Mit dem Newsfeed von altenpflege.ch – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Politik und Gesellschaft
04.12.2025
Hermann Gröhe: DRK fordert Milliarden für besseren Bevölkerungsschutz
Der DRK-Präsident Hermann Gröhe fordert Milliardeninvestitionen für besseren Bevölkerungsschutz in Deutschland und betont dringenden Handlungsbedarf bei Infrastruktur und Klimaanpassung.
Der DRK-Präsident Hermann Gröhe fordert Milliardeninvestitionen für besseren Bevölkerungsschutz in Deutschland und betont dringenden Handlungsbedarf bei Infrastruktur und Klimaanpassung.
Der neue Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Hermann Gröhe, warnt vor unzureichender Vorbereitung Deutschlands auf Krieg und Naturkatastrophen. Gröhe betont die Notwendigkeit eines verstärkten Bevölkerungsschutzes und fordert Investitionen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro sowie jährlich eine weitere Milliarde Euro. Es bestehe dringender Handlungsbedarf in der Infrastruktur und Ausstattung, wie die ungenügende Finanzierung mobiler „Betreuungsmodule“ zeige. Die humanitäre Hilfe sei im Bundeshaushalt stark gekürzt worden, obwohl der Bedarf steige, berichtet die F.A.Z. Zudem fordert Gröhe eine enge Zusammenarbeit zwischen Streitkräften und DRK sowie anderen Hilfsorganisationen, gerade mit Hinblick auf Lehren aus dem Ukraine-Konflikt. Die DRK-Kliniken, von denen einige Insolvenz angemeldet haben, brauchen faire Bedingungen im Krankenhausbereich, so Gröhe weiter. Schließlich betont er die Bedeutung der Klimaanpassung und Anpassungsanstrengungen in Senioreneinrichtungen. Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung.
GKV warnt: Krankenbeiträge könnten bis 2040 Rentenbeiträge übersteigen
GKV warnt: Ohne Reformen übersteigen die Krankenkassenbeiträge bis 2040 die Rentenbeiträge und fordern Einsparungen von 26 Milliarden Euro jährlich.
GKV warnt: Ohne Reformen übersteigen die Krankenkassenbeiträge bis 2040 die Rentenbeiträge und fordern Einsparungen von 26 Milliarden Euro jährlich.
Angesichts der laufenden Rentendebatte wird oft übersehen, dass auch die Finanzierbarkeit der Kranken- und Pflegeversicherung zunehmend unter Druck gerät. Der GKV-Spitzenverband warnt davor, dass die Krankenversicherung die Rentenversicherungsbeiträge in den nächsten 15 Jahren übertreffen könnte. Zählt man die Pflegebeiträge mit, liegt der gesundheitsbezogene Beitragssatz bereits jetzt über dem der Rente. Der Verband prognostiziert für das Jahr 2040 einen durchschnittlichen Beitragssatz von 22,7 Prozent. Diese Herausforderungen veranlassten den Verband, Sparvorschläge im Umfang von 26 Milliarden Euro jährlich zu präsentieren, darunter die Senkung der Mehrwertsteuer auf Medikamente. Der geplante Anstieg der Krankenversicherungsbeiträge könnte ohne Reformen außer Kontrolle geraten, warnt der Verband, während die Rentenbeitragsraten gemäß den geplanten Reformen bis 2030 auf 20 Prozent steigen sollen. Gesundheitsministerin Nina Warken hat umfassende Reformen angekündigt, um die finanzielle Stabilität zu sichern. (Quelle: F.A.Z.)
Neue Einteilung: Typ-2-Diabetes in fünf Subgruppen mit variierendem Risiko
Typ-2-Diabetes wird in fünf Subgruppen mit unterschiedlichem Komorbiditätsrisiko aufgeteilt, wobei eine Gruppe besonders anfällig für Begleiterkrankungen ist.
Typ-2-Diabetes wird in fünf Subgruppen mit unterschiedlichem Komorbiditätsrisiko aufgeteilt, wobei eine Gruppe besonders anfällig für Begleiterkrankungen ist.
Typ-2-Diabetes wird in fünf Subgruppen eingeteilt, wobei das Risiko für Komorbiditäten je nach Subtyp variiert. Typ-2-Diabetes stellt ein sehr heterogenes Krankheitsbild dar, bei dem jede Subgruppe mit spezifischen Herausforderungen einhergeht. Eine der Subgruppen weist jedoch ein besonders hohes Risiko für das Auftreten von Begleiterkrankungen auf.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
04.12.2025
Intensivmediziner fordern Grippeimpfung ab sechs Monaten für alle
Intensivmediziner drängen auf erweiterte Grippeimpfempfehlung: Alle ab sechs Monaten sollen geimpft werden, um der frühen und heftigen Grippesaison entgegenzuwirken.
Intensivmediziner drängen auf erweiterte Grippeimpfempfehlung: Alle ab sechs Monaten sollen geimpft werden, um der frühen und heftigen Grippesaison entgegenzuwirken.
