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Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
31.03.2025
Bundesärztekammer unterstützt Primärarztsystem: Effizienz im Fokus
Die Bundesärztekammer befürwortet ein Primärarztsystem für effizientere Patientenversorgung, doch laut Präsident Reinhardt sind noch Fragen offen.
Die Bundesärztekammer befürwortet ein Primärarztsystem für effizientere Patientenversorgung, doch laut Präsident Reinhardt sind noch Fragen offen.
Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, befürwortet den Vorschlag der Koalitionäre für ein „verbindliches Primärarztsystem“, das den Hausarzt als erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem einführen soll. Reinhardt unterstützt die Idee, jedoch bleiben aus seiner Sicht noch einige Fragen offen. Diese Initiative zielt darauf ab, den Zugang zu medizinischer Versorgung zu strukturieren und effizienter zu gestalten. Fachkreise und Interessierte aus dem Gesundheitswesen sollten diese Entwicklungen aufmerksam verfolgen, um mögliche Auswirkungen auf die Versorgungssituation einschätzen zu können. Laut einem Bericht der „Ärzte Zeitung“ ist die Einführung eines solchen Systems Teil einer größeren Reformdiskussion im Gesundheitswesen.
Biologika mindern Infektionsrisiko bei älteren Psoriasis-Patienten
Biologika könnten das Infektionsrisiko bei älteren Psoriasis-Patienten senken, zeigt eine kanadische Studie und bietet so eine vielversprechende Therapiemöglichkeit.
Biologika könnten das Infektionsrisiko bei älteren Psoriasis-Patienten senken, zeigt eine kanadische Studie und bietet so eine vielversprechende Therapiemöglichkeit.
Die erhöhte Infektionsgefahr unter systemischen Psoriasistherapien ist für ältere Menschen besonders relevant. Einer Kohortenstudie aus Kanada zufolge könnten neuere Biologika diesbezüglich eine gute Wahl für sie darstellen. Die Quelle dieser Informationen ist die Ärzte Zeitung.
Bayerische Kassenärzte fordern Aufschub für elektronische Patientenakte
Bayerns Kassenärzte fordern Aufschub der elektronischen Patientenakte wegen technischer und datenschutzrechtlicher Bedenken.
Bayerns Kassenärzte fordern Aufschub der elektronischen Patientenakte wegen technischer und datenschutzrechtlicher Bedenken.
Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns hat sich dafür ausgesprochen, den Starttermin für die elektronische Patientenakte (ePA) auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Trotz des ursprünglichen Ziels, die ePA bundesweit auszurollen, sieht die KV Bayerns derzeit noch viele ungeklärte Punkte, die einem erfolgreichen Start entgegenstehen könnten. Besonders die technischen Herausforderungen und datenschutzrechtlichen Bedenken seien laut Vertretern der KV Bayerns noch nicht ausreichend adressiert worden. Diese Stellungnahme kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Vorbereitungen für die Einführung der ePA auf Hochtouren liefen und der Druck auf den Gesundheitssektor, digitale Lösungen voranzutreiben, stetig zunimmt. Die Quelle dieser Informationen ist die Ärzte Zeitung.
EMA lehnt Alzheimer-Medikament Donanemab wegen Sicherheitsbedenken ab
Die EMA verweigert die Zulassung von Donanemab gegen Alzheimer in der EU wegen Sicherheitsbedenken über Hirnödeme und Mikroblutungen.
Die EMA verweigert die Zulassung von Donanemab gegen Alzheimer in der EU wegen Sicherheitsbedenken über Hirnödeme und Mikroblutungen.
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat empfohlen, den Amyloid-Antikörper Donanemab nicht zur Therapie von Alzheimer in der EU zuzulassen. Diese Entscheidung basiert auf Bedenken hinsichtlich eines erhöhten Risikos für Hirnödeme und Mikroblutungen, die im Zusammenhang mit der Behandlung auftreten können. Die EMA unterstützt somit die Sicherheit der Patienten, indem sie eine fundierte Risikoabwägung trifft und potenzielle Gefahren ausschließt. Diese Information stammt aus einem Bericht der "Ärzte Zeitung".
Pflegebereich verliert 62 Mio. Euro: KI soll Abrechnungsbetrug bekämpfen
Ein Schaden von 200 Mio. Euro durch Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen führt zu verstärktem KI-Einsatz, um Missbrauch insbesondere im Pflegebereich einzudämmen.
