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Medizin, Gesundheit und Prävention
22.05.2025
Chikungunya-Impfstoff für Senioren ab 65 Jahren nicht empfohlen: PEI
PEI rät von Chikungunya-Impfstoff Ixchiq für Senioren ab 65 ab – Kontraindikation nach Vorfällen bei älteren Patienten.
PEI rät von Chikungunya-Impfstoff Ixchiq für Senioren ab 65 ab – Kontraindikation nach Vorfällen bei älteren Patienten.
Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat in einem Rote-Hand-Brief darauf hingewiesen, dass der Chikungunya-Impfstoff Ixchiq bei Personen ab 65 Jahren kontraindiziert ist. Diese Entscheidung folgt auf Berichte über schwerwiegende unerwünschte Ereignisse bei 17 Patienten im Alter von 62 bis 89 Jahren nach der Impfung mit dem ersten zugelassenen Chikungunya-Impfstoff. Das PEI empfiehlt daher vorerst keine Immunisierung dieser Altersgruppe. Weitere Details und Hintergründe sind nur für registrierte Nutzer auf der Webseite der Ärzte Zeitung zugänglich, wie die Quelle berichtet.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
22.05.2025
Gutachten zu Arzneimittelpreisen: Balance zwischen Zugang und Kosten
Gutachten fordert fairen Zugang zu innovativen Arzneimitteln und Kontrolle der Preisentwicklung, um die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren.
Gutachten fordert fairen Zugang zu innovativen Arzneimitteln und Kontrolle der Preisentwicklung, um die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren.
Der Sachverständigenrat Gesundheit und Pflege hat sein neues Gutachten „Preise innovativer Arzneimittel in einem lernenden Gesundheitssystem“ an die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken überreicht. Ministerin Warken betonte, dass bei der Preisbildung von innovativen Arzneimitteln eine Balance erforderlich ist: Die Bevölkerung müsse schnellen Zugang zu neuen Medikamenten erhalten, während der Pharmastandort Deutschland gestärkt werde. Gleichzeitig soll die Preisentwicklung genau beobachtet werden, da die Ausgaben für Arzneimittel in der gesetzlichen Krankenversicherung im letzten Jahr um zehn Prozent gestiegen sind. Man werde sich bemühen, Beitragssatzsteigerungen zu vermeiden. Das Gutachten liefert wertvolle Hinweise hierfür. Weitere Informationen sowie das vollständige Gutachten sind auf der Website des Sachverständigenrats erhältlich.
Warnung nach Nebenwirkungen: Chikungunya-Impfung ab 56 nicht empfohlen
Chikungunya-Impfung ab 56 Jahre nicht empfohlen: Nach Nebenwirkungen bei Älteren gibt es jetzt Warnungen für die Immunisierung in dieser Altersgruppe.
Chikungunya-Impfung ab 56 Jahre nicht empfohlen: Nach Nebenwirkungen bei Älteren gibt es jetzt Warnungen für die Immunisierung in dieser Altersgruppe.
Nach der Einführung des ersten zugelassenen Chikungunya-Virus-Impfstoffs führten schwere unerwünschte Ereignisse bei 17 Personen im Alter von 62 bis 89 Jahren zu einer Warnmeldung, berichtet die Ärztezeitung. Auf Grundlage dieser Ereignisse wird eine Immunisierung ab einem Alter von 56 Jahren derzeit nicht empfohlen. Dies könnte schwerwiegende Auswirkungen auf die Impfstrategie gegen das Chikungunya-Virus in dieser Altersgruppe haben. Solche Entwicklungen sind insbesondere für Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen sowie Führungskräfte in Pflegeeinrichtungen von Bedeutung, um die Sicherheit und das Wohlbefinden älterer Menschen zu gewährleisten.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
22.05.2025
Sachverständigenrat fordert strenge Maßnahmen für Medikamentenpreise
Strengere Preisregeln für Medikamente gefordert: Ein Sachverständigenrat empfiehlt Globalbudgets, um steigende Arzneimittelkosten zu kontrollieren.
Strengere Preisregeln für Medikamente gefordert: Ein Sachverständigenrat empfiehlt Globalbudgets, um steigende Arzneimittelkosten zu kontrollieren.
