Mit dem Newsfeed von altenpflege.ch – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Politik und Gesellschaft
30.12.2025
Neue UN-Konvention soll Gewalt gegen Senioren eindämmen
Eine neue UN-Konvention zielt darauf ab, Gewalt gegen Senioren weltweit einzudämmen und ihre Rechte zu stärken, berichtet die FAZ.
Eine neue UN-Konvention zielt darauf ab, Gewalt gegen Senioren weltweit einzudämmen und ihre Rechte zu stärken, berichtet die FAZ.
Nach Angaben der WHO wird etwa einer von sechs Menschen ab 60 Jahren weltweit Opfer von Gewalt im sozialen Nahraum. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, dass eine neue UN-Konvention die Rechte älterer Menschen, die häufig Opfer von Missbrauch werden, festschreiben soll. Fälle von Missständen in Pflegeheimen haben in der Vergangenheit immer wieder für öffentliche Empörung gesorgt. So auch im vergangenen Jahr, als in einem nordrhein-westfälischen Pflegeheim eine Pflegerin Gesundheitswerte manipulierte und bewohnende Seniorinnen und Senioren bedrohte. Trotz dieser Vorfälle hat das betroffene Heim den Vorfall als einen „schwer erklärlichen und bedauerlichen Einzelfall“ dargestellt und eine Verantwortung aufgrund organisationaler Versäumnisse abgelehnt, wie die FAZ hervorhebt.
Experten fordern mehr Pflegeplätze: Heimbetreuung im Aufwind erwartet
Bundeskanzleramts-Chef prognostiziert: Mehr Pflegebedürftige werden Heimbetreuung benötigen. Experten fordern zusätzliche Plätze und innovative Ansätze.
Bundeskanzleramts-Chef prognostiziert: Mehr Pflegebedürftige werden Heimbetreuung benötigen. Experten fordern zusätzliche Plätze und innovative Ansätze.
Bundeskanzleramts-Chef Thorsten Frei prognostiziert, dass in Zukunft mehr pflegebedürftige Menschen in Heimen betreut werden müssen. Aktuell werden etwa 86 Prozent der knapp fünf Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland zu Hause versorgt. Frei äußerte jedoch Zweifel an der Fortführung dieser hohen Zahl. Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) bestätigte Freis Stellungnahme und verwies auf eine entsprechende Umfrage, die belegt, dass weniger als die Hälfte der Angehörigen bereit und in der Lage sind, die häusliche Pflege zu übernehmen. Der AGVP fordert eine Politik, die mehr Pflegeplätze bereitstellt, einschließlich flexiblerer Personaleinsätze und den vermehrten Einsatz von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz. Verbandspräsident Thomas Greiner betonte, dass die Bundesregierung mit Frei die Realität anerkenne und forderte die Koalition zum Handeln auf, um den Druck auf Angehörige zu verringern. Quelle: Ärzte Zeitung.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
29.12.2025
Bayern vergibt 158 Landarztprämien: Anreiz gegen Ärztemangel im Land
Bayern fördert mit 158 Landarztprämien die Ansiedlung von Ärzten im ländlichen Raum, um dem zunehmenden Ärztemangel effektiv entgegenzuwirken.
Bayern fördert mit 158 Landarztprämien die Ansiedlung von Ärzten im ländlichen Raum, um dem zunehmenden Ärztemangel effektiv entgegenzuwirken.
