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Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
12.11.2025
Innovative Strategien zur Fachkräftebindung in deutschen Kliniken
Deutsche Kliniken entwickeln innovative Strategien zur Fachkräftebindung, um dem gravierenden Personalmangel entgegenzuwirken und die Zukunftsfähigkeit zu sichern.
Deutsche Kliniken entwickeln innovative Strategien zur Fachkräftebindung, um dem gravierenden Personalmangel entgegenzuwirken und die Zukunftsfähigkeit zu sichern.
Krankenhäuser in ganz Deutschland stehen angesichts des gravierenden Fachkräftemangels vor großen Herausforderungen. Klinik- und Pflegemanager suchen nach innovativen Ansätzen, um die Bindung der Mitarbeiter zu stärken, Auszubildende zu fördern und neuen Nachwuchs zu gewinnen. Auch im hohen Norden wird aktiv nach Lösungen gesucht, und erste Erfolge zeichnen sich bereits ab. Die Maßnahmen zeigen Wirkung und gewinnen zunehmend an Bedeutung, so die Ärzte Zeitung. Die Suche nach effektiven Strategien ist landesweit spürbar, da Krankenhäuser bestrebt sind, ihre personellen Lücken zu schließen und die Qualität der Versorgung aufrechtzuerhalten. Es wird deutlich, dass es gangbare Wege gibt, dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenzutreten, was die Zukunftsfähigkeit der Einrichtungen stärkt.
Pflegekräfte für Kriseneinsätze fit machen: Bundeswehr fordert Schulungen
Bundeswehr fordert Schulungen für Pflegekräfte, um auf Kriseneinsätze vorbereitet zu sein. Experten betonen deren zentrale Rolle in der Sicherheitslogistik.
Bundeswehr fordert Schulungen für Pflegekräfte, um auf Kriseneinsätze vorbereitet zu sein. Experten betonen deren zentrale Rolle in der Sicherheitslogistik.
Deutschland lebt seit 80 Jahren in Frieden, und Pflegekräfte haben hierzulande nur in wenigen Fällen mit Kriegsverletzungen zu tun gehabt. Doch angesichts der veränderten Sicherheitslage fordert die Bundeswehr auf dem Deutschen Pflegetag, Pflegefachkräfte für den Einsatz in Krisen zu schulen. Beim Workshop „Military and Disaster Nursing“ betonten Experten die Notwendigkeit, Pflegekompetenz auf Entscheiderebene zu verankern und eine bundesweite Übersicht der einsatzbereiten Fachkräfte zu schaffen. Dr. Johannes Backus betonte, dass Deutschland aufgrund der geografischen Lage ein zentraler Punkt in der NATO-Logistik sei, was eine besondere Vorbereitung nötig mache. Die Bundeswehrkliniken sowie Kliniken der Berufsgenossenschaften und Universitätsklinika stünden bereit. Professor Michael Ewers von der Charité forderte, die Pflege in entscheidende Gremien einzubinden, um eine lückenlose Versorgung sicherzustellen. Quelle: Ärzte Zeitung, 11.11.2025
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
11.11.2025
Diabetes-Programm der DAK senkt Klinikaufenthalte spürbar
Das DAK Diabetes-Programm reduziert Klinikaufenthalte und stärkt die ambulante Versorgung wirksam laut aktueller Evaluation.
Das DAK Diabetes-Programm reduziert Klinikaufenthalte und stärkt die ambulante Versorgung wirksam laut aktueller Evaluation.
Seit einem Jahrzehnt bietet die DAK Gesundheit ihren Versicherten ein spezialisiertes Diagnose- und Behandlungsprogramm für Diabetes Typ 2 an. Nun wurde das Angebot einer wissenschaftlichen Evaluierung unterzogen, die zwei wesentliche Erkenntnisse zutage förderte. Laut aerztezeitung.de führt dieses Programm zu einer Verringerung von Krankenhausaufenthalten und einer Zunahme der ambulanten Versorgung. Diese Ergebnisse unterstreichen die Effektivität spezialisierter Betreuungsansätze im Umgang mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes. Die Auswertung zeigt, wie wichtig strukturierte Programme für das Gesundheitswesen sind, um den Behandlungsbedarf stationärer Einrichtungen zu reduzieren und die ambulante Pflege zu stärken. Solche Initiativen können als Modell für ähnliche Programme dienen, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern und gleichzeitig das Gesundheitssystem zu entlasten.
