Mit dem Newsfeed von altenpflege.ch – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Finanzen und Versicherung
22.07.2025
Pflegekosten explodieren: Anstieg von 8,3 % beunruhigt Heimbewohner
Pflegebedürftige sehen sich durch einen kräftigen Kostenanstieg um 8,3 % im ersten Jahr zunehmend belastet und fordern Unterstützung von Bund und Ländern.
Pflegebedürftige sehen sich durch einen kräftigen Kostenanstieg um 8,3 % im ersten Jahr zunehmend belastet und fordern Unterstützung von Bund und Ländern.
Teuer, teurer, Heimpflege: Die Kosten für Pflegeheimbewohner sind erneut gestiegen. Nach einer aktuellen Datenauswertung des Ersatzkassenverbandes (vdek) zahlen Pflegebedürftige im ersten Jahr durchschnittlich 3.108 Euro monatlich, ein Anstieg von 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gründe hierfür sind laut vdek die steigenden Personal- und Lebenshaltungskosten. Mara Schläfke vom Verbraucherzentrale Bundesverband warnt vor der Armutsfalle Pflege und fordert Bund und Länder auf, eine gerechte Finanzierung zu schaffen. Die soziale Pflegeversicherung solle die Menschen eigentlich vor finanziellem Ruin bei Pflegebedürftigkeit schützen, doch die Eigenanteile steigen stetig, betont vdek-Chefin Ulrike Elsner. Es sei an der Zeit, dass die Länder ihre Verpflichtungen hinsichtlich Investitionen und Ausbildung einhalten. Verbraucherverbände sehen zudem in privaten Pflegezusatzversicherungen keine ausreichende Lösung, da Beitragserhöhungen viele zum Vertragsausstieg zwingen könnten. (Quelle: aerztezeitung.de)
Neue Webseite bietet Transparenz in NRW ambulanter Versorgungslage
Neue Webseite informiert über die ambulante Versorgungssituation in NRW und bietet Gesundheitsfachkräften Transparenz und Niederlassungsoptionen in elf Fachgruppen.
Neue Webseite informiert über die ambulante Versorgungssituation in NRW und bietet Gesundheitsfachkräften Transparenz und Niederlassungsoptionen in elf Fachgruppen.
Eine neue Webseite bietet Einblicke in die ambulante Versorgungssituation in Nordrhein-Westfalen. Nutzer können sich über den regionalen Versorgungsgrad und mögliche Niederlassungsoptionen in elf Fachgruppen informieren. Dieses digitale Angebot soll insbesondere Gesundheitsfachkräften helfen, sich einen Überblick über die Versorgungslage zu verschaffen. Die Plattform befindet sich im Kontext einer steigenden Transparenzanforderung im Gesundheitswesen. Interessierte müssen sich registrieren und können danach umfassend auf Analysen, Berichte und praxisbezogene Tipps zugreifen. Quelle: aerztezeitung.de
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
21.07.2025
Studie: Soziale Benachteiligung steigert Infektionsrisiko mit MRSA
Menschen in sozial benachteiligten Regionen haben laut RKI-Studie ein höheres Infektionsrisiko mit dem resistenten MRSA-Bakterium.
Menschen in sozial benachteiligten Regionen haben laut RKI-Studie ein höheres Infektionsrisiko mit dem resistenten MRSA-Bakterium.
Eine aktuelle Studie des Robert Koch-Instituts zeigt, dass Menschen in sozial benachteiligten Regionen Deutschlands häufiger von Infektionen mit Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) betroffen sind. Der Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status und Krankheitsanfälligkeit ist bekannt, jedoch gewinnt dieser Aspekt in Bezug auf Infektionen mit dem resistenten Bakterium besondere Bedeutung. Die Studie unterstreicht das erhöhte Gesundheitsrisiko, dem sozial schlechter gestellte Bevölkerungsgruppen ausgesetzt sind. Solche Gesundheitsrisiken sollten bei Maßnahmen zur Seuchenprävention und Gesundheitsförderung verstärkt in den Fokus genommen werden, um die gesundheitlichen Ungleichheiten zu verringern. Diese Erkenntnisse aus der RKI-Studie bieten wichtige Handlungsansätze für die öffentliche Gesundheitspolitik. (Ärzte Zeitung, 21. Juli 2025)
Hausärzte entscheidend bei Früherkennung von Harninkontinenz
Hausärzte sind Schlüssel zur Früherkennung von Harninkontinenz, indem sie Behandlungsbedarf erkennen und geeignete Therapieansätze einleiten.
