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Pflegepolitik und Recht
12.06.2025
DSGVO-Verstöße: Ärzte riskieren Bußgelder und Strafverfahren
Ärzte aufgepasst: Nachlässigkeiten bei Patientendaten gemäß DSGVO können empfindliche Bußgelder und sogar strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.
Ärzte aufgepasst: Nachlässigkeiten bei Patientendaten gemäß DSGVO können empfindliche Bußgelder und sogar strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.
Laxer Umgang mit Patientendaten kann vierstellige Bußgelder kosten, wie „Ärzte Zeitung“ berichtet. Ärztliche Verstöße gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) können dabei auch schneller in die strafrechtlich relevante Verletzung der Schweigepflicht übergehen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
12.06.2025
Dynamische Krankenhausreform in NRW: Herausforderungen und Lösungen
NRW treibt Krankenhausreform voran: Trotz Herausforderungen durch alternde Bevölkerung und Personalmangel sollen Innovationen wie Telemedizin Lösungen bieten.
NRW treibt Krankenhausreform voran: Trotz Herausforderungen durch alternde Bevölkerung und Personalmangel sollen Innovationen wie Telemedizin Lösungen bieten.
In den vergangenen zwei Jahren erlebte die Gesundheitspolitik eine dynamische Entwicklung. Nordrhein-Westfalen setzte eine umfassende Reform der Landeskrankenhausplanung um, während die Expertenkommission der Bundesregierung Vorschläge zur Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen einbrachte. Trotz der erfolgreichen Verabschiedung der Krankenhausreform am Ende der Ampelkoalition bleibt unklar, ob die neuen Regierungsstrukturen die gleiche Dynamik beibehalten können. Die Konzentration auf das Bedarfsnotwendige wird zunehmend unausweichlich, da einerseits Patienten älter und multimorbider werden und andererseits das Personal für die Versorgung knapp wird. Infolge der begrenzten finanziellen Mittel könnten Innovationen wie Telemedizin und KI eine Lösung bieten. Dr. Matthias Bracht betont die Notwendigkeit für proaktives Krankenhausmanagement, um Vorschläge für eine bessere und bedarfsgerechtere Versorgung zu gestalten, wobei die Umsetzungsgeschwindigkeit der Reform erhöht werden muss. Dies sei entscheidend, um den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und pragmatische Lösungen zu finden. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
11.06.2025
DGIV fordert strukturierten Übergang von Pilotprojekten in Regelversorgung
Die DGIV fordert, erfolgreiche Pilotprojekte strukturiert in die Regelversorgung zu überführen, um Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen zu etablieren.
Die DGIV fordert, erfolgreiche Pilotprojekte strukturiert in die Regelversorgung zu überführen, um Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen zu etablieren.
Viele Versorgungskonzepte, die sich als Innovationsfonds- oder Pilotprojekt bewährt haben, scheitern beim Übergang in die Regelversorgung. Die Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen (DGIV) schlägt vor, Konzepte strukturiert in die Regelversorgung überzuführen. Ziel ist es, Integrierte Versorgung als Regelfall in medizinischer, pflegerischer und sozialer Betreuung zu etablieren. Innovative Projekte werden oft als „Vertrag zur Besonderen Versorgung“ etabliert, die Übergänge sind jedoch freiwillig und passen nicht zur Regelversorgungsarchitektur. Die DGIV schlägt einen neuen Paragrafen 140c „Kollektive Besondere Versorgung“ sowie ein „Transferinstitut“ zur verbindlichen Umsetzung vor. Diese Veränderungen sollen für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung sorgen. Quellen: Ärzte Zeitung.
Ausbildung, Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel
11.06.2025
Umfrage: Mehrheit lehnt Karenztag ab, setzt auf Gesundheitsmanagement
Umfrage: Mehrheit der Unternehmen lehnt Karenztage ab und setzt auf Gesundheitsmanagement und Automatisierung zur Steigerung der Produktivität.
Umfrage: Mehrheit der Unternehmen lehnt Karenztage ab und setzt auf Gesundheitsmanagement und Automatisierung zur Steigerung der Produktivität.
