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Pflegepolitik und Recht
20.05.2025
Familienministerin Prien plant Lohnersatz für pflegende Angehörige
Familienministerin Prien plant Lohnersatz nach Elterngeld-Modell für pflegende Angehörige in Deutschland zur Stärkung informeller Pflege.
Familienministerin Prien plant Lohnersatz nach Elterngeld-Modell für pflegende Angehörige in Deutschland zur Stärkung informeller Pflege.
Das Pflegesystem in Deutschland steht vor großen Herausforderungen, da die Zahl der Pflegebedürftigen auf rund 5,7 Millionen Personen angestiegen ist. Familienministerin Karin Prien setzt sich für eine Lohnersatzleistung für pflegende Angehörige ein, um die informelle Pflege zu stärken. Im Interview mit der Funke Mediengruppe erklärte Prien, dass die Einführung eines solchen Leistungsmodells, ähnlich dem Elterngeld, vorgesehen ist. Das Konzept steht jedoch unter Finanzierungsvorbehalt und Details wie die genaue Höhe und Dauer der Zahlungen sind noch ungeklärt. Sozialverbände, darunter der VdK, begrüßen den Ansatz, kritisieren jedoch die Koppelung der Maßnahme an die wirtschaftliche Lage Deutschlands. Ein einkommensunabhängiger Pflegelohn, gestaffelt nach Pflegegrad, wird vorgeschlagen. Die Bezeichnung „Pflegegeld“ sei dem VdK zufolge irreführend, da es bereits Pflegegeld für Pflegebedürftige gibt. Ein zusätzlicher Pflegelohn für Angehörige sei daher notwendig. (Quelle: aerztezeitung.de)
AfD hinterfragt Wirksamkeit des Nationalen Hitzeschutzplans im Bundestag
AfD hinterfragt die Wirksamkeit des Nationalen Hitzeschutzplans im Bundestag und verlangt von der Regierung Beweise für dessen Effektivität.
AfD hinterfragt die Wirksamkeit des Nationalen Hitzeschutzplans im Bundestag und verlangt von der Regierung Beweise für dessen Effektivität.
Der Hitzeschutzplan der Bundesregierung ist Gegenstand einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Der 2023 vom damaligen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vorgestellte Nationale Hitzeschutzplan zielt darauf ab, die Zahl der Hitzetoten zu halbieren. Die Fraktion möchte von der Bundesregierung Auskünfte darüber, welche Effekte bisher aus dem Plan resultierten und anhand welcher Parameter diese erkennbar sind. Die Anfrage trägt die Nummer 21/131 und wurde in der Reihe "heute im bundestag" (hib) veröffentlicht.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
19.05.2025
Neue Zusammensetzung des Gesundheitsausschusses steht fest
Die neue Zusammensetzung des Gesundheitsausschusses im Bundestag wurde vorgestellt – entscheidend für künftige gesundheitspolitische Weichenstellungen.
Die neue Zusammensetzung des Gesundheitsausschusses im Bundestag wurde vorgestellt – entscheidend für künftige gesundheitspolitische Weichenstellungen.
Die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des 21. Deutschen Bundestages stehen fest. Die Ärzte Zeitung stellt die 38 Politikerinnen und Politiker in Kurzporträts vor. Die neue Zusammensetzung gilt als entscheidend für zukünftige medizinische und gesundheitspolitische Entscheidungen in Deutschland. Die Veröffentlichung der Mitgliederliste ermöglicht es Fachkräften, politische Entwicklungen genauer zu verfolgen, die Einfluss auf ihre berufliche Praxis haben können. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
19.05.2025
Bayern stärkt Primärversorgung mit 650.000 Euro-Modellprojekt
Bayern investiert 650.000 Euro in Modellprojekt zur Primärversorgung, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern und als Vorbild für andere Bundesländer zu dienen.
Bayern investiert 650.000 Euro in Modellprojekt zur Primärversorgung, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern und als Vorbild für andere Bundesländer zu dienen.
Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert ein Modellprojekt zur Stärkung der Primärversorgung mit rund 650.000 Euro, wie die Ärzte Zeitung berichtet. Dieses ehrgeizige Vorhaben zielt darauf ab, die gesundheitliche Versorgung im Freistaat signifikant zu verbessern. Angesichts der Herausforderungen im Gesundheitssystem ist eine solche Initiative besonders bedeutsam. Das Projekt könnte als Vorbild für andere Bundesländer dienen, die ähnliche Versorgungsprobleme bewältigen müssen. Die finanziellen Mittel sollen gezielt eingesetzt werden, um innovative Lösungen voranzutreiben. Die Unterstützung des Gesundheitsministeriums unterstreicht die Wichtigkeit der Primärversorgung als Grundlage des Gesundheitssystems in Bayern. Diese Maßnahme dürfte auf großes Interesse bei Fachkräften im Gesundheitswesen stoßen, da sie neue Impulse für die zukünftige Versorgungsgestaltung setzen könnte.
Erster Bluttest zur Alzheimer-Diagnose in den USA zugelassen
Erster Bluttest zur Alzheimer-Diagnose in den USA zugelassen, bietet eine einfachere, kostengünstigere Alternative zu invasiven Verfahren wie PET-Scan und Liquordiagnostik.
Erster Bluttest zur Alzheimer-Diagnose in den USA zugelassen, bietet eine einfachere, kostengünstigere Alternative zu invasiven Verfahren wie PET-Scan und Liquordiagnostik.
In den USA wurde erstmals ein blutbasierter Test zur Diagnose von Alzheimer zugelassen, wie die Ärzte Zeitung berichtet. Bisher konnten Ablagerungen von Beta-Amyloid lediglich mittels aufwendigerer Verfahren wie PET-Scan oder Liquordiagnostik nachgewiesen werden. Diese Entwicklung könnte wegweisend für die Früherkennung der Alzheimer-Krankheit sein und stellt eine bedeutende Alternative zu den etablierten, jedoch teureren und invasiveren Methoden dar. Fachleute sehen in dem neuen Test ein erhebliches Potenzial zur Vereinfachung und Verbesserung der Diagnosemöglichkeiten von Demenzerkrankungen.
Ende des ePA-Testbetriebs: Ärzte berichten über Fortschritte und Datenschutzfragen
Testbetrieb der ePA endet: Ärzte loben Fortschritte, doch Datenschutz bleibt ein Thema. Hausarzt fordert kompatiblen Messenger-Dienst zur ePA.
Testbetrieb der ePA endet: Ärzte loben Fortschritte, doch Datenschutz bleibt ein Thema. Hausarzt fordert kompatiblen Messenger-Dienst zur ePA.
In der Ärzte Zeitung wird darüber berichtet, dass der Testbetrieb zur elektronischen Patientenakte (ePA) beendet wurde. Ärztinnen und Ärzte, die am Testbetrieb teilgenommen haben, teilen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse in der Publikation mit. Der Hausarzt Andreas große Bockhorn erläutert, dass das Hochladen der Daten in die ePA von Woche zu Woche schneller geworden ist und äußert den Wunsch nach einem Messenger-Dienst, der mit der ePA kompatibel ist. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Professorin Louisa Specht-Riemenschneider hat in einem Podcast thematisiert, welche Herausforderungen und Datenschutzfragen im Zusammenhang mit der ePA bestehen. Dies betrifft insbesondere die Zugriffs- und Löschrechte bezüglich der gespeicherten Daten.
Neue Hilfsmittel-Richtlinie: Digitale Verordnungen und Videosprechstunden
Die neue Hilfsmittel-Richtlinie erlaubt digitale Verordnungen und Videosprechstunden für eine schnellere Versorgung von Versicherten mit komplexen Behinderungen.
Die neue Hilfsmittel-Richtlinie erlaubt digitale Verordnungen und Videosprechstunden für eine schnellere Versorgung von Versicherten mit komplexen Behinderungen.
Am Freitag sind die durch den Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossenen Änderungen der Hilfsmittel-Richtlinie in Kraft getreten. Diese sollen die Versorgung von Versicherten mit schweren, komplexen oder mehrfachen Behinderungen beschleunigen. Die überarbeiteten Regelungen bieten Vertragsärztinnen und -ärzten zahlreiche Klarstellungen und Neuerungen. Der Fortschritt in der Digitalisierung wird dabei berücksichtigt, indem die Richtlinie nun auch für elektronische Verordnungen gilt. Zudem können Rezepte für Hilfsmittel im Rahmen von Videosprechstunden ausgestellt werden. Eine Verordnung nach telefonischem Kontakt ist zulässig, wenn der aktuelle Gesundheitszustand bereits durch eine unmittelbare persönliche Behandlung oder Videosprechstunde erhoben wurde. Die Praxen dürfen die Verordnung durch konkretisierende Unterlagen ergänzen, und es ist nun gestattet, Fremdbefunde oder einen Teilhabeplan zur Bedarfsbestimmung heranzuziehen, berichtet die Ärzte Zeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
17.05.2025
Wettstreit um Primärarztmodell: Spannungen zwischen Haus- und Fachärzten
Spannungen zwischen Haus- und Fachärzten: Primärarztmodell wird zur Herausforderung für Gesundheitsministerin Warken. Anreize und Systemunterstützung sind gefragt.