Hausärzte sind Schlüssel zur Früherkennung von Harninkontinenz, indem sie Behandlungsbedarf erkennen und geeignete Therapieansätze einleiten.
Die Gesellschaft wird älter, und damit steigt auch die Zahl der Menschen, die unter Harninkontinenz leiden. Hausärzte spielen eine zentrale Rolle bei der Früherkennung und Behandlung dieser Erkrankung. Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen nicht behandlungsbedürftigen und therapiebedürftigen Formen von Harninkontinenz. Experten betonen die Bedeutung einer sorgfältigen Anamnese sowie die Berücksichtigung von "Red Flags", die auf schwerwiegendere zugrunde liegende Probleme hindeuten können. Dies ermöglicht es den Ärzten, geeignete Therapieansätze einzuleiten und Fallstricke zu vermeiden. Details zu präzisen Therapiewegen und potenziellen Komplikationen in der Behandlung von Harninkontinenz werden auf "Ärztezeitung.de" erörtert.
Hackerangriff: Ameos kämpft noch immer mit IT-Problemen in Kliniken
Noch mehr als zehn Tage nach dem Cyberangriff kämpft der Klinikkonzern Ameos mit IT-Problemen, die die Sicherheit und Stabilität des Gesundheitssystems belasten.
Noch mehr als zehn Tage nach dem Cyberangriff kämpft der Klinikkonzern Ameos mit IT-Problemen, die die Sicherheit und Stabilität des Gesundheitssystems belasten.
Mehr als zehn Tage nach einem Hackerangriff kämpft der Klinikkonzern Ameos weiterhin mit IT-Problemen. Laut einer Sprecherin des Konzerns arbeitet man seitdem an der Absicherung und Wiederherstellung der digitalen Infrastruktur. Ameos, zu dem mehr als 100 Einrichtungen an über 50 Standorten gehören, erlebte einen massiven IT-Ausfall, der alle deutschen Einrichtungen betraf. Dennoch blieb die Versorgung der Patientinnen und Patienten zu jeder Zeit sichergestellt. Die IT-Probleme wirkten sich auch auf andere Krankenhäuser und Rettungsleitstellen aus. Beispielsweise berichtete das Harzklinikum von einem erhöhten Patientenaufkommen in den Notaufnahmen, obwohl sich die Lage inzwischen stabilisiert hat. Das Bundesgesundheitsministerium plant derweil ein Sofortprogramm zur Verbesserung der Cybersicherheit im Gesundheitswesen, um systemrelevante Gesundheitseinrichtungen besser zu schützen, berichtete die "Ärzte Zeitung".
Fehlende A1-Bescheinigung bei ausländischen Pflegern birgt Risiken
Verbraucherzentrale warnt: Fehlende A1-Bescheinigung bei ausländischen Pflegern kann finanzielle und rechtliche Risiken bergen.
Verbraucherzentrale warnt: Fehlende A1-Bescheinigung bei ausländischen Pflegern kann finanzielle und rechtliche Risiken bergen.
Pflegen im Entsendemodell birgt Risiken, wenn die notwendige A1-Bescheinigung fehlt, warnt die Verbraucherzentrale. Diese Bescheinigung ist essenziell, um nachzuweisen, dass eine entsandte Betreuungskraft in ihrem Heimatland sozialversichert ist und nicht im deutschen Sozialsystem angemeldet werden muss. Fehlt dieses Dokument, drohen den Verbrauchern finanzielle Konsequenzen durch Nachzahlungen ins deutsche System sowie potenzielle Geldstrafen. Auch für die Betreuungskräfte ist die Bescheinigung wichtig, da sie den Zugang zu Sozialversicherungsleistungen im Heimatland sicherstellt. Die Verbraucher sollten bei der Beauftragung ausländischer Agenturen auf die Vorlage der A1-Bescheinigung bestehen, um sich vor rechtlichen und finanziellen Folgen zu schützen. Die Möglichkeit, dass ausländische Entsendeunternehmen als schwer erreichbare Briefkastenfirmen arbeiten, erhöht diese Risiken zusätzlich. Die Seriosität einer Vermittlungsagentur misst sich also auch daran, ob sie die Vorlage der A1-Bescheinigung als selbstverständlich ansieht.
Schlaflosigkeit steigert Entzündungs- und Depressionsrisiko im Alter
Schlaflosigkeit erhöht im Alter das Risiko für Entzündungen und Depressionen, besonders bei älteren Erwachsenen, wie neue Erkenntnisse nahelegen.