Der Sachverständigenrat Gesundheit & Pflege empfiehlt der Politik, strengere Maßnahmen zur Preisgestaltung für neue Arzneimittel einzuführen. Ein mögliches, besonders effektives Instrument könnte ein Globalbudget für innovative Medikamente sein. Diese Empfehlungen zielen darauf ab, den steigenden Kosten im Arzneimittelsektor entgegenzuwirken. Der Bericht, der von aerztezeitung.de zitiert wird, hebt die Notwendigkeit hervor, Politikern stärkere Werkzeuge für die Kostenkontrolle zur Verfügung zu stellen. Die potenziellen Veränderungen könnten weitreichende Auswirkungen auf die Pharmabranche und die Preisgestaltung neuer Medikamente haben.
Frühe Spirometrie senkt Sterberisiko bei chronischen Lungenerkrankungen
Frühe Spirometrie vermindert Sterberisiko bei COPD, vor allem bei Frauen und jüngeren Patienten. Experten raten zu frühzeitiger Einbindung in Behandlungspläne.
Frühe Spirometrie vermindert Sterberisiko bei COPD, vor allem bei Frauen und jüngeren Patienten. Experten raten zu frühzeitiger Einbindung in Behandlungspläne.
Erhalten Patienten zu Beginn einer Therapie einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung keine Spirometrie, ist ihr Sterberisiko laut einer Meldung der 'Ärzte Zeitung' deutlich erhöht. Besonders betroffen sind Frauen sowie jüngere und gebrechliche Patienten, die oft schlechtere Chancen auf eine entsprechende Untersuchung haben. Experten betonen die Wichtigkeit der Spirometrie, um das Risiko einer erhöhten Mortalität zu reduzieren, und raten daher dringend dazu, diese Untersuchung frühzeitig in die Therapieplanung einzubeziehen.
Diabetes-Management bei Senioren: Balance statt strikter Kontrolle
Balance statt Kontrolle: Experte rät zu angepasstem Diabetes-Management bei Senioren zur Vermeidung unnötiger Risiken durch übermäßige Medikation.
Balance statt Kontrolle: Experte rät zu angepasstem Diabetes-Management bei Senioren zur Vermeidung unnötiger Risiken durch übermäßige Medikation.
Die strenge Einstellung eines Typ-2-Diabetes bei geriatrischen Patienten kann gefährlich sein, wie Professor Jürgen Bauer aus Heidelberg beim Diabetes-Update 2025 erläuterte. Dennoch sei Polypharmazie nicht per se schlecht. Neuere Antidiabetika könnten selbst bei Gebrechlichkeit indiziert sein. Fachleute aus der Pflege könnten hier wertvolle Hinweise auf die Vorteile und Risiken einer medikamentösen Therapie bei älteren Menschen finden, insbesondere wenn es darum geht, die Balance zwischen notwendiger Blutzuckerkontrolle und der Vermeidung unnötiger Risiken durch zu viele oder unpassende Medikamente zu halten. Die Worte von Bauer unterstreichen die Bedeutung eines ausgewogenen Ansatzes bei der Diabetesbehandlung älterer Patienten und bieten einen wichtigen Impuls für die aktuelle Diskussion um den Einsatz von Polypharmazie. (Quelle: ÄRZTE ZEITUNG)
Regierungskoalition plant umfassendes Kompetenz-Upgrade für Pflegekräfte
Die Regierungskoalition plant ein Kompetenz-Upgrade für Pflegekräfte, um Eigenverantwortung zu stärken und Fachwissen effizient zu nutzen.
Die Regierungskoalition plant ein Kompetenz-Upgrade für Pflegekräfte, um Eigenverantwortung zu stärken und Fachwissen effizient zu nutzen.
Die neue Regierungskoalition in Deutschland plant, das Kompetenz-Upgrade für rund 1,7 Millionen Pflegefachkräfte voranzutreiben. In der vorherigen Legislaturperiode scheiterte ein entsprechender Entwurf aus der Ampelkoalition kurz vor Verabschiedung. CSU-Gesundheitspolitikerin Emmi Zeulner hebt die Bedeutung der Initiative hervor, um der Pflege mehr Eigenverantwortung zu übertragen und das vorhandene Fachwissen besser zu nutzen. Die Koalition aus Union und SPD möchte nicht nur Gesetze zur Pflegekompetenz und zur Pflegeassistenzausbildung zügig umsetzen, sondern auch den neuen Masterabschluss „Advanced Practice Nurse“ einführen. Bernadette Rümmelin vom Katholischen Krankenhausverband Deutschland betont, dass Deutschland mit diesen Pflegegesetzen vor einem Wendepunkt in der Gesundheitsversorgung steht. Weiterhin wird im Koalitionsvertrag ein „kompetenzorientierter Fachpersonaleinsatz“ und die Aufwertung der Pflege im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) angestrebt. Die Informationen stammen aus der Ärzte Zeitung.
