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Medizin, Gesundheit und Prävention
14.08.2026
DGP-Kongress: Neue Ansätze zur Therapie akuter Lungenembolien vorgestellt
Auf dem DGP-Kongress wurden innovative Therapieansätze für akute Lungenembolien präsentiert, die wichtige Fragen zur Behandlung klären, berichtet die Ärzte Zeitung.
Auf dem DGP-Kongress wurden innovative Therapieansätze für akute Lungenembolien präsentiert, die wichtige Fragen zur Behandlung klären, berichtet die Ärzte Zeitung.
Bei einer akuten Lungenembolie besteht die Notwendigkeit, sich zahlreichen Fragen zur optimalen Therapie zu stellen. Dazu gehört die Wahl der Antikoagulation, die Entscheidung, ob eine ambulante oder stationäre Versorgung erfolgen sollte, sowie der Zeitpunkt der notwendigen Reperfusion. Ein weiteres Thema ist die Behandlung der anhaltenden Dyspnoe nach einer überstandenen Lungenembolie. Beim DGP-Kongress wurden hierzu verschiedene Antworten präsentiert. Die Quelle dieser Informationen ist die Ärzte Zeitung, die im Rahmen ihres Berichts über Themen aus der Pneumologie berichtet hat.
Frühwarnsignal im Blut entdeckt: Bessere Prognose bei Lungenentzündung
Marburger Forscher entdecken im Blut Frühsignal für schwerere Lungenentzündungen, das frühzeitige Intensivbehandlung ermöglicht.
Marburger Forscher entdecken im Blut Frühsignal für schwerere Lungenentzündungen, das frühzeitige Intensivbehandlung ermöglicht.
Eine kürzlich von Marburger Forschern durchgeführte Studie hat ein neues Frühwarnsignal im Blut entdeckt, das auf einen erhöhten Behandlungsbedarf bei Patienten mit Lungenentzündung hinweist. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass eine niedrige Eosinophilenzahl bei der Aufnahme ins Krankenhaus mit einem höheren Risiko für eine Intensivbehandlung bei Pneumonie verbunden ist. Diese Erkenntnis könnte helfen, Patienten mit einem erhöhten Risiko frühzeitig zu identifizieren und die Behandlungsmaßnahmen entsprechend anzupassen. Die umfassende Analyse und weitere Details sind über die "Ärzte Zeitung" zugänglich.
AGVP fordert Paradigmenwechsel in Pflegepolitik für 2030er-Herausforderungen
AGVP drängt auf politische Neuausrichtung: Steigende Kosten, Pflegeplatzmangel und demografischer Wandel erfordern Investitionen für zukunftssichere Pflege.
AGVP drängt auf politische Neuausrichtung: Steigende Kosten, Pflegeplatzmangel und demografischer Wandel erfordern Investitionen für zukunftssichere Pflege.
Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) appelliert an die Koalition und den neuen Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU), in der Pflegepolitik Kurs zu ändern. Mit Blick auf die steigenden Eigenanteile in Alten- und Pflegeheimen, den Mangel an Pflegeplätzen und die bevorstehende „Pflegewelle“ der 2030er-Jahre fordert der Verband eine umfassende Investition in die Pflegeinfrastruktur. Ohne diese Maßnahmen sei die Pflegeversorgung gefährdet. Laut dem AGVP reiche der bisherige Pflegereformentwurf nicht aus, um der Versorgungskrise in der Langzeitpflege zu begegnen. Die demografischen Entwicklungen, insbesondere der Anstieg pflegeintensiver Personen, verschärfen die Situation. Bereits seit 2021 fehlen in Deutschland etwa 60.000 Pflegeplätze. AGVP-Präsident Thomas Greiner nennt den dringenden Bedarf an mehr Pflegeplätzen und einer besseren Organisation der Pflege, um Kosten zu senken, und fordert eine Entlastung der Fachkräfte durch digitale Anwendungen und den Abbau von Bürokratie. (Quelle: aerztezeitung.de)
12.500 hitzebedingte Todesfälle in diesem Sommer fordern dringende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung, wie das Robert Koch-Institut meldet.
12.500 hitzebedingte Todesfälle in diesem Sommer fordern dringende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung, wie das Robert Koch-Institut meldet.
In der aktuellen Berichterstattung der Ärzte Zeitung wird auf die enormen Auswirkungen der jüngsten Hitzewelle eingegangen. Das Robert Koch-Institut hat bisher 12.500 hitzebedingte Todesfälle registriert, was die Anzahl der Fälle aus früheren Jahren deutlich übersteigt. Besonders stark betroffen waren die Perioden extremer Hitze gegen Ende Juni. Diese unerwartet hohe Zahl an Todesopfern verdeutlicht die Gefahr durch Hitzeextreme und den dringenden Handlungsbedarf, um die Bevölkerung besser zu schützen.