Ein Schaden von 200 Mio. Euro durch Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen führt zu verstärktem KI-Einsatz, um Missbrauch insbesondere im Pflegebereich einzudämmen.
In den Jahren 2022 und 2023 ist den Krankenkassen durch Fehlverhalten im Gesundheitswesen ein Schaden von rund 200 Millionen Euro entstanden, berichtet der GKV-Spitzenverband in einem neuen Bericht. Hauptursachen sind Luftbuchungen und Urkundenfälschung. Die Zahl professionell gefälschter Papierrezepte hat in diesem Zeitraum stark zugenommen. Dies könnte sich durch die konsequente Einführung des eRezeptes ändern. Der Pflegebereich steht mit einem Schaden von über 62 Millionen Euro im Fokus, wobei nur ein Drittel der Forderungen gesichert werden konnte. Besonders betroffen sind die Bereiche der Arznei- und Verbandmittel, die mit fast 86 Millionen Euro den größten finanziellen Schaden verzeichnen. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird als Möglichkeit betrachtet, solche kriminellen Machenschaften effektiver zu bekämpfen. Der GKV-Spitzenverband betont die Notwendigkeit, neue technologische Möglichkeiten zur zentralen Analyse von Abrechnungsdaten zu nutzen, um Fehlverhalten systematisch aufzudecken. Quelle: aerztezeitung.de.
Pflegebereich: 62 Mio. Euro Schaden durch Betrug bei Krankenkassen
Pflegebetrug kostet Krankenkassen 62 Mio. Euro und belastet das Gesundheitssystem schwer. Künstliche Intelligenz könnte helfen, den Trend zu stoppen.
Pflegebetrug kostet Krankenkassen 62 Mio. Euro und belastet das Gesundheitssystem schwer. Künstliche Intelligenz könnte helfen, den Trend zu stoppen.
In den Jahren 2022 und 2023 sind den gesetzlichen Krankenkassen Schäden in Höhe von etwa 200 Millionen Euro entstanden. Diese Zahlen gehen aus dem aktuellen Bericht des GKV-Spitzenverbandes hervor, der am Freitag veröffentlicht wurde. Hauptursachen sind Luftbuchungen und Urkundenfälschungen, insbesondere bei Rezepten. Bereits im Berichtszeitraum 2020/2021 betrugen die Schäden 132 Millionen Euro. Nach einem Rückgang zu Beginn der Corona-Pandemie stiegen die Zahlen in der zweiten Hälfte wieder an. Fast die Hälfte der offenen Forderungen konnte jedoch gesichert werden, was einem Anstieg um 35 Prozent entspricht, wie der GKV-Spitzenverband betont. Dr. Martin Krasney vom GKV-Spitzenverband hebt hervor, dass Millionenbeträge, die durch Fehlverhalten verloren gehen, gleichzeitig der medizinischen Versorgung fehlen. Der Pflegebereich bleibt mit Schäden von über 62 Millionen Euro ein kritischer Punkt. Die Verwendung von Künstlicher Intelligenz zur Betrugserkennung könnte hier zukünftig Abhilfe schaffen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Anpassung der Kostenpauschale wegen steigender Vakuummaterialpreise
Wegen gestiegener Vakuummaterialpreise wird die Kostenpauschale angepasst, um finanzielle Engpässe bei Gesundheitsdienstleistern zu lindern, so die Ärzte Zeitung.
Wegen gestiegener Vakuummaterialpreise wird die Kostenpauschale angepasst, um finanzielle Engpässe bei Gesundheitsdienstleistern zu lindern, so die Ärzte Zeitung.
Weil die Preise für Verbrauchsmaterialien bei der Vakuumversiegelung stark gestiegen sind, hat der Bewertungsausschuss eine Anpassung der Kostenpauschale für die Sachkosten beschlossen, berichtet die Ärzte Zeitung. Diese Entscheidung kommt als Reaktion auf die erheblichen Preissteigerungen, die die Anbieter und Einrichtungen, die solche medizinischen Geräte verwenden, belasten. Die Erhöhung der Pauschalen zielt darauf ab, die finanziellen Engpässe zu lindern und die wirtschaftliche Belastung für Gesundheitsdienstleister zu verringern. Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser müssen sich darauf einstellen, dass steigende Materialkosten auch ihre Budgetplanung beeinflussen könnten.
