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Finanzen und Versicherung
04.09.2025
Automatischer Versicherungsschutz für pflegende Angehörige ab Pflegegrad 2
Pflegende Angehörige sind ab Pflegegrad 2 automatisch in Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung versichert, ohne Anmeldung, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Pflegende Angehörige sind ab Pflegegrad 2 automatisch in Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung versichert, ohne Anmeldung, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Pflegende Angehörige sind in der Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung abgesichert, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Eine Anmeldung ist nicht nötig, da die Absicherung bei Vorliegen der Voraussetzungen automatisch besteht. Die Kommunen übernehmen die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung, während die Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung von der Pflegekasse des Pflegebedürftigen übernommen werden, vorausgesetzt, der Pflegebedürftige hat mindestens Pflegegrad 2. Wichtig ist, dass die Pflege in häuslicher Umgebung mit mindestens 10 Stunden pro Woche über zwei Tage verteilt erfolgt. Bei der Unfallversicherung tritt der Schutz automatisch mit Aufnahme der Pflegetätigkeit ein und deckt unter anderem Unfälle während der Pflege ab. Für die Rentenversicherung müssen Pflegepersonen einen Fragebogen ausfüllen, um die Beiträge zu sichern. Diese Regelung stammt von der Verbraucherzentrale (verbraucherzentrale.de).
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
04.09.2025
Rekord bei Anerkennung ausländischer Pflege- und Ärzteabschlüsse in DE
Rekordhoch bei Anerkennung ausländischer Abschlüsse: 2024 wurden in Deutschland über 79.000 Anträge positiv beschieden, besonders für Pflegefachkräfte und Ärzte.
Rekordhoch bei Anerkennung ausländischer Abschlüsse: 2024 wurden in Deutschland über 79.000 Anträge positiv beschieden, besonders für Pflegefachkräfte und Ärzte.
In Deutschland wird vermehrt die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse verzeichnet. Laut dem Statistischen Bundesamt wurden im Jahr 2024 über 79.000 Anträge positiv beschieden, was einem Anstieg von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders häufig wurden Abschlüsse von Pflegefachkräften sowie Ärztinnen und Ärzten anerkannt. Seit der Erfassung solcher Anerkennungsverfahren im Jahr 2016 haben sich die Zahlen mehr als verdreifacht. In 2024 erreichte die Zahl der laufenden Anerkennungsverfahren mit 95.500 einen neuen Höchststand. Die meisten positiv beschiedenen Anträge stammten von Personen aus der Türkei und der Ukraine. (Quelle: aerztezeitung.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
04.09.2025
Effektivität der AMNOG-Nutzenbewertung trotz Reformdruck betont
Der vfa lobt die AMNOG-Nutzenbewertung für Einsparungen und Preissenkungen, trotz Reformdrucks und häufiger Ablehnung von Zusatznutzen durch den G-BA.
Der vfa lobt die AMNOG-Nutzenbewertung für Einsparungen und Preissenkungen, trotz Reformdrucks und häufiger Ablehnung von Zusatznutzen durch den G-BA.
Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) betont die Effektivität der frühen Nutzenbewertung im Rahmen des AMNOG-Verfahrens. Sie habe sich bewährt, da es zu steigenden Einsparungen und wiederholten Preissenkungen bei Medikamenten komme. Dennoch wachse der Druck, das Verfahren zu reformieren. Parallel dazu erkennt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in zehn von elf Fällen keinen Zusatznutzen des jeweiligen neuen Wirkstoffs oder eines Wirkstoffs in einem neuen Anwendungsgebiet an, was Aspekte wie die Behandlung von multiplen Myelomen, Dermatitis und COVID-19 betrifft. (Quelle: aerztezeitung.de)
Hitzeperioden belasten die Gesundheit und führen zu mehr Krankschreibungen. Anpassungen am Arbeitsplatz werden daher immer dringlicher, zeigt der TK Gesundheitsreport.
Hitzeperioden belasten die Gesundheit und führen zu mehr Krankschreibungen. Anpassungen am Arbeitsplatz werden daher immer dringlicher, zeigt der TK Gesundheitsreport.
