Universität Bremen schlägt vor, die gesetzliche soziale Pflegeversicherung (SPV) und die private Pflegeversicherung (PPV) zu einer Pflegebürgerversicherung zusammenzulegen. Dies würde eine Vollversicherung ohne Beitragssatzsteigerungen ermöglichen, bei der Pflegebedürftige keine Eigenanteile mehr zahlen müssten. Die derzeitige Pflegeversicherung steht vor finanziellen Herausforderungen, da die Eigenanteile kontinuierlich steigen und immer mehr Pflegebedürftige auf Sozialhilfe angewiesen sind. Das Gutachten, erstellt im Auftrag des Bündnisses für eine solidarische Pflegevollversicherung, weist darauf hin, dass die Ausgaben der SPV wegen der günstigen Risikostruktur Privatversicherter doppelt so hoch sind wie die der PPV. Die Autoren fordern eine Reform, um alle Einkommensarten und die gesamte Bevölkerung in die Finanzierung einzubeziehen. Der Verband der Privaten Krankenversicherung hat den Vorschlag kritisiert. Die mecklenburgische Gesundheitsministerin Stefanie Drese begrüßt jedoch den Vorschlag als wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Reform der Pflegeversicherung. (aerzteblatt.de)
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