Herpesviren erhöhen Alzheimer-Risiko, antivirale Therapie senkt es
Herpesviren erhöhen das Alzheimer-Risiko, aber antivirale Therapie könnte schützend wirken, zeigt eine Auswertung aktueller Patientendaten.
Herpesviren erhöhen das Alzheimer-Risiko, aber antivirale Therapie könnte schützend wirken, zeigt eine Auswertung aktueller Patientendaten.
Eine Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus Typ 1 wird signifikant mit einem erhöhten Risiko für Morbus Alzheimer in Verbindung gebracht. Umgekehrt zeigen antiviral behandelte Personen ein geringeres Erkrankungsrisiko. Diese Befunde deuten darauf hin, dass eine antivirale Therapie potenziell präventive Wirkungen haben könnte. Dies berichtet die "Ärzte Zeitung" basierend auf neuen Evidenzen aus sogenannten "Real-World"-Daten.
Pflegeverband kritisiert Priens Vorschlag zur Unterstützung Angehöriger
Der Pflegeverband kritisiert Priens Vorschlag zur Lohnersatzleistung für pflegende Angehörige als unzureichend und fordert umfassendere Lösungen.
Der Pflegeverband kritisiert Priens Vorschlag zur Lohnersatzleistung für pflegende Angehörige als unzureichend und fordert umfassendere Lösungen.
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe kritisiert den aktuellen Vorstoß von Familienministerin Karin Prien, eine Lohnersatzleistung als Unterstützung für pflegende Angehörige einzuführen. Laut dem Verband greift dieser Vorschlag zu kurz und löst nicht das Kernproblem der strukturellen Überlastung. Stattdessen sei ein anderer, umfassenderer Ansatz erforderlich, um die Herausforderungen in der informellen Pflege wirklich zu adressieren, so berichtet die Ärzte Zeitung. Der Vorstoß von Ministerin Prien soll den größten Pflegedienst Deutschlands – die pflegenden Angehörigen – stützen, doch seitens des Pflegeberufeverbands wird darauf hingewiesen, dass dies lediglich ein kleiner Schritt sei. Weitere Maßnahmen sollten folgen, um eine nachhaltige Verbesserung zu erzielen.
Tanja Machalet neue Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag
Tanja Machalet ist die neue Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, als SPD-Politikerin tritt sie inmitten großer Gesundheitsreformen an.
Tanja Machalet ist die neue Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, als SPD-Politikerin tritt sie inmitten großer Gesundheitsreformen an.
Die SPD-Politikerin Tanja Machalet wurde zur neuen Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses im Bundestag gewählt. In der konstituierenden Sitzung des Ausschusses erhielt die 51-jährige studierte Volkswirtin, die seit 2021 den Wahlkreis Montabaur in Rheinland-Pfalz vertritt, das Vertrauen der Mitglieder. Zuvor war Machalet in Rheinland-Pfalz im Landtag tätig und auf die Themen Gesundheit, Pflege sowie Arbeit und Soziales spezialisiert. In der vergangenen Legislaturperiode blieb der Vorsitz des Gesundheitsausschusses unbesetzt, nachdem Kandidaten der AfD keine Mehrheit fanden. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte später die Rechtmäßigkeit dieses Verfahrens. Die Entscheidung über den stellvertretenden Vorsitz steht noch aus. Im Gesundheitsausschuss sind 38 Mitglieder vertreten, darunter Vertreter von CDU/CSU, SPD, Grünen, AfD und Linken. Der Ausschuss ist bekannt für umfangreiche Arbeitsbelastungen, wie etwa die große Krankenhausreform und die Digitalisierung im Gesundheitswesen. (Quelle: Deutscher Bundestag)
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