Hitzeperioden sorgen für auffällige Häufungen von Krankschreibungen, wie der am Mittwoch vorgestellte TK Gesundheitsreport zeigt. Laut dem Report der Techniker Krankenkasse, so berichtet die Ärzte Zeitung, drücken hohe Temperaturen nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die psychische Gesundheit. Der Klimawandel und dessen gesundheitliche Auswirkungen werden zunehmend spürbar. Die seelischen Probleme, die durch Hitzewellen hervorgerufen werden, verdeutlichen die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Besserung der Umstände. Besonders am Arbeitsplatz werden verstärkte Maßnahmen zur Anpassung an klimatische Herausforderungen immer wichtiger, wie die Quelle weiter ausführt.
Bundeskabinett beschließt SGB VI-Reform für bessere Teilhabe und Bürokratieabbau
Das Bundeskabinett hat die SGB VI-Reform beschlossen, um Teilhabe zu stärken und Bürokratie abzubauen, mit Fokus auf personenzentriertes Fallmanagement.
Das Bundeskabinett hat die SGB VI-Reform beschlossen, um Teilhabe zu stärken und Bürokratie abzubauen, mit Fokus auf personenzentriertes Fallmanagement.
Das Bundeskabinett hat das SGB VI-Anpassungsgesetz beschlossen. Dieses Gesetz zielt darauf ab, die berufliche Teilhabe in der gesetzlichen Rentenversicherung für Personen mit komplexem Unterstützungsbedarf zu verbessern. Ein zentrales Element ist die Einführung eines personenzentrierten Fallmanagements. Zudem soll die Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung für Personen mit ausländischen Berufsqualifikationen, die derzeit in einem Förderprogramm angeboten wird, von der Bundesagentur für Arbeit übernommen werden. Das Gesetz unterstützt außerdem die digitale Transformation sowie den Bürokratieabbau durch vereinfachte Verfahren. Als Teil der Reform wird die Zeitgrenze für kurzfristige Beschäftigungen in der Landwirtschaft von 70 auf 90 Tage erhöht. Diese Maßnahmen fördern eine effektive Sozialverwaltung und sind Teil der Bemühungen zur Modernisierung des Sozialstaates, so das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Neuer Biomarker pTau217 verbessert Alzheimer-Früherkennung deutlich
Neuer Biomarker pTau217 erhöht die Genauigkeit der Alzheimer-Früherkennung auf 90% und verbessert somit entscheidend die Diagnose und frühe Intervention.
Neuer Biomarker pTau217 erhöht die Genauigkeit der Alzheimer-Früherkennung auf 90% und verbessert somit entscheidend die Diagnose und frühe Intervention.
Große Konzentrationen des Biomarkers pTau217 im Blut deuten mit hoher Genauigkeit auf eine Alzheimerpathologie hin. Dies geht aus einer Metaanalyse von 113 Studien hervor, in der die Sensitivität und Spezifität des pTau217-Markers bei 90 Prozent liegt. Andere Tau-Biomarker lieferten im Vergleich deutlich ungenauere Resultate. Diese Erkenntnisse könnten maßgeblich zur Verbesserung der Diagnose von Alzheimer beitragen und die Früherkennung der Krankheit unterstützen. Die Ergebnisse dieser Metaanalyse wurden auf aerztezeitung.de veröffentlicht.
Bundeshaushalt 2025: Kredite statt Zuschüsse für Pflege- und Krankenversicherung
Bundeshaushalt 2025: Kredite statt Zuschüsse für Gesundheits- und Pflegefonds geplant, trotz Kritik der Grünen an der langfristigen Finanzstrategie.
Bundeshaushalt 2025: Kredite statt Zuschüsse für Gesundheits- und Pflegefonds geplant, trotz Kritik der Grünen an der langfristigen Finanzstrategie.
Am Donnerstag wird im Haushaltsausschuss des Bundestags abschließend über den Bundeshaushalt 2025 beraten. Ein zusätzlicher finanzieller Zuschuss für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die Soziale Pflegeversicherung (SPV) ist dabei nicht vorgesehen, wie es aus der „Bereinigungsvorlage“ des Bundesfinanzministeriums hervorgeht, die der „Ärzte Zeitung“ vorliegt. Stattdessen sind Darlehen über 2,3 Milliarden Euro für den Gesundheitsfonds für die Jahre 2025 und 2026 geplant, die ab 2029 zurückgezahlt werden sollen. Die klamme Pflegeversicherung soll einen Kredit von 500 Millionen Euro in diesem Jahr und 1,5 Milliarden Euro 2026 erhalten, während die Rückzahlung eines früheren Darlehens aus dem Jahr 2022 auf 2028 verschoben wird. Dr. Paula Piechotta, Mitglied im Haushaltsausschuss und Berichterstatterin der Grünen, kritisierte, dass das Bundesfinanzministerium damit die Chance verpasst habe, die Sozialversicherungen auf ein solides Fundament zu stellen.
