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Medizin, Gesundheit und Prävention
10.12.2025
Anstieg schwerer Listerieninfektionen in Europa erwartet
Ein EU-Bericht warnt vor einem Anstieg schwerer Listerieninfektionen in Europa durch veränderte Ernährungsgewohnheiten und eine alternde Bevölkerung.
Ein EU-Bericht warnt vor einem Anstieg schwerer Listerieninfektionen in Europa durch veränderte Ernährungsgewohnheiten und eine alternde Bevölkerung.
Veränderte Ernährungsgewohnheiten und eine alternde Bevölkerung könnten zu einem Anstieg schwerer Listerieninfektionen in Europa beitragen. Dies berichtet die "Ärzte Zeitung" unter Berufung auf einen EU-Bericht, der lebensmittelbedingte Infektionen untersucht.
Krankenkassen drängen auf digitale Transformation im Gesundheitswesen
Krankenkassen fordern umfassende Digitalisierung des Gesundheitswesens mit Fokus auf Patienten, während Kritiker vor Ausschluss der Ärzteschaft warnen.
Krankenkassen fordern umfassende Digitalisierung des Gesundheitswesens mit Fokus auf Patienten, während Kritiker vor Ausschluss der Ärzteschaft warnen.
Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland fordern eine umfassende digitale Transformation des Gesundheitswesens, die auf Patientinnen und Patienten ausgerichtet ist. In einem Strategiepapier des GKV-Spitzenverbandes wird die elektronische Patientenakte (ePA) als „Herzstück eines digitalen Versorgungsökosystems“ hervorgehoben. Mit KI-gestützten Analysen und interoperablen Systemen sollen die Qualität, Sicherheit und der Service verbessert werden. Kritiker warnen jedoch, darunter die Digitalisierungsexpertin Professorin Sylvia Thun, dass die Ärzteschaft bei dieser Entwicklung weitgehend außen vorbleibt, während die Krankenkassen Zugang zu Versorgungsdaten erhalten und eigene Algorithmen entwickeln dürfen. Thun betont, dass eine datengetriebene Versorgung nur dann effektiv sein kann, wenn auch die medizinischen Fachkräfte Zugang zu den gleichen Entscheidungsgrundlagen haben. Die Ärzte Zeitung berichtet, dass ohne diese Klarheit die Fortschritte der Digitalisierung an den klinischen Realitäten vorbeigehen könnten.
CDU-Politiker Müller leitet Digitalisierung im Gesundheitsministerium
Philipp Müller von der CDU übernimmt die Schlüsselrolle in der Digitalisierung des Gesundheitsministeriums und treibt Projekte wie die elektronische Patientenakte voran.
Philipp Müller von der CDU übernimmt die Schlüsselrolle in der Digitalisierung des Gesundheitsministeriums und treibt Projekte wie die elektronische Patientenakte voran.
Der CDU-Politiker Philipp Müller übernimmt die Leitung der Abteilung „Digitalisierung und Innovation“ im Bundesgesundheitsministerium. Diese Position gilt als Schlüsselstelle für die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Damit steht Müller vor der Aufgabe, Projekte wie die Telematikinfrastruktur und die elektronische Patientenakte voranzutreiben. Laut der "Ärzte Zeitung" wird erwartet, dass er sich den Herausforderungen in einem sich ständig wandelnden digitalen Umfeld stellt und die Digitalisierung des Gesundheitsbereichs weiterentwickelt. Kritiker befürchten allerdings, dass hierbei medizinische Fachkräfte nicht ausreichend einbezogen werden.
GKV fordert digitale Vernetzung: ePA als Schlüssel zur Gesundheitsreform
Die Krankenkassen fordern Digitalisierung: Die elektronische Patientenakte soll das zentrale Element für ein vernetztes Gesundheitswesen werden.
Die Krankenkassen fordern Digitalisierung: Die elektronische Patientenakte soll das zentrale Element für ein vernetztes Gesundheitswesen werden.
