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Finanzen und Versicherung
16.07.2025
Altersrentner: So steigert Pflege von Angehörigen die Rente nachhaltig
Altersrentner können durch die Pflege von Angehörigen ihre Rente steigern. Voraussetzung: Pflegegrad 2, Pflege zuhause und Teilrente nach Regelaltersgrenze.
Altersrentner können durch die Pflege von Angehörigen ihre Rente steigern. Voraussetzung: Pflegegrad 2, Pflege zuhause und Teilrente nach Regelaltersgrenze.
Menschen, die Altersrente beziehen und einen Angehörigen oder eine andere pflegebedürftige Person pflegen, können durch zusätzliche Beitragszahlungen der Pflegekasse ihre Rente erhöhen. Die Verbraucherzentrale erläutert, dass Rentner, die die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht haben und eine vorgezogene Rente beziehen, automatisch von der Beitragszahlung profitieren. Sobald jedoch die Regelaltersgrenze erreicht ist, müssen Rentner von einer Vollrente zu einer Teilrente wechseln, um weiterhin Beitragszahlungen zu erhalten. Voraussetzungen hierfür sind unter anderem, dass wöchentlich mindestens zehn Stunden Pflege an mindestens zwei Tagen erfolgt und die pflegebedürftige Person mindestens Pflegegrad 2 hat. Zudem muss die Pflegetätigkeit im häuslichen Umfeld und nicht erwerbsmäßig durchgeführt werden. Rentenansprüche aus der Pflege bleiben lebenslang erhalten. Weitere Informationen und individuelle Berechnungen können bei der Deutschen Rentenversicherung oder in der Broschüre "Rente für Pflegepersonen, Ihr Einsatz lohnt sich" eingeholt werden.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
16.07.2025
Gesetzesentwurf stärkt WHO bei globalen Gesundheitskrisen 대응
Ein Gesetzesentwurf stärkt die WHO: Änderungen der Gesundheitsvorschriften sollen weltweit schnellere Reaktionen auf Pandemien ermöglichen.
Ein Gesetzesentwurf stärkt die WHO: Änderungen der Gesundheitsvorschriften sollen weltweit schnellere Reaktionen auf Pandemien ermöglichen.
Das Bundesgesundheitsministerium hat im Rahmen der jüngsten Kabinettssitzung am 16. Juli 2025 den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) präsentiert. Diese Änderungen sollen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ihre Mitgliedsstaaten befähigen, effektiver und schneller auf globale Gesundheitsbedrohungen wie Pandemien zu reagieren. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betonte die Notwendigkeit einer besseren globalen Vorbereitung auf Gesundheitskrisen. Zentrale Neuerungen sind die Einführung des Begriffs der „pandemischen Notlage“ und der damit verbundenen Befugnis des WHO-Generaldirektors, spezielle zeitlich befristete Empfehlungen auszusprechen. Zusätzlich werden Gerechtigkeit und Solidarität als Grundprinzipien in die IGV aufgenommen. Die geplanten Reformen bedürfen der Zustimmung des Bundesrates und unterstreichen die Verbindung der Reformen mit innerstaatlichen gesetzlichen Anpassungen, ohne die nationale Gesundheitssouveränität zu beeinträchtigen. Quelle: Bundesgesundheitsministerium.
Förderzeitraum für Digitalisierungsinitiativen bis 2026 verlängert
Förderzeitraum für Transformations-Initiativen verlängert: Bis 2026 unterstützt das Wirtschaftsministerium die digitale Transformation zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.
Förderzeitraum für Transformations-Initiativen verlängert: Bis 2026 unterstützt das Wirtschaftsministerium die digitale Transformation zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat bekannt gegeben, dass der Förderzeitraum für die Transformations-Netzwerke und Transformations-Hubs bis Ende 2026 verlängert wird. Diese Initiative zielt darauf ab, die digitale Transformation in verschiedenen Sektoren der Wirtschaft zu unterstützen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die Maßnahme wird als Teil der Anstrengungen zur Förderung von Innovation und nachhaltigem Wachstum angesehen. Diese Pressemitteilung des Bundesministeriums unterstreicht das Engagement des Bundes, die wirtschaftliche Anpassungsfähigkeit in Zeiten technologischer Umwälzungen zu fördern. Weitere Details und Kontaktdaten sind über die Förderdatenbank des Bundes zugänglich.
DAK-Chef warnt vor eskalierender Finanzkrise der Krankenkassen
DAK-Chef Storm warnt vor einer Finanzkrise der Krankenkassen und fordert politische Maßnahmen, um steigende Zusatzbeiträge und ruinösen Wettbewerb zu stoppen.
DAK-Chef Storm warnt vor einer Finanzkrise der Krankenkassen und fordert politische Maßnahmen, um steigende Zusatzbeiträge und ruinösen Wettbewerb zu stoppen.
