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Pflegepolitik und Recht
01.07.2026
Bedenken über "Goldgräberstimmung" bei Suizidassistenz nehmen zu
Experten warnen vor unethischen Praktiken bei der Suizidassistenz und fordern klare Gesetze, um vulnerable Gruppen zu schützen und Druck zu verhindern.
Experten warnen vor unethischen Praktiken bei der Suizidassistenz und fordern klare Gesetze, um vulnerable Gruppen zu schützen und Druck zu verhindern.
Experten äußern Bedenken hinsichtlich einer möglichen "Goldgräberstimmung" im Bereich der Suizidassistenz. Diese Sorgen resultieren aus Entwicklungen seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das zu einer Neuausrichtung der Haltung zur Suizidassistenz geführt hat. Eine Bundestagsinitiative zielt darauf ab, Schutzmechanismen einzuführen, um sicherzustellen, dass Menschen nicht unter Druck geraten, ihr Leben zu beenden. Fachleute betonen die Notwendigkeit eines besonderen Schutzes für vulnerable Personengruppen, um unethischen Praktiken entgegenzuwirken. Die Forderung nach klaren gesetzlichen Rahmenbedingungen wird lauter, um die ethischen und moralischen Implikationen der Suizidassistenz umfassend zu adressieren. Quellen wie die "Ärzte Zeitung" betonen die Bedeutung dieses Diskurses angesichts der gesellschaftlichen und medizinischen Herausforderungen.
Zweifel an Start des elektronischen Medikationsplans im Juli
Zweifel am E-Medikationsplan-Start: Die KBV bezweifelt die Startfähigkeit im Juli, während die gematik optimistisch bleibt. Eine Verschiebung ist möglich.
Zweifel am E-Medikationsplan-Start: Die KBV bezweifelt die Startfähigkeit im Juli, während die gematik optimistisch bleibt. Eine Verschiebung ist möglich.
Ab Mitte Juli soll der elektronische Medikationsplan in den Testbetrieb gehen. Doch während die gematik optimistisch auf den geplanten Start blickt, äußert die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Zweifel an der Durchführbarkeit. Die Unstimmigkeiten zwischen den beiden Organisationen könnten zu einer Verschiebung des Projekts führen. Die Einführung des elektronischen Medikationsplans gilt als wichtiger Schritt in der Digitalisierung des Gesundheitswesens, der die Medikamentenversorgung effizienter und sicherer gestalten soll. Trotz technischer Fortschritte und politischer Unterstützung bleibt die Frage, ob die geplanten Systeme rechtzeitig installiert und getestet werden können, offen. Aerztezeitung.de berichtet weiter über die Entwicklung dieser bedeutenden Initiative.
Die ePA-Erstbefüllung bleibt dank der EBM-Ziffer 01648 abrechenbar, wodurch Fachkräfte im Gesundheitswesen weiterhin vergütet werden.
Die ePA-Erstbefüllung bleibt dank der EBM-Ziffer 01648 abrechenbar, wodurch Fachkräfte im Gesundheitswesen weiterhin vergütet werden.
Die erstmalige Befüllung der elektronischen Patientenakte (ePA) bleibt weiterhin abrechenbar. Dies wird durch die fortlaufende Gültigkeit der EBM-Ziffer 01648 sichergestellt, solange die Politik keine Einsparmaßnahmen einleitet. Vorläufig bleibt die Vergütung für die ePA-Erstbefüllung bestehen, bis eine politische Entscheidung getroffen wird, die zu einer Haushaltskürzung in diesem Bereich führt. Die Relevanz dieser Regelung ist besonders für Fachkräfte im Gesundheitswesen von Bedeutung, die mit der Verwaltung der elektronischen Patientenakten betraut sind. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Goldgräberstimmung bei Suizidassistenz: Initiative für Schutzmaßnahmen
Suizidassistenz boomt seit Urteil. Parlamentarische Initiative fordert Schutzmaßnahmen gegen Druck zur Lebensbeendigung.
Suizidassistenz boomt seit Urteil. Parlamentarische Initiative fordert Schutzmaßnahmen gegen Druck zur Lebensbeendigung.
