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Sonstige Themen
30.07.2025
Hochtaunuskreis entwickelt "Leuchtturmkonzept" für Stromausfälle
Im Hochtaunuskreis wird ein "Leuchtturmkonzept" zur Vorbereitung auf Stromausfälle entwickelt, bei dem die Feuerwehr zentrale Anlaufstelle im Notfall ist.
Im Hochtaunuskreis wird ein "Leuchtturmkonzept" zur Vorbereitung auf Stromausfälle entwickelt, bei dem die Feuerwehr zentrale Anlaufstelle im Notfall ist.
Im Hochtaunuskreis wird ein "Leuchtturmkonzept" zur Vorbereitung auf Stromausfälle entwickelt. Dieses Konzept, als führend in seinem Bereich anerkannt, umfasst die Feuerwehr als zentrale Anlaufstelle im Notfall. Wolfgang Reuber, Projektmanager für Sonderlagen, hat das Konzept entworfen, das Innenminister Roman Poseck im Rahmen seiner Sommerreise vorgestellt wurde. Ab der zweiten Stunde eines Stromausfalls wird die Feuerwehr aktiv, um insbesondere zu Hause gepflegte Patienten zu unterstützen, die auf Strom angewiesen sind. Die Notstromversorgung stellt dabei eine zentrale Herausforderung dar, weshalb eine Verbesserung der Infrastruktur gefordert wird. Feuerwachen werden als Orte der Notfallhilfe etabliert, ausgestattet mit Notstromaggregaten. Erst ab dem zweiten Tag eines Blackouts gilt der Katastrophenfall, wobei es in ländlichen Gebieten noch Lücken in der Notfallversorgung gibt. Das Konzept ist eine Antwort auf die Stromversorgungslage, bei der alle Orte an einer langen Kette des Umspannwerks Kriftel hängen. Quelle: F.A.Z.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
30.07.2025
Hamburger fordern mehr Verantwortung für Fachpersonal in Gesundheitsberufen
Hamburger wünschen sich mehr Verantwortung für Fachpersonal im Gesundheitswesen: 83% befürworten neue Aufgabenverteilung, um die Versorgung zu verbessern.
Hamburger wünschen sich mehr Verantwortung für Fachpersonal im Gesundheitswesen: 83% befürworten neue Aufgabenverteilung, um die Versorgung zu verbessern.
Über 83 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger befürworten, dass qualifiziertes medizinisches Fachpersonal bestimmte Aufgaben von Ärztinnen und Ärzten übernimmt, wie aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervorgeht. Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg, fordert eine gesetzliche Lockerung der Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsberufen, um die ambulante Versorgung effizienter zu organisieren. Sie schlägt eine digital-gestützte Ersteinschätzung vor, die den Zugang zur Versorgung koordiniert. Dies könnte eine schnellere und gerechtere Terminvergabe ermöglichen. Nichtärztliche Fachkräfte sollten vermehrt Aufgaben wie Hausbesuche oder Verbandswechsel übernehmen. So würden Ärztinnen und Ärzte entlastet und neue Weiterbildungspotenziale entwickelt. (Quelle: aerztezeitung.de)
Angebote für Demenz- und Alzheimer-Betroffene frühzeitig nutzen
Frühzeitig auf Unterstützungsangebote bei Demenz und Alzheimer setzen, um die Herausforderungen im Alltag besser zu meistern und rechtzeitig Hilfe zu erhalten.
Frühzeitig auf Unterstützungsangebote bei Demenz und Alzheimer setzen, um die Herausforderungen im Alltag besser zu meistern und rechtzeitig Hilfe zu erhalten.
Unsere Gesellschaft altert zunehmend, und damit steigt auch die Anzahl altersbedingter Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer. Frühzeitige Informationen sind essenziell. Eine Demenz beeinflusst geistige Fähigkeiten sowie das Verhalten und kann unterschiedliche Formen annehmen. Die Alzheimer-Erkrankung ist die häufigste Form, jedoch nicht die einzige. Betroffene und Angehörige sollten frühzeitig auf Unterstützungsangebote zurückgreifen. Demenz unterscheidet sich von normaler Vergesslichkeit; sie führt dazu, dass alltägliche Abläufe nicht mehr koordiniert werden können. Informationen und Unterstützung bietet der Ratgeber Demenz, die Deutsche Alzheimer Gesellschaft oder lokale Pflegestützpunkte. Leistungen der Pflegeversicherung können ebenfalls den Alltag erleichtern. Angebote frühzeitig zu nutzen, ist für Angehörige wichtig, da die Pflege von Menschen mit Demenz große seelische und körperliche Belastungen mit sich bringt. Informationen hierzu bietet die Verbraucherzentrale.
Forscher fordern Neubewertung von Harnsäure-Grenzwerten
Forscher regen an, Harnsäure-Grenzwerte neu zu bewerten, da selbst normale Werte Herz-Kreislauf-Risiken bergen könnten. Details auf aerztezeitung.de.
