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Medizin, Gesundheit und Prävention
24.07.2025
Baden-Württemberg plant Hitze-Katastrophenfall: Gesundheitsvorsorge im Fokus
Baden-Württemberg verstärkt Gesundheitsvorsorge bei Hitze: Experten simulieren Katastrophenfall, um Schutz für Risikogruppen und medizinische Infrastruktur zu sichern.
Baden-Württemberg verstärkt Gesundheitsvorsorge bei Hitze: Experten simulieren Katastrophenfall, um Schutz für Risikogruppen und medizinische Infrastruktur zu sichern.
Infolge steigender Temperaturen und häufigerer Hitzewellen in Deutschland haben Gesundheitsakteure in Baden-Württemberg den „Katastrophenfall Hitze“ in einem Workshop durchgespielt, berichtet die Ärzte Zeitung. Fachleute aus Gesundheitswesen, Katastrophenschutz sowie Landes- und kommunale Entscheidungsträger haben unter der Leitung von KLUG e.V. und der AOK Baden-Württemberg Maßnahmen erarbeitet, um die medizinische Versorgung in hitzeintensiven Zeiten sicherzustellen. Dr. Robin Maitra von der Landesärztekammer betont die Notwendigkeit von Alarmierungsketten, da Hitze oft nicht nur auf einzelne Regionen beschränkt bleibt. Prof. Clemens Becker vom Universitätsklinikum Heidelberg erinnert an das Beispiel Vancouver und fordert eine umfassende Vorbereitung, um ähnliche Szenarien in Deutschland zu vermeiden. Risikogruppen müssten frühzeitig informiert und mit Mitteln wie Kühlgeräten versorgt werden, während Freiwillige und kühle Räume bereitstehen sollten, um eine Überlastung der Gesundheitssysteme zu verhindern.
Rekordschaden durch Abrechnungsbetrug in ambulanter Pflege aufgedeckt
Rekordschaden durch Abrechnungsbetrug: Die KKH deckt massive Korruption in der ambulanten Pflege auf, die über die Hälfte aller Delikte ausmacht.
Rekordschaden durch Abrechnungsbetrug: Die KKH deckt massive Korruption in der ambulanten Pflege auf, die über die Hälfte aller Delikte ausmacht.
Die KKH meldet einen Rekordschaden durch Abrechnungsbetrug und Korruption. Laut Bericht der „Ärzte Zeitung“ entfallen über die Hälfte der Delikte auf die ambulante Pflege. Dieser Bereich steht unerfreulicherweise an der Spitze der Rangliste der betrügerischen Leistungserbringer. In den Reihenfolgerungen folgen Physiotherapiepraxen und Arztpraxen. Die Probleme im Gesundheitssektor bezüglich der Abrechnung und der damit verbundenen Delikte werfen ein Schlaglicht auf die dringende Notwendigkeit effektiverer Kontrollmechanismen.
KV-Connect wird 2025 abgeschaltet: Ärzte auf KIM und E-Mail umsteigen
KV-Connect wird 2025 eingestellt - Ärzte müssen auf KIM oder E-Mail umsteigen, um DMP-Daten sicher und vergütungswirksam zu übermitteln.
KV-Connect wird 2025 eingestellt - Ärzte müssen auf KIM oder E-Mail umsteigen, um DMP-Daten sicher und vergütungswirksam zu übermitteln.
Der Kommunikationsdienst KV-Connect wird am 20. Oktober 2025 abgeschaltet. Dies bedeutet, dass ab dem 1. Oktober 2025 Arztpraxen die DMP-Dokumentationen nicht mehr via KV-Connect an die zuständige Datenstelle übermitteln können. Dokumentationen, die nach dem 30. September eingereicht werden und über KV-Connect versendet worden sind, werden nicht mehr angenommen oder verarbeitet, was bedeutet, dass sie nicht vergütungswirksam sind. Als alternativer Übermittlungsweg steht Ärztinnen und Ärzten der elektronische Datenaustausch via KIM zur Verfügung. Voraussetzung für den Versand der eDMP über KIM ist die Anbindung an die Telematikinfrastruktur sowie die Nutzung eines geeigneten KIM-Dienstes und die Bereitstellung der eDMP-Anwendung durch die Softwarehersteller. Die Übermittlung per E-Mail bleibt eine alternative Möglichkeit, allerdings wird zur sicheren und verschlüsselten Übertragung über KIM geraten. Die Informationen stammen von aok.de.
Rekordschaden: KKH von Abrechnungsbetrug durch Pflegedienste betroffen
Die KKH verzeichnete 2022 den höchsten Schaden durch Abrechnungsbetrug in der Geschichte: 5,4 Millionen Euro, vor allem durch ambulante Pflegedienste.
