Mit dem Newsfeed von altenpflege.ch – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Medizin, Gesundheit und Prävention
10.01.2025
Studie: 150 Min. Sport pro Woche senken Risiko chronischer Krankheiten
150 Minuten Sport wöchentlich senken das Risiko chronischer Krankheiten erheblich, empfehlen Forscher der University of Iowa nach einer neuen Studie.
150 Minuten Sport wöchentlich senken das Risiko chronischer Krankheiten erheblich, empfehlen Forscher der University of Iowa nach einer neuen Studie.
Patienten auf ihre körperliche Aktivität hin zu screenen, wird von Forschenden um Cole G. Chapman von der University of Iowa empfohlen. In ihrer neuen Studie, veröffentlicht im „Deutschen Ärzteblatt“ (CDC 2025; DOI: 10.5888/pcd22.240149), wurden mehr als 7.000 Patienten untersucht. Dabei wurde festgestellt, wie viel Sport die Teilnehmenden wöchentlich ausübten. Ergebnis der Untersuchung ist, dass jene, die mindestens 150 Minuten pro Woche moderat oder intensiv trainierten, deutlich niedrigere Risiken für zahlreiche chronische Erkrankungen aufwiesen.
Lauterbach und Heil gegen Karenztag: Belastung für Arbeitnehmer befürchtet
Lauterbach und Heil gegen Karenztag: Politiker warnen vor Belastung für Arbeitnehmer und lehnen den Vorschlag eines unbezahlten Krankentags ab.
Lauterbach und Heil gegen Karenztag: Politiker warnen vor Belastung für Arbeitnehmer und lehnen den Vorschlag eines unbezahlten Krankentags ab.
Die Debatte um die Einführung eines unbezahlten Karenztages im Krankheitsfall sorgt für anhaltende Unruhe. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) lehnt diesen Vorschlag entschieden ab und sieht darin eine Belastung für die Arbeitnehmer. Lauterbach betont, dass ein solcher Schritt Arbeitnehmer, die sich einen Lohnausfall nicht leisten können, zur Arbeit zwinge, was wiederum die Gesundheit der Kollegen gefährde. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) widersetzt sich der Idee und betont, dass es genug Maßnahmen gibt, um Missbrauch im Krankheitsfall zu begegnen. Er warnt davor, dass ein Karenztag besonders Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen hart treffen würde. Diese Ansicht wird vom stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden Karl-Josef Laumann geteilt. Währenddessen verweist der Chef der Allianz-Versicherung, Oliver Bäte, auf den hohen Krankenstand in Deutschland und unterstützt den Vorschlag. Eine Analyse der Bundesärztekammer sowie der DAK-Gesundheit berichten jedoch, dass der Rekordkrankenstand vor allem auf erhöhte Infektionswellen und die Einführung der elektronischen Krankmeldung zurückzuführen sei. (Quelle: aerzteblatt.de)
Grippewelle in Deutschland: Anstieg von Influenza- und RSV-Fällen
Grippewelle erfasst Deutschland: RKI meldet starken Anstieg von Influenza- und RSV-Infektionen, während COVID-19-Fälle leicht zurückgehen.
Grippewelle erfasst Deutschland: RKI meldet starken Anstieg von Influenza- und RSV-Infektionen, während COVID-19-Fälle leicht zurückgehen.
In Deutschland zeichnet sich zu Beginn des Jahres eine Grippewelle ab, wie aus dem aktuellen Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Seit Anfang Dezember ist eine Zunahme der gemeldeten Fälle zu verzeichnen. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) sank zum Jahreswechsel, stieg jedoch in der ersten Januarwoche wieder an. Der Bericht, der die Zeit vom 16. Dezember 2024 bis zum 5. Januar 2025 umfasst, zeigt einen Anstieg der Fälle von Influenza- und respiratorischen Synzytialviren (RSV), während die gemeldeten COVID-19-Fälle zurückgingen. In der Kalenderwoche 51 stieg der Anteil der SARS-CoV-2 Sublinie XEC auf 63 Prozent. Für die erste Januarwoche des neuen Jahres meldeten die Gesundheitsämter etwa 4.560 Influenza-Fälle, eine Zunahme im Vergleich zu 1.220 Fällen Anfang Dezember. Auch die Anzahl der RSV-Infektionen verdoppelte sich. Die Zahl der Krankenhausaufenthalte aufgrund von Influenza stieg im gleichen Zeitraum von 18 auf 27 Prozent. Bisher wurden in der aktuellen Saison 40 Todesfälle mit einer Influenzavirusinfektion übermittelt, davon waren 80 Prozent der Verstorbenen 60 Jahre oder älter. Dies berichtet das Deutsche Ärzteblatt.
