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Medizin, Gesundheit und Prävention
18.11.2025
Neue Therapien und Lebensstiländerungen bei Alzheimer im Fokus
Neue Ansätze zur Verlangsamung von Alzheimer: Experten diskutieren über Antikörper-Therapien und Lebensstiländerungen beim Neurologenkongress.
Neue Ansätze zur Verlangsamung von Alzheimer: Experten diskutieren über Antikörper-Therapien und Lebensstiländerungen beim Neurologenkongress.
Beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie wurde erörtert, wie sich die Alzheimer-Progression bremsen lässt. Zwei Antikörper sind in der EU seit diesem Jahr für Menschen mit früher Alzheimer-Erkrankung zugelassen, die eine Amyloid-Pathologie aufweisen. Darüber hinaus wächst das Wissen über den positiven Einfluss von Lebensstilveränderungen auf den Krankheitsverlauf. Experten diskutierten darüber, für wen diese Optionen geeignet sind und wie sie angewendet werden können. Quelle: Ärzte Zeitung.
Coburg: Höchste Pflegekosten in Deutschland laut IW-Studie
Coburg in Bayern verzeichnet die höchsten Pflegekosten Deutschlands, vor allem wegen hoher Gehälter und Instandhaltungskosten, zeigt eine IW-Studie.
Coburg in Bayern verzeichnet die höchsten Pflegekosten Deutschlands, vor allem wegen hoher Gehälter und Instandhaltungskosten, zeigt eine IW-Studie.
Bei den Pflegekosten in Deutschland gibt es erhebliche regionale Unterschiede. Besonders teuer ist die vollstationäre Pflege in Coburg, Bayern, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Die hohen Kosten in Coburg sind vor allem auf die dortigen Gehälter der Pflegekräfte sowie die Kosten für die Instandhaltung der Einrichtungen zurückzuführen. Diese Faktoren führen dazu, dass die Eigenanteile für die pflegebedürftigen Menschen in Coburg im Schnitt über 4000 Euro im Monat liegen. Laut Studie ist Coburg damit deutschlandweit Spitzenreiter bei den Pflegekosten. Dies geht aus einem Bericht der „Ärzte Zeitung“ hervor.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
17.11.2025
Rückgang der Erwerbszuwanderung: Ökonomen warnen vor Arbeitskräftemangel
Ökonomen warnen: Deutschland droht Arbeitskräftemangel durch 32% Rückgang der Erwerbszuwanderung 2024; Kanzler Merz sendet gemischte Signale.
Ökonomen warnen: Deutschland droht Arbeitskräftemangel durch 32% Rückgang der Erwerbszuwanderung 2024; Kanzler Merz sendet gemischte Signale.
Das alternde Deutschland brauche mehr ausländische Arbeitskräfte, mahnen Ökonomen laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 2024 verzeichnete das Land jedoch einen Rückgang der Erwerbszuwanderung um 32 Prozent. Die Signale, die Bundeskanzler Friedrich Merz an potenzielle Zuwanderer sendete, seien gemischt und schwer zu deuten. Merz erklärte, die Migration sei "sehr weit" fortgeschritten und die Zahlen seien im Jahresvergleich um 60 Prozent gesenkt worden. "Wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem", fügte er ohne größere Einordnung hinzu, berichtet die F.A.Z.
Bundessozialgericht präzisiert Kriterien für Honorarärzte im Krankenhaus
Das Bundessozialgericht stellt klar: Ein Kooperationsvertrag allein reicht nicht, um Honorarärzte als Freiberufler in Krankenhäusern zu beschäftigen.
Das Bundessozialgericht stellt klar: Ein Kooperationsvertrag allein reicht nicht, um Honorarärzte als Freiberufler in Krankenhäusern zu beschäftigen.
Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass der Abschluss eines Kooperationsvertrags zwischen einer Klinik und einer Gemeinschaftspraxis nicht genügt, um vermeintliche Honorarärzte als Freiberufler im Krankenhaus zu behandeln. Diese Feststellung des Gerichts verdeutlicht, dass weitere Kriterien erfüllt sein müssen, um die Selbstständigkeit solcher Ärzte zu gewährleisten. Dieses Urteil könnte bedeutende Auswirkungen auf die Gestaltung von Verträgen und die Beschäftigungspraxis in Krankenhäusern haben, indem es den rechtlichen Rahmen für die Tätigkeit von Honorarärzten genauer absteckt. Die Entscheidung unterstreicht die Notwendigkeit präziser vertraglicher Regelungen und könnte für Krankenhäuser und medizinische Gemeinschaftspraxen von strategischer Relevanz sein, um zukünftige rechtliche Unklarheiten zu vermeiden. Diese Informationen stammen von der 'Ärzte Zeitung'.
Geriater widerspricht Streeck: Patientenwille vor Therapiekosten
Geriater: Patientenwille über Therapiekosten - Ein führender Geriater widerspricht CDU-Politiker Streeck und betont die Priorität des Patientenwillens über Kosten.
Geriater: Patientenwille über Therapiekosten - Ein führender Geriater widerspricht CDU-Politiker Streeck und betont die Priorität des Patientenwillens über Kosten.
Einer der führenden Geriater hat die jüngsten Äußerungen des CDU-Gesundheitspolitikers Hendrik Streeck zur Debatte über Therapiekosten im Alter entschieden zurückgewiesen. In einem Interview mit dem SPIEGEL betonte der Mediziner, dass nicht die Kosten im Vordergrund stehen sollten, sondern der Wille der aufgeklärten Patienten. Der Arzt stellte die rhetorische Frage, ob man einem gesunden 81-Jährigen den Zugang zu notwendigen Operationen wie einer Hüftprothese verwehren sollte. Die Diskussion über eine zu hohe Inanspruchnahme von Therapien bei älteren Menschen wird in Deutschland aktuell intensiv geführt. Als Quelle wurde der SPIEGEL genannt.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.11.2025
GKV-Spitzenverband: Hybrid-DRG-Fallzahlen werden sich 2024 verdreifachen
Der GKV-Spitzenverband erwartet für 2024 eine Verdreifachung der Hybrid-DRG-Abrechnungen in Kliniken, eine Entwicklung, die die KBV mit gemischten Gefühlen sieht.
Der GKV-Spitzenverband erwartet für 2024 eine Verdreifachung der Hybrid-DRG-Abrechnungen in Kliniken, eine Entwicklung, die die KBV mit gemischten Gefühlen sieht.
Der GKV-Spitzenverband prognostiziert, dass sich die Fallzahlen, bei denen Ärzte und Kliniken nach Hybrid-DRG abrechnen, im kommenden Jahr nahezu verdreifachen werden. Diese Einschätzung erfolgt nach einem Beschluss im ergänzten erweiterten Bewertungsausschuss. Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zeigt sich insgesamt zufrieden mit den Entscheidungen, doch gibt es mindestens einen Wermutstropfen zu verzeichnen. Dies berichtet die „Ärzte Zeitung“.
Milliardenkredit soll stabile Pflegebeiträge bis 2026 sichern
Milliardenkredit sichert stabile Pflegebeiträge bis 2026: Schwarz-rote Koalition unterstützt soziale Pflegeversicherung, um Beitragserhöhungen zu vermeiden.
Milliardenkredit sichert stabile Pflegebeiträge bis 2026: Schwarz-rote Koalition unterstützt soziale Pflegeversicherung, um Beitragserhöhungen zu vermeiden.
Die schwarz-rote Koalition in Deutschland plant, die soziale Pflegeversicherung (SPV) mithilfe eines zusätzlichen Milliardenkredits zu stützen, um stabile Beiträge für das Jahr 2026 zu gewährleisten. Laut einer Vorlage für die entscheidende Sitzung des Haushaltsausschusses sollen neben den bereits geplanten 1,5 Milliarden Euro zusätzliche 1,7 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Kanzler Friedrich Merz bestätigte, dass die Beiträge zur Pflege- und Krankenversicherung zum 1. Januar 2026 stabil bleiben. Diese Entscheidung soll eine Erhöhung der Beiträge um 0,3 Prozentpunkte vermeiden. Der SPD-Gesundheitspolitiker, Dr. Christos Pantazis, lobte die Darlehensaufstockung als notwendige Maßnahme, um weitere Belastungen zu verhindern. Kritiker, darunter die Grünen und Vertreter der Privaten Krankenversicherung (PKV), bemängelten die Lösung jedoch als kurzfristig und generationenungerecht. Sie fordern langfristige, kapitalgedeckte Vorsorgemaßnahmen, um die strukturellen Herausforderungen in der Pflege anzugehen. (Quelle: dpa, berichtet von aerztezeitung.de)
Studie: Höhere Sterblichkeit durch Benzodiazepine bei Demenzpatienten
Studie: Benzodiazepine erhöhen Sterblichkeit von Demenzpatienten in Hospizen um 40 Prozent. Experten raten zur kritischen Überprüfung der Medikation.
