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Medizin, Gesundheit und Prävention
13.02.2025
Alarmierend: Nur 30% der über 60-Jährigen gegen Pneumokokken geimpft
Nur 30% der über 60-Jährigen sind gegen Pneumokokken geimpft, warnt die hkk, was ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für diese Altersgruppe bedeutet.
Nur 30% der über 60-Jährigen sind gegen Pneumokokken geimpft, warnt die hkk, was ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für diese Altersgruppe bedeutet.
Die Handelskrankenkasse (hkk) hat eine alarmierend niedrige Impfquote bei älteren Menschen über sechzig Jahren festgestellt. Laut der hkk sind lediglich drei von zehn dieser Altersgruppe gegen Pneumokokken geimpft. Diese Impfquote sei deutlich zu gering, wie die Kasse berichtet. Pneumokokken sind Bakterien, die schwere Erkrankungen wie Lungenentzündung, Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung verursachen können, daher ist die Impfung insbesondere in der älteren Bevölkerung von großer Bedeutung. Aerztezeitung.de berichtet über die Sorgen der Krankenkasse, dass diese niedrige Impfquote ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für ältere Menschen darstellen könne.
Regensburger Arzt wegen mutmaßlichen Morphin-Mords vor Gericht
Regensburger Arzt wegen angeblichem Morphin-Mord vor Gericht: Ihm wird vorgeworfen, einem Patienten absichtlich eine tödliche Dosis verabreicht zu haben.
Regensburger Arzt wegen angeblichem Morphin-Mord vor Gericht: Ihm wird vorgeworfen, einem Patienten absichtlich eine tödliche Dosis verabreicht zu haben.
Ein Mediziner steht in Regensburg vor Gericht, weil ihm vorgeworfen wird, einem Patienten eine tödliche Dosis Morphin verabreicht zu haben. Das Landgericht Regensburg beschäftigt sich zweieinhalb Jahre nach dem Tod eines 79-jährigen Intensivpatienten mit diesen schweren Anschuldigungen. Die Anklage lautet auf Mord, da laut Staatsanwaltschaft die Dosis absichtlich erhöht wurde, um den Mann zu töten. Der Tod ereignete sich in der Nacht zum 9. Juli 2022 in einer Klinik in Kelheim. Mordmerkmale wie niedrige Beweggründe und Heimtücke sieht die Anklagebehörde als gegeben an. Der 50-jährige Angeklagte bestritt die Vorwürfe und der Verteidigung kritisiert die Ermittlungen als unzulänglich. Zudem steht der Mediziner in einem weiteren Verfahren im Verdacht, das Ableben einer Krankenschwester während ihres Nachtdienstes verursacht zu haben. Diesen Fall wird das Gericht ab dem 10. März verhandeln. (Quelle: Ärzte Zeitung, dpa)
Bundesweiter Start der elektronischen Patientenakte für April geplant
Der Rollout der elektronischen Patientenakte (ePA) soll im April bundesweit starten. Kassenvertreter äußern Optimismus, während Sicherheitsbedenken geäußert werden.
Der Rollout der elektronischen Patientenakte (ePA) soll im April bundesweit starten. Kassenvertreter äußern Optimismus, während Sicherheitsbedenken geäußert werden.
Vertreter der gesetzlichen Krankenkassen blicken zuversichtlich auf den bundesweiten Rollout der elektronischen Patientenakte (ePA), berichtete die Ärzte Zeitung. Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, nannte die „ePA für alle“ einen „Riesenschritt zur Digitalisierung des Gesundheitswesens“. Bislang haben die Kassen Akten für rund 70,5 Millionen Versicherte eingerichtet. Der derzeitige Testbetrieb findet in Franken, Hamburg und Teilen Nordrhein-Westfalens statt. Eine bundesweite Einführung wird für April erwartet, nachdem die Resultate der Tests im März ausgewertet wurden. Der Bundesgesundheitsminister, Karl Lauterbach, plant den Rollout zwischen Februar und April. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung mahnt jedoch zur Vorsicht bezüglich Sicherheitslücken.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
13.02.2025
G-BA startet Aktualisierung der Richtlinie für Biopharmazeutika
G-BA aktualisiert Richtlinie für Biopharmazeutika: Stellungnahmeverfahren gestartet, um Versorgung mit biologischen Arzneimitteln und Biosimilars zu verbessern.
