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Medizin, Gesundheit und Prävention
19.02.2025
Antikoagulanzien und NSAR: Erhöhtes Blutungsrisiko beachten
Erhöhtes Blutungsrisiko bei gleichzeitiger Einnahme von Antikoagulanzien und NSAR beachten – wichtig für Pflegekräfte und Angehörige zur besseren Patientenberatung.
Erhöhtes Blutungsrisiko bei gleichzeitiger Einnahme von Antikoagulanzien und NSAR beachten – wichtig für Pflegekräfte und Angehörige zur besseren Patientenberatung.
Patienten, die nach einer venösen Thromboembolie Antikoagulanzien einnehmen, könnten laut einer dänischen Kohortenstudie ihr Risiko für Blutungen erheblich erhöhen, wenn sie zusätzlich zu nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) greifen, berichtet aerztezeitung.de. Der Hinweis auf dieses potenzielle Risiko könnte für Fachkräfte aus der Pflege von Bedeutung sein, um Patienten besser über die Gefahren aufzuklären und deren Medikation gegebenenfalls zu überwachen. Auch für Angehörige von Betroffenen ist dieser Rat wertvoll, um in Gesprächen mit behandelnden Ärzten gezielter nachzufragen und Risiken zu minimieren.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
18.02.2025
EU soll Strategie gegen Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entwickeln
BÄK und KBV appellieren an die EU, eine Strategie gegen den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen zu entwickeln und digitale Lösungen zu fördern.
BÄK und KBV appellieren an die EU, eine Strategie gegen den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen zu entwickeln und digitale Lösungen zu fördern.
Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) drängen die EU, eine umfassende Strategie zur Lösung des Fachkräftemangels im Gesundheitssektor zu entwickeln. Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der BÄK, betonte in Brüssel die Notwendigkeit europäischer Maßnahmen zur Förderung beruflicher Mobilität, da Deutschland ohne die Migration von Gesundheitsfachkräften aus anderen Ländern seine Versorgung nicht aufrechterhalten könne. Gleichzeitig warnte Reinhardt vor Personalengpässen in den Herkunftsländern dieser Fachkräfte. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen könne effizienter genutzt werden, doch bedürfe es dafür verlässlicher digitaler Werkzeuge, die den praktischen Bedürfnissen entsprechen. BÄK und KBV unterstrichen die Verantwortung der EU, durch gezielte Gesetzgebung attraktivere Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen zu schaffen, um das Interesse am Berufseinstieg in der Gesundheitsbranche zu fördern. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Ein verurteilter Pfleger enthüllt Misshandlungsskandal und betont Reformbedarf in Pflegeeinrichtungen für mehr Sicherheit und strenge Kontrollen.
Ein verurteilter Pfleger enthüllt Misshandlungsskandal und betont Reformbedarf in Pflegeeinrichtungen für mehr Sicherheit und strenge Kontrollen.
Am 17. Februar 2025 wurde ein Vorfall in einer Pflegeeinrichtung bekannt, bei dem Heimbewohnerinnen Opfer von Misshandlungen geworden sind. Der verantwortliche Pfleger wurde in diesem Zusammenhang nun verurteilt, wie die Ärzte Zeitung berichtet. Diese Angelegenheit rückt die Herausforderungen im Pflegesektor erneut in den Fokus und verdeutlicht die Notwendigkeit strengerer Kontrollmechanismen in Pflegeeinrichtungen, um die Sicherheit und das Wohl der Bewohner zu gewährleisten. Das Urteil soll nun auf nationaler Ebene als Präzedenzfall dienen, um ähnliche Vergehen in der Zukunft zu verhindern.
„STIKO-Empfehlungen als Basis: Rechtssicherheit bei RSV-Impfungen“
Rechtsschutz bei RSV-Impfungen: STIKO-Empfehlungen bieten Basis, doch Ärzte müssen auch weitere rechtliche Aspekte für über 75-Jährige beachten.
Rechtsschutz bei RSV-Impfungen: STIKO-Empfehlungen bieten Basis, doch Ärzte müssen auch weitere rechtliche Aspekte für über 75-Jährige beachten.
