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Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
10.02.2025
Ministerium startet Netzwerk für Long-COVID-Forschung und -Versorgung
Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Netzwerk zur Long-COVID-Forschung gestartet, um bessere Behandlungsansätze zu entwickeln und Erkenntnisse schnell in die Versorgung zu bringen.
Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Netzwerk zur Long-COVID-Forschung gestartet, um bessere Behandlungsansätze zu entwickeln und Erkenntnisse schnell in die Versorgung zu bringen.
Mit einem ersten Treffen der 30 Projektleitenden des Förderschwerpunkts „Erforschung und Stärkung einer bedarfsgerechten Versorgung rund um die Langzeitfolgen von COVID-19 (Long COVID)“ hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) ein Koordinierungsnetzwerk für die Long COVID-Forschung gestartet. Auch ein in Kürze startendes Netzwerk aus Modellprojekten zur Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit diesem Krankheitsbild war vertreten. Ziel der Netzwerke ist es laut BMG, Forschungsergebnisse zur Behandlung von Long COVID einschließlich ME/CFS zu entwickeln und auszutauschen, sodass sie zeitnah in der Versorgung ankommen. Umgekehrt sollen Daten aus der Versorgung für Forschende zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Koordinierungsnetzwerk bringe man Forschung und Versorgung noch enger zusammen. Wie das BMG weiter mitteilte, wurden für den 2024 bis 2028 laufenden Förderschwerpunkt zur versorgungsnahen Forschung Projekte mit einem Gesamtvolumen von 73 Millionen Euro bewilligt.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
10.02.2025
Expertenrat fordert stärkere Kooperation für nachhaltige Impfstrategie
Expertenrat: Bessere Kooperation für nachhaltige Impfstrategie gefordert - Sektorenübergreifende Zusammenarbeit soll Impfraten steigern und Gesundheitsversorgung stärken.
Expertenrat: Bessere Kooperation für nachhaltige Impfstrategie gefordert - Sektorenübergreifende Zusammenarbeit soll Impfraten steigern und Gesundheitsversorgung stärken.
In einer aktuellen Stellungnahme des Expertenrates "Gesundheit und Resilienz" wird betont, dass für eine nachhaltige Impfstrategie in Deutschland eine engere Zusammenarbeit zwischen Praxen, Kliniken, Kommunen und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) notwendig sei. Diese Kooperation ist unerlässlich, um bestehende Sektorenmauern zu überwinden, die derzeit eine wirksame Steigerung der Impfraten behindern. Laut der „Ärzte Zeitung“ sei diese strukturelle Verbesserung entscheidend, um eine widerstandsfähige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten und künftig effizient auf die Herausforderungen der Impfprävention reagieren zu können.
Anstieg von Atemwegserkrankungen bei Kindern: Experten empfehlen PCR-Tests
Anstieg akuter Atemwegserkrankungen bei Kindern: Experten empfehlen PCR-Tests für präzise Diagnostik angesichts zunehmender Influenza- und RSV-Fälle.
Anstieg akuter Atemwegserkrankungen bei Kindern: Experten empfehlen PCR-Tests für präzise Diagnostik angesichts zunehmender Influenza- und RSV-Fälle.
Ende Januar stiegen die Fallzahlen akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) laut einem Bericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf rund 9.500 Fälle pro 100.000 Einwohnende an. Vor allem Influenza-Fälle (A und B) sowie Respiratorische Synzytialvirus- (RSV) Infektionen bei jungen Kindern traten vermehrt auf. Die COVID-19-Infektionszahlen blieben hingegen stabil. Fachleute sagten dem Science Media Center, die Infektionszahlen seien im Rahmen normaler saisonaler Schwankungen. Bei Kindern im Alter von 5 bis 14 Jahren ist mehr als jedes sechste Kind betroffen, ein Anstieg im Vergleich zum vergangenen Jahr. Der Bedarf an Kombischnelltests für Grippe, RSV und Corona ist gestiegen, doch deren Zuverlässigkeit in den Ergebnissen wird von Fachleuten, darunter die Virologin Nadine Lübke und der Virologe Marcus Panning, kritisch gesehen. Sie empfehlen PCR-Tests für genauere Ergebnisse, insbesondere in Kliniken. Das aerzteblatt.de berichtet umfassend über die aktuelle Lage sowie die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Grippeschutzimpfungen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
10.02.2025
Bund plant bessere Versorgung für Long-COVID-Patienten
Der Bund will die Versorgung von Long-COVID-Patienten verbessern und stärken, um den steigenden Bedarf an Unterstützung für Betroffene zu decken.
