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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
16.08.2025
Bundesarbeitsgericht stärkt Mindesturlaubsanspruch bei Kündigungen
Das Bundesarbeitsgericht bestätigt den Mindesturlaubsanspruch bei Kündigungen und erschwert damit den Verzicht auf EU-weit garantierte Urlaubstage.
Das Bundesarbeitsgericht bestätigt den Mindesturlaubsanspruch bei Kündigungen und erschwert damit den Verzicht auf EU-weit garantierte Urlaubstage.
In einem aktuellen Urteil hat das Bundesarbeitsgericht die neuere Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Schutz des EU-einheitlichen Mindesturlaubsanspruchs von vier Wochen pro Jahr bestätigt. Dieses Urteil (9 AZR 104/24) wirft neues Licht auf die Praxis der Urlaubsverrechnung im Falle einer Kündigung oder Entlassung, die traditionell als kompliziert gilt. Diese Entscheidung macht es schwieriger, arbeitsgerichtliche Vergleiche zu ziehen, da nun striktere Anforderungen an den Verzicht auf Mindesturlaub gelegt werden. Die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts unterstreicht die Bedeutung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs und dessen Unabdingbarkeit, was weitreichende Konsequenzen für Arbeitsverträge und beendete Arbeitsverhältnisse haben könnte. Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Antipsychotikum Zypadhera® bis 2025 nicht lieferbar: Ärzte betroffen
Zypadhera® bis 2025 nicht lieferbar: Ärzte müssen alternative Behandlungsstrategien prüfen und engmaschig überwachen. Produktionsprobleme führen zum Engpass.
Zypadhera® bis 2025 nicht lieferbar: Ärzte müssen alternative Behandlungsstrategien prüfen und engmaschig überwachen. Produktionsprobleme führen zum Engpass.
Das Antipsychotikum Zypadhera® ist nach Angaben der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) bis voraussichtlich Oktober 2025 nicht verfügbar. Produktionsprobleme, insbesondere bei der mitgelieferten 50-mm-Nadel sowie Qualitätsmängel, sind die Ursache für diesen Lieferengpass, wie die ÄK im Bericht der Ärzte Zeitung erläutert. Die AkdÄ rät, in dieser Zeit keine neuen Patienten auf Zypadhera® (Olanzapin) einzustellen. Für bereits behandelte Patienten ergeben sich ebenfalls Handlungsbedarfe, da derzeit keine alternative Depotform von Olanzapin verfügbar ist. Bei notwendigen Umstellungen auf andere Antipsychotika sollten Ärzte eine engmaschige Überwachung insbesondere in den ersten zwei Monaten nach Absetzen des Präparats vornehmen und die nationalen Leitlinien beachten, fügt die AkdÄ hinzu.
Neues Projekt gegen Mangelernährung bei Senioren: Klinikum und AOK kooperieren
AOK und Klinikum Worms starten Projekt zur Bekämpfung von Mangelernährung bei Senioren – Interdisziplinäre Zusammenarbeit soll frühzeitige Erkennung und Therapie gewährleisten.
AOK und Klinikum Worms starten Projekt zur Bekämpfung von Mangelernährung bei Senioren – Interdisziplinäre Zusammenarbeit soll frühzeitige Erkennung und Therapie gewährleisten.
Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland und das Klinikum Worms haben ein neues Versorgungsprojekt gestartet, das sich auf die interdisziplinäre Prävention von Mangelernährung bei geriatrischen Patienten konzentriert. Laut einer Mitteilung vom Freitag haben beide Partner einen Qualitätsvertrag abgeschlossen, der zunächst auf 30 Monate begrenzt ist. Ziel ist es, Mangelernährung frühzeitig zu erkennen und wirksam zu behandeln. Ein multiprofessionell ausgerichteter Behandlungspfad mit systematischem Screening, strukturierter Einschätzung und individueller Ernährungstherapie bildet die Basis. Es ist eine enge Zusammenarbeit zwischen medizinischem Personal, Ernährungsprofis und der Krankenkasse vorgesehen. Dieses Projekt ist Teil der vom Gemeinsamen Bundesausschuss angestoßenen Qualitätsverbesserung im stationären Bereich, wie von aerztezeitung.de berichtet.
Pflegeexperten raten: Bei Hitze ausreichend kühlen und hydratisieren
Pflegeexperten warnen: Bei extremer Hitze ausreichend trinken und kühlen, um Gesundheitsrisiken für ältere Menschen zu minimieren.