Die Grippesaison hat in diesem Jahr ungewöhnlich früh begonnen, was zu einer Diskussion über erweiterte Impfempfehlungen geführt hat. Laut einem Bericht im "Spiegel" fordern Intensivmediziner die Ständige Impfkommission (Stiko) auf, eine Empfehlung für die Grippeimpfung an alle Menschen ab sechs Monaten auszusprechen. Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Florian Hoffmann, unterstrich diese Forderung auf dem Divi-Jahreskongress. Bisher empfiehlt die Stiko die Impfung vor allem für Menschen ab 60 Jahren und Angehörige von Risikogruppen. Diese Diskussion entfacht sich vor dem Hintergrund einer neuen Influenza-Variante, die die aktuelle Virusverbreitung vorantreibt. Jedoch gibt es auch skeptische Stimmen, wie von der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie, die eine pauschale Impfempfehlung für alle Kinder nicht für notwendig hält. Eine Pressekonferenz zu dem Thema ist für Donnerstag geplant. (Quelle: Spiegel)
Bundesministerium startet Kampagne gegen Einsamkeit in Deutschland
Das Familienministerium startete die Kampagne "Mach dich fit gegen Einsamkeit!" und ruft zu einfachen Maßnahmen auf, um Gemeinschaftsgefühle zu stärken.
Das Familienministerium startete die Kampagne "Mach dich fit gegen Einsamkeit!" und ruft zu einfachen Maßnahmen auf, um Gemeinschaftsgefühle zu stärken.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Kampagne "Mach dich fit gegen Einsamkeit!" ins Leben gerufen. Mit dem Ziel, das Bewusstsein für die weit verbreitete Einsamkeit zu schärfen, ermutigt die Kampagne zu aktiven Maßnahmen im Alltag, um das Gefühl der Gemeinschaft zu stärken. Bundesfamilienministerin Karin Prien erklärte, dass Einsamkeit eine Herausforderung für alle sei und gemeinsames Handeln notwendig mache. Die Kampagne zeigt, dass schon kleine Gesten wie ein freundliches Wort im Treppenhaus oder eine ablenkungsfreie Unterhaltung Beziehungen fördern können. Veröffentlicht wird die Aktion im Rahmen der neuen Allianz gegen Einsamkeit, die Einsamkeit mit zahlreichen Partnern auf nationaler und lokaler Ebene aktiv angeht. Das Kompetenznetz Einsamkeit (KNE) spielt eine zentrale Rolle, indem es Forschung betreibt, Akteure verknüpft und Hilfsangebote aufzeigt. Die Kampagne setzt auf die Bündelung von Kräften aus verschiedenen Bereichen, um Einsamkeit vorzubeugen und Betroffene zu unterstützen. (Quelle: bmfsfj.de)
GKV-Spitzenverband fordert Budgetierungen zur Kostenkontrolle
Der GKV-Spitzenverband fordert Budgetierungen zur Kostenkontrolle, um die finanzielle Kluft in der Krankenversicherung zu schließen und Engpässe abzuwenden.
Der GKV-Spitzenverband fordert Budgetierungen zur Kostenkontrolle, um die finanzielle Kluft in der Krankenversicherung zu schließen und Engpässe abzuwenden.
Der GKV-Spitzenverband hat eine Sparliste vorgelegt und fordert die Rückkehr zu Budgetierungen. Die gesetzliche Krankenversicherung sieht sich mit einer wachsenden Kluft zwischen Einnahmen und Ausgaben konfrontiert. Als Hauptursache benennt der Verband die Ordnungspolitik der Bundesregierungen. Auch die Entbudgetierung wird dabei kritisch betrachtet. Baut man diese Elemente in das System ein, könnte dies laut dem Verband finanzielle Engpässe abmildern. Diese Entwicklungen stimmen die Akteure der Gesundheitsbranche nachdenklich und könnten weitreichende Veränderungen in der Finanzstruktur der Krankenkassen nach sich ziehen. Die Informationen basieren auf der Berichterstattung von aerztezeitung.de.
Krankenhaus darf keine Fortbildungskosten von Ex-Mitarbeiter einfordern
LAG Hamm: Keine Rückzahlung von Fortbildungskosten durch Ex-Mitarbeiter, da Klausel im Vertrag unangemessen benachteiligend ist. Klinik legt Revision ein.
LAG Hamm: Keine Rückzahlung von Fortbildungskosten durch Ex-Mitarbeiter, da Klausel im Vertrag unangemessen benachteiligend ist. Klinik legt Revision ein.
