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Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
08.07.2025
J&J Open House diskutiert Zukunft des deutschen Gesundheitssystems
Beim J&J Open House diskutierten Experten die Zukunft des deutschen Gesundheitssystems und beleuchteten notwendige Reformen sowie innovative Lösungsansätze.
Beim J&J Open House diskutierten Experten die Zukunft des deutschen Gesundheitssystems und beleuchteten notwendige Reformen sowie innovative Lösungsansätze.
Beim diesjährigen J&J Open House, das im Rahmen des Hauptstadtkongresses stattfand, kamen Expert:innen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitswesens zusammen, um offen und kritisch über die drängenden Herausforderungen und Chancen des deutschen Gesundheitssystems zu diskutieren, so die "Ärztezeitung". Die Veranstaltung, die am 26. Juni 2025 stattfand, zeichnete sich durch den Austausch über notwendige Reformen und innovative Lösungsansätze aus. Besonderes Augenmerk lag darauf, welches Mindset Deutschland benötigt, um weiterhin ein starker Forschungs- und Innovationsstandort zu bleiben. Dies ist zentral, da der Innovationsstandort Deutschland sich in einem Wandel befindet und viele Reformen oft nur langsam umgesetzt werden.
"Bund-Länder-Gruppe plant Reform für zukunftsfeste Pflegeversicherung"
Bund und Länder starten Reform der Pflegeversicherung mit dem "Zukunftspakt Pflege", um finanzielle Stabilität und besseren Zugang zu Pflegeleistungen zu sichern.
Bund und Länder starten Reform der Pflegeversicherung mit dem "Zukunftspakt Pflege", um finanzielle Stabilität und besseren Zugang zu Pflegeleistungen zu sichern.
In einer gemeinsamen Sitzung in Berlin hat sich die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ konstituiert, um das weitere Vorgehen für eine Reform der Pflegeversicherung zu planen. Bis Jahresende sollen gemeinsame Eckpunkte erarbeitet werden, die im kommenden Jahr in ein Gesetzgebungsverfahren einfließen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betont die Notwendigkeit einer mutigen Reform, um die soziale Pflegeversicherung zukunftsfest zu machen. Ziel sei es, die finanzielle Nachhaltigkeit der Pflegeversicherung, die Stärkung der ambulanten und häuslichen Pflege sowie einen einfachen Zugang zu Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zu gewährleisten. Dazu werden zwei Facharbeitsgruppen gebildet, die sich unter anderem mit der Begrenzung der Eigenanteile und der Stärkung der pflegenden Angehörigen befassen. Der Zukunftspakt Pflege besteht aus Vertretern des Bundes und der Länder sowie kommunalen Spitzenverbänden. (Quelle: Bundesgesundheitsministerium)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
07.07.2025
"Verbraucherzentrale: Pflegeheimbewertungen als Orientierungshilfe nutzen"
Die Verbraucherzentrale rät, Pflegeheimbewertungen als Orientierungshilfe auf Portalen wie dem AOK-Pflegenavigator zu nutzen, und betont die Wichtigkeit von Ortsbesuchen.
Die Verbraucherzentrale rät, Pflegeheimbewertungen als Orientierungshilfe auf Portalen wie dem AOK-Pflegenavigator zu nutzen, und betont die Wichtigkeit von Ortsbesuchen.
Die Verbraucherzentrale erklärt die Qualitätsbewertung von Pflegeheimen und empfiehlt, diese als Orientierungshilfe beim Heimplatz suchen zu nutzen. Diese Bewertungen sind auf Internet-Portalen wie dem AOK-Pflegenavigator öffentlich verfügbar. Das Bewertungssystem basiert auf externen Prüfungen durch den Medizinischen Dienst und den Prüfdienst der privaten Krankenversicherungen, internen Prüfungen durch die Pflegeheime selbst sowie freiwilligen strukturellen Infos der Einrichtungen. Regelprüfungen müssen ein Tag im Voraus angekündigt werden. Zudem wird betont, dass es für Angehörige und Betroffene essenziell ist, sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen und Gespräche mit der Heimleitung und den Bewohnern zu führen, wie von der Verbraucherzentrale beschrieben.
Neue Regelungen sichern Ophthalmika-Versorgung bei Lieferengpässen in Sachsen
Sachsen erleichtert mit neuen Regeln den Zugang zu Import-Ophthalmika und verbessert Abrechnungsmöglichkeiten für Augentumor-Diagnosen.
Sachsen erleichtert mit neuen Regeln den Zugang zu Import-Ophthalmika und verbessert Abrechnungsmöglichkeiten für Augentumor-Diagnosen.
