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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
18.06.2025
Strenge Prüfungen für ausländische Pflegekräfte: Bundesregierung klärt auf
Die Bundesregierung bestätigt strenge Prüfungen für ausländische Pflegekräfte, inklusive Dokumentverifikation und Plausibilitätskontrollen in den Herkunftsstaaten.
Die Bundesregierung bestätigt strenge Prüfungen für ausländische Pflegekräfte, inklusive Dokumentverifikation und Plausibilitätskontrollen in den Herkunftsstaaten.
Die Bundesregierung hat bestätigt, dass die Qualifikationen von eingewanderten ausländischen Mitarbeitern in Gesundheitsberufen umfassend geprüft werden. Laut der Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe (GfG) erfolgt die Verifikation nicht nur anhand von Dokumenten, sondern auch durch Kontakte zu Behörden in den Herkunftsstaaten, um die Plausibilität der Dokumente zu gewährleisten. 2024 wurden 3.350 Echtheitsprüfungen durchgeführt, dabei fünf gefälschte Zeugnisse identifiziert. Die zuständigen Anerkennungsstellen der Länder übernehmen die fachliche Prüfung im Berufszulassungsverfahren. Dies umfasst die Echtheitsprüfung von Urkunden, die im Visumverfahren durch Dokumentenberater der Bundespolizei durchgeführt wird. Bei Zweifeln werden Sicherheitsbehörden einbezogen. Die Gleichwertigkeitsprüfung umfasst wesentliche Fertigkeiten und Kenntnisse, bei Bedarf sind Lehrgänge oder Prüfungen zu absolvieren. Seit 2022 wird das Wachstum in der Pflege von ausländischen Fachkräften getragen. Die Informationen entstammen einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.
Leopoldina fordert Prävention statt Behandlung von Alterskrankheiten
Leopoldina ruft zu Prävention statt Behandlung von Alterskrankheiten auf und fordert Kurswechsel für gesündere Lebensjahre in der alternden Gesellschaft.
Leopoldina ruft zu Prävention statt Behandlung von Alterskrankheiten auf und fordert Kurswechsel für gesündere Lebensjahre in der alternden Gesellschaft.
Einen Paradigmenwechsel in der Medizin und den Praxen fordert die Leopoldina, wie auf aerztezeitung.de berichtet wird. Es wird dazu aufgerufen, dass Ärzte, die Forschung und die Pharmaindustrie Alterskrankheiten nicht nur behandeln, sondern aktiv verhindern sollen. Dieses Diskussionspapier der Wissenschaftler betont die Notwendigkeit, in der Versorgung einen Kurswechsel einzuleiten, um der alternden Bevölkerung gerecht zu werden und langfristig gesündere Lebensjahre zu ermöglichen. Die Umsetzung dieser Forderungen könnte weitreichende Auswirkungen auf bestehende medizinische Praktiken und die strategische Ausrichtung von Gesundheitsdiensten haben.
GKV begrenzt Erstattung für honighaltige Wundversorgung bis Dezember
Die GKV beschränkt bis Dezember die Erstattung für honighaltige Wundbehandlung, fordert Nutzennachweis für Hersteller, berichtet die 'Ärzte Zeitung'.
Die GKV beschränkt bis Dezember die Erstattung für honighaltige Wundbehandlung, fordert Nutzennachweis für Hersteller, berichtet die 'Ärzte Zeitung'.
Auch die Wundversorgung mit Honig oder honighaltigen Auflagen unterliegt jetzt der limitierten Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bis Anfang Dezember, wie die 'Ärzte Zeitung' berichtet. Dies geht aus einem aktuellen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hervor. Hersteller müssen für ihre Produkte einen Nutzennachweis erbringen, um eine einfache Einstufung als Verbandmittel zu erreichen.
BMG plant Lachgas-Verbot für Minderjährige und stärkt Pflegekompetenz
BMG plant Lachgas-Verbot für Minderjährige und stärkt mit neuen Gesetzen die Pflegekompetenz durch erweiterte Befugnisse für Pflegefachpersonen.
BMG plant Lachgas-Verbot für Minderjährige und stärkt mit neuen Gesetzen die Pflegekompetenz durch erweiterte Befugnisse für Pflegefachpersonen.
