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Medizin, Gesundheit und Prävention
20.11.2025
Heilpilz Reishi: Warnung vor Risiken bei Vorerkrankungen
Vorsicht bei Reishi: Eine nierenkranke Seniorin erlitt schwere Hypoglykämie. Risiken von Heilpilzen bei Vorerkrankungen werden oft unterschätzt.
Vorsicht bei Reishi: Eine nierenkranke Seniorin erlitt schwere Hypoglykämie. Risiken von Heilpilzen bei Vorerkrankungen werden oft unterschätzt.
Eine nierenkranke Seniorin mit Prädiabetes vertraute auf Reishi, einen Heilpilz aus der traditionellen chinesischen Medizin, um ihre Blutzuckerwerte zu senken. Doch die erwartete positive Wirkung blieb aus. Stattdessen erlitt sie eine schwere Hypoglykämie. Offenbar war der sogenannte „Pilz der Unsterblichkeit“ ursächlich für diesen Vorfall. Dies illustriert die Risiken, die mit vermeintlich harmlosen Nahrungsergänzungsmitteln verbunden sein können, besonders bei vorerkrankten Menschen. Quellenangaben zufolge berichtet die „Ärzte Zeitung“ über diese problematische Wechselwirkung zwischen alternativen Heilmethoden und bekannten Vorerkrankungen.
Pfizers mRNA-Impfstoff wirksamer gegen Grippe als herkömmliche Vakzine
Pfizers mRNA-Grippeimpfstoff zeigt in Studien höhere Wirksamkeit als herkömmliche Vakzine, allerdings mit häufigeren Impfreaktionen. Experten sehen großes Potenzial.
Pfizers mRNA-Grippeimpfstoff zeigt in Studien höhere Wirksamkeit als herkömmliche Vakzine, allerdings mit häufigeren Impfreaktionen. Experten sehen großes Potenzial.
mRNA-Impfstoffe bieten offenbar nicht nur Schutz vor COVID-19, sondern auch vor Influenza-Infektionen. In einer Phase-III-Studie erwies sich der Grippe-mRNA-Vakzin des Unternehmens Pfizer als überlegen gegenüber konventionellen Grippe-Impfstoffen. Trotz der besseren Wirksamkeit traten allerdings häufiger Impfreaktionen auf. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von mRNA-Technologie, die auch in der aktuellen Grippesaison eine Rolle spielen könnte. Fachleute und Angehörige von Patienten sollten sich bewusst sein, dass mRNA-Impfstoffe auch außerhalb der COVID-19-Prävention effektiv eingesetzt werden können. (Quelle: Ärztezeitung)
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
19.11.2025
LAG Hamm: Krankmeldungen ohne Arztkontakt ungültig - Pflege betroffen
Das LAG Hamm urteilt: Krankmeldungen ohne Arztkontakt sind ungültig. Diese Entscheidung betrifft Pflegekräfte und Führungskräfte in der Personalpraxis.
Das LAG Hamm urteilt: Krankmeldungen ohne Arztkontakt sind ungültig. Diese Entscheidung betrifft Pflegekräfte und Führungskräfte in der Personalpraxis.
Das Landesarbeitsgericht Hamm hat in einem wegweisenden Urteil entschieden, dass Arbeitgeber Krankmeldungen, die lediglich auf Grundlage eines Fragebogens ohne direkten Arztkontakt ausgestellt wurden, nicht akzeptieren müssen, berichtet die Ärzte Zeitung. Dieses Urteil könnte weitreichende Auswirkungen auf den Umgang mit Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen in der Praxis haben. Aufgrund der Entscheidung des LAG Hamm können Arbeitgeber nun verstärkt Maßnahmen ergreifen, um die Authentizität von Krankmeldungen zu prüfen und gegebenenfalls anzufechten. Diese Entscheidung könnte dazu beitragen, den Missbrauch von Krankmeldungen einzudämmen und einheitliche Standards für die Ausstellung von Krankschreibungen zu etablieren. Fachkräfte aus der Pflege könnten in ihrer Praxis besonders auf die korrekte Ausstellung und Akzeptanz von Krankmeldungen achten müssen. Ebenso könnte dieses Urteil für Führungskräfte von Altenheimen und Pflegediensten und deren Personalmanagement von Bedeutung sein.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
19.11.2025
Umfrage: Interesse an neuem Primärarztmodell und digitaler Diagnose wächst
Umfrage: Ein Drittel offen für neues Primärversorgungssystem, während digitales Diagnosesystem an Zustimmung gewinnt. Was bedeutet das für die Gesundheitsversorgung?
Umfrage: Ein Drittel offen für neues Primärversorgungssystem, während digitales Diagnosesystem an Zustimmung gewinnt. Was bedeutet das für die Gesundheitsversorgung?