Rekordhitze in Hessen: Hitzetote übertreffen alle Vorjahre seit 2016
In Hessen starben bis August schätzungsweise 1.710 Menschen an Hitze, mehr als in jedem Gesamtjahr seit 2016, so das RKI.
In Hessen starben bis August schätzungsweise 1.710 Menschen an Hitze, mehr als in jedem Gesamtjahr seit 2016, so das RKI.
In Hessen sind nach aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) bis Anfang August etwa 1.710 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben. Diese Zahl übertrifft sämtliche Hitzetoden in jedem Gesamtjahr seit 2016 und umfasst Sterbefälle bis zum 2. August, wie der RKI-Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität zeigt. Bereits im Jahr 2018, als es die meisten derartigen Todesfälle der letzten Jahre gab, lag die Zahl bei 1.140. Dieses Jahr kamen bereits 27,2 hitzebedingte Todesfälle pro 100.000 Einwohner dazu, verglichen mit 5,2 im Vorjahr. Die Schätzungen des RKI basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und des Deutschen Wetterdienstes. Deutschlandweit seien in diesem Jahr etwa 12.500 Menschen durch Hitze gestorben, was auf einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den letzten Jahren hindeutet. Die Zahl der Hitzetoten in diesem Jahr könnte jedoch noch höher liegen, da es sich um eine konservative Schätzung handelt. (Quelle: FAZ)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
13.08.2026
RKI: Rekordzahl von 12.500 Hitzetoten alarmiert Experten und Ärzte
Hitzealarm: RKI meldet 12.500 Hitzetote in Deutschland, Experten kritisieren Regierung.
Hitzealarm: RKI meldet 12.500 Hitzetote in Deutschland, Experten kritisieren Regierung.
In diesem Sommer sind nach Berechnungen des Robert Koch-Instituts (RKI) in Deutschland rund 12.500 Menschen infolge von Hitze gestorben. Diese Zahl erreicht ein für die letzten Jahre unübertroffenes Niveau. Das RKI führte die Berechnungen für einen Zeitraum vom 6. April bis 2. August durch. Besonders die Woche vom 22. bis 28. Juni ist mit etwa 9600 Todesfällen hervorzuheben. Eine Woche nach Veröffentlichung kritisierte die Vorsitzende des Hausärzteverbands, Nicola Buhlinger-Göpfarth, die Untätigkeit der Regierung, da fast 10.000 Hitzetote infolge einer einzelnen Hitzeperiode "kein Warnschuss mehr" seien. Das RKI betont dabei, dass die Zahl eine konservative Schätzung darstellt, was darauf hindeutet, dass die tatsächlichen Todeszahlen möglicherweise noch höher liegen. Dies berichtete DER SPIEGEL.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
13.08.2026
"Neues Haus Hynsperg: Barrierefreies Wohnen und Gemeinschaft in Liederbach"
Neues Haus Hynsperg in Liederbach: Barrierefreies Wohnen für alle Generationen mit vielfältigen Gemeinschaftsaktivitäten und flexiblen Pflegeleistungen.
Neues Haus Hynsperg in Liederbach: Barrierefreies Wohnen für alle Generationen mit vielfältigen Gemeinschaftsaktivitäten und flexiblen Pflegeleistungen.
Das neue Haus Hynsperg in Liederbach bietet 42 barrierefreie Wohnungen an, die auch jüngere Menschen mit Beeinträchtigungen aufnehmen. Geleitet von der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung stellt das Projekt eine Premiere außerhalb von Frankfurt dar. Ursprünglich stand am Standort ein Lehrlingswohnheim der Hoechst AG, später diente es als Flüchtlingsunterkunft. Nach einem Brand wurde ein Neubau notwendig. Das Wohnen in dieser Anlage, die auf drei Bauten verteilt ist, wird durch vielfältige Gemeinschaftsaktivitäten bereichert. So gehören ein Gemeinschaftsraum und ein Clubraum zur Ausstattung. Der Park wird für diverse Veranstaltungen genutzt, und ein integrativer Spielplatz ist geplant. Bewohner können bei Bedarf flexible Pflegeleistungen buchen. Die Mietpreise liegen zwischen 1250 Euro für zwei Zimmer und knapp 2000 Euro für ein Penthouse. Quelle: F.A.Z.
Goethe-Universität: Neuer Überlebensvorteil von Pneumokokken entdeckt
Forscher der Goethe-Universität haben entdeckt, wie Pneumokokken durch Erkennen der Alpha-Sialinsäure im Körper überleben, was neue Impfstoffentwicklungen fördern könnte.