EU erwägt Einschränkungen für Ethanol als Desinfektionsmittel
Die EU erwägt, Ethanol als Desinfektionsmittel wegen Krebsrisiken zu verbieten, was erhebliche Folgen für Gesundheitsversorgung und Industrie haben könnte.
Die EU erwägt, Ethanol als Desinfektionsmittel wegen Krebsrisiken zu verbieten, was erhebliche Folgen für Gesundheitsversorgung und Industrie haben könnte.
In der Europäischen Union steht Ethanol als Desinfektionsmittel möglicherweise vor der Einstufung als potentiell krebserregend, was seine Nutzung stark einschränken könnte. Während der Konsum von Ethanol in Getränken weiterhin erlaubt bleibt, könnte es als Desinfektionsmittel verboten werden, da der zuständige EU-Ausschuss bald eine Empfehlung abgeben wird. Kritiker, darunter führende Institutionen und Wirtschaftsgruppen, warnen vor erheblichen Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung und Lebensmittelindustrie, da keine gleichwertige Alternative existiere. Ethanol ist wegen seiner keimtötenden Eigenschaften unverzichtbar, besonders gegen unbehüllte Viren. Der Pharmaverband Deutschland betont, dass Ethanol in seiner industriellen Anwendung sicher ist. Trotz anhaltender Proteste nimmt das Verfahren an Fahrt auf, und eine Entscheidung der EU-Kommission wird Anfang nächsten Jahres erwartet. (Quelle: FAZ)
Neues Antibiotikum aus bekanntem Erreger bekämpft resistente Keime
Neues Antibiotikum besiegt resistente Keime: Forscher entdecken Prä-Methylenomycin-C-Lacton, Hoffnungsträger im Kampf gegen multiresistente Bakterien.
Neues Antibiotikum besiegt resistente Keime: Forscher entdecken Prä-Methylenomycin-C-Lacton, Hoffnungsträger im Kampf gegen multiresistente Bakterien.
Forschende der Warwick University haben ein neues Antibiotikum namens Prä-Methylenomycin-C-Lacton entdeckt, das gegen multiresistente Keime wirkt. Der Erreger, der diese Substanz produziert, war bereits seit geraumer Zeit bekannt. Dennoch bietet die Entdeckung der neuen Substanz Hoffnung im Kampf gegen resistente Bakterien. Details zu diesem Forschungserfolg wurden in der Ärzte Zeitung am 11. November 2025 veröffentlicht.
Cybergefahr: Auch kleine Arztpraxen im Visier von Angreifern
BSI warnt: Auch kleine Arztpraxen von Cyberangriffen bedroht. Experten raten zu mehr IT-Sicherheit zum Schutz sensibler Gesundheitsdaten.
BSI warnt: Auch kleine Arztpraxen von Cyberangriffen bedroht. Experten raten zu mehr IT-Sicherheit zum Schutz sensibler Gesundheitsdaten.
Der aktuelle Lagebericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt, dass nicht nur Kliniken und große Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sondern auch kleine Arztpraxen zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen geraten können. Laut Bericht sollen sensible Gesundheitsdaten, die in diesen Praxen verwaltet werden, ein attraktives Ziel für Angriffe darstellen. Es wird nachdrücklich empfohlen, auch in kleinen Einrichtungen verstärkt auf IT-Sicherheit zu achten und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um solche potenziellen Bedrohungen abzuwehren. Details und weiterführende Informationen finden sich in der vollständigen Berichterstattung auf aerztezeitung.de.
Partikel in Phenhydan: Spritzenfilter für sichere Injektion empfohlen
Partikel in Phenhydan: BfArM empfiehlt Spritzenfilter für sichere Injektion. Pflegeeinrichtungen sollen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Weitere Infos im "Rote-Hand-Brief".
Partikel in Phenhydan: BfArM empfiehlt Spritzenfilter für sichere Injektion. Pflegeeinrichtungen sollen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Weitere Infos im "Rote-Hand-Brief".