Studie: Benzodiazepine erhöhen Sterblichkeit von Demenzpatienten in Hospizen um 40 Prozent. Experten raten zur kritischen Überprüfung der Medikation.
Eine US-weite Fall-Kontroll-Studie hat ergeben, dass die Sterblichkeit bei Personen mit Demenz in Hospizen um über 40 Prozent ansteigt, wenn sie mit Benzodiazepinen behandelt werden. Auch Antipsychotika erhöhen die Sterberate, jedoch weniger stark. Diese Erkenntnisse lenken die Aufmerksamkeit auf die Risiken, die mit der Verschreibung bestimmter Medikamente bei demenzkranken Patienten verbunden sind. Pflegeeinrichtungen sollten die Medikation ihrer Bewohner kritisch überdenken, um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Patienten zu gewährleisten. Die Studie wurde von der aerztezeitung.de berichtet und weist auf mögliche Überlegungen im Hinblick auf die Anpassung der Pflegepraxis bei Demenzerkrankungen hin.
Neues Antibiotikum aus Warwick könnte multiresistente Keime bekämpfen
Neues Antibiotikum aus Warwick entdeckt, das multiresistente Keime bekämpfen kann – Hoffnung im Kampf gegen globale Gesundheitsrisiken.
Neues Antibiotikum aus Warwick entdeckt, das multiresistente Keime bekämpfen kann – Hoffnung im Kampf gegen globale Gesundheitsrisiken.
Forschende der Warwick University haben ein neues Antibiotikum entdeckt, das gegen multiresistente Bakterien wirkt. Der Erreger, der diese Substanz produziert, war bereits bekannt, doch seine Fähigkeit zur Antibiotikaproduktion trat erst jetzt zutage. Diese Entwicklung könnte sich als bedeutend erweisen angesichts der zunehmenden Herausforderungen durch multiresistente Keime, die weltweit zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Die genaue Funktionsweise und die potenziellen klinischen Anwendungen des neuen Antibiotikums sind Gegenstand weiterer Forschungen. Quellenhinweis: Dieser Bericht basiert auf Informationen der „Ärzte Zeitung“ auf aerztezeitung.de.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
14.11.2025
Gesundheitsministerium plant Innovationsschub für Pharma und Medizintechnik
Das Gesundheitsministerium plant eine Reform zur Stärkung von Pharma und Medizintechnik, um Innovationskraft und Versorgungssicherheit in Deutschland zu fördern.
Das Gesundheitsministerium plant eine Reform zur Stärkung von Pharma und Medizintechnik, um Innovationskraft und Versorgungssicherheit in Deutschland zu fördern.
Das Bundesgesundheitsministerium plant, die Rahmenbedingungen für die pharmazeutische Industrie und Medizintechnik in Deutschland zu verbessern, um deren Innovationskraft zu stärken und die Versorgungssicherheit angesichts internationaler Konkurrenz aus China und den USA zu gewährleisten. Diese Ziele sollen durch den Abbau von Bürokratie und die Beschleunigung von Prozessen erreicht werden. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betonte die Bedeutung der Branche für Wertschöpfung und Innovation und verwies auf die geplante Fortsetzung des Pharma- und Medizintechnikdialogs. Diese Maßnahmen sind Teil der Pharmastrategie, die im Einklang mit dem Koalitionsvertrag zur Stärkung der industriellen Gesundheitswirtschaft und der Versorgungssicherheit entwickelt wird.
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