Studie untersucht DOAK-Vorteile bei älteren Patienten mit Vorhofflimmern
Studie zeigt: DOAK bietet ältere Patienten mit Vorhofflimmern Vorteile. Umstellung verspricht bessere Therapie. Mehr auf aerztezeitung.de.
Studie zeigt: DOAK bietet ältere Patienten mit Vorhofflimmern Vorteile. Umstellung verspricht bessere Therapie. Mehr auf aerztezeitung.de.
Eine umfangreiche Metaanalyse hat untersucht, ob die Umstellung von gebrechlichen älteren Patienten mit Vorhofflimmern von einem Vitamin-K-Antagonisten auf ein Direktes Orales Antikoagulans (DOAK) von Vorteil ist. Dieses Thema ist besonders relevant, da die geriatriche Patientengruppe spezielle Herausforderungen mit sich bringt, was die Medikationswahl und deren Management betrifft. Die Ergebnisse dieser Analyse versprechen eine fundierte Antwort auf die Frage, welche Antikoagulation für diese Patientengruppe am besten geeignet ist. Weitere Details und die Volltextversion der Studie finden sich, nach Anmeldung, auf der medizinischen Plattform aerztezeitung.de.
Studie: RSV-Impfung schützt Senioren über zwei Saisons vor Hospitalisierung
Eine RSV-Impfung schützt Senioren ab 60 Jahren bis zu zwei Saisons vor Hospitalisierung, wie eine Studie der Vanderbilt University und der CDC zeigt.
Eine RSV-Impfung schützt Senioren ab 60 Jahren bis zu zwei Saisons vor Hospitalisierung, wie eine Studie der Vanderbilt University und der CDC zeigt.
Eine aktuelle Studie des Vanderbilt University Medical Centers in Nashville und der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in Atlanta zeigt, dass eine Einzeldosis des Impfstoffs gegen Respiratorische Synzytial-Viren (RSV) Erwachsene ab 60 Jahren zuverlässig vor RSV-assoziierter Hospitalisierung über zwei aufeinanderfolgende Saisons schützen kann. Die im "JAMA" veröffentlichte Forschung unterstreicht, dass der Schutz bei immunsupprimierten Menschen oder bei Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen schwächer ist. Derzeit seien die RSV-Impfstoffe Arexvy und Abrysvo in Deutschland für Personen ab 75 Jahren oder 60- bis 74-Jährige mit erhöhtem Risiko zugelassen. Die Wirksamkeit des Impfschutzes variiert bis zu 69 Prozent bei einer Impfung in derselben Saison. הer Unterschiד zwischen 69 und 48 Prozent war nicht statistisch signifikant. Dennoch sei laut den Forschern eine fortlaufende Überwachung notwendig, um das Nachlassen des Schutzes genauer zu charakterisieren und Intervalle für Auffrischungsimpfungen besser bestimmen zu können (Quelle: aerztezeitung.de).
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
02.09.2025
Neuer AOK-Vertrag verbessert Beatmungs-Hilfsmittelversorgung ab 2025
Neuer AOK-Vertrag für verbesserte Beatmungs-Hilfsmittel tritt 2025 in Kraft und stärkt Versorgung von Patienten in Niedersachsen.
Neuer AOK-Vertrag für verbesserte Beatmungs-Hilfsmittel tritt 2025 in Kraft und stärkt Versorgung von Patienten in Niedersachsen.
Die AOK Niedersachsen hat einen neuen Vertrag zur Versorgung mit Hilfsmitteln für die Beatmungstherapie abgeschlossen. Ab dem 1. September 2025 tritt dieser Vertrag in Kraft und soll die Versorgung der Versicherten erheblich erleichtern. Nähere Informationen sowie die Möglichkeit zur Beitrittserklärung bietet das Fachportal für Leistungserbringer auf der Webseite der AOK Niedersachsen. Dies ist ein bedeutender Schritt im Hinblick auf die Verbesserung der Gesundheitsversorgung für Patienten mit Beatmungsbedarf und unterstreicht das Engagement der AOK für Innovation und Qualität in der Gesundheitsversorgung. (Quelle: aok.de)
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