In der Charge 021950 des Arzneimittels Phenhydan® wurden Partikel gefunden. Laut einer Mitteilung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) muss bei der Applikation der Phenhydan®-Injektionslösung ein Spritzenfilter verwendet werden, um potenzielle Risiken für Patientinnen und Patienten zu minimieren. Um eine sichere Anwendung zu gewährleisten, sind betroffene Einrichtungen und Fachkräfte dringend angehalten, diese Vorsichtsmaßnahme zu ergreifen. Weitere Informationen sind über den "Rote-Hand-Brief" verfügbar, einer offiziellen Warnmitteilung, die bei sicherheitsrelevanten Arzneimittelproblemen zum Einsatz kommt. Diese Information stammt von der Ärzte Zeitung, die sich mit der aktuellen Entwicklung auseinandersetzt.
Neue SMC-Karten-Regelungen ab 2026: Datenschutz wird verstärkt
Ab 2026 gelten strengere SMC-Karten-Regeln: Weitergabe wird verboten, Sperrpflicht bei Praxisaufgabe. Ziel: Stärkere Datenschutzmaßnahmen im Gesundheitswesen.
Ab 2026 gelten strengere SMC-Karten-Regeln: Weitergabe wird verboten, Sperrpflicht bei Praxisaufgabe. Ziel: Stärkere Datenschutzmaßnahmen im Gesundheitswesen.
Der Gesetzgeber hat neue Regelungen für den Umgang mit SMC-Karten festgelegt, die ab 2026 in Kraft treten sollen. Diese Praxis- oder Institutionskarten dürfen dann nicht mehr weitergegeben werden, da andernfalls Strafen drohen. Zudem sind Praxisinhaber, die ihre Tätigkeit aufgeben, dazu verpflichtet, ihre SMC-Karten zu sperren. Dies dient der sicheren Handhabung sensibler Gesundheitsdaten und soll unerlaubten Zugriff auf vertrauliche Informationen verhindern. Laut der Quelle von "Ärzte Zeitung" sollen diese Maßnahmen den Datenschutz im Gesundheitswesen weiter stärken.
Warnung vor Partikeln: Spritzenfilter bei Phenhydan®-Injektionen nötig
BfArM warnt: Bei Phenhydan®-Charge 021950 Partikel entdeckt - Nutzung von Spritzenfiltern notwendig für Patientensicherheit bei Injektionen.
BfArM warnt: Bei Phenhydan®-Charge 021950 Partikel entdeckt - Nutzung von Spritzenfiltern notwendig für Patientensicherheit bei Injektionen.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat eine Warnung bezüglich der Injektionslösung Phenhydan® ausgesprochen. In der Charge 021950 wurden Partikel gefunden, was den Einsatz eines Spritzenfilters bei der Applikation notwendig macht, um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten. Das Phänomen erhöht das Risiko für Komplikationen und betont die Wichtigkeit strenger Qualitätskontrollen und entsprechender Maßnahmen zur Vermeidung solcher Vorfälle. Weitere Details zu dieser Mitteilung finden interessierte Leser bei der Ärzte Zeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
11.11.2025
Bundesländer fordern Nachbesserungen bei Krankenhausreform im Bundestag
Bundesländer fordern Nachbesserungen bei der Krankenhausreform im Bundestag und drängen auf bessere Regelungen für sektorübergreifende Versorger.
Bundesländer fordern Nachbesserungen bei der Krankenhausreform im Bundestag und drängen auf bessere Regelungen für sektorübergreifende Versorger.
Während der Bundestag das Krankenhausreformanpassungs-Gesetz (KHAG) in erster Lesung diskutiert, haben die Bundesländer auf 68 Seiten Änderungswünsche formuliert. Besonders kritisch betrachten die Länder die Regelungen zu sektorenübergreifenden Versorgern (SÜV) in Paragraf 115g SGB V. Diese Versorger sind ein zentraler Bestandteil der Reform, doch die Länder sehen hier noch Verbesserungsbedarf. Ein bundesweiter Rahmen für die Umwandlung kleinerer Krankenhäuser in SÜV soll die Versorgung auf dem Land sichern. Die Länder plädieren für eine vereinfachte Vergütung und die Etablierung der medizinisch-pflegerischen Versorgung in SÜV. Die bestehenden Angebote wie Übergangs- und Kurzzeitpflege erfüllten den Bedarf älterer, multimorbider Patienten nicht ausreichend. Belegärztliche Versorgung in ländlichen Gebieten sowie die Einführung einer neuen Leistungsgruppe „Neugeborene in Geburtskliniken“ stehen ebenfalls zur Diskussion. Zudem fordern die Bundesländer eine Neukonzeption der Vorhaltevergütung, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. (Quelle: Ärztezeitung)
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