Pflegeexperten warnen: Bei extremer Hitze ausreichend trinken und kühlen, um Gesundheitsrisiken für ältere Menschen zu minimieren.
In Zeiten extremer Hitze ist der dritte Tag besonders belastend für ältere Menschen, wie der Spiegel berichtete. Eine Ärztin sowie eine Pflegeleiterin betonten die Wichtigkeit, den Körper ausreichend zu hydrieren und zu kühlen. Sie raten dazu, regelmäßig Wasser zu trinken und sich in kühlen Räumen aufzuhalten. Ebenso wird der Tipp gegeben, bei Bedarf eine Wärmflasche mit kaltem Wasser zu füllen, um die Kühlung zu unterstützen. Es sei essenziell, auf die Alarmsignale des Körpers zu hören und bei Symptomen wie Schwindel oder Verwirrtheit entgegenzuwirken. Diese Empfehlungen sind besonders wichtig für Fachkräfte aus der Pflege und Angehörige von Pflegebedürftigen, um gesundheitliche Risiken bei Hochtemperaturen zu minimieren.
Die Nachfrage nach barrierefreiem Wohnraum steigt um 75%, doch das Angebot bleibt hinterher. Höhere Kosten bremsen den Ausbau, Förderungen sind dringend nötig.
Die Nachfrage nach barrierefreiem Wohnraum steigt um 75%, doch das Angebot bleibt hinterher. Höhere Kosten bremsen den Ausbau, Förderungen sind dringend nötig.
Der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum in Deutschland steigt, doch das Angebot bleibt deutlich dahinter zurück, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. In den letzten zehn Jahren nahm die Nachfrage um 75 Prozent zu, während barrierefreie Wohnungen bis zu 30 Prozent teurer sind als vergleichbarer Wohnraum. Die höheren Kosten stellen für viele eine unüberwindbare Hürde dar, insbesondere da ein Projekt in Krefeld zeigte, dass Neubauten mit Barrierefreiheit nur 1,6 Prozent mehr kosten. Angesichts des demographischen Wandels wird sich der Bedarf weiter erhöhen, weshalb Wohnungsplanung nachhaltig und inklusiv gedacht werden muss. Mehr Förderprogramme sind nötig, um den Umbau bestehender Wohnungen finanziell zu unterstützen und die Situation für ältere Menschen zu verbessern.
Hitzewelle: Experten raten zu Schutzmaßnahmen für Senioren in Pflege.
Hitzeschutz für Senioren: Experten raten zu präventiven Maßnahmen in der Pflege, um die Gesundheit älterer Menschen während der Hitzeperiode zu schützen.
Hitzeschutz für Senioren: Experten raten zu präventiven Maßnahmen in der Pflege, um die Gesundheit älterer Menschen während der Hitzeperiode zu schützen.
Ältere Menschen sind besonders von den Auswirkungen starker Hitze betroffen, warnt der Spiegel. Eine Ärztin und eine Pflegeleiterin geben wertvolle Ratschläge, wie Senioren die heißen Tage gut überstehen können. Der dritte Tag eines Hitzewellen-Ereignisses ist laut Experten besonders kritisch. Für Abkühlung kann unter anderem eine Wärmflasche sorgen, die mit kaltem Wasser gefüllt wird. Die Versorgung und Überwachung dieser besonders gefährdeten Gruppe, um gegebenenfalls rechtzeitig Hilfe zu leisten, ist unerlässlich. Dieses Thema, so betont die Ärztin, sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da die schnelle Reaktion auf Symptome einer Überhitzung lebensrettend sein kann. So wird anschaulich erklärt, wie wichtig das präventive Handeln in Bezug auf gesundheitliche Herausforderungen durch Hitze ist, insbesondere innerhalb der versorgenden Berufe. (Quelle: spiegel.de)
Später Typ-1-Diabetes erhöht Risiko für Herzprobleme und frühen Tod
Typ-1-Diabetes ab 40 erhöht das Risiko für Herzprobleme und frühzeitigen Tod, zeigt eine Studie. Frühzeitige Erkennung und Behandlung sind entscheidend.
Typ-1-Diabetes ab 40 erhöht das Risiko für Herzprobleme und frühzeitigen Tod, zeigt eine Studie. Frühzeitige Erkennung und Behandlung sind entscheidend.