Forscher der Goethe-Universität haben entdeckt, wie Pneumokokken durch Erkennen der Alpha-Sialinsäure im Körper überleben, was neue Impfstoffentwicklungen fördern könnte.
Forscher der Goethe-Universität in Frankfurt haben in einer Studie herausgefunden, wie Pneumokokken, gefährliche Bakterien, die Lungen- und Hirnhautentzündungen verursachen können, sich einen Überlebensvorteil im menschlichen Körper verschaffen. Durch Proteinstruktur-Analysen zeigte die Studie, dass Pneumokokken einen wichtigen Nährstoff einfangen können, indem sie die Alpha-Form der Sialinsäure erkennen und ins Innere der Bakterien transportieren. Diese Form wird zunächst aus Zuckerketten im Körper freigesetzt und wandelt sich dann in die Beta-Form um. Die Beta-Form kann von regulär besiedelnden Bakterien in Nase und Rachen aufgenommen werden, nicht jedoch von anderen Bakterien, wodurch Pneumokokken einen Vorteil haben. Diese Erkenntnisse könnten für die Entwicklung neuer Impfstoffe von Bedeutung sein. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung der Alpha-Form der Sialinsäure und der spezifischen Aufnahme dieser Form durch Pneumokokken. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Hitze steigert Suizidrisiko: Neue Studien zeigen alarmierende Zahlen
Hitze steigert Suizidrisiko: Studien zeigen, dass schon ein Grad mehr die Suizidrate in Mexiko und Brasilien signifikant erhöht, was den Klimawandel als Gesundheitsrisiko markiert.
Hitze steigert Suizidrisiko: Studien zeigen, dass schon ein Grad mehr die Suizidrate in Mexiko und Brasilien signifikant erhöht, was den Klimawandel als Gesundheitsrisiko markiert.
Schon ab 25 Grad leidet unser psychisches und körperliches Wohlbefinden. Schlaflose Nächte, gereizte Stimmung, düstere Gedanken: Hitze belastet unsere Psyche. Neue Studien zeigen einen Zusammenhang mit Suiziden. Eine Studie in der Fachzeitschrift „Nature Mental Health“ untersuchte über 1,2 Millionen registrierte Tötungsdelikte und Suizide in Mexiko und Brasilien und setzte sie in Beziehung zu den jeweiligen Durchschnittstemperaturen. Für jedes zusätzliche Grad Celsius stieg das Risiko von Suiziden in Mexiko um 3,75 Prozent und in Brasilien um 2,78 Prozent. Diese Befunde weisen darauf hin, dass der Klimawandel zu einem Anstieg der Suizidsterblichkeit in verschiedenen Regionen weltweit führen könnte. Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen, die unter Depressionen leiden, von der Hitze besonders betroffen sind. Laut Professor Alkomiet Hasan von der Universität Augsburg, steigert bereits ein zusätzliches Grad die Suizidrate sowie Krankenhausaufnahmen um ein Prozent. Quelle: F.A.Z.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
12.08.2026
Frankfurter Handreichung hilft Personalstellen bei Ausländerrecht
Die Frankfurter Ausländerbehörde vereinfacht mit einer neuen Handreichung das Ausländerrecht, um ausländische Fachkräfte in Arbeitsverhältnissen zu halten.
Die Frankfurter Ausländerbehörde vereinfacht mit einer neuen Handreichung das Ausländerrecht, um ausländische Fachkräfte in Arbeitsverhältnissen zu halten.
Die Frankfurter Ausländerbehörde hat eine neue Handreichung für Personalstellen veröffentlicht, um das komplexe Ausländerrecht zu entwirren. Ziel ist es, präventiv gegen die vorzeitige Beendigung von Arbeitsverhältnissen ausländischer Fachkräfte vorzugehen. Ein häufiges Missverständnis ist beispielsweise, dass Fachkräfte ihre Arbeit nicht fortsetzen dürfen, wenn der Aufenthaltstitel in Bearbeitung ist - dies ist jedoch nicht der Fall, sofern die Verlängerung rechtzeitig beantragt wurde, erklärt Norbert Euler, Leiter der Behörde. Die 24-seitige Broschüre in einfacher Sprache adressiert häufig gestellte Fragen und ist online verfügbar, um sie regelmäßig zu aktualisieren. Stefan Schnellert-Ji, Abteilungsleiter Arbeitsaufenthalte, betont die Abkehr von der Behördensprache, um die Informationsvermittlung zu verbessern. Die FAZ berichtet, dass die Handreichung mit Grafiken und Links angereichert ist, um Personalabteilungen und Unternehmen bei der Integration ausländischer Arbeitskräfte zu unterstützen.
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