G-BA aktualisiert Richtlinie für Biopharmazeutika: Stellungnahmeverfahren gestartet, um Versorgung mit biologischen Arzneimitteln und Biosimilars zu verbessern.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 11. Februar 2025 ein Stellungnahmeverfahren zur Aktualisierung der Arzneimittel-Richtlinie, insbesondere der Anlage VIIa, eingeleitet. Diese Anlage betrifft biotechnologisch hergestellte biologische Referenzarzneimittel und Biosimilars. Die Beschlüsse traten mit dem Beschlussdatum in Kraft, wie der Webseite des G-BA zu entnehmen ist. Ziel der Aktualisierung ist die Anpassung an neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Versorgungserfordernisse, um eine qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Arzneimittelversorgung sicherzustellen. Die Beteiligung von Fachexperten im Stellungnahmeverfahren soll dabei helfen, praxisrelevante Bewertungen und Entscheidungen zu treffen. Die Bekanntmachung und alle relevanten Dokumente wie etwa Tragende Gründe zum Beschluss sind auf der G-BA-Website als PDF verfügbar.
Experten verlangen interdisziplinäre Strategien gegen die Resistenzkrise in Kliniken, um durch Zusammenarbeit und bessere Hygieneprotokolle die globale Bedrohung einzudämmen.
Experten verlangen interdisziplinäre Strategien gegen die Resistenzkrise in Kliniken, um durch Zusammenarbeit und bessere Hygieneprotokolle die globale Bedrohung einzudämmen.
Die Entwicklung von Resistenzen in Kliniken nimmt weltweit rapide zu. Es bedarf daher einer nachhaltigen und interdisziplinären Strategie, um das Problem zu lösen. Die unsichtbare Bedrohung dieser Resistenzkrise könnte durch spezifische Maßnahmen in den Griff zu bekommen sein. Fachleute fordern eine umfassende Zusammenarbeit zwischen verschiedenen medizinischen Disziplinen und Gesundheitseinrichtungen. Dabei sind umfassende Schulungsprogramme und die Implementierung strikter Hygieneprotokolle von entscheidender Bedeutung. Laut einem Bericht der „Ärzte Zeitung“ ist die Dringlichkeit, effektive Lösungen zu finden, in den letzten Jahren stark angestiegen. Ohne rasches Handeln drohen erhebliche gesundheitliche Risiken für Patienten weltweit, die kritisch kranken Patienten könnten dabei besonders gefährdet sein.
Fehler in Krankenhausreform sorgt für Unruhe in geriatrischer Versorgung
Ein Reformfehler im Bereich Geriatrie sorgt für Unruhe; das Bundesgesundheitsministerium verspricht schnelle Korrekturen, um die Versorgung zu sichern.
Ein Reformfehler im Bereich Geriatrie sorgt für Unruhe; das Bundesgesundheitsministerium verspricht schnelle Korrekturen, um die Versorgung zu sichern.
Das Bundesgesundheitsministerium hat eingeräumt, dass ein Fehler in der Krankenhausreform für Unruhe gesorgt hat. Konkret betrifft es die Leistungsgruppe „Geriatrie“, deren Beschreibung nun schnellstmöglich korrigiert werden soll. Dieser Schritt ist Teil der umfassenderen Klinikreform, die auf eine Verbesserung der Krankenhausversorgung abzielt. Die Diskussion um die Reform hat bereits zu Reaktionen von verschiedenen Interessengruppen geführt. Ein Teil der Aufregung resultiert aus Unsicherheiten über die genaue Anwendung und Auswirkungen der reformierten Regelungen für geriatrische Behandlungen. (Quelle: Ärztezeitung)
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
12.02.2025
Steigende Ausbildungszahlen in Gesundheitsberufen dank Schulgeldfreiheit
Dank Schulgeldfreiheit steigen die Ausbildungszahlen in Gesundheitsberufen in Rheinland-Pfalz, was dem Fachkräftemangel entgegenwirken soll.
Dank Schulgeldfreiheit steigen die Ausbildungszahlen in Gesundheitsberufen in Rheinland-Pfalz, was dem Fachkräftemangel entgegenwirken soll.
Die Ausbildungszahlen in vielen Gesundheitsfachberufen in Rheinland-Pfalz steigen zum zweiten Mal in Folge, berichtet die Ärzte Zeitung. Dies ist eine direkte Folge der Schulgeldfreiheit im Land, die das Interesse an diesen Berufen erhöht hat. Die Maßnahme zielt darauf ab, dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entgegenzuwirken, indem sie den Zugang zu Ausbildung erleichtert. Die Entwicklung wird als positiver Schritt angesehen, um den langfristigen Bedarf an qualifiziertem Gesundheitspersonal in der Region zu decken. Experten erhoffen sich dadurch eine nachhaltige Stärkung der Gesundheitsversorgung in Rheinland-Pfalz.