Lauterbach: ePA erhöht Sicherheit bei Medikamenten ab 2025 in Pilotphase
Ab 2025 soll die elektronische Patientenakte in einer Pilotphase starten und die Sicherheit bei Medikamenten erhöhen, sagt Gesundheitsminister Lauterbach.
Ab 2025 soll die elektronische Patientenakte in einer Pilotphase starten und die Sicherheit bei Medikamenten erhöhen, sagt Gesundheitsminister Lauterbach.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach betonte heute den Nutzen der elektronischen Patientenakte (ePA) für Patienten, Fachkräfte im Gesundheitswesen und die Forschung. Bei einem Besuch in einer Kölner Hausarztpraxis hob er hervor, dass derzeit jährlich zehntausende Menschen an Medikationsfehlern sterben. Durch die ePA, die Medikationspläne bereitstellt, soll sich die Sicherheit der Arzneimitteltherapie verbessern. Ab dem 15. Januar 2025 wird die ePA in einer Pilotphase in Nordrhein-Westfalen, Franken und Hamburg getestet, berichtete das Deutsche Ärzteblatt. Trotz Sicherheitsbedenken, die von IT-Experten des Chaos Computer Clubs geäußert wurden, zeigte sich Lauterbach zuversichtlich. Ein bundesweiter Rollout soll zwischen Februar und April erfolgen. Die Sicherheit der ePA-Daten wird als entscheidend angesehen, wobei bereits Maßnahmen getroffen wurden, um Sicherheitsrisiken zu minimieren. Eine Umfrage zeigt, dass 79 Prozent der Bürger die ePA für sinnvoll erachten.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
10.01.2025
Wahl am 23. Feb: Zukunft der Krankenversicherung in Deutschland ungewiss
Am 23. Feb. entscheiden Wähler über Deutschlands Krankenversicherungs-Zukunft, mögliche Innovationen und neue Herausforderungen für das Gesundheitswesen.
Am 23. Feb. entscheiden Wähler über Deutschlands Krankenversicherungs-Zukunft, mögliche Innovationen und neue Herausforderungen für das Gesundheitswesen.
Am 23. Februar werden die Wählerinnen und Wähler über die zukünftige Ausrichtung der Krankenversicherungssysteme in Deutschland entscheiden. Ausgehend von den aktuell diskutierten Koalitionsoptionen könnten sich neue Möglichkeiten für politische Innovationen eröffnen, jedoch auch Belastungen für die ärztlichen Praxen mit sich bringen. Die Berichterstattung der „Ärzte Zeitung“ weist zudem auf die Notwendigkeit hin, das Potenzial und die Herausforderungen solcher politischen Veränderungen genau zu prüfen, insbesondere im Hinblick auf die diversen Versorgungssysteme. Die politische Landschaft könnte sich durch verschiedene Koalitionsoptionen entscheidend wandeln, dabei jedoch auch neue Herausforderungen und Zumutungen, insbesondere im Gesundheitswesen, mit sich bringen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Bundesbericht würdigt Schlüsselrolle der Geriatrie in der Altersmedizin
Der Altersbericht würdigt die Geriatrie als Schlüssel zur Pflegevermeidung und bekräftigt ihre Bedeutung in einer alternden Gesellschaft, was die Branche erfreut.
Der Altersbericht würdigt die Geriatrie als Schlüssel zur Pflegevermeidung und bekräftigt ihre Bedeutung in einer alternden Gesellschaft, was die Branche erfreut.
Der Bundesverband Geriatrie zeigt sich erfreut über den aktuellen Altersbericht der Bundesregierung, der die Rolle der Altersmedizin besonders würdigt. Die Bedeutung der Geriatrie wird hervorgehoben, insbesondere im Hinblick auf die Vermeidung und Verringerung von Pflegebedürftigkeit. Dies wird als positives Echo auf die Bemühungen der Geriater gewertet, mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung für ihre Arbeit zu erhalten. Der Bericht unterstreicht, dass die Fachrichtung bei der Bewältigung der Herausforderungen einer alternden Gesellschaft unentbehrlich ist. Fachleute aus der Pflegebranche könnten laut "Ärzte Zeitung" diese Entwicklung als Bestätigung ihres Engagements sehen, während Führungskräfte aus Pflegeeinrichtungen durch diese positive Darstellung möglicherweise zu verstärkten Investitionen in geriatrische Angebote motiviert werden.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
09.01.2025
Heil lehnt Streichung der Lohnfortzahlung am ersten Krankheitstag ab
Bundesarbeitsminister Heil lehnt den Vorschlag ab, die Lohnfortzahlung am ersten Krankheitstag zu streichen, um Arbeitnehmer mit geringen Einkommen zu schützen.