Öffentlichkeitswirksam trat zu Jahresbeginn der Vorstandschef der Allianz Versicherung die Debatte um die Wiedereinführung eines Karenztages los. Die Lohnfortzahlung solle am ersten Tag der Krankmeldung entfallen – und somit Arbeitgeber entlasten und die Produktivität ankurbeln. Eine von der Techniker Krankenkasse durchgeführte Umfrage unter Geschäftsführern sowie Personal- und Gesundheitsverantwortlichen zeigt nun, dass eine deutliche Mehrheit (65 Prozent) der Befragten die Reduktion der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nicht für hilfreich zur Steigerung der Produktivität hält. Stattdessen werden Investitionen in Betriebliches Gesundheitsmanagement und flexible Arbeitsmodelle bevorzugt. In der Umfrage wurde zudem ersichtlich, dass 87 Prozent der Befragten die Automatisierung befürworten, um die Produktivität zu verbessern. Zwischen Geschäftsführern und Personalverantwortlichen gibt es jedoch Unterschiede: So befürworten 35 Prozent der Geschäftsführer einen Karenztag, während nur 22 Prozent der Personalverantwortlichen dies unterstützen. Die TK-Umfrage wirft ein neues Licht auf die kontrovers diskutierte Thematik. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Studie: Oseltamivir senkt Mortalität bei schwerer Influenza im Krankenhaus
Oseltamivir senkt Krankenhausmortalität bei schwerer Influenza erheblich, zeigt Studie. Besonders effektiv bei schwer erkrankten, hospitalisierten Patienten.
Oseltamivir senkt Krankenhausmortalität bei schwerer Influenza erheblich, zeigt Studie. Besonders effektiv bei schwer erkrankten, hospitalisierten Patienten.
Eine retrospektive Kohortenstudie legt nahe, dass eine spezifische antivirale Therapie mit Oseltamivir die Mortalität bei schwerer Influenza senken könnte. Dies gilt insbesondere für hospitalisierte Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf. Während bei unkomplizierter Influenza die Notwendigkeit einer solchen Therapie diskutiert werden kann, erscheint sie bei schweren Fällen von entscheidender Bedeutung, berichtet die Ärzte Zeitung.
Studie zeigt: Aufgabenverlagerung in Hausarztpraxen entlastet Ärzte
Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt: Delegation an Assistenzkräfte kann Hausärzte entlasten und Effizienz steigern.
Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt: Delegation an Assistenzkräfte kann Hausärzte entlasten und Effizienz steigern.
Eine repräsentative Befragung von Hausärztinnen und Hausärzten, durchgeführt von der Bertelsmann-Stiftung, hat ein erhebliches Potenzial für die Delegation von Aufgaben an qualifizierte Assistenzkräfte in Hausarztpraxen aufgezeigt, berichtet aerztezeitung.de. Die Umfrage ergab, dass viele Ärzte bereit sind, bestimmte Tätigkeiten, die sie derzeit selbst erledigen, an gut ausgebildete Assistenten zu übertragen. Dies könnte eine Entlastung für die Ärzte bieten und möglicherweise die Effizienz in der Patientenversorgung steigern. Der vollständige Beitrag ist für registrierte Nutzer auf aerztezeitung.de zugänglich.
Neue Staatssekretäre Kohfeld und Luft im Gesundheitsministerium berufen
Neue Staatssekretäre Kohfeld und Luft bereichern das Gesundheitsministerium unter Warken mit Expertise aus Krankenversicherung und Forschung.
Neue Staatssekretäre Kohfeld und Luft bereichern das Gesundheitsministerium unter Warken mit Expertise aus Krankenversicherung und Forschung.
