Mit dem Newsfeed von altenpflege.ch – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Digitalisierung und Technologie
26.06.2025
Cyberangriffe auf Kliniken: Expertenbericht beim Hauptstadtkongress
Cyberangriffe bedrohen Kliniken: Experten berichten beim Hauptstadtkongress über Angriffsauswirkungen und Präventionsmaßnahmen im Gesundheitswesen.
Cyberangriffe bedrohen Kliniken: Experten berichten beim Hauptstadtkongress über Angriffsauswirkungen und Präventionsmaßnahmen im Gesundheitswesen.
Beim Hauptstadtkongress brachten zwei Universitätskliniken Einblicke in die Auswirkungen von Cyberangriffen auf das Gesundheitswesen. Diese Branche ist eine der am stärksten von Cyberattacken betroffenen. Es wurde darüber berichtet, wie Kliniken reagieren, wenn Systeme ausfallen, und welche Methoden es gibt, Angriffsszenarien vorzubeugen. Die Quelle dieser Informationen ist die "Ärztezeitung" (aerztezeitung.de).
"Krankenversicherungen fordern Wirtschaftlichkeitsfokus auf Kongress"
Auf dem Hauptstadtkongress in Berlin fordern Krankenkassen mehr Wirtschaftlichkeit in der Ausgabenpolitik der gesetzlichen Krankenversicherung.
Auf dem Hauptstadtkongress in Berlin fordern Krankenkassen mehr Wirtschaftlichkeit in der Ausgabenpolitik der gesetzlichen Krankenversicherung.
Beim Hauptstadtkongress in Berlin war das sogenannte "Kassentreffen" ein zentrales Thema. Die Vorsitzenden der großen Krankenkassenverbände AOK, BKK und vdek haben eindringlich eine Rückbesinnung auf die Wirtschaftlichkeit in der Ausgabenpolitik der gesetzlichen Krankenversicherung gefordert. Die Vertreterinnen der Krankenkassen argumentierten, dass die gegenwärtigen gesundheitspolitischen Maßnahmen an Grenzen stoßen und eine konsequente Analyse der Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund rücken sollte. Diese Forderungen wurden auf dem Hauptstadtkongress laut, wie die "Ärzte Zeitung" auf ihrer Webseite berichtet. Um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern, sei eine Reform der finanzpolitischen Strategie unausweichlich.
Neues Entlastungsbudget erleichtert Pflege von Angehörigen ab 2025
Ab Juli 2025 entlastet ein neues Budget pflegende Angehörige mit min. Pflegegrad 2 durch flexible Nutzung für Kurzzeit- und Verhinderungspflege.
Ab Juli 2025 entlastet ein neues Budget pflegende Angehörige mit min. Pflegegrad 2 durch flexible Nutzung für Kurzzeit- und Verhinderungspflege.
Ab dem 1. Juli 2025 wird die Pflege von Angehörigen durch ein neues Entlastungsbudget in Deutschland erleichtert, berichtet die Stiftung Warentest. Pflegebedürftige mit mindestens Pflegegrad 2 können zukünftig bis zu 3.539 Euro jährlich flexibel für Kurzzeit- und Verhinderungspflege verwenden. Diese Maßnahme soll den Alltag pflegender Angehöriger entlasten, die in schwierigen Situationen Unterstützung benötigen. Über die Vorteile hinaus, wie etwa die erweiterte Nutzungsmöglichkeit von bis zu 56 Tagen im Jahr, birgt die Gesetzesänderung laut der Interessensvertretung „wir pflegen e. V.“ allerdings auch einige Einschränkungen, insbesondere hinsichtlich der Verwendung der Mittel bei regelmäßigen beruflichen Abwesenheiten. Hier könnte der Ausbau der Tagespflege eine entscheidende Lücke schließen. Die Stiftung Warentest hebt hervor, dass Beratungsstellen im Pflegebereich nun kostenlos und individuell informieren müssen, um einen reibungslosen Übergang zum neuen System zu unterstützen.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
26.06.2025
Demografie fordert interprofessionelle Pflege und neue Aufgabenteilung
Der demografische Wandel erfordert eine interprofessionelle Pflege und neue Rollentrennungen, wie Beispiele der Charité und HIPSTA zeigen.
Der demografische Wandel erfordert eine interprofessionelle Pflege und neue Rollentrennungen, wie Beispiele der Charité und HIPSTA zeigen.