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) plant ein Verkaufsverbot von Lachgas an Minderjährige. Die Ressortchefin Nina Warken (CDU) beabsichtigt, Distickstoffmonoxid als neue Anlage zum Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) aufzunehmen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Wiedereinführung des Gesetzes zur Stärkung der Pflegekompetenz, das Pflegefachpersonen erweiterte Befugnisse erteilt hätte, die bislang Ärzten vorbehalten waren. Auch das Gesetz zur bundeseinheitlichen Pflegefachassistenzausbildung soll wieder in den Prozess eingebracht werden. Weitere Vorhaben, wie die Reformen der Notfall- und Rettungsdienste sowie der Lebendorganspende, sind noch nicht terminiert. Die Quelle dieser Information ist die „Ärzte Zeitung“.
Pflegeversicherung: Thorsten Schumacher fordert dringend Reformen
Thorsten Schumacher fordert angesichts steigender Kosten und Überalterung dringende Reformen der Pflegeversicherung – Prävention und Integration als Schlüssel.
Thorsten Schumacher fordert angesichts steigender Kosten und Überalterung dringende Reformen der Pflegeversicherung – Prävention und Integration als Schlüssel.
Im Januar 1995 wurde die soziale Pflegeversicherung eingeführt, die nun selbst in die Jahre gekommen und reformbedürftig erscheint. Thorsten Schumacher, der damals beratend für eine Kasse tätig war, reflektiert im Gespräch mit der Ärzte Zeitung die Entwicklung seit Einführung der Versicherung und gibt zugleich einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen. Schumacher sieht dringenden Reformbedarf angesichts steigender Pflegekosten und einer alternden Gesellschaftsstruktur. Die Ärzte Zeitung weist auf Schumachers Einschätzungen hin, wonach die bisherige Struktur der Pflegeversicherung zunehmend den aktuellen Anforderungen nicht mehr gewachsen ist. Reformvorschläge umfassen unter anderem eine verstärkte Integration von privaten und staatlichen Angeboten sowie eine stärkere Fokussierung auf Prävention. Diese Punkte schildert Schumacher als wesentliche Schritte, um die Pflegeversicherung zukunftsfähig zu machen.
Pflegeversicherung vor Krise: Siemens-BKK-Chefin fordert Reformen
Siemens-BKK-Chefin Dr. Demmler warnt vor Pflegeversicherungskrise und fordert sofortige finanzielle Hilfen und strukturelle Reformen.
Siemens-BKK-Chefin Dr. Demmler warnt vor Pflegeversicherungskrise und fordert sofortige finanzielle Hilfen und strukturelle Reformen.
Die Vorstandsvorsitzende der Siemens Betriebskrankenkasse, Dr. Gertrud Demmler, sieht die soziale Pflegeversicherung an einem kritischen Punkt. Sie betont die Notwendigkeit kurzfristiger finanzieller Unterstützung sowie langfristiger Strukturreformen. Die derzeitige Situation erfordere schnelle Maßnahmen, um die Herausforderungen der sozialen Pflegeversicherung zu bewältigen. Weitere Details zu Dr. Demmlers Ansichten und Vorschlägen sind im vollständigen Beitrag der Ärzte Zeitung nachzulesen.
SBK-Chefin: Pflegeversicherung braucht dringende Finanz- und Strukturreformen
Die SBK-Chefin fordert dringend Finanzspritzen und Strukturreformen für die Pflegeversicherung, um die Trennung von ambulanter und stationärer Pflege zu überwinden.
Die SBK-Chefin fordert dringend Finanzspritzen und Strukturreformen für die Pflegeversicherung, um die Trennung von ambulanter und stationärer Pflege zu überwinden.
Die Vorstandsvorsitzende der Siemens Betriebskrankenkasse, Dr. Gertrud Demmler, sieht die soziale Pflegeversicherung an einem Scheideweg. Es seien kurzfristige Finanzspritzen nötig, mittelfristig aber auch echte Strukturreformen. Dr. Demmler betont die Notwendigkeit eines neuen Leistungs- und Vertragsrechts, um die derzeitige strikte Trennung zwischen ambulanter und stationärer Pflege zu überwinden. Sie kritisiert, dass Kranken- und Pflegeversicherungen nicht ausreichend verzahnt seien, obwohl die Grenzen zunehmend fließen. Die SBK-Chefin fordert von der neuen Gesundheitsministerin, Nina Warken, schnelle Soforthilfen und die ausstehenden Rückzahlungen aus der Corona-Pandemie, um das System stabilisieren zu können. Gleichzeitig mahnt sie an, dass keine weitere Wahlperiode ungenutzt verstreichen dürfe, um die dringend benötigten Reformen in der Pflegeversicherung zu implementieren, berichtet die "Ärzte Zeitung".