In Sachsen gelten angesichts häufiger Lieferengpässe neue Regelungen für den Bezug von Ophthalmika als Sprechstundenbedarf, berichtet aerztezeitung.de. Augenärzte können nun Import-Arzneimittel in ihren Bestand aufnehmen, um den Bedarf an Arzneimitteln trotz der Engpässe sicherzustellen. Diese Regelung zielt darauf ab, die Versorgung der Patienten zu gewährleisten, wenn die Verfügbarkeit von lokal produzierten Medikamenten eingeschränkt ist. Des Weiteren gab es am 1. Juli Anpassungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM): Für Patienten mit Augentumoren wurden die neuen Gebührenordnungspositionen 50200 und 50201 in das Kapitel 50 aufgenommen. Diese Änderungen ermöglichen eine extrabudgetäre Vergütung der optischen Kohärenztomographie (OCT), was Ärzten eine neue Abrechnungsmöglichkeit bietet und zur verbesserten Diagnose und Behandlung dieser Patientengruppe beiträgt. Auch diese Information wurde von aerztezeitung.de bereitgestellt.
In Hessen verkürzen Apps für ehrenamtliche Ersthelfer die Rettungszeiten, indem sie ausgebildete Freiwillige per Smartphone alarmieren und schnell zu Notfällen entsenden.
In Hessen verkürzen Apps für ehrenamtliche Ersthelfer die Rettungszeiten, indem sie ausgebildete Freiwillige per Smartphone alarmieren und schnell zu Notfällen entsenden.
Ehrenamtliche Retter auf Abruf: Anwendungsprogramme auf Handys helfen in Hessen, wenn jede Sekunde zählt. In 15 von 25 Rettungsdienstbereichen Hessens werden speziell ausgebildete Ersthelfer per App zu Notfällen gerufen. Diese Systeme sollen die therapiefreie Zeit bei Notfällen verkürzen, besonders bei Reanimationen, bevor der Rettungsdienst eintrifft, so die hessische Landesregierung laut einer Anfrage der FDP-Landtagsfraktion, berichtet die Ärzte Zeitung. Diese Programme sind in Regionen wie dem Hochtaunuskreis, Landkreis Offenbach und Wiesbaden aktiv. Freiwillige Helfer, oft von Hilfsorganisationen und Feuerwehren, werden per App alarmiert. Diese sucht nach Helfern in der Nähe des Einsatzortes. Solch eine Teilnahme ist ehrenamtlich. Die Landesregierung prüft aktuell, ob das Rettungsdienstgesetz um spezifische Vorgaben in diesem Bereich erweitert werden muss. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
07.07.2025
AOK Niedersachsen verbessert Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln
Die AOK Niedersachsen optimiert ab Juli 2025 die Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln durch einen neuen Vertrag für verbesserte Qualität und Erreichbarkeit.
Die AOK Niedersachsen optimiert ab Juli 2025 die Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln durch einen neuen Vertrag für verbesserte Qualität und Erreichbarkeit.
Die AOK Niedersachsen hat kürzlich einen neuen Vertrag über die Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln abgeschlossen. Ab dem 1. Juli 2025 können Versicherte auf eine erweiterte Versorgung mit Bandagen, Einlagen und orthopädischen Schuhen zugreifen. Der Vertrag soll die Qualität und Erreichbarkeit dieser Hilfsmittel verbessern, während gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Versorgung im Fokus steht. Alle relevanten Informationen, einschließlich der Beitrittserklärung, sind über das Fachportal der AOK für Leistungserbringer zugänglich. Diese Weiterentwicklung wurde auf aok.de bekannt gegeben und stellt einen bedeutenden Schritt in der Versorgung betroffener Patienten dar.
Digitalisierung als Lösung gegen Fachkräftemangel in Arztpraxen
Digitale Lösungen lindern Fachkräftemangel in Arztpraxen und optimieren Abläufe, während Ärzteverbände mutige Schritte von der Politik fordern.
Digitale Lösungen lindern Fachkräftemangel in Arztpraxen und optimieren Abläufe, während Ärzteverbände mutige Schritte von der Politik fordern.
Digitale Lösungen wie eine Online-Rezeption oder die digitale Personaleinsatzplanung können die Effizienz in der Praxis steigern und den Patienten mehr Zeit widmen, erklärt Francisco X. Moreano, Healthcare-Manager, bei aerztezeitung.de. Im Gesundheitswesen besteht seit Langem ein Fachkräftemangel, weshalb in einigen Arztpraxen auch fachfremde Kräfte beschäftigt werden, die mit neuen Kompetenzen zur Arbeitsbewältigung beitragen. Die Digitalisierung könne diesen Mangel teilweise ausgleichen und den Ablauf in der Praxis flüssiger gestalten. Das Team der Augenärztin Dr. Katrin Groß in Neustadt an der Aisch erhielt eine Auszeichnung für ihre nahezu voll digitale und barrierefreie Praxis. Darüber hinaus fordern Ärzteverbände von der Regierung mutigere Entscheidungen zur Unterstützung von interprofessionellen Teampraxen. Eine solche Arbeitsweise erfordert Anpassungen bei der Honorierung, um künftige Bedürfnisse besser abdecken zu können.