Gute Versorgung wird künftig nur noch interprofessionell gelingen, wie der Hauptstadtkongress zeigte. Der demografische Wandel mit mehr zu versorgenden Menschen und knappen Ressourcen bei Ärzten und Pflege erfordert eine neue Aufgabenteilung. Dr. Pia Lanmüller vom Deutschen Herzzentrum der Charité betonte, dass tradierte Rollenmuster überdacht werden müssen. Am Herzzentrum stärkt die "Magnetische Visite" die interprofessionelle Zusammenarbeit. Dabei besprechen Ärzte und Pflegekräfte mit den Patienten die Behandlungspläne, was die Sicherheit und Zufriedenheit aller erhöht. Das Universitätsklinikum Heidelberg verfolgt diesen Ansatz durch die interprofessionelle Ausbildung auf der "Heidelberger Interprofessionellen Ausbildungsstation" (HIPSTA), wo Auszubildende aus unterschiedlichen Gesundheitsberufen Patienten gemeinsam versorgen. Trotz anfänglicher Bedenken ist der Ansatz erfolgreich und führt zu kürzeren Klinikaufenthalten. Corinne Steinbrüchel-Broesch in Zürich zeigt die Notwendigkeit effizienter Datendokumentation für eine nahtlose Zusammenarbeit auf, ein Problem, das ebenfalls auf dem Kongress thematisiert wurde. Die Quelle dieser Informationen ist die Ärzte Zeitung.
KI im Gesundheitswesen: Chance statt Bedrohung für Jobs und Prozesse
Die KI im Gesundheitswesen wird zur Chance: Ärzte und Pflegekräfte sehen Optimierungspotenzial statt Job-Gefahr, so die Experten auf dem Hauptstadtkongress.
Die KI im Gesundheitswesen wird zur Chance: Ärzte und Pflegekräfte sehen Optimierungspotenzial statt Job-Gefahr, so die Experten auf dem Hauptstadtkongress.
Auf dem Hauptstadtkongress wurde deutlich, dass künstliche Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen keine Bedrohung mehr für Arbeitsplätze darstellt. Ärzte und Pflegekräfte, die vor einem Jahrzehnt noch um ihre Jobs fürchteten, sehen nun die Chancen, die KI bietet. Dr. Hartmuth Nowak, Leiter des Zentrums für Künstliche Intelligenz und Datenwissenschaften in Bochum, betonte, dass die Diskussion über Job-Angst nicht mehr relevant sei. Auch Dr. Timo Paulus von Philips erklärte, dass der Einsatz von KI, wie in der Radiologie, den Fachkräftemangel kompensieren könne, indem Arbeitsprozesse optimiert werden und somit mehr Zeit für die Patienten bleibt. Dr. Hilke Koers von KPMG verwies darauf, dass KI als strategisches Projekt behandelt werden müsse, um Mitarbeiter zu entlasten und eine kulturelle Revolution zu bewirken. Die Herausforderungen bleiben jedoch, darunter die Verbesserung der Datenbasis und die Anpassung von Regulatorik und Datenschutz, wie Daria Radant von Takeda erläuterte.
HIV im Alter: Vorsicht bei Medikamentenauswahl wegen Komorbiditäten
Ältere HIV-Patient*innen benötigen bei der Medikamentenauswahl besondere Sorgfalt wegen möglicher Komorbiditäten und Wechselwirkungen mit der Therapie.
Ältere HIV-Patient*innen benötigen bei der Medikamentenauswahl besondere Sorgfalt wegen möglicher Komorbiditäten und Wechselwirkungen mit der Therapie.
Will man Menschen, die mit HIV leben, auch im Alter gut betreuen, erfordert das mehr Vorsicht bei der Medikamentenauswahl. Es müssen vermehrte altersassoziierte Komorbiditäten und mögliche Wechselwirkungen mit der antiretroviralen Therapie berücksichtigt werden, berichtet Dr. Bianca Bach der „Ärzte Zeitung“.
KI prägt Zukunft der Gesundheit: Hauptstadtkongress diskutiert Chancen
KI als Wachstumsmotor: Beim Hauptstadtkongress 2025 in Berlin wurde ihre entscheidende Rolle für die Zukunft der Gesundheitsversorgung aufgezeigt.
KI als Wachstumsmotor: Beim Hauptstadtkongress 2025 in Berlin wurde ihre entscheidende Rolle für die Zukunft der Gesundheitsversorgung aufgezeigt.