Eine aktuelle Umfrage der Siemens Betriebskrankenkasse zeigt, dass ein Drittel der Bevölkerung sich für ein neues Primärversorgungssystem in Deutschland offen zeigt. Politiker der großen Koalition planen, ein Primärarztsystem verbindlich einzuführen, wobei Patienten zuerst den Hausarzt konsultieren sollen, bevor sie zum Facharzt überwiesen werden. Dieser Ansatz zielt darauf ab, Ressourcen zu schonen und unnötige Arztkontakte zu minimieren. Doch Krankenkassen und Pflegeverbände plädieren für ein breiteres Spektrum, unterstützt durch digitale Ersteinschätzungsverfahren und mehr Kompetenzen für nichtärztliche Berufe. Laut einer YouGov-Umfrage befürworten 36 Prozent der Befragten eine digitale Ersteinschätzung, während 33 Prozent dagegen sind. Ein Viertel der Befragten ist jedoch unentschlossen. Interessanterweise erwarten 55 Prozent der Befürworter, schneller Arzttermine für dringende Fälle zu bekommen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken diskutiert derweil über mögliche Anreizsysteme, wie eine Praxisgebühr für direkte Facharztbesuche oder Bonusse für den Erstkontakt mit Hausärzten (Quelle: Ärzte Zeitung).
Ungeklärte Suizidhilfe: Ärzte fordern klare Regelungen in Deutschland
Ärzte fordern dringend klare gesetzliche Regelungen zur Suizidhilfe in Deutschland, angesichts wachsender Nachfrage und ethischer Dilemmata.
Ärzte fordern dringend klare gesetzliche Regelungen zur Suizidhilfe in Deutschland, angesichts wachsender Nachfrage und ethischer Dilemmata.
Die rechtliche Situation zur Suizidhilfe in Deutschland bleibt weiterhin ungeklärt, obwohl immer mehr Menschen diese in Anspruch nehmen. Dies stellt Ärzte vor ein komplexes juristisches und ethisches Dilemma, so berichtet die Ärzte Zeitung. Das Thema wird besonders im Kontext neurologischer Erkrankungen relevant diskutiert, da hier der assistierte Suizid häufig nachgefragt wird. Die Diskussion über den rechtlichen Rahmen und die ethische Verantwortung der Mediziner in diesem Spannungsfeld ist angesichts der zunehmenden Inanspruchnahme dringlicher denn je. Experten betonen die Notwendigkeit klarer gesetzlicher Regelungen, um sowohl Patienten als auch Ärzten Rechtssicherheit zu bieten.
Neue Alzheimer-Behandlungen könnten Versorgung revolutionieren
Neue Antikörpertherapien für Früh-Alzheimer in der EU zugelassen, könnten die Versorgung revolutionieren, während Debatten über Lebensstil und Medikationen neue Perspektiven eröffnen.
Neue Antikörpertherapien für Früh-Alzheimer in der EU zugelassen, könnten die Versorgung revolutionieren, während Debatten über Lebensstil und Medikationen neue Perspektiven eröffnen.
In dieser Woche hat der DGN-Kongress neue Entwicklungen in der Behandlung von Alzheimer-Erkrankungen vorgestellt. Zwei Antikörper für Menschen mit früher Alzheimer-Erkrankung sind in der EU zugelassen worden, was die Versorgung von Demenzkranken wesentlich verändern könnte. Die Fachleute diskutierten beim Kongress auch, wie Lebensstiländerungen die Krankheitsprogression beeinflussen können. Eine weitere Studie aus den USA hat gezeigt, dass bei Menschen mit Demenz, die in Hospizen mit Benzodiazepinen behandelt werden, die Sterblichkeit um über 40 Prozent erhöht ist. Das deutet darauf hin, dass die Medikation bei dieser Patientengruppe noch kritischer überprüft werden sollte. Diese Themen verdeutlichen, dass das Wissen um Demenzerkrankungen stetig wächst und neue therapeutische Ansätze Hoffnung auf Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen bieten können. (Quelle: aerztezeitung.de)
DGN-Kongress: Neurologen betonen Bedeutung bestimmter Impfungen
Beim DGN-Kongress hoben Neurologen die zentrale Rolle von Impfungen für individuelles und gesellschaftliches Wohl hervor - trotz wachsender Skepsis.
Beim DGN-Kongress hoben Neurologen die zentrale Rolle von Impfungen für individuelles und gesellschaftliches Wohl hervor - trotz wachsender Skepsis.