RKI warnt vor Haemophilus-influenzae-Ausbruch: Maßnahmen für Pflege.
Das RKI warnt vor einem Haemophilus-influenzae-Ausbruch in Hamburg und empfiehlt dringend Maßnahmen für Pflegekräfte und Leitungskräfte in Altenheimen.
Das RKI warnt vor einem Haemophilus-influenzae-Ausbruch in Hamburg und empfiehlt dringend Maßnahmen für Pflegekräfte und Leitungskräfte in Altenheimen.
Im aktuellen epidemiologischen Bulletin berichtet das Robert Koch-Institut über einen Ausbruch invasiver Haemophilus-influenzae-Typ-b-Infektionen im Raum Hamburg. Dabei werden detaillierte Zahlen, Krankheitsverläufe sowie die empfohlenen Gegenmaßnahmen aufgeführt. Diese Informationen könnten für Fachkräfte aus der Pflege, die mit der Betreuung von Risikogruppen beauftragt sind, sowie für Führungskräfte in Altenheimen und Pflegediensten von besonderer Relevanz sein, um entsprechende Vorsichtsmaßnahmen und Behandlungen in Erwägung zu ziehen.
Diese Nachricht wurde der "Ärzte Zeitung" entnommen, einer verlässlichen Quelle in der Gesundheitsbranche.
AOK PLUS sucht ab 2026 neue Partner für Sekundärpräventionsprogramme
AOK PLUS sucht ab 2026 neue Partner für innovative Sekundärpräventionsprogramme zur Förderung von Eigenverantwortung und Gesundheitsbewusstsein.
AOK PLUS sucht ab 2026 neue Partner für innovative Sekundärpräventionsprogramme zur Förderung von Eigenverantwortung und Gesundheitsbewusstsein.
Die AOK PLUS sucht ab dem 1. Januar 2026 neue motivierte und leistungsstarke Partner für die Umsetzung ihrer Angebote zur Sekundärprävention, wie auf aok.de berichtet wird. Diese Ausschreibung, die ab dem 1. Juli 2026 im Supplement zum Amtsblatt der EU veröffentlicht wird, umfasst Programme zur Förderung der Eigenverantwortung und des Gesundheitsbewusstseins der Teilnehmer. Darunter fällt das Angebot „Bewegung und Ernährung“, das nun jüngere Teilnehmer ab 13 Jahren anspricht. Neu im Programm ist das Angebot „Mental gesund“, das Menschen ab 16 Jahren in stressigen Lebenssituationen unterstützen soll. Die Ausschreibung zielt darauf ab, die AOK PLUS durch Partnerschaften im Bereich der Sekundärprävention zu stärken und weiterzuentwickeln.
Pflegekompetenz-Upgrade: Verantwortung ja, aber ohne neue Strukturen
Das Kompetenz-Upgrade für Pflegefachkräfte soll mehr Verantwortung bringen, warnt aber vor neuen Strukturen. Bestehende Teams bleiben entscheidend.
Das Kompetenz-Upgrade für Pflegefachkräfte soll mehr Verantwortung bringen, warnt aber vor neuen Strukturen. Bestehende Teams bleiben entscheidend.
Das geplante Kompetenz-Upgrade für die Pflegefachkräfte in Deutschland bleibt umkämpft. Dr. Markus Beier, Co-Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes, betont, dass Pflege mehr Verantwortung übernehmen müsse. "Ansonsten wird es schwierig, die Versorgung langfristig sicherzustellen", erklärte er gegenüber der Ärzte Zeitung. Beier warnt jedoch davor, neue Parallelstrukturen zu schaffen. Pflegekräfte sollten ihre erweiterten Kompetenzen innerhalb bestehender Strukturen einbringen. Für die ambulante Versorgung bedeutet dies, dass sie stets an ein Praxisteam gebunden sein müssen. Zudem kritisiert Beier, dass Medizinische Fachangestellte (MFA) im Gesetzesentwurf des Bundesgesundheitsministeriums, der kürzlich den Verbänden zur Stellungnahme geschickt wurde, keine Berücksichtigung finden. Laut Ärzte Zeitung sei der Entwurf weitgehend identisch mit einem früheren Entwurf der Ampel-Regierung, ohne wesentliche Verbesserungen. Beier fordert klarere Regelungen bezüglich erforderlicher Qualifikationen.
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