Spannungen zwischen Haus- und Fachärzten: Primärarztmodell wird zur Herausforderung für Gesundheitsministerin Warken. Anreize und Systemunterstützung sind gefragt.
Die primärärztliche Versorgung könnte das größte Projekt von Gesundheitsministerin Warken werden. Um dies erfolgreich umzusetzen, ist es essenziell, dass die richtigen Anreize gesetzt werden, damit Hausärzte, Fachärzte und Patienten gleichermaßen motiviert sind, das System zu unterstützen. Der Wettbewerb zwischen Kollektivverträgen und der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) steht dabei im Fokus der Diskussionen. Trotz grundlegender Unklarheiten hat die Ankündigung eines verbindlichen Primärarztsystems bereits für Spannungen gesorgt, insbesondere zwischen Haus- und Fachärzten. Diese Entwicklung wird von verschiedenen Akteuren in der Gesundheitsbranche aufmerksam beobachtet (Quelle: aerztezeitung.de).
EU-Zulassung für Leqembi®: Erste Therapie gegen Alzheimer-Ursache
Die EU hat Leqembi® als erstes Medikament zugelassen, das eine Ursache von Alzheimer bekämpft – ein bedeutender Fortschritt in der Behandlung früher Stadien der Krankheit.
Die EU hat Leqembi® als erstes Medikament zugelassen, das eine Ursache von Alzheimer bekämpft – ein bedeutender Fortschritt in der Behandlung früher Stadien der Krankheit.
Die Europäische Kommission hat die Marktzulassung für Leqembi® (Lecanemab) erteilt, wodurch es die erste zugelassene Therapie in der EU ist, die auf eine Ursache der Alzheimer-Krankheit abzielt, so das Unternehmen Eisai. Das in Zusammenarbeit mit Biogen vermarktete Medikament ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper gegen beta-Amyloid (Aβ). Es bindet bevorzugt an toxische Aβ-Protofibrillen und Aβ-Plaques, um diese im Gehirn zu reduzieren. Eingesetzt wird es zur Behandlung erwachsener Patienten mit klinisch diagnostizierter leichter kognitiver Störung und leichter Demenz aufgrund von Alzheimer mit bestätigter Amyloid-Pathologie. Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Fortschritt in der medikamentösen Therapie frühzeitiger Alzheimer-Erkrankungen. Die Nachricht wurde auf aerztezeitung.de veröffentlicht.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
16.05.2025
G-BA veröffentlicht neue Qualitätsstandards für Gesundheitseinrichtungen
G-BA setzt neue Standards zur Qualitätssicherung in Gesundheitseinrichtungen – neue Rechenregeln gelten ab sofort für Verfahren 1, 2 und 4.
G-BA setzt neue Standards zur Qualitätssicherung in Gesundheitseinrichtungen – neue Rechenregeln gelten ab sofort für Verfahren 1, 2 und 4.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 15. Mai 2025 neue endgültige Rechenregeln für die datengestützte, einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung veröffentlicht. Diese Regeln betreffen die Verfahren 1, 2 und 4 und treten mit dem Datum des Beschlusses in Kraft. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Qualität der Gesundheitsversorgung sektorenübergreifend zu verbessern und sind Teil der Bemühungen des G-BA, Standards in der Versorgung zu gewährleisten. Der zuständige Unterausschuss für Qualitätssicherung hat die neuen Richtlinien entwickelt. Der Beschlusstext steht als PDF zur Verfügung. Die Entscheidung ist besonders für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen von Bedeutung, die sich an den standardisierten Auswertungsverfahren des G-BA orientieren müssen. Die Quelle dieser Information ist der Gemeinsame Bundesausschuss (g-ba.de).
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