Forscher regen an, Harnsäure-Grenzwerte neu zu bewerten, da selbst normale Werte Herz-Kreislauf-Risiken bergen könnten. Details auf aerztezeitung.de.
Ein deutscher Studienverbund schlägt vor, die derzeitigen Grenzwerte für "normale" Harnsäurespiegel zu überdenken. Laut einer Analyse dieser Forschungsgemeinschaft können bereits Harnsäurewerte im Normbereich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Diese Erkenntnis wirft neue Fragen hinsichtlich der Prävention und Bewertung von Harnsäurewerten auf. Die vollständige Studie ist auf 'aerztezeitung.de' nach Anmeldung zugänglich.
Intelligente Technik erleichtert Alltag von Demenzpatienten und Angehörigen
Intelligente Technik unterstützt Demenzkranke und Angehörige, erleichtert den Alltag und steigert die Sicherheit durch smartes Licht, Tracker und Assistenten.
Intelligente Technik unterstützt Demenzkranke und Angehörige, erleichtert den Alltag und steigert die Sicherheit durch smartes Licht, Tracker und Assistenten.
Technische Unterstützung für Menschen mit Demenz kann den Alltag sowohl für Betroffene als auch ihre Angehörigen erheblich erleichtern und sicherer gestalten. Laut der Quelle 'verbraucherzentrale.de' können automatisch gesteuertes Licht, Türsensoren und Elektrogeräte mit Abschaltautomatik den Tagesablauf strukturieren und Gefahren reduzieren. Für Demenzerkrankte, die zu Hause von Angehörigen betreut werden, bietet intelligente Technik eine wertvolle Unterstützung. Screen-Tracker oder Smartwatches erlauben das sichere Verfolgen des Aufenthaltsortes, während digitale Assistenten an die Einnahme von Medikamenten erinnern. Der Einsatz solcher Hilfsmittel muss jedoch sorgfältig überwacht werden, um die Sicherheit und den Datenschutz der betroffenen Personen zu gewährleisten. Informationen und Unterstützung können bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft sowie weiteren spezialisierten Organisationen eingeholt werden.
Ermittlungen gegen Arzt: Verdacht auf Tötung mehrerer Senioren im Fokus
Ermittlungen gegen Arzt wegen Verdachts auf Tötung älterer Patienten im Kreis Pinneberg intensiviert; Polizei richtet Hinweistelefon ein. Unschuldsvermutung gilt.
Ermittlungen gegen Arzt wegen Verdachts auf Tötung älterer Patienten im Kreis Pinneberg intensiviert; Polizei richtet Hinweistelefon ein. Unschuldsvermutung gilt.
Die Ermittlungen gegen einen Mediziner aus dem Kreis Pinneberg, der im Verdacht steht, mehrere ältere Patienten getötet zu haben, nehmen an Intensität zu. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete, hat die Polizei ein Hinweistelefon eingerichtet. Die Staatsanwaltschaft in Itzehoe untersucht derzeit 15 bis 20 Fälle aus dem Zeitraum von 2020 bis 2025 einer möglichen Tötung. Ende Juni wurden bereits drei Exhumierungen auf einem Friedhof in Barmstedt durchgeführt. Laut Angaben der Staatsanwaltschaft basiert die Untersuchung auf einem Anfangsverdacht und die Unschuldsvermutung gilt weiterhin. Der verdächtige Arzt schweigt bislang zu den Vorwürfen, die Ermittler prüfen jedoch weiterhin bis zu 20 Fälle. Das Verfahren gegen ihn läuft bereits seit dem 3. Juni. (Quelle: Ärztezeitung.de und dpa)
Kritik an Regierung: Elsner fordert realistische Finanzierungspläne 2026
Elsner, vdek-Chefin, kritisiert Regierungspläne zur Finanzierung von Kranken- und Pflegeversicherung 2026, fordert Kostenübernahme versicherungsfremder Leistungen.
Elsner, vdek-Chefin, kritisiert Regierungspläne zur Finanzierung von Kranken- und Pflegeversicherung 2026, fordert Kostenübernahme versicherungsfremder Leistungen.
Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbands der Ersatzkassen (vdek), kritisiert die Pläne der Bundesregierung zur Finanzierung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung im Jahr 2026 als „Augenwischerei“. Sie fordert die vollständige Übernahme der Kosten von versicherungsfremden Leistungen durch die Bundesregierung. Die aktuelle Planung sieht vor, die Kassen durch Darlehen zu stützen und Beitragserhöhungen zu dämpfen, was jedoch laut Elsner die steigenden Ausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht stoppen wird. Der Verband erwartet ein Ausgabenplus der GKV von 6,5 Prozent und ein Defizit von bis zu zwölf Milliarden Euro im Folgejahr. Auch die Pflegeversicherung sei durch das Modell der Darlehen gefährdet. Elsner fordert langfristige finanzielle Stabilität und eine Entlastung der Sozialkassen von nicht gedeckten Leistungen, wie der Gesundheitsversorgung von Bürgergeldempfängern und der Refinanzierung der Coronakosten. Unterstützung erfährt sie in ihrer Kritik von Eva Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes.