Die Künstliche Intelligenz (KI) wird die Zukunft der Gesundheitsversorgung maßgeblich beeinflussen, wurde beim Hauptstadtkongress 2025 in Berlin deutlich. Der Kongress gilt als wichtigste Veranstaltung für Gesundheitsthemen im deutschen Kongresskalender. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner betonte die Gesundheitswirtschaft als Wachstumsmotor für Berlin und Brandenburg und verwies auf bedeutende Projekte wie das Translationszentrum der Charité und den Neubau des Deutschen Herzzentrums. Prof. Karl Max Einhäupl, Präsident des Kongresses, mahnte an, dass in Deutschland oft mehr Angst um Daten als um Chancen neuer Technologien bestünde. Prof. Susanne Schreiber vom Ethikrat hob hervor, dass Patienten das Recht haben sollten, KI zu nutzen, wenn sie leistungsfähiger als Ärzte ist. Prof. Christof von Kalle von der Charité betonte die vorhandenen Möglichkeiten der KI, beispielsweise in der Bildgebung. Zu diesen Themen gibt es bereits EU-weite Regelungen, doch es fehlt noch an einer deutschen Interpretation. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Fax-Pannen aus Arztpraxen: Datenschutzbußgeld im Saarland verhängt
Fax-Panne im Saarland: Fehlerhafte Übermittlungen von Rezepten führen zu Datenschutzbußgeld gegen Arztpraxis wegen unzureichender Empfängerüberprüfung.
Fax-Panne im Saarland: Fehlerhafte Übermittlungen von Rezepten führen zu Datenschutzbußgeld gegen Arztpraxis wegen unzureichender Empfängerüberprüfung.
Selbst bei der Weitergabe von Rezepten hat das Faxgerät offenbar noch nicht überall ausgedient. Zahlreiche Fehlübermittlungen, sogenannte Irrläufer, aus Arztpraxen landen im Saarland unerwarteterweise beim Unabhängigen Datenschutzzentrum. Diese Vorfälle führen zu erheblichen Datenschutzproblemen. In einem aktuellen Fall wurde gegen eine betroffene Arztpraxis ein Bußgeld verhängt, da die Empfängernummer nicht korrekt überprüft wurde. Laut "Ärzte Zeitung" unterstreicht dieser Vorfall die Notwendigkeit, die Empfängerdetails sorgfältig zu prüfen, um Datenpannen zu vermeiden und Bußgelder zu umgehen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
25.06.2025
Gesundheitsministerin Warken plant Reformen und mehr Transparenz in Beschaffung
Ministerin Warken strebt Transparenz und Reformen im Gesundheitswesen an, zielt auf effiziente Beschaffung und Anpassung der Krankenhausreform ab.
Ministerin Warken strebt Transparenz und Reformen im Gesundheitswesen an, zielt auf effiziente Beschaffung und Anpassung der Krankenhausreform ab.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant umfangreiche Reformen, die in dringlichen Fällen zügig angegangen werden sollen. Im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages erläuterte sie neben der Vorhabenplanung auch ihre Einschätzung zum Sudhof-Bericht, der die umstrittene Masken-Beschaffung in der Corona-Pandemie kritisch beleuchtet. Der Bericht der Sonderermittlerin Margaretha Sudhof (SPD) kritisiert die kostspielige Beschaffung durch das Gesundheitsministerium scharf. Warken strebt Transparenz an und sieht Handlungsbedarf bei der Bedarfsermittlung und Beschaffung. Vor dem Hintergrund einer schwierigen Finanzlage plant sie, Bürokratie abzubauen und die Zuwanderung von Fachkräften zu vereinfachen. Auch die Krankenhausreform soll nachjustiert werden. Die Ministerin betonte, dass geschlechtsspezifische Unterschiede in der Medizin künftig besser berücksichtigt werden sollen. Diese Vorhaben spiegeln eine Zeit großer Herausforderungen wider, so die Ministerin im Ausschuss.
Staatliche Kommission plant umfassende Aufarbeitung der Corona-Pandemie
Union und SPD fordern eine Enquete-Kommission zur Analyse der Corona-Pandemie; Ziel ist ein umfassendes Verständnis der Auswirkungen und Lehren für künftige Krisen.
Union und SPD fordern eine Enquete-Kommission zur Analyse der Corona-Pandemie; Ziel ist ein umfassendes Verständnis der Auswirkungen und Lehren für künftige Krisen.
Die Fraktionen von Union und SPD haben die Einsetzung einer Enquete-Kommission zur „Aufarbeitung der Corona-Pandemie“ beantragt. Die Pandemie habe tiefgreifende Auswirkungen auf das Gesundheitswesen, Bildungseinrichtungen und den Sozialstaat gehabt und auch das kulturelle Leben und den Alltag von Familien verändert. Die Kommission soll ein umfassendes Bild der Pandemie, ihrer Ursachen und Folgen sowie der staatlichen Maßnahmen zeichnen und beschließen. Eine wissenschaftlich fundierte Aufarbeitung sei unerlässlich, um für zukünftig ähnliche Krisen besser vorbereitet zu sein, source: Deutscher Bundestag.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.