Schlaflosigkeit erhöht im Alter das Risiko für Entzündungen und Depressionen, besonders bei älteren Erwachsenen, wie neue Erkenntnisse nahelegen.
Schlaflosigkeit könnte die Sensitivität gegenüber Entzündungen und Depressionen erhöhen, wie aerztezeitung.de berichtet. Insbesondere bei älteren Erwachsenen, die schlecht schlafen, steigt offenbar die Anfälligkeit für depressive Symptome, wenn sie entzündlichen Reizen ausgesetzt sind. Angesichts dieser Erkenntnisse seien ein entsprechendes Monitoring und präventive Strategien notwendig.
Kanzler Merz kündigt Reformkraftakt in Pflege und Gesundheit an
Bundeskanzler Merz (CDU) kündigt umfassende Reformen in Pflege und Gesundheit an und bereitet Bürger auf bevorstehende Herausforderungen vor.
Bundeskanzler Merz (CDU) kündigt umfassende Reformen in Pflege und Gesundheit an und bereitet Bürger auf bevorstehende Herausforderungen vor.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Bürger auf die bevorstehenden Belastungen durch Reformen in Pflege und Gesundheit eingestimmt, berichtet die Ärzte Zeitung. Bei einer Sommer-Pressekonferenz in Berlin sprach Merz von einer "großen gesellschaftlichen Kraftanstrengung". Die Reformen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) sollen laut Merz nicht aufgeschoben werden, auch wenn der Zeitplan unklar bleibt. Der Kanzler machte deutlich, dass Entscheidungen im Herbst getroffen würden, die ab Anfang nächsten Jahres in Kraft treten sollen. Merz wies Forderungen zurück, PKV-Versicherte in eine Bürgerversicherung zu überführen, und betonte die Notwendigkeit breiterer gesellschaftlicher Anstrengungen zur Finanzierung der Systeme. Eine Rückkehr zu einem maximalen Sozialversicherungsbeitrag von 40 Prozent sieht er als nicht realisierbar an, jedoch ist eine Stabilisierung angestrebt.
Betreutes Wohnen: Vielfalt der Angebote und rechtliche Fallstricke beachten
Betreutes Wohnen bietet flexible Optionen fürs Alter, doch Vorsicht vor rechtlichen Unklarheiten, da Betreuungsleistungen oft unterschiedlich ausfallen können.
Betreutes Wohnen bietet flexible Optionen fürs Alter, doch Vorsicht vor rechtlichen Unklarheiten, da Betreuungsleistungen oft unterschiedlich ausfallen können.
Betreutes Wohnen bietet älteren Menschen die Möglichkeit, ihre Wohn- und Lebensumstände rechtzeitig an geänderte Bedürfnisse anzupassen, noch bevor eine Pflegebedürftigkeit vorliegt, heißt es auf „verbraucherzentrale.de“. Allerdings sind die Begriffe "Betreutes Wohnen" und "Service-Wohnen" rechtlich nicht geschützt, was oft zu Missverständnissen führt, da umfangreiche Betreuungsleistungen meist nicht vorgesehen sind. Praktisch bedeutet das, dass die Angebote variieren können – von einfachen seniorengerechten Wohnungen bis zu Residenzen mit umfangreichen Serviceleistungen. Interessierte sollten daher verschiedene Einrichtungen besuchen und die Kosten und Leistungen sorgfältig prüfen, rät die Verbraucherzentrale. Wichtig ist, dass Miet- oder Kaufverträge sowie Dienstverträge für Grundleistungen abgeschlossen werden. Dienstverträge enthalten meist den Hausnotruf und die Sprechzeiten einer Ansprechperson. Es wird empfohlen, Zusatzverträge individuell abzuschließen, so die Verbraucherzentrale.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
17.07.2025
BMAS startet Vorbereitungen für Nationalen Aktionsplan zu Tarifen
BMAS startet Vorbereitungen für Aktionsplan zur Tarifförderung, um EU-Mindestlohn-Richtlinie umzusetzen – Sozialpartner können bis 15. August mitwirken.
BMAS startet Vorbereitungen für Aktionsplan zur Tarifförderung, um EU-Mindestlohn-Richtlinie umzusetzen – Sozialpartner können bis 15. August mitwirken.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat mit den Vorbereitungen für einen Nationalen Aktionsplan zur Förderung von Tarifverhandlungen begonnen. Dies ist Teil der Umsetzung der EU-Mindestlohn-Richtlinie. Sozialpartner sind eingeladen, sich bis zum 15. August an den Arbeiten zu beteiligen. Quelle: BMAS.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.