DAK-Chef Andreas Storm hat in einem Gespräch mit der Ärzte Zeitung die alarmierende Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hervorgehoben. Storm kritisiert, dass die Ausgaben vollständig aus dem Ruder gelaufen seien und warnt davor, dass ohne politische Intervention der ruinöse Preiswettbewerb und ein rapider Anstieg der Zusatzbeiträge nicht gestoppt werden können. Bereits 15 Krankenkassen hätten ihre Zusatzbeiträge während des Jahres erhöht. Gesundheitsministerin Nina Warken bezeichnete die GKV als „Notfallpatient“. Storm drängt auf ein Haushaltsbegleitgesetz, um den Ausgabenanstieg zu begrenzen. Ohne Maßnahmen seien die finanziellen Herausforderungen der Kassen nicht zu bewältigen. Zwei wesentliche Termine stehen an: Die Kabinettsentscheidung für den Haushalt 2026 und die Bereinigungssitzung zum Haushalt 2025 im September. Die GKV hat das vorherige Jahr mit einem Defizit von 6,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Diese Situation erfordert dringende Lösungen, so der DAK-Chef in der Ärzte Zeitung.
EMA empfiehlt Aktualisierung der Infos zu Varizellen-Impfstoffen
EMA empfiehlt Aktualisierung der Varizellen-Impfstoffinfos nach Untersuchung eines Enzephalitis-Risikos, bleibt aber ohne zusätzliche Risikominimierungsmaßnahmen.
EMA empfiehlt Aktualisierung der Varizellen-Impfstoffinfos nach Untersuchung eines Enzephalitis-Risikos, bleibt aber ohne zusätzliche Risikominimierungsmaßnahmen.
Der Ausschuss für Gesundheit und Verbraucherschutz (PRAC) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat seine Untersuchung des Risikos einer Enzephalitis nach Verwendung der Varizellen-Impfstoffe Varilrix und Varivax abgeschlossen. Auslöser der Überprüfung war ein tödlicher Enzephalitis-Fall nach der Impfung mit Varilrix. Laut einem Bericht der EMA vom Meeting Anfang Juli empfiehlt der PRAC, die Produktinformationen der Impfstoffe zu aktualisieren, um das Risiko besser einzuordnen. Die Impfstoffe bleiben weiterhin für immungeschwächte Personen kontraindiziert; zusätzliche Maßnahmen zur Risikominimierung sind nicht erforderlich. Auch die Produktinformationen der Kombinationsimpfstoffe gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen sollen aktualisiert werden, da sie ebenfalls das Risiko der Enzephalitis beinhalten. Betroffene sollten umgehend medizinische Hilfe bei Verdacht auf Enzephalitis oder Anzeichen einer Infektion aufsuchen. (Quelle: aerztezeitung.de)
Soziale Faktoren erhöhen Risiko von Opioidtherapie nach Hüft-OPs
Soziale Benachteiligung erhöht laut dänischer Studie das Risiko für chronische Opioidtherapien nach Hüft-OPs - Prävention dringend gefordert.
Soziale Benachteiligung erhöht laut dänischer Studie das Risiko für chronische Opioidtherapien nach Hüft-OPs - Prävention dringend gefordert.
Eine dänische Kohortenstudie hat ergeben, dass Hüftfrakturpatienten, die in finanziell schwierigen Verhältnissen leben, eine geringe Schulbildung haben und allein leben, ein höheres Risiko tragen, chronische Opioidtherapien nach einer Hüftoperation zu benötigen. Das Forschungsteam betont die Notwendigkeit von Strategien, um dieses erhöhte Risiko in Kliniken zu adressieren. Diese Studie, welche die sozialen Determinanten der Gesundheit beleuchtet, legt nahe, dass einkommensschwache Haushalte besondere Präventionsmaßnahmen benötigen. Diese Schlussfolgerungen stammen aus einem Bericht der Ärzte Zeitung vom 15. Juli 2025.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
15.07.2025
Ärzte und Physician Assistants: Neue Wege zur Entlastung im Gesundheitswesen
Ärzte und Physician Assistants: Neue Arbeitsaufteilung könnte die Gesundheitsversorgung erleichtern, die Diskussion um Aufgabensubstitution wird verstärkt angeregt.
Ärzte und Physician Assistants: Neue Arbeitsaufteilung könnte die Gesundheitsversorgung erleichtern, die Diskussion um Aufgabensubstitution wird verstärkt angeregt.