Der Bund will die Versorgung von Long-COVID-Patienten verbessern und stärken, um den steigenden Bedarf an Unterstützung für Betroffene zu decken.
Viele Menschen leiden weiterhin unter Long-COVID, den Langzeitfolgen einer COVID-19-Infektion, mit zunehmender Tendenz. Das Bundesgesundheitsministerium plant die bedarfsgerechte Versorgung dieser Patienten zu fördern und zu stärken, wie von aerztezeitung.de berichtet.
Gesundheitsverbände fordern weltoffenes Gesundheitssystem vor Wahl
Gesundheitsverbände fordern vor der Wahl ein weltoffenes Gesundheitssystem, betonen die Bedeutung ausländischer Fachkräfte und warnen vor politischer Rhetorik.
Gesundheitsverbände fordern vor der Wahl ein weltoffenes Gesundheitssystem, betonen die Bedeutung ausländischer Fachkräfte und warnen vor politischer Rhetorik.
In Berlin haben sieben Verbände des Gesundheitswesens, darunter die Bundesärztekammer und die Deutsche Krankenhausgesellschaft, einen Appell für ein weltoffenes Gesundheitswesen veröffentlicht. Der Aufruf, knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl, betont die essentielle Rolle ausländischer Fachkräfte im deutschen Gesundheitswesen. 15 Prozent der Ärzte und Pflegekräfte besitzen einen ausländischen Pass, und alle Krankenhäuser beschäftigen ausländische Mitarbeiter in diversen Berufsgruppen. In vielen Regionen sichern zugewanderte Fachkräfte die medizinische Versorgung, was ohne sie akut gefährdet wäre, so die Verbände laut der Ärzte Zeitung. Zudem äußert der Aufruf Besorgnis über politische Rhetorik, die ausländische Kollegen verunsichern könnte, und warnt vor den Konsequenzen für die Gesundheitsversorgung. Die Verbände plädieren für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte als Basis eines menschlichen und diskriminierungsfreien Gesundheitswesens.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
10.02.2025
Verbände warnen: Fachkräfte aus dem Ausland sichern Gesundheitswesen
Ohne ausländische Fachkräfte gerät das deutsche Gesundheitswesen in Not, warnen sieben Verbände und fordern Toleranz und Weltoffenheit.
Ohne ausländische Fachkräfte gerät das deutsche Gesundheitswesen in Not, warnen sieben Verbände und fordern Toleranz und Weltoffenheit.
Ohne Fachkräfte aus dem Ausland stünde das deutsche Gesundheitswesen vor erheblichen Herausforderungen, betont eine Gruppe von sieben Verbänden, darunter die Bundesärztekammer und die Deutsche Krankenhausgesellschaft, in einem gemeinsamen Aufruf. Demnach besitzen etwa 15 Prozent der Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte einen ausländischen Pass, und jedes Krankenhaus beschäftigt Mitarbeitende aus dem Ausland. In ländlichen Regionen sei der Anteil zugewanderter Gesundheitsmitarbeiter besonders hoch, was zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung beiträgt. Die Verbände warnen davor, dass Begriffe wie "Remigration" Verunsicherung bei ausländischen Kollegen erzeugen könnten, was zu einem Personalmangel führen würde. Demokratische Prinzipien wie Toleranz und Weltoffenheit seien für ein funktionierendes Gesundheitswesen unerlässlich, so die Verbände weiter. Diese Informationen stammen aus einem Bericht der Ärzte Zeitung.
Pflege-Duell: Scholz vs. Merz – Streit um Versicherung und Eigenanteile
Im TV-Duell auf ARD und ZDF prallen Scholz' und Merz' Ansichten zur Pflegefinanzierung aufeinander: Pflegevollversicherung oder private Zusatzversicherung.
Im TV-Duell auf ARD und ZDF prallen Scholz' und Merz' Ansichten zur Pflegefinanzierung aufeinander: Pflegevollversicherung oder private Zusatzversicherung.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und sein Herausforderer Friedrich Merz (CDU) zeigten im TV-Duell auf ARD und ZDF, dass sie unterschiedliche Ansichten zur Pflegefinanzierung haben. Merz äußerte Skepsis gegenüber einer Pflegevollversicherung, da diese zu teuer sei, und sprach sich für eine verpflichtende private Zusatzversicherung aus. Scholz hingegen plädiert für einen Kostendeckel von 1.000 Euro bei Eigenanteilen und mehr Solidarität zwischen Krankenkassen und Privatversicherern, ohne jedoch eine völlige Zusammenlegung zu befürworten. Merz betont die dringende Notwendigkeit, die Situation pflegender Angehöriger zu verbessern und verweist auf seine persönlichen Erfahrungen, da seine Eltern in einem Pflegeheim leben. Die Union favorisiert einen Mix aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge. Dieses Thema ist von besonderer Bedeutung für Fachkräfte in der Pflegebranche und Entscheidungsträger in Pflegeeinrichtungen. Die Diskussion um die Pflegefinanzierung bleibt aktuell, wie aus einem Bericht von aerzteblatt.de hervorgeht.