Die Haltung zur Suizidassistenz hat sich seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts weiterentwickelt. Derzeit herrscht unter Anbietern von Suizidassistenz eine „Goldgräberstimmung“. Eine Initiative aus dem Bundestag strebt Maßnahmen an, um sicherzustellen, dass niemand unter Druck gesetzt wird, sein Leben zu beenden. Die Quelle dieser weiterführenden Informationen ist die ÄRZTE ZEITUNG.
Pflegerat warnt: Rentenkürzung für Angehörige bedroht häusliche Pflege
Der Deutsche Pflegerat kritisiert die geplante Rentenkürzung für pflegende Angehörige scharf und warnt vor langfristigen Risiken für die häusliche Pflege.
Der Deutsche Pflegerat kritisiert die geplante Rentenkürzung für pflegende Angehörige scharf und warnt vor langfristigen Risiken für die häusliche Pflege.
Der Deutsche Pflegerat kritisiert scharf die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige und fordert deren Rücknahme. Geplant ist, die Beiträge von derzeit 100 Prozent auf 70 Prozent zu reduzieren. Diese Maßnahme, Bestandteil eines neuen Pflegeneuordnungsgesetzes, soll laut Bundesgesundheitsministerin Nina Warken Einsparungen von 1,8 Milliarden Euro bringen. Der Pflegerat warnt jedoch, dass dieser Schritt pflegende Angehörige in Altersarmut stürzen könnte und die häusliche Versorgung gefährde. Angesichts der Belastungen, die viele Familien bereits jetzt tragen, könnten durch die Kürzung Überforderungen und gesundheitliche Krisen zunehmen. Die entstehenden Versorgungslücken wären für ambulante Pflegedienste aufgrund des Personalmangels nur schwer zu kompensieren. Experten und Vertreter der Pflegekassen bezeichnen die Pläne als sozialen "Hammer". (Quelle: aerztezeitung.de)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
30.06.2026
Vergütung der ePA-Erstbefüllung bleibt trotz politischer Unsicherheit bestehen
Die Vergütung für die Erstbefüllung der elektronischen Patientenakte bleibt trotz politischer Unsicherheiten vorerst bestehen, da der Bundestag noch keinen Beschluss gefasst hat.
Die Vergütung für die Erstbefüllung der elektronischen Patientenakte bleibt trotz politischer Unsicherheiten vorerst bestehen, da der Bundestag noch keinen Beschluss gefasst hat.
Die erstmalige Befüllung der elektronischen Patientenakte (ePA) wird weiterhin vergütet, solange die politische Entscheidung zur Streichung der entsprechenden EBM-Ziffer aussteht. Diese Regelung bleibt vorerst bestehen, da der Bundestag bisher keinen Beschluss zur Änderung gefasst hat, wie aus einem Bericht der Ärztezeitung hervorgeht. Die EBM-Ziffer 01648, die die Abrechnung dieser Leistung regelt, gilt somit bis auf Weiteres. Ein Einschnitt in diese Vergütungsstruktur ist fordernde Gesprächsthema in der Branche, doch bis zu einer endgültigen Entscheidung bleibt alles beim Alten. Diese Stabilität in der Honorarberechnung gibt den Ärzten weiterhin Sicherheit bei der Abrechnung elektronischer Gesundheitsakte-Leistungen.
Pflege und Bürokratie: Die Herausforderungen für Angehörige
Pflegende Angehörige wie Heike Roth kämpfen mit den emotionalen Belastungen der Pflege und bürokratischen Hürden, die ihren Alltag erschweren.
Pflegende Angehörige wie Heike Roth kämpfen mit den emotionalen Belastungen der Pflege und bürokratischen Hürden, die ihren Alltag erschweren.