Im Jahr 2025 hat Bayern insgesamt 158 Landarztprämien für Niederlassungen im ländlichen Raum vergeben, wie das Bayerische Gesundheitsministerium mitteilt. Unter den Adressaten befanden sich 89 Hausärzte, weitere Prämien gingen unter anderem an Fachärzte wie Frauenärzte, Kinderärzte sowie an Psychotherapeuten. Das Förderprogramm bietet Ärzten finanzielle Unterstützung von bis zu 60.000 Euro, um die ambulante Versorgung insbesondere im ländlichen Raum zu fördern, wo der Ärztemangel besonders ausgeprägt ist. Laut Gesundheitsministerin Judith Gerlach seien 350 Hausarztsitze unbesetzt, und der Altersdurchschnitt der Hausärzte liege bei 55 Jahren, was die Problematik weiter verschärft. Die Prämie und weitere Anreize sollen dafür sorgen, auch zukünftig genügend medizinische Versorgung im ländlichen Bayern sicherzustellen. Die Programme wurden über den 31. Dezember hinaus verlängert, um eine kontinuierliche Unterstützung zu gewährleisten, berichtet die "Ärzte Zeitung".
Forderung: Ärzte und Kliniken wollen höhere Eigenbeteiligung der Patienten
Ärzte und Kliniken fordern höhere Eigenbeteiligungen von Patienten, um Krankenkassen zu entlasten: Kontaktgebühr und verdoppelte Zuzahlung im Gespräch.
Ärzte und Kliniken fordern höhere Eigenbeteiligungen von Patienten, um Krankenkassen zu entlasten: Kontaktgebühr und verdoppelte Zuzahlung im Gespräch.
Dr. Andreas Gassen, Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, und Dr. Gerald Gaß, Vorstandschef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, plädieren für die Einführung finanzieller Eigenbeteiligungen, um die klammen Kassen zu entlasten. Laut "Ärzte Zeitung" und "Bild" fordert Gassen eine "Kontaktgebühr" von drei bis vier Euro pro Arztbesuch, die sozialverträglich gestaltet sein soll. Gaß schlägt vor, die Zuzahlungen bei Krankenhausaufenthalten von zehn auf 20 Euro pro Tag zu verdoppeln, was zusätzliche 800 Millionen Euro jährlich bringen könnte. Beide Maßnahmen sollen zur Stabilisierung der finanziellen Situation der gesetzlichen Krankenkassen beitragen und die Inanspruchnahme medizinischer Angebote steuerbarer gestalten.
Opernsängerin Maartje de Lint unterstützt in Leipzig Demenzkranke: Gemeinsames Singen weckt Erinnerungen und stärkt emotionale Bindungen. (FAZ)
Opernsängerin Maartje de Lint unterstützt in Leipzig Demenzkranke: Gemeinsames Singen weckt Erinnerungen und stärkt emotionale Bindungen. (FAZ)
Die frühere Opernsängerin Maartje de Lint engagiert sich in Leipzig für Menschen mit Demenz und deren Angehörige durch gemeinsames Singen. Diese musikalische Intervention aktiviert bei den Betroffenen das Gedächtnis, weckt vergessene Erinnerungen und stiftet emotionale Verbindung. Anke Völkner berichtet über die Momente, in denen sie mit ihrer demenzkranken Mutter Lieder aus der Vergangenheit anstimmt. Diese Momente erinnern sie an gemeinsame Sommerurlaube und geben ihrer Mutter das Gefühl zurück, wieder jung zu sein. Dank der Musik kann Anke auch wieder die Rolle der Tochter einnehmen und nicht nur die der pflegenden Angehörigen. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Infektionen der Harnwege erhöhen Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle
Harnwegsinfektionen erhöhen das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle, wie Bilddaten aus Wales nahelegen, was neue Präventionsstrategien bedeuten könnte.
Harnwegsinfektionen erhöhen das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle, wie Bilddaten aus Wales nahelegen, was neue Präventionsstrategien bedeuten könnte.