Die gesetzlichen Krankenkassen setzen sich für eine umfassende digitale Transformation des Gesundheitswesens ein, die vor allem patientenzentriert und datengestützt erfolgen soll. Der GKV-Spitzenverband formulierte diese Vision in einem Strategiepapier, das auf der jüngsten Sitzung des Verwaltungsrats vorgestellt wurde. Demzufolge soll die elektronische Patientenakte (ePA) das zentrale Element eines digitalen Versorgungsökosystems werden. Dr. Susanne Wagenmann, Vorsitzende des Verwaltungsrats, bezeichnete Digitalisierung als Innovationsmotor für eine moderne Gesundheitsversorgung. Sie fordert eine umfassende digitale Vernetzung und die Weiterentwicklung der ePA. Uwe Klemens, ebenfalls vom GKV-Spitzenverband, unterstrich die Notwendigkeit weitergehender gesetzlicher Grundlagen für personalisierte Versorgungsangebote. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass die Ärzteschaft bei der Nutzung der Versorgungsdaten außen vor bleiben könnte, was die Balance innerhalb des Gesundheitssystems gefährden könnte, so die Quelle 'Ärzte Zeitung'.
CDU-Politiker Müller leitet Digitalisierung im Gesundheitsministerium
CDU-Politiker Philipp Müller übernimmt die Leitung der Digitalisierung im Gesundheitsministerium, um den digitalen Fortschritt im Gesundheitswesen zu gestalten.
CDU-Politiker Philipp Müller übernimmt die Leitung der Digitalisierung im Gesundheitsministerium, um den digitalen Fortschritt im Gesundheitswesen zu gestalten.
Philipp Müller, CDU-Politiker, übernimmt Leitung der Abteilung "Digitalisierung und Innovation" im Bundesgesundheitsministerium. Eine bedeutende Aufgabe, da er sich mit zentralen Themen wie Patientenakte und Telematikinfrastruktur befassen wird. Müller steht vor der Herausforderung, den digitalen Fortschritt im Gesundheitswesen zu gestalten und die notwendigen Innovationen voranzutreiben. Wie die "Ärzte Zeitung" berichtete, wird diese Abteilung eine zentrale Rolle bei der digitalen Transformation des Gesundheitssektors einnehmen. Die Erwartungen an Müller sind hoch, insbesondere bei der Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben, die sowohl für die Verbesserung der medizinischen Versorgung als auch für die Effizienzsteigerung des Gesundheitswesens entscheidend sind. Führungskräfte in Altenheimen, Pflegediensten und Fachkräfte aus der Pflege dürften gleichermaßen gespannt auf die Entwicklungen blicken, da diese auch Auswirkungen auf digitale Patientenakten und vernetzte Pflegesysteme haben könnten.
Grippewelle droht heftig zu werden: Impfbereitschaft bleibt niedrig
Deutschland droht eine heftige Grippewelle, während die Impfbereitschaft niedrig bleibt. Andere Länder machen es besser und erzielen höheren Schutz.
Deutschland droht eine heftige Grippewelle, während die Impfbereitschaft niedrig bleibt. Andere Länder machen es besser und erzielen höheren Schutz.
Die Grippewelle in Deutschland droht in diesem Jahr besonders heftig auszubrechen. Während die Zahl der Influenzakranken bereits gestiegen ist, stellt sich die Frage, warum sich in Deutschland so wenige Menschen impfen lassen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet. In anderen Ländern sei die Impfbereitschaft höher, was den dortigen Schutz vor schwerer Erkrankung verbessert. Influenzaviren verändern sich immer wieder und fordern das menschliche Immunsystem somit jährlich aufs Neue heraus. Trotz der regelmäßigen Wiederkehr der Grippewelle überraschen solche Entwicklungen kaum in einem Land, in dem die Impfskepsis zunimmt. Die FAZ fragt sich, warum der Schutzmechanismus der Impfung hierzulande so zögerlich angenommen wird.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
08.12.2025
Bundesqualitätsbericht 2025: Stabile Qualität in Krankenhäusern und Praxen
Der Bundesqualitätsbericht 2025 bestätigt: Krankenhäuser und Praxen halten ein stabiles Qualitätsniveau trotz zunehmender Ambulantisierung der Versorgung.