Die KKH verzeichnete 2022 den höchsten Schaden durch Abrechnungsbetrug in der Geschichte: 5,4 Millionen Euro, vor allem durch ambulante Pflegedienste.
Im vergangenen Jahr verzeichnete die KKH Kaufmännische Krankenkasse mit 5,4 Millionen Euro den bislang größten Schaden durch Abrechnungsbetrug. Hauptsächlich sind ambulante Pflegedienste betroffen, die mit verschiedenen Betrugsmaschen über 4,1 Millionen Euro ergaunerten. Laut einer Pressemitteilung der KKH sind insgesamt bundesweit 479 neue Hinweise auf mögliches Fehlverhalten im Gesundheitswesen eingegangen, darunter gefälschte Rezepte, der Missbrauch von Gesundheitskarten und erfundene Behandlungen. Die ambulante Pflege steht dabei mit 270 Fällen an der Spitze der betrügerischen Leistungserbringer, gefolgt von Physiotherapiepraxen und Arztpraxen. Über die Jahre 2022 und 2023 hinweg summierten sich die Schäden durch Abrechnungsbetrug in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung auf über 200 Millionen Euro, was laut einer internationalen Studie auf eine hohe Schadensdunkelziffer von rund 18,5 Milliarden Euro in Deutschland hinweist. Chefermittler Emil Penkov erklärte, dass diese illegal erschlichenen Gelder sowohl die medizinische als auch pflegerische Versorgung der Versicherten beeinträchtigen könnten.
Chinesische Studie: GLP-1 oder Metformin effektiver gegen Demenz?
Neue Studie erforscht: GLP-1-Rezeptoragonisten oder Metformin – Welches Medikament schützt besser vor Demenzrisiken bei Typ-2-Diabetikern?
Neue Studie erforscht: GLP-1-Rezeptoragonisten oder Metformin – Welches Medikament schützt besser vor Demenzrisiken bei Typ-2-Diabetikern?
Patienten mit Typ-2-Diabetes haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Demenzen. Eine chinesische Studie untersuchte, ob GLP-1-Rezeptoragonisten oder Metformin einen größeren neuroprotektiven Effekt erzielen. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Studie: GLP-1-RA schützen Typ-2-Diabetiker besser vor Demenz
GLP-1-RA könnten Typ-2-Diabetiker effektiver vor Demenz schützen als Metformin, zeigt eine chinesische Studie und bietet neue Behandlungsperspektiven.
GLP-1-RA könnten Typ-2-Diabetiker effektiver vor Demenz schützen als Metformin, zeigt eine chinesische Studie und bietet neue Behandlungsperspektiven.
Patienten mit Typ-2-Diabetes haben laut Studie aus China ein deutlich erhöhtes Risiko für Demenzen. Untersucht wurde, ob GLP-1-Rezeptoragonisten oder Metformin einen größeren neuroprotektiven Effekt haben. Hierbei fanden die Forscher heraus, dass GLP-1-RA möglicherweise effektiver vor dem Auftreten von Demenz schützen könnten als Metformin. Diese Erkenntnisse könnten neue Wege in der Behandlung von Typ-2-Diabetes eröffnen, um das Risiko von kognitiven Beeinträchtigungen zu reduzieren. Details zur Methodik wurden jedoch von der Ärzte Zeitung nicht bereitgestellt, sondern sind nur für registrierte Nutzer zugänglich. Diese Diskussion ist insbesondere relevant für Pflegekräfte und Mediziner, da sie die Behandlung von Diabetespatienten beeinflussen könnte. Quellenangabe: Ärzte Zeitung.
Präventionsgesetz: Forderung nach mehr Unterstützung zum 10-jährigen Jubiläum
Zum 10-jährigen Jubiläum des Präventionsgesetzes wird mehr Unterstützung gefordert, um Prävention stärker in die Gesundheitsversorgung zu integrieren.
Zum 10-jährigen Jubiläum des Präventionsgesetzes wird mehr Unterstützung gefordert, um Prävention stärker in die Gesundheitsversorgung zu integrieren.
Das Präventionsgesetz, das 2015 verabschiedet wurde, feiert sein zehnjähriges Bestehen und ruft erneut Diskussionen zur Verbesserung der Vorsorgeangebote in Deutschland hervor. Die SBK-Chefin Dr. Gertrud Demmler betont, dass das Gesetz mehr Unterstützung verdient und Prävention eine größere Rolle in der Gesundheitsversorgung spielen sollte. Ein zentraler Kritikpunkt ist, dass Verordnungsmöglichkeiten der Praxen für Präventionskurse nicht effektiv genutzt werden. Der Verband der privaten Krankenversicherungen fordert eine umfassende Strategie mit messbaren Public-Health-Effekten, da diese nach einem Jahrzehnt weiterhin fehlen. Demmler sieht zudem Chancen im geplanten Primärversorgungsmodell und der elektronischen Patientenakte, um Prävention integrativer und zielgerichteter zu gestalten. Eine Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Krankenkassen könnte Versicherten helfen, individuell abgestimmte Gesundheitsangebote zu erhalten, berichtet die Ärzte Zeitung. Die Debatten um ein Update des Gesetzes sind eröffnet.