In der aktuellen Ausgabe weist die Ärzte Zeitung auf die Bedeutung der rechtlichen Absicherung bei der RSV-Impfung für über 75-Jährige hin. Bei der „Hotline Impfen“ werden regelmäßig praxisbezogene Impf-Fragen evidenzbasiert und fachkundig beantwortet. Ein aktuelles Thema befasst sich mit der Frage, inwieweit die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) bei der Impfung gegen das Respiratorische Synzytial-Virus für einen umfassenden rechtlichen Schutz sorgen. Die Experten betonen, dass die Einhaltung der STIKO-Empfehlungen zwar eine wesentliche Grundlage für die rechtliche Absicherung bildet, jedoch weitere Faktoren zu berücksichtigen sind. Dies zeigt, wie wichtig es für Ärzte ist, stets aktuelles Wissen zu Impfempfehlungen und den rechtlichen Rahmenbedingungen zu haben, wie die Ärzte Zeitung berichtet.
NRW startet Initiative gegen Rassismus im Gesundheitswesen
NRW startet Initiative gegen Rassismus im Gesundheitswesen, um Übergriffe zu bekämpfen und Solidarität zu zeigen: #RassismusHilftKeinBisschen – Wir schon!
NRW startet Initiative gegen Rassismus im Gesundheitswesen, um Übergriffe zu bekämpfen und Solidarität zu zeigen: #RassismusHilftKeinBisschen – Wir schon!
Die Akteure im nordrhein-westfälischen Gesundheitssystem setzen ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit. In Zusammenarbeit mit Körperschaften und Verbänden wurde eine Initiative gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung gegenüber Mitarbeitenden im Gesundheitswesen ins Leben gerufen und eine gemeinsame Resolution verabschiedet. Unter dem Motto #RassismusHilftKeinBisschen – Wir schon! will die Initiative auf Übergriffe gegen Gesundheitspersonal aufmerksam machen und Solidarität mit allen Beschäftigten zeigen. Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann äußert Bestürzung über die Berichte von Gewalt und Diskriminierung und betont die Notwendigkeit, solches Verhalten nicht zu tolerieren. Die Ärztekammern appellieren an die Beschäftigten im Gesundheitswesen, bei der Bundestagswahl ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Die Internationalität und Vielfalt des Gesundheitssystems werden als Bereicherung hervorgehoben. Gehele warnt vor den Folgen, wenn Parteien gestärkt werden, die mit ihren Plänen Ängste schüren. (Ärzte Zeitung)
Darmstadt: Neues Projekt gegen Rassismus im Gesundheitswesen gestartet
Darmstadt startet Projekt gegen Rassismus im Gesundheitswesen: Bis 2027 soll ein Leitfaden entstehen, der eine enge Zusammenarbeit mit Kliniken fördert.
Darmstadt startet Projekt gegen Rassismus im Gesundheitswesen: Bis 2027 soll ein Leitfaden entstehen, der eine enge Zusammenarbeit mit Kliniken fördert.
In Darmstadt wurde ein neues Projekt ins Leben gerufen, das sich der Bekämpfung von Rassismus im Gesundheitswesen widmet. Initiatorin ist die Stiftung gegen Rassismus, die bereits seit Jahren die „Wochen gegen Rassismus“ organisiert. Referentin Cora Weißert-Hartmann erklärte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), dass ein Leitfaden zum Umgang mit Rassismus bis 2027 entwickelt werden soll. Das Projekt baut auf eine enge Zusammenarbeit mit Kliniken, Ärztekammern und Beratungsstellen gegen Diskriminierung und strebt eine rassismuskritische Bildung in den Lehrplänen der Gesundheitsausbildung an. Ein erstes Netzwerk-Treffen zog mehr als 100 Akteure an, darunter Barbara Mühlfeld von der Ärztekammer Hessens, die Rassismus als „ärztlichen Kunstfehler“ bezeichnete. (KNA)
Virologe warnt vor West-Nil-Virus: Häufigere Infektionen in Deutschland
Virologe warnt: West-Nil-Virus breitete sich auch in Deutschland aus. Erhöhte Infektionsgefahr macht präventive Maßnahmen dringend notwendig.
Virologe warnt: West-Nil-Virus breitete sich auch in Deutschland aus. Erhöhte Infektionsgefahr macht präventive Maßnahmen dringend notwendig.
Der Berliner Virologe Victor Corman hat auf der gemeinsamen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) eindringlich vor den Gefahren einer Infektion mit dem West-Nil-Virus gewarnt. Übertragungen von Mücken auf Menschen treten immer häufiger auch in Deutschland auf. Insbesondere warnte Corman vor bleibenden neurologischen Schäden, die bei schweren Verläufen der Krankheit entstehen könnten. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit verstärkter Präventionsmaßnahmen und Aufklärung in der Bevölkerung, um das Risiko von Infektionen zu minimieren. (Quelle: aerztezeitung.de)
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für ePA-Pilotphase beschlossen
Zusätzliche Maßnahmen sichern die ePA-Pilotphase gegen Hacker ab, beschränkt auf verifizierte Leistungserbringer, in enger Abstimmung mit dem BSI.