Menschen, die im Erwachsenenalter an Typ-1-Diabetes erkranken, tragen laut einer Meldung von „aerztezeitung.de“ ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse und einen vorzeitigen Tod. Dieses Risiko besteht auch dann, wenn die Autoimmunerkrankung erst nach dem 40. Lebensjahr auftritt. Diese Erkenntnis verdeutlicht die Bedrohung, die später manifestierter Typ-1-Diabetes für die Gesundheit der Betroffenen darstellen kann. Die Originalmeldung unterstreicht die Wichtigkeit der Aufmerksamkeit auf diese Patientengruppe, um mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Berliner Palliativarzt vor Gericht: Vorwurf der Tötung von 15 Patienten
In Berlin steht ein Palliativarzt vor Gericht, ihm wird vorgeworfen, 15 Patienten mit tödlichen Medikamenten getötet zu haben. Seine Vorgesetzte widerspricht.
In Berlin steht ein Palliativarzt vor Gericht, ihm wird vorgeworfen, 15 Patienten mit tödlichen Medikamenten getötet zu haben. Seine Vorgesetzte widerspricht.
In Berlin steht ein Palliativarzt vor Gericht, da er beschuldigt wird, 15 Patienten getötet zu haben. Seine ehemalige Vorgesetzte erklärte vor Gericht, dass sein Beruf nichts mit Sterbehilfe zu tun habe und äußerte, dass der Angeklagte die Haltung des Teams zu Suizid als „Mist“ bezeichnet habe. Er verschrieb einem Patienten, der nicht Teil der Anklage ist, Morphium und soll in einem Chat behauptet haben, der Patient begehe jetzt Suizid. M. wird vorgeworfen, Patienten mit muskellässmenden Medikamenten getötet zu haben, was zu Atemstillstand führt. Diese Taten sollen zwischen September 2021 und Juli 2024 stattgefunden haben. M. stellte teils selbst Leichenschauscheine aus, gab aber nie einen Suizid an. Die Staatsanwaltschaft legt ihm zur Last, er habe Rettungskräfte mehrmals belogen. Seiner ehemaligen Vorgesetzten zufolge gibt es „keinen vorstellbaren Grund“ für die Verabreichung solcher Medikamente im Rahmen einer palliativmedizinischen Versorgung. Quelle: F.A.Z.
Drei Länder klagen vor Verfassungsgericht gegen G-BA-Mindestmengen
Drei Bundesländer klagen vor dem Bundesverfassungsgericht gegen G-BA-Mindestmengen, da sie ihre Planungshoheit und die Gesundheitsversorgung gefährdet sehen.
Drei Bundesländer klagen vor dem Bundesverfassungsgericht gegen G-BA-Mindestmengen, da sie ihre Planungshoheit und die Gesundheitsversorgung gefährdet sehen.
Drei Bundesländer haben Klage gegen den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Sie sehen sich in ihrer Planungshoheit verletzt aufgrund der vom G-BA beschlossenen Mindestmengen und Personalvorgaben. Diese Vorgaben gefährden laut den Ländern die stationäre Sicherstellung der Gesundheitsversorgung. Die Länder hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die Angelegenheit klären wird. Der Fall könnte über den aktuellen Anlass hinaus auch die laufende Diskussion um die Krankenhausreform in Deutschland beeinflussen. (Quelle: aerztezeitung.de)
Präventionsprogramm steigert kognitive Gesundheit in Altenheimen
Ein Demenz-Präventionsprogramm zeigt: Strukturierte Ansätze steigern in Altenheimen effektiv die kognitive Gesundheit und unterstreichen den Wert qualifizierter Pflege.
Ein Demenz-Präventionsprogramm zeigt: Strukturierte Ansätze steigern in Altenheimen effektiv die kognitive Gesundheit und unterstreichen den Wert qualifizierter Pflege.
Ein Präventionsprogramm zur Demenzvorbeugung hat gezeigt, dass eine strukturierte und multimodale Herangehensweise, die gute Ernährung, regelmäßige Bewegung, intensive soziale Aktivitäten und die ärztliche Kontrolle von Risikofaktoren umfasst, die geistigen Fähigkeiten im Alter verbessern kann. Die Studie deutet darauf hin, dass diese Maßnahmen unter Anleitung deutlich effektiver sind als bei selbstständiger Umsetzung. Diese Erkenntnisse könnten für Fachkräfte in der Pflege und für Führungskräfte in Altenheimen von Interesse sein, da sie Ansätze zur Verbesserung der kognitiven Gesundheit ihrer Bewohner liefern. Die Relevanz der Anleitung durch Fachpersonal unterstreicht zudem die Bedeutung qualifizierter Pflegekräfte in der Umsetzung solcher Programme. Die ursprüngliche Meldung wurde von aerztezeitung.de veröffentlicht.
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