Pflegebedarf: Sozialamt kann bei unzureichender Versicherung helfen
Wenn die Pflegeversicherung nicht ausreicht, kann das Sozialamt finanzielle Unterstützung bieten, um den Pflegebedarf zu decken. Voraussetzungen sind Bedürftigkeit und Pflegegrad.
Wenn die Pflegeversicherung nicht ausreicht, kann das Sozialamt finanzielle Unterstützung bieten, um den Pflegebedarf zu decken. Voraussetzungen sind Bedürftigkeit und Pflegegrad.
Die soziale Pflegeversicherung deckt das Pflegerisiko oft nicht vollständig ab. Unter bestimmten Voraussetzungen können Betroffene daher "Hilfe zur Pflege" beim Sozialamt beantragen, wenn die Leistungen der Pflegeversicherung nicht ausreichen. Voraussetzung ist der Nachweis finanzieller Bedürftigkeit. Das Einkommen und Vermögen der pflegebedürftigen Person sowie des Ehepartners spielt hierbei eine Rolle. Die Vermögensfreigrenzen wurden auf 10.000 Euro für Alleinstehende und 20.000 Euro für Eheleute angehoben. Leistungen der Pflegeversicherung sind im SGB XI geregelt und begrenzt. Für Menschen, die keinen Anspruch auf Pflegeversicherungsleistungen haben, bietet das Sozialamt Unterstützung, wenn ausreichend Einkommen oder Vermögen nicht vorhanden sind. Vor Antragsstellung ist der Pflegegrad durch den Medizinischen Dienst zu ermitteln. Die Quelle dieser Informationen ist die Verbraucherzentrale.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
12.02.2025
Hamburg startet neue Fachkräftestrategie gegen Pflegepersonalnot
Hamburg initiiert eine wegweisende Fachkräftestrategie, um Pflegepersonalnot zu bekämpfen und die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern.
Hamburg initiiert eine wegweisende Fachkräftestrategie, um Pflegepersonalnot zu bekämpfen und die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern.
Gemeinsam mit Vertretern der Pflegeberufe hat die Hamburger Sozialbehörde eine Fachkräftestrategie zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in der Pflege entwickelt. Die Strategie beinhaltet fünf zentrale Handlungsfelder, die nun in die Umsetzung gehen sollen. Diese Maßnahmen sind Teil des Bestrebens, die personellen Engpässe in der Pflegebranche zu entschärfen und eine nachhaltige Verbesserung in der Gesundheitsversorgung zu erzielen. Die „Ärzte Zeitung“ berichtet, dass diese Kooperation zwischen Politik und Pflegeberufen wegweisend für ähnliche Initiativen in anderen Regionen sein könnte. Der Fokus liegt darauf, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, Anreize für qualifiziertes Personal zu schaffen und den Beruf attraktiver zu gestalten. Die Umsetzung dieser Strategie wird genau beobachtet, da sie als Modell für andere Städte dienen könnte, die vor vergleichbaren Herausforderungen stehen.
Vorsicht vor Magen-Darm-Infektionen: Tipps im neuen SPIEGEL+-Artikel
Schützen Sie sich vor Magen-Darm-Infektionen: Expertenrat zu Noroviren und Co. im aktuellen SPIEGEL+-Artikel jetzt lesen!
Schützen Sie sich vor Magen-Darm-Infektionen: Expertenrat zu Noroviren und Co. im aktuellen SPIEGEL+-Artikel jetzt lesen!
Eine Magen-Darm-Infektion, verursacht durch Noroviren, Rotaviren und Bakterien wie Campylobacter, kann sehr unangenehm sein und betrifft viele Menschen, besonders in der aktuellen Jahreszeit. In einem Artikel der Zeitschrift SPIEGEL geben die Autoren Irene Berres, Christopher Bonnen und Marthe Ruddat wertvolle Ratschläge, wie man sich im Falle einer solchen Infektion verhalten sollte. Aufgrund der Hartnäckigkeit dieser Erreger sind Vorsichtsmaßnahmen und Kenntnisse über den richtigen Umgang entscheidend. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet den vollständigen Artikel auf der Plattform SPIEGEL+, wo er als Teil des kostenpflichtigen Angebots verfügbar ist.
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