Zusätzliche Maßnahmen sichern die ePA-Pilotphase gegen Hacker ab, beschränkt auf verifizierte Leistungserbringer, in enger Abstimmung mit dem BSI.
Um mögliche Hacker-Angriffe auf die elektronische Patientenakte (ePA) zu verhindern, sollen in Abstimmung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kurzfristig zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen umgesetzt werden. Der Zugriff auf das Aktensystem soll während der Pilotphase auf die in den Modell- und Pilotregionen teilnehmenden und verifizierten Leistungserbringer beschränkt werden, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervorgeht. Vor dem bundesweiten Rollout würden zudem weitere technische und organisatorische Lösungen zur Erhöhung der Sicherheit umgesetzt. Die gematik hat mit dem BSI einen Plan erarbeitet, wie der Start der neuen ePA und die Pilotierungsphase sicher umgesetzt werden können. Die gematik und das BSI haben das Risiko möglicher Angriffsszenarien bewertet. Ein Angriff sei zwar „möglich“, aber in der Realität eher unwahrscheinlich, da ein hoher technischer Aufwand erforderlich wäre. (Quelle: Deutscher Bundestag)
Mit 140 Mio. Euro für digitale Pflegeprojekte: Sachsen-Anhalt innovativ
140 Mio. Euro für Sachsens digitale Pflegezukunft: Mit innovativen Projekten wie Drohnen für Medikamentenlieferungen wird der Strukturwandel gefördert.
140 Mio. Euro für Sachsens digitale Pflegezukunft: Mit innovativen Projekten wie Drohnen für Medikamentenlieferungen wird der Strukturwandel gefördert.
Der Bund unterstützt den Strukturwandel in fünf Regionen Sachsen-Anhalts mit 140 Millionen Euro. Dabei wird ein Fokus auf digitale Pflegeprojekte gelegt. Professor Patrick Jahn von der Hallenser Uni leitet das TPG-Projekt (Transformation der Pflege und Gesundheitsversorgung), das sich auf digitale Lösungen konzentriert. Ziel ist, die Pflege in einer Region mit überdurchschnittlich älteren Menschen zu verbessern, da der Anteil der über 65-Jährigen bis 2030 auf über 30 Prozent ansteigt. Drohnen zur Medikamentenversorgung von Palliativpatienten sind ein Beispiel für die Innovationen, die dort getestet werden. Zahlreiche Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft sind bereits involviert, und es wird erwartet, dass das Netzwerk weiter wächst. Laut Dr. Karl Eugen Huthmacher vom Bundesforschungsministerium sollen die neuen Technologien sowohl Pflege verbessern als auch pflegende Angehörige entlasten, berichtet die Ärzte Zeitung.
Insolvenzwelle in NRW: 33 Pflegeanbieter schließen, Plätze fehlen
Insolvenzwelle in NRW: 33 Pflegeanbieter schließen, Plätze fehlen - SPD kritisiert unzureichende Unterstützung durch die Landesregierung.
Insolvenzwelle in NRW: 33 Pflegeanbieter schließen, Plätze fehlen - SPD kritisiert unzureichende Unterstützung durch die Landesregierung.
In Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr 33 Pflegeanbieter insolvent gegangen, darunter 20 ambulante Pflegedienste sowie zehn vollstationäre und drei teilstationäre Einrichtungen. Diese Informationen stammen aus der Antwort von Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) auf eine Kleine Anfrage des SPD-Abgeordneten Thorsten Klute, berichtet die Ärzte Zeitung. Zwar wurden viele Einrichtungen übernommen und konnten weitergeführt werden, dennoch fielen 130 vollstationäre und 62 teilstationäre Pflegeplätze weg. Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Klute, kritisierte die schwarz-grüne Landesregierung dafür, den ambulanten Pflegediensten nicht ausreichend Unterstützung zu bieten. Die Investitionskostenförderung liegt seit 30 Jahren unverändert bei 2,50 Euro pro Leistungsstunde. Die Pauschale sei in den letzten Jahren gestiegen, doch das Gesamtvolumen der Investitionskostenübernahmen würde laut Laumann bei 708 Millionen Euro im Jahr 2023 liegen. Anpassungen seien nicht geplant.
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