Neue Alzheimer-Diagnosekriterien: Biomarker und Symptome gleichwertig
Neue Alzheimer-Diagnose: Biomarker und Symptome zählen künftig gleich, um den Krankheitsverlauf individueller und sicherer zu bestimmen.
Neue Alzheimer-Diagnose: Biomarker und Symptome zählen künftig gleich, um den Krankheitsverlauf individueller und sicherer zu bestimmen.
Eine internationale Arbeitsgruppe schlägt neue Diagnosekriterien für Alzheimer vor. Während die aktuellen NIA-AA-Kriterien eine Diagnose allein basierend auf Biomarkern ermöglichen, möchten die Experten den klinischen Verlauf stärker berücksichtigen. Diese Anpassung könnte die Diagnosesicherheit von Morbus Alzheimer verbessern und individuelle Krankheitsverläufe besser einordnen. Die Neudefinition als klinisch-biologisches Konstrukt zielt darauf ab, sowohl Laborwerte als auch klinische Symptome gleichwertig in die Diagnose einzubeziehen. Diese Änderung könnte weitreichende Auswirkungen auf die klinische Praxis haben. Die Informationen stammen von der "Ärzte Zeitung".
Grippewelle übertrifft Vorjahre: RKI und Experten raten zu Impfungen
Grippewelle stärker als je zuvor: RKI empfiehlt Impfungen. Millionen leiden, Schutzmaßnahmen bleiben entscheidend. Impfungen weiterhin wichtig, besonders für Risikogruppen.
Grippewelle stärker als je zuvor: RKI empfiehlt Impfungen. Millionen leiden, Schutzmaßnahmen bleiben entscheidend. Impfungen weiterhin wichtig, besonders für Risikogruppen.
Rund acht Millionen Menschen in Deutschland leiden derzeit an Atemwegsinfekten, überwiegend verursacht durch Grippeviren, wie das Robert Koch-Institut (RKI) berichtet. Diese Grippewelle begann am 30. Dezember, und die Anzahl der Erkrankten in der aktuellen Infektsaison übertrifft die der vergangenen Jahre deutlich. Auch Sars-CoV-2 verbreitet weiterhin Infektionen, wenn auch in geringerem Umfang. Schutzmaßnahmen wie das Tragen von FFP2-Masken und Hygieneregeln bleiben wichtig, um Ansteckungen zu vermeiden. Die Ständige Impfkommission rät zu Grippeimpfungen besonders für Risikogruppen, einschließlich Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen. Der Virologe Bodo Plachter von der Universität Mainz betont, dass eine Grippeimpfung auch im Februar noch sinnvoll sei, da die Viren oft bis in den März hinein kursieren. Eine gesunde Lebensweise mit ausreichend Bewegung und Schlaf kann das Immunsystem zusätzlich stärken. (Quelle: DER SPIEGEL)
Digitale Heimvisiten: Effizienzschub durch Vernetzung im Pflegeheim
Digitale Visiten steigern Effizienz in Pflegeheimen durch Vernetzung, entlasten Praxen und optimieren den Austausch mit minimalem Ressourcenaufwand.
Digitale Visiten steigern Effizienz in Pflegeheimen durch Vernetzung, entlasten Praxen und optimieren den Austausch mit minimalem Ressourcenaufwand.
Eine Hausärztin zeigt, wie digitale Heimvisiten effizienter gestaltet werden können. Durch die digitale Vernetzung mit Pflegeheimen kann der Austausch mit minimaler Ausstattung erfolgen. Dies setzt voraus, dass Praxis und Heimleitung an einem Strang ziehen. Beispielhaft wird aufgezeigt, wie Kurznachrichten den ständigen Kommunikationsbedarf reduzieren können, anstatt die Praxis mit Dauerklingeln zu belasten. Diese Entwicklung wird von der Quelle, "Ärzte Zeitung", vorgestellt, und verdeutlicht, wie eine gelungene Zusammenarbeit zwischen medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen durch technologische Unterstützung aussehen kann.
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