Der Bundesqualitätsbericht 2025 bestätigt: Krankenhäuser und Praxen halten ein stabiles Qualitätsniveau trotz zunehmender Ambulantisierung der Versorgung.
Der aktuelle Bundesqualitätsbericht des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) zeigt für das Jahr 2025 ein stabiles Qualitätsniveau in Krankenhäusern und Arztpraxen, berichtet die Webseite der AOK. Die externen, einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherungsmaßnahmen liegen in fast allen Verfahren innerhalb des angestrebten Qualitätsniveaus, trotz unterschiedlicher Ausprägungen in den Ergebnissen. Der Bericht hebt auch die zunehmende Ambulantisierung der Versorgung hervor. Zudem feiert der „Qualitätsreport“ nach mehreren Jahren Pause sein Comeback, indem er die Ergebnisse kompakt für die Öffentlichkeit, Patienten, die Politik sowie Krankenhäuser und Arztpraxen zusammenfasst. Grundlage des Berichts sind die 15 Qualitätssicherungsverfahren aus der "Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung" (DeQS-RL) auf Bundesebene.
Geriatrische Expertise essenziell bei COPD-Versorgung im Alter
Geriatrische Kenntnisse sind entscheidend bei der Versorgung älterer COPD-Patienten, da sie helfen, Begleiterkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Geriatrische Kenntnisse sind entscheidend bei der Versorgung älterer COPD-Patienten, da sie helfen, Begleiterkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Die Versorgung älterer Menschen mit COPD stellt eine komplexe Herausforderung dar. Oft sind diese Patienten von weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Dysphagie, Sarkopenie, Malnutrition, kognitiven Beeinträchtigungen und Gebrechlichkeit betroffen. Gerade im hohen Alter ist es wichtig, diese Begleiterkrankungen mithilfe gezielter Beobachtungen und einfacher Tests zu identifizieren. So können geriatrische Grundkenntnisse die Behandlung und Betreuung älterer COPD-Patienten erheblich erleichtern. Dies unterstreicht die aktuelle Berichterstattung der Ärzte Zeitung.
COPD bei Älteren: Mehr Fokus auf Begleiterscheinungen gefordert
Mehr Fokus auf COPD-Begleiterscheinungen: Experten fordern genauere Diagnosen bei älteren Patienten zur Verbesserung von Lebensqualität und Therapieansätzen.
Mehr Fokus auf COPD-Begleiterscheinungen: Experten fordern genauere Diagnosen bei älteren Patienten zur Verbesserung von Lebensqualität und Therapieansätzen.
Die Versorgung älterer Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) stellt das Gesundheitssystem vor erhebliche Herausforderungen. Häufig begleiten Dysphagie, Sarkopenie, Malnutrition, kognitive Beeinträchtigungen und Frailty die Erkrankung, und diese Begleiterscheinungen erhalten in den Leitlinien bisher wenig Aufmerksamkeit. Medizinexperten betonen die Wichtigkeit, bei betagten COPD-Patienten gezielt nach diesen Symptomen zu suchen. Einfache Tests können hierbei wertvolle diagnostische Hinweise liefern. Langfristig könnte eine stärkere Berücksichtigung dieser Faktoren die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und zur Optimierung der Therapieansätze führen (Quelle: aerztezeitung.de).
Hochdosis-Grippeimpfstoff senkt Krankenhausaufenthalte bei Senioren
Senioren profitieren von Hochdosis-Grippeimpfstoff: Studie belegt weniger Krankenhausaufenthalte im Vergleich zur Standardimpfung.
Senioren profitieren von Hochdosis-Grippeimpfstoff: Studie belegt weniger Krankenhausaufenthalte im Vergleich zur Standardimpfung.
Eine Studie zeigt, dass die Impfung älterer Menschen mit einem Hochdosis-Grippeimpfstoff im Vergleich zu einem Standardimpfstoff das Risiko für Krankenhausaufenthalte reduziert. Der Bericht stammt von aerztezeitung.de und hebt die Bedeutung dieser Impfung speziell für Senioren hervor, um die Rate stationärer Behandlungen zu senken.
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