Heike Roth und ihr Ehemann führten lange ein unbeschwertes Leben, bis ein Herzinfarkt den Familienvater zum Pflegefall machte. Seit fast einem Jahrzehnt kümmert sich Heike um ihren Ehemann, der durch den Hirnschaden auf Hilfe angewiesen ist. Kürzlich wurde sie mit einem Fragenkatalog des Amts konfrontiert, das die Ausgaben der Rente ihres Mannes prüft. Heikes Fall unterstreicht das Dilemma, in dem sich viele pflegende Angehörige befinden: der Versuch, die Pflege eines geliebten Menschen mit den bürokratischen Anforderungen der Behörden zu vereinbaren. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, sind es nicht nur die emotionalen Belastungen, sondern auch die rechtlichen Fragen, die die Pflege von Angehörigen herausfordernd machen. Pflegekräfte und Angehörige sollten daher gut über ihre Rechte informiert sein, um solche Situationen zu meistern. (Quelle: FAZ)
Pflegeversicherung und ePA: Experten diskutieren auf Hauptstadtkongress
Auf dem Hauptstadtkongress erörterten Experten innovative Ansätze für Pflegeversicherung und ePA und diskutierten deren Integration in Pflegeeinrichtungen.
Auf dem Hauptstadtkongress erörterten Experten innovative Ansätze für Pflegeversicherung und ePA und diskutierten deren Integration in Pflegeeinrichtungen.
Auf dem Hauptstadtkongress diskutierten Experten in einer Live-Session die dringenden Herausforderungen im Bereich der Pflegeversicherung und der elektronischen Patientenakte (ePA). Im Rahmen eines „Speed-Datings“ wurden kurze und prägnante Perspektiven zu diesen Themen vorgestellt. Der Fokus lag auf der Frage, ob die ePA im Versorgungsalltag der Pflegeeinrichtungen angekommen ist. Die Veranstaltung bot die Möglichkeit, in einem kompakten Format verschiedene Sichtweisen kennenzulernen und aktuelle Reformationsbedarfe in der Pflege zu erörtern. Die Quelle dieser Meldung ist die "Ärzte Zeitung".
Hauptstadtkongress: Diskussion um AMNOG 2.0 und Beitragssatzgesetz
Auf dem Hauptstadtkongress standen die Diskussionen um AMNOG 2.0 und das Beitragssatzgesetz im Fokus, während Experten potenzielle Reformen debattierten.
Auf dem Hauptstadtkongress standen die Diskussionen um AMNOG 2.0 und das Beitragssatzgesetz im Fokus, während Experten potenzielle Reformen debattierten.
Beim diesjährigen Hauptstadtkongress diskutierten Experten über eine mögliche Anpassung in der frühen Nutzenbewertung, die im Rahmen des „AMNOG 2.0“ erfolgen könnte. Die Diskussion fokussierte sich auf die potenziellen Änderungen und die Auswirkungen auf die Präzisionsmedizin. In einer weiteren Debatte berichtete Gesundheitsministerin Nina Warken über das umstrittene Beitragssatzstabilisierungsgesetz, welches weiterhin Kritik auf sich zieht. Besonders Pharmahersteller stehen in Bezug auf einen möglichen Umbau des dynamischen Herstellerrabatts im Fokus. Solche Themen wurden im detaillierten Rahmen des Kongresses behandelt, berichtet die Ärztezeitung.
Baden-Württemberg: Impfhonorar für Ärzte steigt um 8 Prozent
Baden-Württemberg erhöht das Impfhonorar für Ärzte um 8 %, vereinfacht die Abrechnung und bietet finanzielle Entlastung für medizinische Fachkräfte.
Baden-Württemberg erhöht das Impfhonorar für Ärzte um 8 %, vereinfacht die Abrechnung und bietet finanzielle Entlastung für medizinische Fachkräfte.
In Baden-Württemberg wird zum Monatswechsel das Impfhonorar für Ärzte um 8,0 Prozent angehoben. Diese Anpassung betrifft alle Kassenarten und soll die Abrechnung vereinfachen, indem sie künftig nur noch auf drei Honorarpositionen basiert. Dies berichtet die Ärzte Zeitung. Die Maßnahme zielt darauf ab, den medizinischen Fachkräften in der Region finanzielle Entlastung zu verschaffen und grundlegende bürokratische Abläufe zu optimieren. Zugriff auf die vollständige Berichterstattung erhalten medizinische Fachkräfte, nachdem sie sich auf der Webseite der Ärzte Zeitung registriert haben, wie die Quelle weiter ausführt.
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