Bilddaten aus Wales deuten darauf hin, dass nicht nur Atemwegsinfektionen, sondern auch Infektionen der Harnwege das Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse wie Myokardinfarkte oder Schlaganfälle erhöhen könnten. Obwohl eine umfassende Kohortenstudie diese Befunde unterstützt, bleibt der eindeutige Kausalzusammenhang bislang unbestätigt. Diese Entdeckung könnte erhebliche Auswirkungen auf die präventive Gesundheitsvorsorge haben, da Harnwegsinfekte relativ häufig auftreten. Quelle: Ärztezeitung.de
Osteuropäische Pflegekräfte in Deutschland oft illegal und ausgebeutet
Osteuropäische Pflegekräfte in Deutschland oft illegal beschäftigt und ausgebeutet: Gewerkschaften fordern Maßnahmen, doch die Politik bleibt untätig.
Osteuropäische Pflegekräfte in Deutschland oft illegal beschäftigt und ausgebeutet: Gewerkschaften fordern Maßnahmen, doch die Politik bleibt untätig.
Rund 700.000 Pflegekräfte aus Osteuropa, darunter viele aus Polen, leisten in deutschen Haushalten wertvolle Arbeit. Sie unterstützen ältere Menschen bei alltäglichen Aufgaben und ermöglichen es etwa 300.000 Personen, trotz Pflegebedürftigkeit zu Hause zu leben. Doch diese Arbeitsverhältnisse sind oft illegal und die Pflegekräfte aufgrund niedriger Löhne und fehlender sozialer Absicherung ausgebeutet. Gewerkschaften kritisieren dies scharf, während die Politik die Problematik weitgehend ignoriert. Ohne diese Pflegerinnen könnten viele Menschen die Feiertage nicht im vertrauten Familienkreis verbringen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet.
Insolvenz des Ketteler-Krankenhauses zeigt Krise kirchlicher Kliniken
Die Insolvenz des Ketteler-Krankenhauses in Offenbach offenbart die finanzielle Schieflage kirchlicher Kliniken, die unter politischen Vorgaben und fehlender Unterstützung leiden.
Die Insolvenz des Ketteler-Krankenhauses in Offenbach offenbart die finanzielle Schieflage kirchlicher Kliniken, die unter politischen Vorgaben und fehlender Unterstützung leiden.
Das Ketteler-Krankenhaus in Offenbach hat Insolvenz angemeldet. Es steht exemplarisch für die finanzielle Notlage kirchlicher Krankenhäuser in Deutschland, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Während der Pandemie sank die Neigung zu Operationen, und neue politische Vorgaben zwingen diese Einrichtungen, mehr Personal zu beschäftigen, während sie gleichzeitig weniger Leistungen erbringen. Kirchliche Träger befinden sich in einer schwierigen Lage, da sie weder wie private Kliniken am Kapitalmarkt agieren können noch kommunale Unterstützung erhalten, wie es bei städtischen Krankenhäusern der Fall ist. Diese Ungleichheit hat dazu geführt, dass kirchliche Kliniken weitaus häufiger Insolvenz anmelden müssen als andere Anbietertypen. Trotz Fusionen und Kooperationen sind die finanziellen Schwierigkeiten kaum zu überwinden. Ohne Reformen könnte die wichtige Rolle freigemeinnütziger Träger im Gesundheitswesen stark gefährdet sein.
Neue Verschlüsselung in Telematikinfrastruktur: Jetzt System-Check nötig
Neue Verschlüsselung in der Telematikinfrastruktur: Ein System-Check vor Jahresende ist unerlässlich, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Neue Verschlüsselung in der Telematikinfrastruktur: Ein System-Check vor Jahresende ist unerlässlich, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Der Wechsel des Verschlüsselungsalgorithmus in der Telematikinfrastruktur wird in Kürze wirksam. Ein letzter Check vor dem Jahreswechsel bringt nötige Sicherheit, denn es empfiehlt sich zu überprüfen, ob alle erforderlichen Komponenten auf dem aktuellen Stand sind, um reibungslos weiterarbeiten zu können. Es gibt noch einige Stellen, an denen Probleme auftauchen könnten, was eine frühzeitige Überprüfung umso wichtiger macht. (Quelle: aerztezeitung.de)
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.