Die Führungsriege der neuen Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nimmt Gestalt an. Am Pfingstwochenende wurden die Namen der künftigen beamteten Staatssekretäre bekannt. Katja Kohfeld, die seit 2019 die Unterabteilung „Krankenversicherung“ leitet, soll einen der Posten übernehmen. Ihre gesundheitspolitische Expertise entwickelte sie zuvor im Bundeskanzleramt und in der Bundestagsfraktion von CDU und CSU. Christian Luft, früher Staatssekretär im Bundesforschungsministerium und vorerst im Ruhestand, wird ebenfalls zurückgeholt. Der Baden-Württemberger, wie auch Ministerin Warken, bringt zusätzliche Erfahrung aus dem Sozialministerium und dem Gesundheitsressort des Bundeskanzleramts mit. Nach Angaben der „Ärzte Zeitung“ ersetzt dieses Duo unter anderem den bisherigen Staatssekretär Thomas Steffen, der ins Wirtschaftsministerium wechselt.
Frühe Palliativversorgung: Frage bei Herzschwäche entscheidend
Frühzeitige Palliativversorgung bei Herzschwäche empfohlen: Ein einfaches "Nein" auf eine entscheidende Frage kann lebenswichtige Maßnahmen einleiten.
Frühzeitige Palliativversorgung bei Herzschwäche empfohlen: Ein einfaches "Nein" auf eine entscheidende Frage kann lebenswichtige Maßnahmen einleiten.
Würde es Sie überraschen, wenn Ihr herzkranker Patient im Verlauf des folgenden Jahres stürbe? Diese Frage soll laut einem Artikel der Ärzte Zeitung entscheidend für die Prognose bei Herzschwäche sein, berichtet der Springer Medizin Verlag. Ein "Nein" auf diese Frage gilt als Indikator für ein erhöhtes Sterberisiko und macht eine frühzeitige Palliativversorgung notwendig. Dies betont die Wichtigkeit einer präzisen Beurteilung der Patientensituation, um rechtzeitig entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Kritik an ePA-Sicherheitslücken: Ärzte fordern besseren Schutz
Ärzte fordern besseren Schutz der ePA: Sicherheitslücken der elektronischen Patientenakten sorgen für Kritik und Bedenken über den Schutz sensibler Daten.
Ärzte fordern besseren Schutz der ePA: Sicherheitslücken der elektronischen Patientenakten sorgen für Kritik und Bedenken über den Schutz sensibler Daten.
Die elektronischen Patientenakten (ePA) standen beim Roll-out Ende April wiederholt in der Kritik aufgrund von Sicherheitslücken. Ärzte äußern Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit, während Krankenkassen Mechanismen entwickelt haben, um unbefugtes Löschen dieser Akten zu verhindern. Die Stimmen aus der Ärzteschaft spiegeln Besorgnis über den Schutz sensibler Patientendaten wider, wobei eine ausreichende Sicherstellung durch die Krankenkassen erwartet wird. Im Kontext der Debatte über die ePA-Sicherheitsfragen zeigt sich, dass trotz technologischer Fortschritte in der Gesundheitsdigitalisierung weiterhin signifikanter Handlungsbedarf besteht. Solche Themen sind von Bedeutung, sowohl für Fachkräfte im Gesundheitswesen als auch für die Politik, die an der kontinuierlichen Verbesserung der Sicherheit digitaler Gesundheitslösungen arbeiten muss. Diese Meldung wurde von der Ärzte Zeitung bereitgestellt (aerztezeitung.de).
Sozialgericht erlaubt Preistransparenz für parenterale Ernährung
Sozialgericht erlaubt Preistransparenz für parenterale Ernährung: Krankenkassen dürfen Verordner über Preise informieren, Entscheidung erleichtert Versorgung.
Sozialgericht erlaubt Preistransparenz für parenterale Ernährung: Krankenkassen dürfen Verordner über Preise informieren, Entscheidung erleichtert Versorgung.
Das Sozialgericht hat das Verordnungsservice-Portal für parenterale Ernährung gebilligt. Krankenkassen sind demnach dazu berechtigt, die Verordner auch über die Preise verordneter Leistungen vergleichend zu informieren. Dabei stellt es kein Problem dar, wenn hochpreisige Produkte nicht als wirtschaftlich deklariert werden. Diese Entscheidung könnte insbesondere für Fachkräfte in der Pflege und für Angehörige von Bedeutung sein, da die transparente Preisinformation die Entscheidungsfindung im Rahmen der Versorgung parenteraler Ernährung erleichtern könnte. (Quelle: aerztezeitung.de)
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