CDU-Wirtschaftsrat fordert Reformen: Soziale Marktwirtschaft in der Pflege
Der CDU-Wirtschaftsrat fordert mit seinem Reformpapier eine stärkere Soziale Marktwirtschaft in der Pflege durch Flexibilisierung, Deregulierung und Eigenvorsorge.
Der CDU-Wirtschaftsrat fordert mit seinem Reformpapier eine stärkere Soziale Marktwirtschaft in der Pflege durch Flexibilisierung, Deregulierung und Eigenvorsorge.
Der Wirtschaftsrat der CDU hat ein Positionspapier veröffentlicht, das umfangreiche Reformvorschläge für die Pflege in Deutschland enthält. Laut der Quelle aerztezeitung.de wird eine stärkere Soziale Marktwirtschaft in der Pflege angestrebt. In dem Papier werden Flexibilisierung, Deregulierung und Eigenvorsorge als Schlüsselbetonungen genannt. Der Wirtschaftsrat vertritt die Ansicht, dass das aktuelle Vergütungssystem durch ein integrativeres Finanzierungsmodell abgelöst werden sollte, bei dem Fachleistungsstunden pro Tag je nach Pflegebedarf festgelegt werden. Diese Stunden sollen jährlich neu zwischen Leistungserbringern und Pflegekassen verhandelt werden. Zudem empfiehlt das Papier, anstelle starrer Budgets flexible Zeitbudgets für Pflegebedürftige einzuführen. Besonders in der ambulanten Pflege wird auf steigende Kosten hingewiesen, und es werden neue Lösungsansätze vorgeschlagen, darunter die Umwidmung von Mitteln zu Präventionszwecken. Die Deregulierung im Pflegebereich und mehr Eigenvorsorge werden als notwendig erachtet, um die finanzielle Belastung des Staates zu reduzieren.
Bundesrechnungshof kritisiert Milliarden-Sonderzahlungen an Kliniken
Der Bundesrechnungshof kritisiert milliardenschwere Sonderzahlungen an Kliniken während der Pandemie als unwirtschaftlich und überdimensioniert.
Der Bundesrechnungshof kritisiert milliardenschwere Sonderzahlungen an Kliniken während der Pandemie als unwirtschaftlich und überdimensioniert.
Fünf Jahre nach dem Beginn der Pandemie hat sich das Management von Post-COVID-Patienten begonnen zu etablieren, auch wenn vieles noch unklar ist. Eine multidisziplinäre Betreuung wird als notwendig erachtet, wobei eine pauschale Verteufelung von Rehabilitationsmaßnahmen als unangebracht gilt. Der Bundesrechnungshof kritisierte in einem Bericht an den Haushaltsausschuss die in der Pandemie an Krankenhäuser gezahlten Sonderzahlungen in Höhe von 3,1 Milliarden Euro als unwirtschaftlich und überdimensioniert. Besonders Long-COVID-Patienten bedürfen einer angepassten Rehabilitation, bei der Phänomene wie die Post-Exertional Malaise, die nach körperlicher Belastung auftritt, berücksichtigt werden müssen. Diese Informationen stammen aus einem Bericht auf „aerztezeitung.de“ vom 16. Juni 2025.
Gleichgewichtsprobleme als Früherkennungssignal für Alzheimerdemenz?
Gleichgewichtsprobleme könnten frühes Warnsignal für Alzheimer sein, wie eine britische Studie nahelegt. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Gleichgewichtsprobleme könnten frühes Warnsignal für Alzheimer sein, wie eine britische Studie nahelegt. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Vestibuläre Störungen könnten ein zusätzliches Warnsignal für eine Alzheimerdemenz darstellen. Dies legt eine Analyse der britischen Biobank-Kohorte nahe, die eine signifikant höhere Prävalenz von Alzheimer bei Menschen mit Gleichgewichtsproblemen aufzeigt. Offenbar führt ein schwacher vestibulärer Input zu einem schnelleren Schrumpfen des Hippocampus. Diese Erkenntnisse könnten zukünftig wichtige Ansätze für die Früherkennung von Alzheimer liefern. (Quelle: Ärzte Zeitung)
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