Das Landesarbeitsgericht Hamm hat entschieden, dass ein Krankenhaus einem ehemaligen Mitarbeiter, einem Physician Assistant, keine Fortbildungskosten zurückfordern darf. Das Urteil fiel, da die Rückzahlungsklausel in seinem Arbeitsvertrag als unangemessen benachteiligend und damit unwirksam bewertet wurde. Diese Klausel sah vor, dass der Mitarbeiter die Kosten zurückzahlen muss, wenn er innerhalb von drei Jahren nach Abschluss der Weiterbildung kündigt. In dem konkreten Fall hatte der Mitarbeiter, der zuvor als Notfallsanitäter arbeitete, seine Weiterbildung trotz erhöhter Arbeitsbelastung abgeschlossen, da die versprochene Freistellung nicht gewährt wurde. Die Richter betonten, dass die Klausel gegen das Gebot von Treu und Glauben verstößt, da sie auch Kündigungen umfasst, die aus persönlichen, unvermeidbaren Gründen erfolgen. Die Klinik hat bereits Revision gegen das Urteil eingelegt. Die Quelle ist die Ärzte Zeitung.
Studie: Gabapentinoide als mögliche Ursache für Ödeme oft übersehen
Gabapentinoide können unerkannte Ödeme verursachen und zu Folgeproblemen führen, wie eine aktuelle Studie zeigt. Behandlungsansätze müssen überdacht werden.
Gabapentinoide können unerkannte Ödeme verursachen und zu Folgeproblemen führen, wie eine aktuelle Studie zeigt. Behandlungsansätze müssen überdacht werden.
Behandelnde Ärztinnen und Ärzte können bei der Therapie von Ödemen möglicherweise eine Nebenwirkung von Gabapentinoiden übersehen, wie eine aktuelle Kohortenstudie nahelegt. Gabapentinoide, die häufig zur Schmerztherapie eingesetzt werden, erscheinen in der Differenzialdiagnose von Ödemen selten, obwohl bekannt ist, dass sie solche Flüssigkeitsansammlungen verursachen können. Dies kann zu Verschreibungskaskaden führen, bei denen Folgeprobleme entstehen können. Die Studie weist auf die Notwendigkeit hin, Gabapentinoide als mögliche Ursache für Ödeme in Betracht zu ziehen, um unangemessene Behandlungsansätze und deren potenzielle Folgen zu vermeiden. Dieser Hinweis auf mögliche Fehldiagnosen und Behandlungsfehler stammt aus der Ärztezeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
02.12.2025
Studie: 60% der Krankenhausbehandlungen könnten ambulant erfolgen
Eine neue Studie zeigt: 60% der Krankenhausbehandlungen könnten ambulant erfolgen, was die stationäre Kapazität deutlich entlasten würde.
Eine neue Studie zeigt: 60% der Krankenhausbehandlungen könnten ambulant erfolgen, was die stationäre Kapazität deutlich entlasten würde.
Die am Dienstag veröffentlichte Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WiDO) zeigt auf, dass etwa 60 Prozent der aktuell vollstationär versorgten Krankenhausfälle ambulant erbracht werden könnten. Mehr als acht Millionen der insgesamt 17,5 Millionen stationären Behandlungen könnten somit vermieden werden, um die hohe Zahl stationärer Behandlungen in Deutschland zu reduzieren. Besonders in der Grundversorgung ist eine Verlagerung in den ambulanten Bereich möglich: Für Herzkatheterbehandlungen wird ein Ambulantisierungspotenzial von mehr als 80 Prozent festgestellt, während Schlaganfallbehandlungen nahezu kein Potenzial aufweisen. Der WiDO-Bericht empfiehlt, die Berechnungen zur umsetzungsfähigen Versorgungsstruktur zu nutzen und die Planung stationärer Kapazitäten sowie die Vergütungsstrukturen daraufhin anzupassen. (Ärzte Zeitung)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
02.12.2025
AOK-Studie: 60% der Krankenhausfälle könnten ambulant versorgt werden
Eine AOK-Studie enthüllt: 60% der Krankenhausfälle könnten ambulant behandelt werden, was die bevorstehende Krankenhausreform beeinflussen könnte.
Eine AOK-Studie enthüllt: 60% der Krankenhausfälle könnten ambulant behandelt werden, was die bevorstehende Krankenhausreform beeinflussen könnte.
Etwa 60 Prozent der derzeit vollstationär versorgten Fälle könnten ambulant behandelt werden, wie eine empirische Modellrechnung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt. Die Studie quantifiziert potenzielle Ambulantisierungen in verschiedenen Krankenhaus-Leistungsgruppen und stellt diese in den Kontext der bevorstehenden Krankenhausreform. Besonders hohe ambulante Potenziale sieht die Analyse bei Herzkatheter-Behandlungen, während die Möglichkeit einer ambulanten Versorgung in der Schlaganfallbehandlung kaum gegeben ist. Insgesamt wurden mehr als acht Millionen Fälle aus Abrechnungsdaten der AOK-Versicherten 2024 betrachtet, um die Ambulanisierungsmöglichkeiten zu evaluieren. Den vollständigen Bericht gibt es als E-Paper auf der Webseite des WIdO. (Quelle: AOK.de)
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.