Trinkwasser in Lich und Heppenheim verunreinigt – Abkochgebot erlassen
Trinkwasser in Lich und Heppenheim verunreinigt: Stadtwerke empfehlen, Wasser vor Gebrauch abzukochen, um Gesundheitsgefahren durch Keime zu vermeiden.
Trinkwasser in Lich und Heppenheim verunreinigt: Stadtwerke empfehlen, Wasser vor Gebrauch abzukochen, um Gesundheitsgefahren durch Keime zu vermeiden.
Im Leitungsnetz der Städte Lich und Heppenheim sind mikrobiologische Verunreinigungen festgestellt worden, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die Stadtwerke beider Orte raten den Anwohnern dringend, ihr Trinkwasser vor dem Verzehr abkochen, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden. Das Problem besteht in Lich durch das Vorhandensein von Enterokokken, während in Heppenheim coliforme Keime nachgewiesen wurden. Zur Behebung der Wasserverunreinigung haben die Stadtwerke in Zusammenarbeit mit den zuständigen Gesundheitsämtern bereits Schritte eingeleitet und eine Chlordesinfektion des Netzes begonnen. Unklar bleibt bisher, wie lange die Verunreinigung bestehen wird. Die Bürger werden aufgefordert, das Wasser einmal sprudelnd aufzukochen und anschließend mindestens zehn Minuten abkühlen zu lassen, bevor es genutzt wird.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
29.07.2025
Pflegeausbildung boomt: 2024 steigen Ausbildungsverträge um 9 Prozent
Die Zahl der Pflegeausbildungsplätze steigt 2024 um 9 %: 59.400 neue Auszubildende starten, hauptsächlich in Krankenhäusern. Ein relevanter Trend für Pflegeeinrichtungen.
Die Zahl der Pflegeausbildungsplätze steigt 2024 um 9 %: 59.400 neue Auszubildende starten, hauptsächlich in Krankenhäusern. Ein relevanter Trend für Pflegeeinrichtungen.
2024 suchten mehr Menschen den Weg in die Pflegeausbildung als noch 2023: Um neun Prozent stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge, so das Statistische Bundesamt. Ein Plus von knapp 59.400 Personen begann eine Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann. Die generalistische Berufsbezeichnung, seit 2020 eingeführt, setzt sich durch: 99 Prozent der Absolventinnen und Absolventen 2024 nutzten diese. Auffällig ist, dass der praktische Ausbildungsteil meist im Krankenhaus erfolgt, wobei sich 51 Prozent der neuen Auszubildenden dafür entschieden. 35 Prozent absolvierten die praktische Ausbildung in einer stationären Pflegeeinrichtung, und elf Prozent wählten die ambulante Pflege. Ein weiterer Punkt: Drei Viertel der Auszubildenden waren Frauen, und ein Fünftel der Auszubildenden war 30 Jahre oder älter, während das Durchschnittsalter bei 24 Jahren lag. Diese Entwicklungen spiegeln relevante Trends für Fachkräfte und Führungskräfte in Pflegeeinrichtungen wider, berichtet das Statistische Bundesamt. (Quelle: aerztezeitung.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
28.07.2025
Neuer EU-US Deal: Zölle auf Medikamente bedrohen Gesundheitsversorgung
Zölle auf Medikamentenexporte in die USA könnten die Gesundheitsversorgung belasten und bedrohen Europas Stellung als Innovationsstandort, warnen Experten.
Zölle auf Medikamentenexporte in die USA könnten die Gesundheitsversorgung belasten und bedrohen Europas Stellung als Innovationsstandort, warnen Experten.
Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten haben sich im Handelsstreit auf einen neuen Deal geeinigt, der Zölle von 15 Prozent auf Medikamentenimporte in die USA beinhaltet. Trotz der Vermeidung eines Handelskrieges wird dieser Deal von Experten kritisch gesehen. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) bezeichnet den Zoll als einen „folgenreichen Rückschritt“ für die globale Gesundheitsversorgung und den Innovationsstandort Europa. Vfa-Präsident Han Steutel äußerte Sorgen über die drastischen Folgen für die Pharmaindustrie und betonte, dass der Deal mit den Grundlagen des transatlantischen Handels bricht. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) wies darauf hin, dass die Zölle fast eine Verzehnfachung der bisherigen Sätze bedeuten. Eine zollfreie Medikamentenlieferung war über Jahrzehnte eine wesentliche Grundlage für die reibungslose Versorgung zwischen der EU und den USA, so Steutel. Die EU müsse Maßnahmen ergreifen, um den Standort und die Versorgung zu sichern. (Quelle: aerztezeitung.de)
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