Brandenburgs Pflegeheime empört über Rettungseinsatz-Gebühren
Brandenburgs Pflegeheime entsetzt über Rettungseinsatz-Gebühren, die finanzielle Belastung für Einrichtungen und ihre Bewohner erhöhen. Spitzengespräch geplant.
Brandenburgs Pflegeheime entsetzt über Rettungseinsatz-Gebühren, die finanzielle Belastung für Einrichtungen und ihre Bewohner erhöhen. Spitzengespräch geplant.
Wohlfahrtsverbände in Brandenburg zeigen sich entsetzt über die aktuellen Zustände bei Rettungseinsätzen: Nach Anforderung eines Rettungswagens erhalten Pflegeheime und ähnliche Einrichtungen Gebührenbescheide. Andreas Kaczynski, Sprecher der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege, bezeichnet dies als unhaltbar. Besonders anfällige Gruppen, wie Ältere oder Menschen mit Beeinträchtigungen, seien betroffen, da sie sich ärztliche Hilfe womöglich nicht leisten können. Die Verunsicherung durch unklare Kostenträger sei groß, so Kaczynski laut Ärzte Zeitung. Behörden sollen bereits erteilte Bescheide zurücknehmen. Ein Spitzengespräch mit Ministerpräsident Dietmar Woidke und Gesundheitsministerin Britta Müller ist für Freitag geplant, um diese Situation zu klären.
Nuvaxovid-Impfstoff ab 1. Mai 2025 nicht mehr verfügbar in Deutschland
Der Nuvaxovid-Impfstoff ist ab dem 1. Mai 2025 in Deutschland nicht mehr erhältlich, alle Restbestände sollen entsorgt werden. Alternativen stehen bereit.
Der Nuvaxovid-Impfstoff ist ab dem 1. Mai 2025 in Deutschland nicht mehr erhältlich, alle Restbestände sollen entsorgt werden. Alternativen stehen bereit.
Der proteinbasierte COVID-19-Impfstoff Nuvaxovid JN.1® wird ab dem 1. Mai 2025 in Deutschland nicht mehr verfügbar sein. Das berichtet die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in ihren Praxisnachrichten und beruft sich auf Informationen des Zentrums für Pandemie-Impfstoffe und -Therapeutika am Paul-Ehrlich-Institut (ZEPAI). Alle Chargen des Impfstoffs erreichen spätestens am 30. April das Ende ihrer Haltbarkeitsdauer. Eine weitere Verwendung des an die Omikron-Variante JN.1 angepassten Vakzins sei danach nicht mehr möglich, teilte ZEPAI mit. Eventuell noch vorhandene Dosen in Arztpraxen sollten fachgerecht entsorgt werden. Als Alternative steht weiterhin das Omikron-angepasste Impfstoffangebot von BioNTech/Pfizer bereit. Ob Nuvaxovid JN.1® in der Impfsaison 2025/2026 wieder zur Verfügung steht, ist noch unklar, meldet die Ärzte Zeitung.
Grippe-Impfung schützt auch Herz und Hirn, so Sanofi-Veranstaltung
Die Grippe-Impfung schützt nicht nur vor Influenza, sondern auch Herz und Hirn, erklärte eine Sanofi-Veranstaltung und erweitert damit den Nutzen der Impfung.
Die Grippe-Impfung schützt nicht nur vor Influenza, sondern auch Herz und Hirn, erklärte eine Sanofi-Veranstaltung und erweitert damit den Nutzen der Impfung.
Die Grippe-Impfung bietet laut einer Veranstaltung von Sanofi neben dem Schutz vor schweren Influenza-Erkrankungen auch Schutz für Herz und Hirn. Dies stellt einen wichtigen Punkt in der Gesundheitskommunikation dar, da der zusätzliche Schutz vor kardiovaskulären und zerebrovaskulären Erkrankungen eine bedeutende Ergänzung zum herkömmlichen Nutzen der Grippe-Impfung darstellt, so berichtet die "Ärzte Zeitung". Die Diskussion um die breite Anwendung und gezielte Empfehlungen der Grippe-Impfung, insbesondere für Risikogruppen, bleibt eine relevante Thematik innerhalb der medizinischen Gemeinschaft.
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