Die Diskussion über die Substitution von Aufgaben zwischen Ärzten und Physician Assistants (PA) wird erneut angeregt, um die Arbeitslast von Ärzten zu verringern. Eine engere Zusammenarbeit könnte neue Möglichkeiten schaffen, die Entlastung im Gesundheitswesen zu fördern, wie die „Ärzte Zeitung“ berichtet. Die Kooperation zwischen Ärzten und PAs bietet Chancen, die über die derzeitige Rolle hinausgehen könnten. Vor diesem Hintergrund wird erneut vorgeschlagen, die Aufgabenverteilung im Gesundheitswesen zu überdenken und Anpassungen in der Arbeitsteilung vorzunehmen, um die Effizienz zu steigern und die Patientenversorgung zu verbessern. Die Diskussion über mögliche Reformen und die Neuordnung von Verantwortungsbereichen soll die Grundlage für weiterführende Entscheidungen bilden und den gesundheitlichen Versorgungsalltag nachhaltig erleichtern. (Quelle: „Ärzte Zeitung“)
Berliner Palliativarzt wegen 15 Morden und Brandstiftung vor Gericht
Ein Berliner Palliativarzt steht wegen 15 Morden und Brandstiftung vor Gericht; die Staatsanwaltschaft prüft weitere 71 Verdachtsfälle.
Ein Berliner Palliativarzt steht wegen 15 Morden und Brandstiftung vor Gericht; die Staatsanwaltschaft prüft weitere 71 Verdachtsfälle.
Der 40-jährige Berliner Palliativarzt steht seit kurzem unter dem Verdacht, 15 Patienten durch die Verabreichung eines tödlichen Gemisches aus Narkose- und Beruhigungsmitteln ohne deren Wissen getötet zu haben, berichtet die Ärzte Zeitung. Noch schweigt der Angeklagte, während die Staatsanwaltschaft ihm weiter möglichen Mord in 71 weiteren Fällen vorwirft. Bei einigen Patienten soll es zu Bränden gekommen sein, die der Arzt angeblich legte, um seine Taten zu vertuschen. Mit Unterstützung der Berliner Pflegedienste laufen die Ermittlungen weiter, um Aufschluss über die genaue Zahl der Opfer zu erhalten. Der Prozess im Landgericht Berlin schreitet inmitten großen Medieninteresses voran, mit mehreren Verhandlungsterminen bis zum Jahr 2026. Die Staatsanwaltschaft prüft eine mögliche Sicherungsverwahrung bei festgestellter besonderer Schwere der Schuld des Arztes. Der Fall könnte einer der größten seiner Art in der deutschen Nachkriegsgeschichte sein.
Merz fordert Reformen in der Pflegeversicherung aufgrund Defizitrisiko
Friedrich Merz fordert Reformen der Pflegeversicherung, um drohende Defizite zu vermeiden und Beitragssteigerungen zu verhindern.
Friedrich Merz fordert Reformen der Pflegeversicherung, um drohende Defizite zu vermeiden und Beitragssteigerungen zu verhindern.
Friedrich Merz, der Bundeskanzler und CDU-Vorsitzende, hat bei einem ARD-Sommerinterview die Notwendigkeit von Reformen innerhalb der Kranken- und Pflegeversicherung unterstrichen. Angesichts der drohenden Milliardendefizite, die die Beiträge stark erhöhen könnten, erklärte Merz, dass die Koalition wisse, dass Handlungsbedarf bestehe. Die Arbeiten dafür seien in vollem Gang, wobei im Herbst intensive Diskussionen über mögliche Richtungen geplant seien. In Bezug auf eine Bürgerversicherung zeigte sich Merz skeptisch und lobte stattdessen die private Krankenversicherung (PKV) für ihren Beitrag zur Stabilität des Systems. Er betonte die Notwendigkeit, die Grenzen von Eigenverantwortung und Solidarität neu zu ziehen. Dieses Interview wurde im Kontext wachsender finanzieller Herausforderungen der Krankenversicherungen geführt. (Quelle: Ärztezeitung)
Osteoporose-Therapie senkt Sterblichkeit bei Senioren über 80 deutlich
Osteoporose-Therapie senkt bei über 80-Jährigen die Sterblichkeit und könnte die Behandlungsstrategien in Pflegeeinrichtungen grundlegend beeinflussen.
Osteoporose-Therapie senkt bei über 80-Jährigen die Sterblichkeit und könnte die Behandlungsstrategien in Pflegeeinrichtungen grundlegend beeinflussen.
Wer im hohen Alter stürzt und einen Knochenbruch erleidet, kann wohl von einer Osteoporose-Therapie profitieren. Auch bei Menschen über 80 Jahren verringert sich dadurch die 5-Jahres-Mortalität, wie die Ärzte Zeitung berichtet. Dies könnte entscheidende Folgen für die Behandlungsstrategien in Pflegeeinrichtungen und bei der Betreuung älterer Patienten haben, da vorbeugende Maßnahmen gegen Knochenabbau durch gezielte Therapie den Gesundheitszustand und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern könnten. Die Quelle weist darauf hin, wie wichtig es ist, auch in fortgeschrittenem Alter eine aktive Behandlung in Erwägung zu ziehen, um das Risiko schwerwiegender gesundheitlicher Folgen nach Stürzen zu minimieren.
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