Im Rahmen des DGN-Kongresses wurde die Bedeutung von bestimmten Impfungen aus neurologischer Sicht hervorgehoben, da der Nutzen von Impfungen sowohl die individuelle Gesundheit als auch die Gesellschaft betrifft. Trotz dieser Erkenntnisse ist in den vergangenen Jahren die Skepsis gegenüber Impfungen angestiegen. Dabei sind vor allem aus neurologischer Sicht einige Vakzinierungen von besonderer Bedeutung, wie die Ärztezeitung berichtet. Der vollständige Beitrag steht nach Anmeldung zur Verfügung.
Der DGN-Kongress beleuchtet, wie die Messung von Gebrechlichkeit die Therapieentscheidungen, insbesondere bei Multipler Sklerose, prägen kann.
Der DGN-Kongress beleuchtet, wie die Messung von Gebrechlichkeit die Therapieentscheidungen, insbesondere bei Multipler Sklerose, prägen kann.
Beim DGN-Kongress stand die Frage im Fokus, wie Gebrechlichkeit quantifiziert und in Therapieentscheidungen einbezogen werden kann. Der Kongress bot eine Plattform für den Austausch aktueller Einblicke und Methoden zur Messung von Frailty und deren Integration in den Praxisalltag. Diskussionen konzentrierten sich darauf, welche Auswirkungen die Ergebnisse auf die therapeutischen Entscheidungen haben könnten. Der Beitrag behandelt auch aktuelle Ansätze zur Verbesserung der Therapie bei Multipler Sklerose, wobei spezifische Ratschläge für Grenzfälle auf Grundlage aktueller Studien erörtert wurden. Die vollständige Analyse finden Sie in der Ärzte Zeitung unter aerztezeitung.de.
Gesundheitsministerin warnt: Milliarden-Defizit bei Krankenkassen droht
Gesundheitsministerin Nina Warken warnt vor Milliarden-Defizit bei Krankenkassen und fordert grundlegende Reformen zur Stabilisierung der finanziellen Lage bis 2027.
Gesundheitsministerin Nina Warken warnt vor Milliarden-Defizit bei Krankenkassen und fordert grundlegende Reformen zur Stabilisierung der finanziellen Lage bis 2027.
Im Rahmen des Wirtschaftsnetzwerks sprach die neue Bundesgesundheitsministerin Nina Warken über finanzielle Herausforderungen für die gesetzliche Krankenversicherung. Das Bundesgesundheitsministerium identifizierte eine Finanzlücke von zwei Milliarden Euro, die durch ein Sparpaket gedeckt wurde, um den durchschnittlichen Zusatzbeitrag stabil bei 2,9 Prozent zu halten. Warken betonte, dass diese Maßnahme lediglich der Startschuss zu weiteren Reformen sei, da bis 2027 ein Defizit in zweistelliger Milliardenhöhe prognostiziert wird. Die Ministerin unterstrich, dass grundlegende Reformen notwendig seien, um die finanzielle Stabilität der Krankenversicherung zu sichern. Besondere Bedeutung maß sie dabei der Einführung eines Primärversorgungssystems bei. Ein solches System solle die Wartezeiten auf Facharzttermine verkürzen, wobei die Hausärzte eine zentrale Rolle einnehmen sollen. Gleichzeitig machte die Ministerin deutlich, dass Reformen unter Berücksichtigung des solidarischen Gedankens des deutschen Gesundheitssystems erfolgen müssten.
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
18.11.2025
Toxische Führung: Wie ein schlechter Chef Gesundheit ruinieren kann
Toxische Führung kann Gesundheit ruinieren: Lena Hauser schildert, wie ein schlechter Chef Schlafprobleme und Selbstzweifel auslösen kann.
Toxische Führung kann Gesundheit ruinieren: Lena Hauser schildert, wie ein schlechter Chef Schlafprobleme und Selbstzweifel auslösen kann.
Lena Hauser, eine erfundene Identität einer Frau in den Enddreißigern, berichtet in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von ihren Erfahrungen mit einer toxischen Führungskraft. Trotz einer anfänglichen Resilienz stellte sie fest, dass ihre Gesundheit und Arbeitsmoral unter dem schlechten Führungsstil ihres Vorgesetzten litten. Nach wenigen Wochen litt sie unter Schlafproblemen und zweifelte an ihren Fähigkeiten. Nach der Geburt ihrer Tochter hatte sie von einem großen Unternehmen zu einem kleinen, gemeinnützigen Träger gewechselt, der Sportangebote für Kinder und Jugendliche organisiert. Sie erhoffte sich flexiblere Arbeitszeiten und ein familienfreundlicheres Umfeld. Doch der Führungsstil dort führte zu emotionalem Stress, da übertriebenes Lob schnell in harsche Kritik umschlug. Die FAZ zitiert Karrierecoach Barbara Hesse, die betont, wie wichtig es ist, dass Betroffene Unterstützung suchen und offen über ihre Erfahrungen sprechen.
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