Lebenserwartung in Deutschland erholt sich auf Vor-Pandemie-Niveau
Die Lebenserwartung in Deutschland erreicht wieder Vor-Pandemie-Niveau: Frauen 83,5 Jahre, Männer 78,9 Jahre – dennoch hinter Westeuropa.
Die Lebenserwartung in Deutschland erreicht wieder Vor-Pandemie-Niveau: Frauen 83,5 Jahre, Männer 78,9 Jahre – dennoch hinter Westeuropa.
Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland hat laut dem Statistischen Bundesamt wieder das Niveau von vor der COVID-19-Pandemie erreicht. Für Frauen beträgt sie nun 83,5 Jahre und für Männer 78,9 Jahre. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Lebenserwartung bei Frauen um etwa 0,2 Jahre und bei Männern um rund 0,4 Jahre. Vor der Pandemie, in den Jahren 2011 bis 2019, nahm die durchschnittliche Lebenserwartung pro Jahr um etwa 0,1 Jahre zu. Trotz der jüngsten Erholungsphase bleibt Deutschland im westeuropäischen Vergleich hinter anderen Ländern zurück. Im Jahr 2022 lag die durchschnittliche Lebenserwartung in Westeuropa für Männer bei 79,9 Jahren und für Frauen bei 84,3 Jahren, Werte, die Deutschland bisher nicht wieder erreicht hat. Die Statistiker betonen, dass die Lebenserwartung auch für ältere Menschen, speziell die stark von der Pandemie betroffene Gruppe, wieder deutlich zugenommen hat. Männer im Alter von 65 Jahren haben statistisch gesehen noch 18 Lebensjahre zu erwarten, Frauen 21,2 Jahre.
Pflegekosten explodieren: Anstieg von 8,3 % beunruhigt Heimbewohner
Pflegebedürftige sehen sich durch einen kräftigen Kostenanstieg um 8,3 % im ersten Jahr zunehmend belastet und fordern Unterstützung von Bund und Ländern.
Pflegebedürftige sehen sich durch einen kräftigen Kostenanstieg um 8,3 % im ersten Jahr zunehmend belastet und fordern Unterstützung von Bund und Ländern.
Teuer, teurer, Heimpflege: Die Kosten für Pflegeheimbewohner sind erneut gestiegen. Nach einer aktuellen Datenauswertung des Ersatzkassenverbandes (vdek) zahlen Pflegebedürftige im ersten Jahr durchschnittlich 3.108 Euro monatlich, ein Anstieg von 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gründe hierfür sind laut vdek die steigenden Personal- und Lebenshaltungskosten. Mara Schläfke vom Verbraucherzentrale Bundesverband warnt vor der Armutsfalle Pflege und fordert Bund und Länder auf, eine gerechte Finanzierung zu schaffen. Die soziale Pflegeversicherung solle die Menschen eigentlich vor finanziellem Ruin bei Pflegebedürftigkeit schützen, doch die Eigenanteile steigen stetig, betont vdek-Chefin Ulrike Elsner. Es sei an der Zeit, dass die Länder ihre Verpflichtungen hinsichtlich Investitionen und Ausbildung einhalten. Verbraucherverbände sehen zudem in privaten Pflegezusatzversicherungen keine ausreichende Lösung, da Beitragserhöhungen viele zum Vertragsausstieg zwingen könnten. (Quelle: aerztezeitung.de)
Neue Webseite bietet Transparenz in NRW ambulanter Versorgungslage
Neue Webseite informiert über die ambulante Versorgungssituation in NRW und bietet Gesundheitsfachkräften Transparenz und Niederlassungsoptionen in elf Fachgruppen.
Neue Webseite informiert über die ambulante Versorgungssituation in NRW und bietet Gesundheitsfachkräften Transparenz und Niederlassungsoptionen in elf Fachgruppen.
Eine neue Webseite bietet Einblicke in die ambulante Versorgungssituation in Nordrhein-Westfalen. Nutzer können sich über den regionalen Versorgungsgrad und mögliche Niederlassungsoptionen in elf Fachgruppen informieren. Dieses digitale Angebot soll insbesondere Gesundheitsfachkräften helfen, sich einen Überblick über die Versorgungslage zu verschaffen. Die Plattform befindet sich im Kontext einer steigenden Transparenzanforderung im Gesundheitswesen. Interessierte müssen sich registrieren und können danach umfassend auf Analysen, Berichte und praxisbezogene Tipps zugreifen. Quelle: aerztezeitung.de
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