Bundesarbeitsminister Heil lehnt den Vorschlag ab, die Lohnfortzahlung am ersten Krankheitstag zu streichen, um Arbeitnehmer mit geringen Einkommen zu schützen.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat den Vorschlag entschieden zurückgewiesen, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für den ersten Tag einer Krankmeldung zu streichen. Dies entspräche einem verzerrten Bild von den arbeitenden Menschen in Deutschland, erklärte Heil dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Die Deutschen sind keine Drückeberger", betonte der Minister. Besonders Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit niedrigen Einkommen würden unter solch einer Regelung leiden, so Heil weiter. "Es würde die Menschen hart treffen, die tatsächlich krank sind und die einen geringen Lohn haben, vor allem Frauen." Heil machte klar, dass die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten ausreichen, um gegen Blaumacher vorzugehen. Verdachtsfälle können bereits ab dem ersten Krankheitstag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung einfordern. Bei Missbrauch drohen arbeitsrechtliche Konsequenzen. Dies unterstreicht die aktuelle Haltung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zum Thema Lohnfortzahlung und Krankheitsfall.
RKI: Grippewelle gestartet – 40 Todesfälle seit Dezember registriert
RKI meldet: Der Anstieg der Grippefälle deutet auf den Beginn der Grippewelle hin; seit Dezember sind bereits 40 Todesfälle verzeichnet worden.
RKI meldet: Der Anstieg der Grippefälle deutet auf den Beginn der Grippewelle hin; seit Dezember sind bereits 40 Todesfälle verzeichnet worden.
Die Grippewelle hat nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) begonnen. Seit Anfang Dezember steigt die Zahl der gemeldeten Grippe-Diagnosen deutlich an. Insgesamt wurden bisher 40 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Influenza-Infektion registriert. Diese Zahlen unterstreichen die Notwendigkeit von Vorsichtsmaßnahmen und Impfungen für die Risikogruppen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Die Quelle dieser Informationen ist das Robert Koch-Institut, wie auf aerztezeitung.de berichtet wird.
Verein Sterbehilfe: Mitgliederzahl seit 2019 um das Zwölffache gestiegen
Die Mitgliederzahl des Vereins Sterbehilfe ist seit 2019 auf 5.312 gestiegen, während die Suizidbegleitungen stabil blieben.
Die Mitgliederzahl des Vereins Sterbehilfe ist seit 2019 auf 5.312 gestiegen, während die Suizidbegleitungen stabil blieben.
Der schweizerisch-deutsche Verein Sterbehilfe verzeichnet weiter einen starken Anstieg an Mitgliedern, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Jahresstatistik hervorgeht, berichtet die Ärzte Zeitung. Seit 2019 hat sich die Mitgliederzahl auf 5.312 um das Zwölffache erhöht. Die Anzahl der tatsächlichen Suizidbegleitungen blieb hingegen 2024 mit 171 relativ stabil, nachdem sie 2022 bei 139 und im Folgejahr bei 200 lag. Der Verein, 2009 vom ehemaligen Hamburger Justizsenator Roger Kusch gegründet und inzwischen in Zürich ansässig, betreibt auch ein Büro in Hamburg. Das Bundesverfassungsgericht hatte 2020 das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung aufgehoben, was dem Verein in Deutschland neue Handlungsfreiheit brachte. Der Bundestag plant nun eine Neuregelung der Suizidbeihilfe. Die Freiheit, auch die Hilfe Dritter beim selbstbestimmten Sterben in Anspruch zu nehmen, wurde von Karlsruhe betont. (KNA)
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
09.01.2025
Diakonische Verbände fordern bessere Bedingungen zur Pflegekräftesicherung
Diakonische Verbände fordern dringend bessere Arbeitsbedingungen und eine gut finanzierte Ausbildung, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten.
Diakonische Verbände fordern dringend bessere Arbeitsbedingungen und eine gut finanzierte Ausbildung, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten.
Diakonische Verbände haben zu einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege aufgerufen. Wie die „Ärzte Zeitung“ berichtet, fordern der evangelische Bundesfachverband für Teilhabe, der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) und der Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland dringende Maßnahmen, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten. DEVAP-Vorsitzender Wilfried Wesemann betont, dass ohne eine Verringerung der Arbeitsbelastung alle Anstrengungen zur Gewinnung von Pflegefachkräften, auch aus dem Ausland, scheitern könnten. Zu den Forderungen zählen eine gut finanzierte Ausbildung sowie flexible Arbeitszeiten und Dienstplansicherheit. Zudem sollte das Anerkennungsverfahren für ausländische Pflegekräfte vereinfacht werden. Das Pflegekompetenzgesetz und die Vereinheitlichung der Ausbildung von Pflegeassistenten, obwohl vom Bundeskabinett gebilligt, stehen noch aus. Der Mangel an Pflegekräften könnte bis 2040 auf bis zu 380.000 steigen, wie das RWI-Leibnitz-Institut prognostiziert.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.